Europa: S&P sorgt für Bewegung
An den europäischen Aktienmärkten drehte sich das Geschehen in der vergangenen Woche auch diesmal vor allem um das Thema Schulden. Für neuen Zündstoff sorgten einmal mehr die Ratingagenturen. Standard & Poor's hatte nicht nur die Bonität Griechenlands deutlich und damit auf Ramschniveau gesenkt, sondern auch die Kreditwürdigkeit von Portugal und Spanien heruntergesetzt. Die Reaktion an den Aktienmärkten war deutlich, und die europäischen Indizes verzeichneten am Dienstag und Mittwoch kräftige Verluste. Besonders betroffen waren die Kursbarometer aus Athen, Lissabon und Madrid. Aber auch die Papiere der übrigen „PIIGS“-Staaten, Irland und Italien, deren Haushaltslage ebenfalls katastrophal ist, standen deutlich unter Druck. Vor dem Wochenende beruhigte sich die Lage aber etwas, und die meisten Indizes konnten sich am Donnerstag von ihren Verlusten etwas erholen. Neben einigen gut aufgenommenen Bilanzen stützte wohl die zunehmende Hoffnung, dass nun bald ein konkretes Hilfspaket für Griechenland auf den Weg gebracht wird. Trotz der meist auszumachenden Verluste am Freitag konnten die europäischen Indizes ihre Verluste zur Vorwoche etwas verringern, die Bilanz fällt aber überwiegend negativ aus. So auch beim EURO STOXX 50, der sich knapp über dem Aufwärtstrend seit März 2009 hielt. Der griechische Athex 20 schaffte indes den Sprung ins Plus.
| EURO STOXX 50 | |
|
|
|


Download PDF
Mit Blätterfunktion lesen

