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Sonntag 29. Januar 2012

ABUS: Sicherheit mit Schloss und Riegel

Fast in jedem Haushalt gibt es ein Produkt von ABUS – sei es nun ein Vorhängeschloss, ein Fahrradschloss oder auch nur ein Schlüssel mit dem Firmenlogo. Doch längst stehen die vier markanten Buchstaben, die schon im Schriftbild Solidität vermitteln, nicht mehr nur für Schlösser, sondern für umfassende Sicherheitskonzepte.

Wie die meisten erfolgreichen Unternehmen hat ABUS klein und mit einem eher unspektakulären Produkt begonnen. Am Anfang der Unternehmensgeschichte steht ein kleiner Familienbetrieb in Volmarstein an der Ruhr. 1924 begannen hier August Bremicker und Söhne – aus den Anfangsbuchstaben entstand später der Markenname ABUS – mit der Herstellung von Vorhängeschlössern. Das war nichts Ungewöhnliches, denn das sogenannte Schlossmachen war ein traditionelles Handwerk und in zahlreichen Familien im Westfälischen zu Hause. Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert gab es in Volmarstein zahlreiche kleine Familienbetriebe, in denen Schlösser hergestellt wurden.

Seine heutige Größe von 2.500 Mitarbeitern weltweit verdankt ABUS einer Reihe pfiffiger Ideen und der hervorragenden Produktqualität. Ein erster Meilenstein der Unternehmensgeschichte war 1958 die Einführung von Vorhangschlössern aus massivem Messing, die heute Standard sind. Zuvor waren mit Stahl oder Blech zwei korrosionsanfällige Materialien dominierend gewesen. Damit begann ein weltweiter Siegeszug von Messingschlössern, bei dem ABUS die Nase vorn hatte.

Nur ein Jahr später startete die Produktion von Fahrradschlössern. Im Laufe der Jahre entstand eine ganze Palette von Produkten zum Schutz von Zweirädern. Von Spiralkabeln bis hin zu den legendären Bügelschlössern, die selbst raffinierten Aufbruchsversuchen standhalten, bietet ABUS heute alles, was das Zweirad vor unerwünschtem Besitzerwechsel schützt. Dass Sicherheit nicht nur funktional sein muss, sondern auch schön aussehen kann, beweist dabei BORDO. Das praktische faltbare Fahrradschloss konnte den Design-Preis des Landes Rheinland-Pfalz gewinnen.

Seine Expertise verdankt ABUS der engen Zusammenarbeit mit Kripo, Versicherungen, Testinstituten und Experten auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik. Durch die ständige Weiterentwicklung bestehender Lösungen und die Entwicklung neuer Konzepte trägt das Unternehmen seinem Motto „Sicherheit durch Qualität“ Rechnung.   

Neben den traditionellen Schlössern widmet sich ABUS der Sicherung von Fenstern und Türen. Mit einem umfangreichen Programm an Kipp- und Rollladensicherungen, Teleskopstangen, Sicherheitsketten und Panzerriegeln können Haus und Hof vor unerwünschten Gästen geschützt werden.  

Diese mechanischen Lösungen werden durch elektronische Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen und Überwachungssysteme ergänzt. Auch hier setzt ABUS auf intelligente Konzepte wie etwa eine auf Funkübertragung basierende Anlage. Dabei wird ein für Sicherheitssysteme reserviertes Frequenzband genutzt, auf das selbst Mobiltelefone oder Radiowellen keinen negativen Einfluss haben. So sind eine zuverlässige Übertragung ein- und ausgehender Signale in die Alarmzentrale und ein hohes Maß an Schutz gegen Manipulationen möglich.

Im Bereich der Sicherheitskameras, die ein weiterer  Schwerpunkt von ABUS sind, werden ebenfalls verschiedenste Formen der Signalübertragung angeboten, die eine optimale Integration der Anlagen an die überwachten Objekte ermöglichen. Wenn zum Beispiel das Verlegen von Leitungen nicht möglich oder erwünscht ist, transportieren WLAN-Kameras die Videosignale über das kabellose Netzwerk zum PC oder Router.

Seinen großen Erfolg verdankt ABUS, das inzwischen mit rund 20 Niederlassungen weltweit vertreten ist, auch der Kontinuität der Unternehmensführung. Trotz des rasanten Wachstums hat sich beim Management im Laufe der Zeit nicht viel geändert. Noch immer befindet sich ABUS im Familienbesitz und wird mittlerweile von der dritten und vierten Generation geleitet. mehr...
Sonntag 22. Januar 2012

Falkenjagd will mit innovativen Entwicklungen punkten

Edel, selten, matt schimmernd. Was Platin für die Schmuckbranche ist, sind Titanrahmen für den Radsport. Lediglich eine kleine Zahl an Herstellern weltweit hat sich auf das Material spezialisiert. Einer davon ist die noch junge Münchener Firma Falkenjagd.  

Von seinen Eigenschaften her ist Titan eigentlich optimal für den Bau von Fahrradrahmen geeignet. Es ist leicht, hat eine hohe Materialfestigkeit und ist korrosionsbeständig. Im Flugzeugbau werden diese Tugenden schon lange genutzt. So besteht das legendäre US-Aufklärungsflugzeug SR-71, lange Jahre der schnellste Flieger der Welt, zum größten Teil aus diesem Metall. Daneben kommt Titan auch in vielen anderen Hightech-Bereichen wie  der Raumfahrt oder der Medizintechnik zum Einsatz.

Im Fahrradbau sind Titanrahmen dagegen nie über einen Nischenstatus hinausgekommen. Der Grund dafür sind die hohen Fertigungskosten. Die Herstellung eines Rahmens aus Titan kostet bis zu zehnmal mehr als die Verarbeitung von Stahl oder Aluminium, dem heute am meisten verwendeten Material im Fahrradbau. Selbst Titanrahmen aus günstiger fernöstlicher Produktion sind kaum unter 1.000 Euro zu bekommen, während die Chassis  amerikanischer Edelschmieden auch das Dreifache kosten können. Dafür bieten die Amerikaner dann aber auch eine außergewöhnliche Verarbeitungsqualität, die ihnen Kultstatus beschert hat.

Um so mutiger ist es für einen Newcomer wie Falkenjagd, gegen die arrivierte Konkurrenz anzutreten. Die erst 2007 gegründete Firma will nämlich nicht nur hochwertige Rahmen aus dem edlen Material herstellen, sondern Maßstäbe setzen. Selbst gestecktes Ziel ist es, den kompromisslosesten Rohrsatz in Hinblick auf Steifigkeit, Gewicht und Dauerfestigkeit zu fertigen. Dazu betreibt das Unternehmen einen hohen Forschungsaufwand. Das Design der Rahmen wird zunächst am Computer in Hinblick auf die Parameter Steifigkeit und Festigkeit festgelegt. Die hier gewonnen Kenntnisse für die Prototypen werden dann Messfahrten unterzogen, um so im Praxistest die tatsächlichen Belastungen zu erfassen und so das  Optimum bei Form, Stärke und Bauart der verwendeten Rahmenrohre zu erreichen. Das ist insofern wichtig, als Gewicht und Steifigkeit bei Fahrradrahmen im Widerspruch stehen. Entweder kann ein Rahmen auf extreme Leichtigkeit hin konstruiert werden, verliert dann aber an Stabilität und Steifigkeit, sodass die Kraft des Fahrers beim Treten nicht  in Vortrieb umgesetzt wird. Oder der Rahmen wird mit höherem Materialeinsatz auf Steifigkeit hin ausgelegt, ist dann aber schwerer.

Diese Gratwanderung gelingt dem Unternehmen durch die Verwendung der besonders steifen Legierung 6AL-4V, also einem aus 6% Aluminium, 4% Vanadium und 90% Titan bestehendem Kompositum. Zudem werden teilweise rautenförmige Rohre verbaut und für die verschiedenen Rahmenhöhen auf individuelle Rohrsätze zurückgegriffen. Angesichts dieses Aufwandes ist es für die Firma auch kein Problem, Maßrahmen herzustellen, die genau an den Körperbau des Fahrers angepasst sind. Der Erfolg gibt den Münchenern recht. Tests in der Fachpresse haben den Rahmen nicht nur eine hohe Qualität bescheinigt, sondern auch Rekordwerte bei der Steifigkeit.

Das Sortiment ist ganz auf den ambitionierten Radsportler ausgerichtet. Schwerpunkt sind Rennrad- und Mountainbike-Rahmen sowie ausgewählte Komponenten wie Lenker und Sattelstützen. Selbst der neue Trend der „29er“, also Mountainbikes mit etwas größeren Laufrädern, wird von der Firma bedient. Bei aller Offenheit für neue Entwicklungen bleiben die Münchener aber Puristen. So finden sich im Angebot der Firma ausschließlich Hardtails, also traditionelle Rahmen ohne Federung am Hinterbau. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Noch immer vertrauen die meisten Spitzenfahrer im Mountainbike- und Rennradsport auf nur vorn gefederte Rahmen, da sie schneller sind als die schwereren, vollgefederten Räder.  

Die ehrgeizigen Ambitionen des Unternehmens kommen übrigens auch im Firmennamen zum Ausdruck: Der Raubvogel steht als Symbol für Schnelligkeit, die Jagd als Synonym für Reaktionsfähigkeit und Ausdauer. mehr...
Sonntag 15. Januar 2012

ZF sorgt für Antrieb

Ist von technischen Details von Kraftfahrzeugen die Rede, fällt immer wieder die Bezeichnung „ZF-Getriebe“. Was zunächst wie ein technischer Fachbegriff wirkt, bezeichnet die Herkunft der Antriebstechnik. Denn das unscheinbare Kürzel ZF steht für die Zahnradfabrik Friedrichshafen, einen der bedeutendsten Zulieferer der Auto- und Nutzfahrzeugbranche. mehr...
Sonntag 08. Januar 2012

Boehringer Ingelheim: Regional verwurzelt – global erfolgreich

Eine Börsennotierung gehört bei den meisten großen deutschen Unternehmen zum guten Ton. Nicht so beim Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. Das zweitgrößte forschende deutsche Pharmaunternehmen beweist seit Jahrzehnten, dass ein erfolgreicher Global Player nicht unbedingt auf die Börse angewiesen ist. mehr...
Sonntag 18. Dezember 2011

Schott hat bei Glas den Durchblick

Ist von Mainz die Rede, so fallen den meisten Menschen spontan zwei Dinge ein: die Fastnacht und das ZDF. Weniger bekannt ist, dass mit der Schott AG einer der weltweit bedeutendsten Hersteller von Spezialglas seinen Sitz in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt hat. mehr...
Sonntag 11. Dezember 2011

Simba Dickie Group: Paradies für Spielzeug

Für Kinder ist Weihnachten das Fest schlechthin, vor allem natürlich wegen der Geschenke. Puppen, Kuscheltiere, Puzzles, Ritterburgen, Eisenbahnen oder ferngesteuerte Autos stehen auf den Wunschlisten – und trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten dürften wohl viele Eltern ihren Kindern etliche dieser Wünsche erfüllen. Zu den größten Experten für Spielzeug gehört das Unternehmen Simba Dickie Group. mehr...
Sonntag 04. Dezember 2011

Valensina: Enorme Zuwächse mit frischen Säften

Valensina blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nachdem Firmengründer Rolf H. Dittmeyer das Unternehmen 1998 zurückgekauft hatte, ging der Getränkehersteller 2001 pleite. In der Sportfit-Gruppe überlebte die Marke. Nun erfüllt sich das Versprechen des Firmengründers: Valensina steigt groß ins Geschäft mit frisch gepressten Säften ein. mehr...
Sonntag 27. November 2011

Trilux: Perfekte Beleuchtung

Die dunkle Jahreszeit hat Deutschland fest im Griff: Morgens dauert es lange, bis es hell wird, und schon ab dem Nachmittag geht es nicht mehr ohne künstliches Licht. Eine warme Beleuchtung kann dabei selbst an trüben Wintertagen für eine gemütliche, heimelige Atmosphäre sorgen. Schon seit fast 100 Jahren sorgt die Firma Trilux für Erleuchtung: 2012 steht das 100-jährige Jubiläum an. mehr...
Sonntag 20. November 2011

Prym: Druckknöpfe und mehr

In der kalten Jahreszeit wärmen Schal, Mütze und Handschuhe. Wer kreativ und geschickt ist, kann sich mit selbst gestrickten Accessoires von der Massenware der Modeketten abheben und anderen mit individuellen Geschenken eine Freude machen. Stricknadeln und anderes Handarbeitszubehör der Firma Prym helfen dabei. mehr...
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