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DJE gleich doppelt ausgezeichnet

Thorsten Schrieber (Bild: DJE)

Dr. Ulrich Kaffarnik (Bild: DJE)


Die DJE Kapital AG gewinnt die Auszeichnung als „Bester Multi Asset Manager“ für Deutschland, Östereich und die Schweiz und als „Bester Globaler Mischfonds FMM“. Schon letzte Woche hatte DJE bekanntgegeben, dass man auf Mifid II reagieren werde. Die DJE trägt demnach die Kosten für das gesamte Research selbst, an die Kunden wird davon auch in zukunft nichts weitergereicht. Aufgrund der Investmentsteuerreform weist die DJE desweiteren künftig Mindestaktienquote und Höhe der steuerlichen Teilfreistellung in ihren Produktunterlagen aus.

Die DJE Kapital AG hat bei den diesjährigen Scope-Investment Awards die Auszeichnung als „Bester Multi Asset Manager“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ und als „Bester Globaler Mischfonds FMM“ in der Schweiz erhalten. Die Auszeichnungen haben Dr. Ulrich Kaffarnik und Thorsten Schrieber, beide Mitglieder der Geschäftsleitung der DJE Kapital AG, entgegengenommen. Thorsten Schrieber sagt: „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung, weil sie unsere umfassende Expertise und die hauseigenen FMM-Anlagestrategie bestätigt. Mehr als 40 Jahre Erfahrung und eine wertorientierte und risikoarme Anlagepolitik zahlen sich für unsere Kunden aus.“

Die Analysten der Ratingagentur Scope haben im Vorfeld der Verleihung der Scope-Investment Awards mehr als 4.000 Fonds und 250 Asset Manager analysiert, um herausragende Leistungen in insgesamt 39 Kategorien mit einem Scope Award auszuzeichnen. Je Kategorie wurden fünf potenzielle Gewinner nominiert. Die feierliche Preisverleihung fand im Berliner Humboldt-Carrée statt. Mit den Scope-Investment Awards führt die Ratingagentur Scope die zehnjährige Tradition der FERI EuroRating Awards fort. Die Preise werden in diesem Jahr in jeweils 13 Fonds- und 13 Asset-Management-Kategorien für Deutschland, Österreich und die Schweiz vergeben. Die Scope Group ist Europas führender Anbieter von unabhängigen Ratings, Research und Risikoanalysen aller Assetklassen.

Investmentsteuerreform (InvStRefG)

Die DJE Kapital AG hat sich auf die Anfang 2018 anstehenden regulatorischen Herausforderungen für Finanzdienstleister durch die Einführung der Investmentsteuerreform und MiFID II vorbereitet. Das Unternehmen reagiert damit auf die neuen Anforderungen und hat diverse Anpassungen im Sinne der Kunden vorgenommen. Infolge der Investmentsteuerreform zahlen in Deutschland aufgelegte Publikumsfonds ab Januar 2018 erstmals Steuern in Höhe von 15 Prozent einschließlich Solidaritätszuschlag auf bestimmte inländische Erträge direkt aus dem Fondsvermögen. Künftig müssen diese Fonds Dividenden, Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien versteuern, sofern diese Einkünfte aus Deutschland stammen. Bisher wurden lediglich die Anleger besteuert.

Thorsten Schrieber, Leiter der Bereiche Fondsvertrieb, Marketing & Öffentlichkeitsarbeit bei der DJE Kapital AG sagt dazu: „Um es unseren Anlegern so einfach wie möglich zu machen, arbeiten wir derzeit an der Aktualisierung unserer Produktunterlagen, wie zum Beispiel Fonds-Factsheets. Daraus soll klar hervorgehen, wie hoch die Mindestaktienquote des entsprechenden Misch- oder Aktienfonds ist. Darüber hinaus werden wir die damit verbundene Höhe der steuerlichen Teilfreistellung angeben, die mit der Investition in den jeweiligen Fonds verbunden ist.“

MiFID II

Ab 3. Januar 2018 treten mit der neuen Finanzmarktrichtlinie MiFID II weitere regulatorische Änderungen in Kraft. Diese betreffen unter anderem auch die DJE Kapital AG. Die neue einheitliche Richtlinie zu Finanzmarkt-Aktivitäten und -Dienstleistungen schreibt unter anderem vor, dass die Kosten für externes Research und die Transaktionsgebühren separat ausgewiesen werden müssen. Bislang war es üblich, beide zusammen zu veranschlagen. Mit Einführung von MiFID II ist es künftig den einzelnen Fondsgesellschaften überlassen, ob sie die Researchkosten auf die von ihnen verwalteten Fonds umlegen oder selbst übernehmen wollen. DJE hat sich entschieden, die Kosten für das gesamte Research selbst zu tragen. Dadurch werden die Kosten nicht an die Kunden der DJE Kapital AG weitergereicht.

Dr. Ulrich Kaffarnik, Vorstandsmitglied bei der DJE Kapital AG und verantwortlich für den Bereich Fondsmanagement & -handel, sagt: „Die Fundamentalanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil unserer hauseigenen FMM-Methode und die Basis für erfolgreiches und aktives Management. Unser DJE-Researchteam in Kombination mit dem externen Research sind zentral für unseren Unternehmenserfolg. Weil eine partnerschaftliche Beziehung zu den Kunden genauso wie Transparenz bei DJE an erster Stelle stehen, haben wir entschieden, diese Kosten für das Research selbst zu tragen.“

26.11.2017 | 16:17

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