Sonntag 05. Februar 2012
Der SDAX kratzte jüngst am 50%-Retracement (4.874 Punkte) der Korrektur von Juli bis August 2011. Zudem setzte er sich von der in der Vorwoche überschrittenen Hürde bei 4.697 Punkten deutlicher nach oben ab, was als Bestätigung des Ausbruchs gewertet werden könnte. Sollten nun auch der kleinere Widerstand bei 4.917 Zählern (Zwischenhoch von Mai 2008) geknackt und zudem das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 5.054 Punkten überwunden werden, könnten auf mittelfristige Sicht die Hürden bei 5.374 und 5.487 sowie das Zwischenhoch von Juli vergangenen Jahres von mehr als 5.600 Zählern angesteuert werden. Ein Abprall nach unten von der Zone aus 50%-Retracement und 61,8%-Fibonacci-Retracement mit einem Rutsch zurück unter 4.695 Punkte würde das bullishe Szenario indes zunichtemachen.
Bei den Einzelwerten in der vergangenen Woche ganz vorne mit dabei war die Aktie der Baumarktkette Praktiker. Hier sind wohl weiter Spekulanten am Werk, die auf eine erfolgreiche Sanierung wetten. Handfestes gab es indes vom Internet-Händler für Heimtierprodukte, zooplus. Dieser brachte offenbar mit seinen vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2011 und den optimistischen Aussagen zur künftigen Entwicklung die Investoren zum Schnurren, auch wenn der Konkurrenzdruck kontinuierlich zunimmt. Ebenfalls für Kauflaune sorgten die Rekordzahlen und der Ausblick des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr. Ohne neue Nachrichten verbuchten jüngst außerdem Sixt, Grammer, Highlight Communications und die Norma Group deutlichere Kurszuwächse. In der nächsten Woche könnte von den Indexmitgliedern der Kunststoffspezialist Balda im Fokus stehen. Er hält auf Antrag eines Finanzinvestors, der den Aufsichtsrat abwählen lassen will, am Mittwoch eine außerordentliche Hauptversammlung ab. mehr...
SDAX: Erneut kräftiges Plus
Der SDAX zeigte wie in den beiden Wochen zuvor auch jüngst kräftige Zuwächse. Insgesamt stieg er damit bereits die siebte Woche in Folge und hat nun die Hälfte der kräftigen Korrektur vom vergangenen Sommer aufgeholt.Der SDAX kratzte jüngst am 50%-Retracement (4.874 Punkte) der Korrektur von Juli bis August 2011. Zudem setzte er sich von der in der Vorwoche überschrittenen Hürde bei 4.697 Punkten deutlicher nach oben ab, was als Bestätigung des Ausbruchs gewertet werden könnte. Sollten nun auch der kleinere Widerstand bei 4.917 Zählern (Zwischenhoch von Mai 2008) geknackt und zudem das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 5.054 Punkten überwunden werden, könnten auf mittelfristige Sicht die Hürden bei 5.374 und 5.487 sowie das Zwischenhoch von Juli vergangenen Jahres von mehr als 5.600 Zählern angesteuert werden. Ein Abprall nach unten von der Zone aus 50%-Retracement und 61,8%-Fibonacci-Retracement mit einem Rutsch zurück unter 4.695 Punkte würde das bullishe Szenario indes zunichtemachen.
Bei den Einzelwerten in der vergangenen Woche ganz vorne mit dabei war die Aktie der Baumarktkette Praktiker. Hier sind wohl weiter Spekulanten am Werk, die auf eine erfolgreiche Sanierung wetten. Handfestes gab es indes vom Internet-Händler für Heimtierprodukte, zooplus. Dieser brachte offenbar mit seinen vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2011 und den optimistischen Aussagen zur künftigen Entwicklung die Investoren zum Schnurren, auch wenn der Konkurrenzdruck kontinuierlich zunimmt. Ebenfalls für Kauflaune sorgten die Rekordzahlen und der Ausblick des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr. Ohne neue Nachrichten verbuchten jüngst außerdem Sixt, Grammer, Highlight Communications und die Norma Group deutlichere Kurszuwächse. In der nächsten Woche könnte von den Indexmitgliedern der Kunststoffspezialist Balda im Fokus stehen. Er hält auf Antrag eines Finanzinvestors, der den Aufsichtsrat abwählen lassen will, am Mittwoch eine außerordentliche Hauptversammlung ab. mehr...
Sonntag 29. Januar 2012
Rund 29% beim FTSE/Athex 20 und fast +31% beim FTSE Greece Index (siehe Chart) in den vergangenen beiden Wochen sind schon enorm. Man könnte meinen, Griechenland brummt. Die jüngste Rally ist aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der enormen Verluste zuvor. So steht der FTSE Greece Index nach wie vor um fast 90% tiefer als zum Hoch im November 2007. Von einer Trendwende kann also längst nicht gesprochen werden. Zudem sind die jüngsten Zuwächse wohl nur Ausdruck der Spekulationen auf den geplanten Schuldenschnitt. Diesbezüglich wird gerade um die Konditionen geschachert. Kommt es tatsächlich zu einer Einigung, würde die nüchtern betrachtet nicht mehr zu vermeidende Staatspleite nur weiter in die Zukunft verschoben.
Die Tragödie wäre damit nur verlängert. Selbst mit dem geplanten fragwürdigen Schuldenschnitt, zu welchen Konditionen auch immer, bleibt unklar, wie der griechische Haushalt angesichts der dann immer noch zu hohen Schulden wieder ins Lot kommen soll. Außerdem fehlt es nach wie vor an langfristigen Perspektiven für Firmen und Bevölkerung. Das Land befindet sich vielmehr weiterhin im Teufelskreis aus schrumpfender Wirtschaft und immer neuen Spardiktaten. Einsparungen und Reformen sind zweifellos nötig. Griechenland ist aber nicht in der Lage, so viel einzusparen, um seine Schulden langfristig abzubauen und auf ein erträgliches Maß zu bringen. So wird das Land weiterhin am Tropf der Geldgeber hängen, die daran naturgemäß Forderungen knüpfen. Bei Fortsetzung des bisherigen Sanierungskurses bleibt Hellas daher wohl dauerhaft finanziell angeschlagen und hat keine Chance, auch nur ansatzweise wettbewerbsfähig zu werden. Das jüngste Aufbäumen der griechischen Indizes ist daher mit Vorsicht zu genießen. mehr...
Griechenland: Aufbäumen vor dem nächsten Absturz?
Die griechischen Aktien knüpften an die kräftigen Kurszuwächse aus der Vorwoche an. Offenbar wird weiterhin darauf spekuliert, dass die derzeitigen Verhandlungen über den Schuldenverzicht erfolgreich sein werden und auch weitere Hilfsgelder fließen.Rund 29% beim FTSE/Athex 20 und fast +31% beim FTSE Greece Index (siehe Chart) in den vergangenen beiden Wochen sind schon enorm. Man könnte meinen, Griechenland brummt. Die jüngste Rally ist aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der enormen Verluste zuvor. So steht der FTSE Greece Index nach wie vor um fast 90% tiefer als zum Hoch im November 2007. Von einer Trendwende kann also längst nicht gesprochen werden. Zudem sind die jüngsten Zuwächse wohl nur Ausdruck der Spekulationen auf den geplanten Schuldenschnitt. Diesbezüglich wird gerade um die Konditionen geschachert. Kommt es tatsächlich zu einer Einigung, würde die nüchtern betrachtet nicht mehr zu vermeidende Staatspleite nur weiter in die Zukunft verschoben.
Die Tragödie wäre damit nur verlängert. Selbst mit dem geplanten fragwürdigen Schuldenschnitt, zu welchen Konditionen auch immer, bleibt unklar, wie der griechische Haushalt angesichts der dann immer noch zu hohen Schulden wieder ins Lot kommen soll. Außerdem fehlt es nach wie vor an langfristigen Perspektiven für Firmen und Bevölkerung. Das Land befindet sich vielmehr weiterhin im Teufelskreis aus schrumpfender Wirtschaft und immer neuen Spardiktaten. Einsparungen und Reformen sind zweifellos nötig. Griechenland ist aber nicht in der Lage, so viel einzusparen, um seine Schulden langfristig abzubauen und auf ein erträgliches Maß zu bringen. So wird das Land weiterhin am Tropf der Geldgeber hängen, die daran naturgemäß Forderungen knüpfen. Bei Fortsetzung des bisherigen Sanierungskurses bleibt Hellas daher wohl dauerhaft finanziell angeschlagen und hat keine Chance, auch nur ansatzweise wettbewerbsfähig zu werden. Das jüngste Aufbäumen der griechischen Indizes ist daher mit Vorsicht zu genießen. mehr...
Sonntag 22. Januar 2012
Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Schlussquartal 2011 um 8,9% gewachsen. Die Wirtschaft im Reich der Mitte expandierte damit so langsam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Ein kleineres Plus gab es zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Frühjahr 2009. Das Plus im Zeitraum Oktober bis Dezember war aber höher als befürchtet, was an den weltweiten Aktienmärkten mit positiven Reaktionen honoriert wurde.
Zudem wächst Chinas Wirtschaft weiterhin robust, auch wenn der Boom weiter abflaut. Im vierten Quartal verlangsamte sich das Wachstum bereits zum vierten Mal in Folge. Und auch auf Jahressicht nimmt der Schwung ab. Während das BIP 2010 noch um 10,4% expandierte, waren es im vergangenen Jahr nur noch 9,2%. 2012 dürfte die Rate laut Prognosen auf etwas mehr als 8% sinken, wozu der prognostizierte Rückgang der Nachfrage auf Chinas Exportmärkten angesichts der erwarteten Abschwächung der Weltkonjunktur beitragen dürfte. Außerdem sind die Folgen der strafferen Geldpolitik in China zu spüren, beispielsweise am sich abschwächenden Immobilienmarkt.
Weil die Geldpolitik aber vor allem im Kampf gegen die hohe Inflation gestrafft wurde und sich der Inflationsdruck abschwächt, weckt die erwartete weiter nachlassende Dynamik Spekulationen, dass die Regierung den Geldhahn doch wieder aufdreht, um die Konjunktur anzukurbeln. Wohl auch deshalb reagierten die chinesischen Aktienmärkte positiv und setzten damit die steigende Tendenz aus der Vorwoche fort. Die Abwärtstrends seit den Zwischenhochs von April 2011 bei Shanghai Composite und Shanghai A-Share sind aber noch intakt. Für ein spekulatives Long-Signal müssten diese erst geknackt werden. Zuvor gibt es horizontale Hürden (Zwischentiefs von Juli 2010). In der nächsten Woche haben die chinesischen Börsen wegen der Feierlichkeiten zum Neujahrsfest aber erst einmal Pause. mehr...
China: Wachstum schwächt sich weiter ab
In der vergangenen Woche gab es neue Wirtschaftsdaten aus China. Sie offenbarten eine anhaltend nachlassende Wachstumsdynamik. Alles in allem überzeugten sie dennoch.Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Schlussquartal 2011 um 8,9% gewachsen. Die Wirtschaft im Reich der Mitte expandierte damit so langsam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Ein kleineres Plus gab es zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Frühjahr 2009. Das Plus im Zeitraum Oktober bis Dezember war aber höher als befürchtet, was an den weltweiten Aktienmärkten mit positiven Reaktionen honoriert wurde.
Zudem wächst Chinas Wirtschaft weiterhin robust, auch wenn der Boom weiter abflaut. Im vierten Quartal verlangsamte sich das Wachstum bereits zum vierten Mal in Folge. Und auch auf Jahressicht nimmt der Schwung ab. Während das BIP 2010 noch um 10,4% expandierte, waren es im vergangenen Jahr nur noch 9,2%. 2012 dürfte die Rate laut Prognosen auf etwas mehr als 8% sinken, wozu der prognostizierte Rückgang der Nachfrage auf Chinas Exportmärkten angesichts der erwarteten Abschwächung der Weltkonjunktur beitragen dürfte. Außerdem sind die Folgen der strafferen Geldpolitik in China zu spüren, beispielsweise am sich abschwächenden Immobilienmarkt.
Weil die Geldpolitik aber vor allem im Kampf gegen die hohe Inflation gestrafft wurde und sich der Inflationsdruck abschwächt, weckt die erwartete weiter nachlassende Dynamik Spekulationen, dass die Regierung den Geldhahn doch wieder aufdreht, um die Konjunktur anzukurbeln. Wohl auch deshalb reagierten die chinesischen Aktienmärkte positiv und setzten damit die steigende Tendenz aus der Vorwoche fort. Die Abwärtstrends seit den Zwischenhochs von April 2011 bei Shanghai Composite und Shanghai A-Share sind aber noch intakt. Für ein spekulatives Long-Signal müssten diese erst geknackt werden. Zuvor gibt es horizontale Hürden (Zwischentiefs von Juli 2010). In der nächsten Woche haben die chinesischen Börsen wegen der Feierlichkeiten zum Neujahrsfest aber erst einmal Pause. mehr...
Sonntag 15. Januar 2012
Deutschlands zweitgrößter Index könnte die Korrektur in der zweiten Jahreshälfte 2011 nun beendet haben. Seinerzeit war das Kursbarometer vom Mehrjahreshoch im Juli von mehr als 11.000 Zählern auf unter 8.000 Punkte und damit in der Spitze um 32,2% eingebrochen. Seit dem Zwischentief Anfang Oktober ist eine Konsolidierung auszumachen, die in einem ersten Anlauf im Oktober daran scheiterte, das 50%-Retracement besagter Korrektur zu überwinden. Diese Marke wurde nun jedoch geknackt. Gleichzeitig kletterte der MDAX über die horizontalen Hürden bei 9.363 Punkten (Zwischentief von März 2011) und 9.462 Zähler (Zwischenhoch von Oktober 2011). Begleitet wurde diese Entwicklung von einem steigenden Handelsvolumen. Der volumengewichtete Momentum-Indikator Money Flow Index zeigt ohnehin seit einiger Zeit eine steigende Tendenz und deutet damit darauf hin, dass Kapital in den MDAX hinein fließt. Alles zusammengenommen sieht es somit derzeit nach einem gelungenen Ausbruch aus, was Spekulationen auf weiter steigende Notierungen rechtfertigen könnte.
Negativ zu bewerten wäre es indes, wenn der Index im Bereich von etwa 9.450 bis 9.875 Punkten wieder nach unten drehte und dann unter 9.000 Zähler rutschte. Das Szenario einer beendeten Korrektur wäre damit dann wohl zunichtegemacht und es hätte sich lediglich um eine temporäre Gegenbewegung im Abwärtstrend gehandelt. Weitere fallende Notierungen könnten folgen und zunächst die Unterstützungen 8.098 und 7.637 Punkte in den Fokus rücken lassen.
Bei den Aktien des MDAX gab es jüngst heftige Kursausschläge bei der DOUGLAS HOLDING. Zunächst hatte am Mittwoch der vom Handelskonzern abgegebene düstere Ausblick für das Jahr 2011/12 (bis Ende September) den Kurs merklich belastet. Am Donnerstag machte er dann wegen Übernahmefantasien einen kräftigen Sprung aufwärts. mehr...
MDAX: Gelungener Ausbruch?
Der MDAX legte jüngst kräftig zu und setzte damit die steigende Tendenz seit Ende Dezember fort. Dabei gelang nun der Sprung über einige Widerstände, was weiteres Kurspotenzial eröffnen könnte.Deutschlands zweitgrößter Index könnte die Korrektur in der zweiten Jahreshälfte 2011 nun beendet haben. Seinerzeit war das Kursbarometer vom Mehrjahreshoch im Juli von mehr als 11.000 Zählern auf unter 8.000 Punkte und damit in der Spitze um 32,2% eingebrochen. Seit dem Zwischentief Anfang Oktober ist eine Konsolidierung auszumachen, die in einem ersten Anlauf im Oktober daran scheiterte, das 50%-Retracement besagter Korrektur zu überwinden. Diese Marke wurde nun jedoch geknackt. Gleichzeitig kletterte der MDAX über die horizontalen Hürden bei 9.363 Punkten (Zwischentief von März 2011) und 9.462 Zähler (Zwischenhoch von Oktober 2011). Begleitet wurde diese Entwicklung von einem steigenden Handelsvolumen. Der volumengewichtete Momentum-Indikator Money Flow Index zeigt ohnehin seit einiger Zeit eine steigende Tendenz und deutet damit darauf hin, dass Kapital in den MDAX hinein fließt. Alles zusammengenommen sieht es somit derzeit nach einem gelungenen Ausbruch aus, was Spekulationen auf weiter steigende Notierungen rechtfertigen könnte.
Negativ zu bewerten wäre es indes, wenn der Index im Bereich von etwa 9.450 bis 9.875 Punkten wieder nach unten drehte und dann unter 9.000 Zähler rutschte. Das Szenario einer beendeten Korrektur wäre damit dann wohl zunichtegemacht und es hätte sich lediglich um eine temporäre Gegenbewegung im Abwärtstrend gehandelt. Weitere fallende Notierungen könnten folgen und zunächst die Unterstützungen 8.098 und 7.637 Punkte in den Fokus rücken lassen.
Bei den Aktien des MDAX gab es jüngst heftige Kursausschläge bei der DOUGLAS HOLDING. Zunächst hatte am Mittwoch der vom Handelskonzern abgegebene düstere Ausblick für das Jahr 2011/12 (bis Ende September) den Kurs merklich belastet. Am Donnerstag machte er dann wegen Übernahmefantasien einen kräftigen Sprung aufwärts. mehr...
Sonntag 08. Januar 2012
Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts rangierte 2011 mit einem Verlust von 24,1% auf dem drittletzten Platz innerhalb der europäischen Branchenindizes. Es gibt also offenbar etwas aufzuholen, wie der starke Jahresbeginn zeigt. Vom Start weg preschte der Index nach vorn und führte in der vergangenen Woche insgesamt mit +7,7% die Rangliste an. Dazu beigetragen haben gute Konjunkturdaten aus China und positive Einschätzungen. So bekräftigte der Finanzvorstand von BMW die Ansicht, gut auf mögliche Einbrüche wegen der Euro-Krise vorbereitet zu sein. Er rechnet zudem momentan zwar mit einer wirtschaftlichen Abschwächung, nicht aber mit einer Rezession. Ebenfalls zuversichtlich zeigte sich der Chef des Reifenherstellers und Zulieferers Continental, der jüngst die Gewinnerliste mit mehr als 12% anführte. Und auch der deutsche Branchenverband VDA bläst kein Trübsal, sieht 2012 gute Perspektiven für die deutschen Autobauer trotz aller Schwierigkeiten.
Tenor der Autoexperten bleibt jedoch, dass 2012 ein schwierigeres Jahr für die gesamte weltweite Branche wird, dem sich auch die europäischen Vertreter nicht entziehen können. Hauptgründe sind die weltweiten Konjunkturrisiken und die Schuldenkrise in Europa. Furcht vor einer tiefen Rezession halten die meisten Branchenbeobachter aber für unangebracht. Am Montag beginnt nun die viel beachtete Automesse in Detroit, die generell gut die Stimmung in der Branche skizziert. Gibt es hier trotz aller Risiken weiterhin zuversichtliche Einschätzungen, was nicht ausgeschlossen ist, könnten der Index weiter angetrieben werden, wobei zunächst charttechnisches Potenzial bis etwa 300 Punkte bestünde. mehr...
Europäische Autobranche: Gelungener Start ins neue Börsenjahr
Die weltweite Autobranche hat ein starkes Jahr hinter sich. Neben dem boomenden China legte auch der wichtige US-Markt deutlich zu. Davon profitierten auch viele der europäischen Vertreter. Die Kursentwicklung 2011 der Autoaktien war jedoch sehr schwach. Sie gehörten zu den Schlusslichtern. Offenbar Grund genug, zum Start 2012 vorzupreschen.Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts rangierte 2011 mit einem Verlust von 24,1% auf dem drittletzten Platz innerhalb der europäischen Branchenindizes. Es gibt also offenbar etwas aufzuholen, wie der starke Jahresbeginn zeigt. Vom Start weg preschte der Index nach vorn und führte in der vergangenen Woche insgesamt mit +7,7% die Rangliste an. Dazu beigetragen haben gute Konjunkturdaten aus China und positive Einschätzungen. So bekräftigte der Finanzvorstand von BMW die Ansicht, gut auf mögliche Einbrüche wegen der Euro-Krise vorbereitet zu sein. Er rechnet zudem momentan zwar mit einer wirtschaftlichen Abschwächung, nicht aber mit einer Rezession. Ebenfalls zuversichtlich zeigte sich der Chef des Reifenherstellers und Zulieferers Continental, der jüngst die Gewinnerliste mit mehr als 12% anführte. Und auch der deutsche Branchenverband VDA bläst kein Trübsal, sieht 2012 gute Perspektiven für die deutschen Autobauer trotz aller Schwierigkeiten.
Tenor der Autoexperten bleibt jedoch, dass 2012 ein schwierigeres Jahr für die gesamte weltweite Branche wird, dem sich auch die europäischen Vertreter nicht entziehen können. Hauptgründe sind die weltweiten Konjunkturrisiken und die Schuldenkrise in Europa. Furcht vor einer tiefen Rezession halten die meisten Branchenbeobachter aber für unangebracht. Am Montag beginnt nun die viel beachtete Automesse in Detroit, die generell gut die Stimmung in der Branche skizziert. Gibt es hier trotz aller Risiken weiterhin zuversichtliche Einschätzungen, was nicht ausgeschlossen ist, könnten der Index weiter angetrieben werden, wobei zunächst charttechnisches Potenzial bis etwa 300 Punkte bestünde. mehr...
Sonntag 18. Dezember 2011
Euro: Weiterhin angeschlagen!
Nach einer kurzen Stabilisierung im Vorfeld des EU-Gipfels stand der Euro zuletzt wieder stärker unter Druck und wertete weiter kräftig ab. Der Abwärtstrend bleibt damit intakt und eine weiterhin fallende Tendenz wahrscheinlich. mehr...
Sonntag 11. Dezember 2011
Deutsche Einzelhändler: Wie fleißig ist der Weihnachtsmann 2011?
Die sonst eher als Konsummuffel titulierten Deutschen haben sich im Jahresverlauf zu einer wichtigen Stütze für die hiesige Konjunktur gemausert. Ungeachtet aller Sorgen wegen der Schuldenkrise kurbelten demnach niedrige Zinsen und steigende Einkommen die Konsumlust an. Entsprechend herrschte auch mit Blick auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft reichlich Vorfreude. Jüngst wurde sie aber merklich gedämpft. mehr...
Sonntag 04. Dezember 2011
Euro: Nur kurzes Aufbäumen?
Seit dem Zwischenhoch Ende Oktober sackte der Euro erneut kräftig ab. Das anhaltende Dilemma der europäischen Schuldenkrise sowie mangelndes Vertrauen in eine Lösung selbiger belasteten. Jüngst gab es nun eine Gegenbewegung. Kann sich diese fortsetzen? mehr...
Sonntag 27. November 2011
Euro-Bund-Future: Top-Bildung?
Innerhalb der europäischen Schuldenkrise gelten deutsche Staatsanleihen als Hort der Zuflucht. Ausdruck dafür sind niedrige Renditen und hohe Kurse, was sich auch am Euro-Bund-Future zeigt. Allerdings verstärkte sich jüngst der bereits in den beiden Vorwochen angedeutete Abwärtsdruck. Eine Top-Bildung ist nicht ausgeschlossen. mehr...
Sonntag 20. November 2011


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