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Gastbeiträge

Kupfer: Die Volatilität bei Rohstoffen austricksen

Wer beruflich mit Kupfer zu tun hat, stöhnt über die aktuellen Preisschwankungen. Investoren dagegen freuen sich. Warum sollten sich nicht auch kupferverarbeitende Betriebe in die Lage versetzen, große Volatilitätspannen zu ihrem Vorteill zu nutzen? Beim Finetrading zum Beispiel finanziert ein Zwischenhändler den Einkauf vor – und sichert Liquidität. Ein smarter Mechanismus, erklärt am Beispiel des letzthin wieder äußerst volatil tendierenden Metalls Kupfer. [mehr]

OPEC kürzt Öl-Fördermenge – wie könnte der Ölpreis reagieren?

In den 1970er-Jahren verfügte die OPEC noch über eine derart hohe Preissetzungsmacht, dass sie die westlichen Industrieländer durch die Verknappung des Angebots in zwei Ölkrisen stürzen konnte. Bis heute hat sie jedoch an Marktmacht eingebüßt: In den vergangenen Jahren hat die Konkurrenz deutlich zugelegt – allen voran die USA. Was bedeutet angesciths dessen die aktuelle Ankündigung der Förderkürzung. Ulrich Stephan analysiert. [mehr]

Warum Gold in jedes Depot gehört

Kaum ein Investment teilt die Anleger so sehr wie beim Thema Gold. Die Kritiker sehen darin eine Illusion oder lehnen es aufgrund des – nachweisbar falschen – Zinsargumentes ab. Die Befürworter sehen darin eine Versicherung für den Fall der Fälle. Rolf Ehlhardt von der I.C.M. Mannheim erklärt. [mehr]

Konsolidierung an den Rohstoffmärkten

Goldpreis gibt leicht nach, Palladium im Abwärtstrend, Minenaktien unter Druck: Die Konsolidierung bei Edelmetallen hat sich im Oktober fortgesetzt. Der Goldpreis büßte im vergangenen Monat 2,7 Prozent ein und schloss bei einem Kurs von 1.276 US-Dollar pro Feinunze. Der Edelmetallexperte Martin Siegel analysiert. [mehr]

Gold: Fünf Argumente für kurzfristiges Aufwärtspotential

Die jüngste Konsolidierung des Goldpreises dürfte sich auf den Oktober beschränken. Für ein kurzfristiges Aufwärtspotential spricht, dass der niedrigere Goldpreis die saisonbedingte Nachfrage aus Indien und weiteren asiatischen Ländern bekräftigen sollte. „Der Markt preist derzeit eine mögliche Zinserhebung durch die Federal Reserve im Dezember ein. Diese wäre zum jetzigen Zeitpunkt allerdings ein Fehler, der das globale Wirtschaftswachstum gefährdet“, erklärt dazu Joe Foster. [mehr]

Gold: Zenit schon überschritten?

Sorgen um das globale Wachstum haben Anleger seit Jahresbeginn in Gold getrieben. Der strukturelle Gegenwind für das Edelmetall, unter anderem durch einen starken US-Dollar, hat nachgelassen. Jetzt scheint, wie Nick Peters ausführt, ein sinnvoller Zeitpunkt zu sein, Gold in Portfolios aufzustocken, um diese gegen volatile Märkte zu wappnen. Oder trügt dieser Eindruck? [mehr]

PNE-Wind-Gruppe vor Rekordjahr

Deutliche Fortschritte bei der Realisierung von On- und Offshore Windpark-Projekten im In- und Ausland hat die PNE-Wind-Gruppe gemacht. Das Portfolio von Projekten im Eigenbestand auf 142,5 Megawatt angewachsen, Veräußerung des Portfolios ist noch für dieses Jahr geplant. Der Vorstand bestätigte die EBIT-Prognose von bis zu 100 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2016, die Aktie erholt sich nach einer kleinen Flaute und stabilisiert sich im Bereich über zwei Euro. [mehr]

Silber: sicherer Hafen für Anleger?

In der Folge des Brexits ist Silber um 10,2 Prozent gestiegen und kann, ähnlich wie Gold, während Markterschütterungen als sicherer Hafen für Anlagen fungieren. Long Positionen am Silber Futures Markt erreichten letzte Woche Höchststände, da Investoren eine sichere Anlage zur Wertbewahrung suchten. Nitesh Shah, Commodities Strategist bei ETF Securities, kommentiert und analysiert. [mehr]

Goldpreis bricht nach oben aus

Gold

Nach einer kurzen Konsolidierungsphase im Mai setzten die Edelmetalle ihren Aufstieg weiter fort. Der Goldpreis legte um 8,8 Prozent zu und schloss bei einem Kurs von 1.322 US-Dollar pro Feinunze. Auf Eurobasis war dies gleichzeitig ein neues Drei-Jahres-Hoch. [mehr]

Rohstoffmärkte im Brexit-Schock

Rohöl

Großbritannien hat sich entschieden: Das Königreich wird die Europäische Union verlassen. Dieser Ausgang traf die Märkte völlig unvorbereitet. Insbesondere angesichts der Umfragen, die bis vergangenen Donnerstag einen Sieg der Verbleib-Kampagne vorausgesagt hatten. Binnen weniger Stunden wurde so viel Kapitalwert vernichtet, wie Grpßbritannien in den letzten 15 Jahren in die EU-Kassen gezahlt hatte. [mehr]

Nordex mit zweistelligem Umsatzwachstum

Mehr Wind: Nordex wächst

Die Nordex SE ist mit einem starken Wachstum in das Jahr 2016 gestartet. Der Umsatz stieg um 28,3 Prozent auf 637 Millionen Euro im Vergleich zu 496,5 Millionen im gleichen Quartal des Vorjahres. Diese Steigerung basiert im Wesentlichen auf der operativen Leistung in den Bereichen Produktion und Installation. [mehr]

Edelmetalle: Grünes Licht für Trendwende

Im Februar stieg der Goldpreis unaufhaltsam weiter. Das gelbe Metall stieg um 9,8 Prozent, es schloss bei einem Kurs von 1.228 US-Dollar pro Feinunze. Somit war es der beste Februar für Gold seit 1979 und der größte Monatsgewinn seit Januar 2012. Minenaktien legten um 30 Prozent zu, Industriemetalle haben Aufholpotential. [mehr]

Rohstoffe: Preisentwicklung ist dramatisch

Marc-Oliver Lux, München, blickt pessimistisch auf die Rohstoffmärkte.

Mit Rohstoffen war auch in diesem Jahr kein Blumentopf zu gewinnen. Wieder einmal, denn der Trend geht nun schon seit vier Jahren nach unten. Zugleich dreht gleich eine ganze Reihe von Frühindikatoren ins Minus. Jeder einzelne von ihnen ist geeignet, die Weltwirtschaft in Schieflage zu bringen. Die Rohstoffpreise dürften auch 2016 ein Sorgenkind für Anleger sein, meint Marc-Oliver Lux von der Dr. Lux & Präuner GmbH & Co. KG in München. [mehr]

Ölschwemme und kein Ende

Die Ölschwemme hat negative Folgen für Aktien und Märkte - das sagt Uwe Zimmer.

Der Ölpreis fällt, das Tanken wird billiger, genau wie die Produktion vieler Unternehmen, wie das Kerosin der Fluglinien. Alle könnten also zufrieden sein. Der niedrige Ölpreis hat aber auch handfeste Nachteile – und die Niedrigpreisphase wird nicht ewig währen. Uwe Zimmer, Vorstand der Vermögensverwaltung Meridio AG in Köln erklärt, warum. [mehr]

Goldpreis wird steigen – aber das wird Zeit brauchen

Expertenmeinung von Degussa-Geschäftsfüherer Wolfgang Wrzesniok-Roßbach über Gold

Analysten und Anleger rätseln seit einigen Monaten, ob es die vermeintlich „sicheren“ Anlagehäfen überhaupt noch gibt. Das gilt speziell für Gold, dessen Preis seit Monaten rückläufig ist. Die BÖRSE am Sonntag sprach darüber mit Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, dem Sprecher der Geschäftsführung, Degussa Goldhandel GmbH. Die Degussa ist Deutschlands größter privater Goldhändler. [mehr]

Die Gewinner des Ölcrashs

Positive Folgen hat der Ölpreisverfall für die Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass sich jede Veränderung des Ölpreises von 10 Prozent in einer veränderten Wirtschaftsleistung von 0,2 Prozent nieder schlägt. Das heißt: Fällt der Ölpreis um 10 Prozent, sollte weltweit das Bruttoinlandprodukt um 0,2 Prozent zulegen. [mehr]

Die Verlierer des Ölcrashs

Der Ölpreiscrash löst in einigen Staaten bereits schwere Verwerfungen aus. Besonders schlimm trifft es Länder, die sich einseitig auf die sprudelnden Öleinnahmen verlassen haben. [mehr]

Die Nachfrage ist ungebrochen

Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Degussa

BÖRSE am Sonntag: Herr Wrzesniok-Roßbach, der Goldpreis ist dieses Jahr um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Wie beurteilen Sie die Nachfragesituation bei deutschen Investoren? [mehr]

Schutz vor Inflation - Rohstoffe als effektive Absicherung

von David Donora, Leiter des Rohstoffteams von Threadneedle [mehr]

Gold: In welcher Phase des Bullenmarktes befinden wir uns?

Ronald-Peter Stöferle

Von Ronald-Peter Stöferle, CMT, Erste Group Bank AG, Group Research [mehr]

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9 / 2017

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