boerse am sonntag - headline

Rohstoff der Woche

Elektroautos legen krassen Fehlstart hin

Es ist ein einziges Dilemma für Autoindustrie und Staat. Der Anteil von Elektro- und Hybridautos an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in Deutschland lag 2016 bei ernüchternd mageren 1,8 Prozent. Es ist damit immer noch ein Nischenmarkt – trotz der seit letztem Jahr gewährten Subventionen. Hohe Anschaffungskosten, mancherlei Unsicherheiten und eine unzureichende Ladeinfrastruktur lassen Autokäufer einen großen Bogen um Elektroautos machen. [mehr]

Edelmetalle: mit Schwung ins neue Jahr

Der Goldpreis legte im Januar 6,4 Prozent zu und schloss bei einem Kurs von 1.215 US-Dollar pro Feinunze ab. Der kleine Bruder Silber konnte im Januar zwar seinen Hebel auf Gold nicht nutzen, stieg jedoch mit einem Plus von 6,6 Prozent parallel zum Goldpreis. Auch Platin und Palladium haben im vergangenen Monat ordentlich zugelegt. Freunde edler Metalle können zuversichtlich sein. [mehr]

Die unterschätzte Gold-Rallye

Gold hat das Jahr 2016 mit einem Plus von 90 US-Dollar per Unze beendet, und damit auch mit einer Rückkehr in den positiven Bereich nach drei aufeinanderfolgenden, negativen Jahren. Diese Zahlen vereinfachen den Sachverhalt zwar stark, weil die Hintergründe sehr viel komplexer sind, doch das ändert nichts daran, dass Anleger auch in Zeiten der Aktien-Hausse das Gold nicht außer Acht lassen sollten. [mehr]

2017: Nachhaltig investieren könnte lohnen

Erneuerbare Energien sind in diesem Jahr weiter auf dem Vormarsch. Die Automobilindustrie wird ihre Bereiche Fahrzeugautomatisierung und Elektrifizierungstechnologie erheblich verstärken. Erneuerbare Energien gewinnen gegenüber konventionellen weiter an Boden. Neue und reifere Anlageklassen bieten schließlich Investoren im Bereich Umweltlösungen eine größere Angebotspalette. [mehr]

Gold gefragt wie nie

Das Zinstief hat die Nachfrage nach Gold als Wertanlage im Jahr 2016 auf ein Rekordhoch getrieben. 117,6 Tonnen des Edelmetalls lagern nach Angaben bei der Deutschen Börse inzwischen in den Tresoren des DAX-gelisteten Konzerns. [mehr]

USA: Obacht auf Erdgas-Aktien!

Hierzulande ist die Energiewende ein geliebtes und teures Kind der Politik, ja, es gilt als unanständig, die alten Energien zu favoriseren. In den USA deutet sich, was dieses Thema betrifft, eine Trendwende an. Die neue US-Administration unter Donald Trump möchte offenbar den traditionellen Energieträgern den Vorzug geben. Das wird Folgen an den Börsen haben. [mehr]

OPEC will weniger fördern: Öl schwappt hoch

Der Ölpreis steigt schnell, macht alle Wochenverluste gut und hat die 50-Dollar-Marke pro Barrel weit hinter sich gelassen; ein Fass WTI kostet aktuell 51,5 US-Dollar, Brent sogar knapp 54 US-Dollar. Der Grund: die OPEC hat sich auf eine Förderkürzung geeinigt. Mit 32,5 Millionen Barrel täglich liegt die geförderte Menge zwar nur wenige Prozent unter dem aktuellen Wert, aber die Märkte nehmen offenbar mögliche Verknappungen vorweg. [mehr]

Abwärtspotential auf dem Ölmarkt

Die bevorstehende Opec-Konferenz wird darüber entscheiden, ob die Ölförderung tatsächlich gedrosselt werden wird. Analysten und Beobachter sind äußerst skeptisch, und die Preisentwicklung der vergangenen Tage scheint sie bestätigen. [mehr]

Ölpreis könnte sinken – Trump als Zünglein an der Waage

Nein, es war eigentlich nicht der Trump-Schock: die OPEC machte Marktbeobachtern Sorgen. Mehr und mehr sind die Zweifel daran gewachsen, dass die eigentlich beschlossene Förderkürzung wirklich kommt; nach einem kurzen Ausflug über die 50-Dollar-Marke dümpelt WTI bei 44, Brent unter 43 Euro pro Barrrel. Jetzt aber könnte Trumps Politik den Ausschlag geben für die kurzfristige und mittlere Zukunft der Ölmärkte. [mehr]

US-Dollarstärke – ein sehr reales Risiko

Trump ist gewählt – Nervosität und Unsicherheit sind auf Rekordniveau. Ungemach droht vor allem auch von der Währungsfront. Eine deutliche Aufwertung des US-Dollars – sie wäre fatal. Dies ist ein selten thematisiertes, aber gleichwohl sehr reales Risiko. Eine Studie von Nordea prognostizierte vor der Wahl für den Fall eines Trump-Sieges sinkende Rohstoffpreise. Jetzt bekommen die Analysten Recht. [mehr]

OPEC dreht an der Ölschraube: Preise steigen deutlich

Algerien scheint ein gutes Pflaster für die Opec zu sein. Obwohl das derzeitige Treffen als informell klassifiziert war, gelang es dem Kartell, eine Begrenzung der Fördermengen zu beschließen. Entscheidend war, dass zwischen dem Iran und Saudi-Arabien eine Annäherung stattgefunden hat. haben. Die Ölpreise schwappen in die Höhe: gute fünf Prozent ging's nach oben. [mehr]

Sinkende Ölpreise verunsichern Anleger

In den vergangenen Wochen ging es für den Ölpreis kräftig nach oben. Damit ist es nun vorbei: Der Ölpreis fällt wieder stark. Ist die Hoffnung auf einen dauerhaften Preisanstieg damit beendet? [mehr]

OPEC dreht an der Ölpreis-Schraube

Das Ölkartell macht erneut Andeutungen über eine Stabilisierung des Ölmarkts. Spekulanten lassen sich locken und wetten auf steigende Preise. Derweil gibt es erste Zeichen der Erholung bei den Anleihen von Ölproduzenten. [mehr]

Goldminenaktien: Saisonalität als weiterhin treibende Kraft?

Goldminen

Die Goldminenaktien sind zurück! Mit der Rallye seit dem Mehrjahrestief im Januar dieses Jahres feierten sie ein beeindruckendes Comeback. Die Kurse schossen förmlich durch die Decke. Davon profitierte auch der Branchenindex NYSE Arca Gold BUGS Index (HUI). Kann er seine Aufwärtsbewegung fortsetzen, vielleicht beflügelt von der Saisonalität? Schließlich liegen die im Jahresverlauf statistisch betrachtet besten Monate noch vor ihm. [mehr]

Ölpreis so tief wie seit drei Monaten nicht

Rohöl

Beim Ölpreis setzt eine längst überfällige Korrektur ein. Doch Verbraucher sollten sich nicht zu früh freuen. Der fallende Preis dürfte vorübergehender Natur sein. Bis Jahresende sollte er wieder steigen. [mehr]

Rohöl: Nachfrage wächst wieder

Oil platform

Schon Ende 2016 werden sich Angebot und Nachfrage am Ölmarkt ausbalancieren, schätzt die Internationale Energieagentur. Warum sie dennoch nicht mit einem deutlichen Preisanstieg rechnet. [mehr]

Es glänzt nicht alles, was Gold ist

Es ist nicht alles Gold, was glänzt, warnt ein altes Sprichwort. Doch der Spruch geht zum Leidwesen mancher Anleger auch andersrum. (Bild: grindean horea/freeimages.com)

Vor kurzem war dem Goldpreis noch ein bemerkenswertes Comeback gelungen. Manche glaubten gar an alten Glanz. Jetzt haben die Barren wieder ordentlich an Wert verloren - wohin führt die Rallye? [mehr]

Ölpreis übersrpingt die 50-US-Dollar-Schwelle

So viel wert war ein Barrel Öl zuletzt im Oktober 2015: Nach den extremen Einbrüchen des Ölpreises ist der Rohstoff wieder auf Erholungskurs. Jetzt wurde nach drei guten Tagen in Folge die wichtige 50-Dollar-Marke locker genommen. Doch wie lange hält der Trend? [mehr]

Rohstoffindex erreicht Drei-Monats-Hoch

Silber

Der Bloomberg Rohstoffindex hat in der vergangenen Woche seine dreiwöchige Seitwärtsbewegung durchbrochen und erreichte ein Drei-Monats-Hoch. Grund dafür war der starke Energiesektor, mit großen Gewinnen bei Gas und dem vierten Kursanstieg bei Öl in Folge. Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank, analysiert. [mehr]

Zucker: Bei 50 Prozent war Schluss!

Foto: Freedigitalphotos.net/Suat Eman.

Zunehmende Sorgen vor ungünstigen Wetterbedingungen in Asien und Südamerika hatten dem Zuckerpreis im Herbst 2015 ordentlich eingeheizt. Diese Rallye scheint aber wieder einmal nur eine technische Gegenbewegung im übergeordneten langfristigen Abwärtstrend gewesen zu sein. [mehr]

Rohstoff-Bären brüllen wie nie - beste Chancen für Anleger?

Rohstoffe

Das Sentiment befindet sich nahe dem all-time low, wobei es gerade jetzt überzeugende Gründe für einen Anstieg der Rohstoffpreise im heurigen Jahr gibt, so der Tenor der jährlichen Investorenkonferenz des Unternehmens. James Butterfill von ETF Securities meint: „Wenn man die Futures-Konstellation betrachtet, wird schnell klar, dass wir uns nahe der stärksten ,bearishen’ Positionierung der Geschichte befinden." [mehr]

Sieben Fragen zum Ölpreis

Commerzbank

Schon seit einigen Wochen bewegt sich die Literanzeige beim Tanken schneller als der Preis in Euro – zumindest bei Dieselkraftstoffen. Doch die Freude über den gesunkenen Ölpreis ist mittlerweile nicht mehr ungetrübt. Denn an den Börsen sorgt der Preiskollaps für hohe Nervosität und sinkende Notierungen. Doch wie passt das zusammen? Chris-Oliver Schickentanz, Chefanlagestratege der Commerzbank, analysiert die Lage an den Weltmärkten. [mehr]

Ölkrise: Ein Strohfeuer wärmt nicht

Die Börsen weltweit zittern - nicht wegen des Wintereinbruchs, sondern wegen des fallenden Ölpreises. (Foto: Fotolia)

Des einen Freud, des andren Leid: Während die Verbraucher so günstig tanken wie lange nicht, drohen andernorts ganze Volkswirtschaften an der gegenwärtigen Ölkrise zu zerbrechen. Der harte Preiskampf trifft zudem die Kapitalmärkte mit voller Wucht – viele Konzerne müssen um ihre Zukunftspläne bangen. [mehr]

Ölpreis vor Anstieg – wann kommt der Short Squeeze?

Ölaktien werden reagieren, wenn der Rohstoff Öl im Wert steigt.

Am Ölmarkt herrscht derzeit Panik. Die übergeordnete langfristige Talfahrt setzte sich zum Start in das neue Börsenjahr 2016 mit beschleunigter Dynamik fort. Plausibel anmutende Gründe für den Ausverkauf gibt es zuhauf. Allerdings wirkt die aktuelle Verkaufswelle stark übertrieben. Das könnte für eine Stabilisierung in absehbarer Zeit sprechen. Denkbar ist sogar eine kräftigere Gegenbewegung – Stichwort: Short-Squeeze. [mehr]

Gold: es könnte noch weiter bergab gehen!

Den Rohstoffmärkte könnte ein weiterer Ausverkauf drohen

Anleger dürfen sich dieser Tage über ein Lebenszeichen beim Goldkurs freuen. Die Chance auf eine Trendwende beim beliebtesten und zugleich bekanntesten Edelmetall bleibt dennoch gering. Warum die Turbulenzen an den Märkten nur eine Rallye im Bärenmarkt auslösen, erklärt Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

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Gold: Neues Jahr, neuer Glanz?

Auch 2015 war insgesamt betrachtet kein gutes Jahr für Gold. Zumindest für diejenigen, die aus spekulativen Motiven auf anziehende Preise wetteten. Stattdessen setzte sich die übergeordnete langfristige Talfahrt fort. Hält dieser Trend im neuen Börsenjahr an? Oder kann das Edelmetall diesmal glänzen? [mehr]

Nickelpreis rutscht noch unter sein Jahrzehnt-Krisentief

Nickel kostet weniger als zu Zeiten der Finanzkrise.

Rohstoffinvestments waren 2015 wahrlich nicht der Renner. Vor allem, wenn auf steigende Preise gesetzt wurde. Das gilt auch für Nickel. Das Industriemetall zählt zu den Rohstoffen mit den größten Kursverlusten. Im November rutschte der Preis sogar erstmals unter das Tief, das während der globalen Wirtschaftsflaute 2008/09 markiert wurde. [mehr]

Gold günstig wie lange nicht – Wertvolles für den Gabentisch?

Foto: ponsulak/FreeDigitalPhotos.net.

Der zweite Advent ist Geschichte. Spätestens jetzt dürfte der eine oder andere anfangen zu überlegen, welche Geschenke er 2015 unter den Christbaum legt. Warum im vorweihnachtlichen Überlegungsstress nicht einmal über Gold nachdenken? Das edle Metall ist derzeit relativ günstig zu haben. [mehr]

Kupfer: Geht’s noch billiger?

Innerhalb seiner langjährigen Talfahrt hat der Kupferpreis zuletzt ein neues Mehrjahrestief markiert. Zwar ist er noch längst nicht bei dem Krisentief von Ende 2008 angekommen, der aktuelle Abwärtstrend ist jedoch voll intakt. Aus charttechnischer Sicht scheint daher weiteres Potenzial nach unten gegeben. Und wie sieht es fundamental aus? Gibt es hier ebenfalls Gründe, die für weiterhin sinkende Kurse sprechen? Oder gibt es Anhaltspunkte für eine möglicherweise bevorstehende Bodenbildung? [mehr]

Ölpreis drückt Rohstoffindex auf 16-Jahres-Tief

Der Rohstoffindex notiert auf einem 16-Jahres-Tief - der Rohölpreis ist eine wesentliche Ursache.

Überangebot, US-Zinswende und El Niño bleiben die drei großen Sorgenkinder der Rohstoffmärkte. Während Letzterer einige wenige Agrarrohstoffe stützte, sorgten die anderen für ein neues 16-Jahres-Tief des Bloomberg Rohstoffindex. Ein Kommentar dazu von Ole Hansen, Saxo Bank. [mehr]

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5 / 2017

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