boerse am sonntag - headline

Spezial

Währung: Unterschätzter Faktor im Depot

Der US-Dollar dürfte weiter an Stärke gewinnen, der Yen und der Euro könnten hingegen auch im Jahr 2017 schwach bleiben. Währungsentwicklungen können sich nicht nur auf die Gewinnsituation der Unternehmen auswirken – sondern auch die Entwicklung eines Portfolios entscheidend beeinflussen. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, warnt die Anleger. [mehr]

Woher könnte 2017 ein Wachstumsschub für die Weltwirtschaft kommen?

Das Wachstum der Weltwirtschaft lag 2016 bei mageren drei Prozent. Woher könnte also im weiteren Verlauf von 2017 ein Wachstumsschub kommen? Reichen die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben aus, um die Weltwirtschaft anzukurbeln? Könnte die Stabilisierung der Rohstoffpreise den Märkten in den Schwellenländern Auftrieb verleihen? Oder werden die geopolitischen Risiken zu einer Abschwächung führen? Spezialisten von Natixis Global Asset Management werfen einen Blick auf die positiven und negativen Faktoren weltweit und analysieren deren Implikationen für Märkte und Portfolios. [mehr]

Hans-Werner Sinn: Die Flüchtlingspolitik war nicht gut für Deutschland

Wenn Professor Hans-Werner Sinn, vielfacher Ehrendoktor und ehemaliger Ifo-Chef, vor die Mikrophone tritt, hören die Entscheider der Finanzmärkte genau hin. Im Exklusivinterview mit der BÖRSE am Sonntag kritisiert Sinn die Flüchtlingspolitik, warnt vor dem Neo-Protektionismus der USA und rät Europa, die Forderungen Großbritanniens ernst zu nehmen. Er erzählt, was ihn als Student antrieb und verrät eine außergewöhnliche Anlagestrategie für unsichere Zeiten. [mehr]

Jeder siebte Deutsche hat Aktien

Neun Millionen Deutsche halten ein Aktieninvestment. Dies entspricht einem Anteil von 14 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre. Das meldet das Deutsche Aktieninstitut in einer großen Anlegerstudie zum Jahr 2016. Danach steigt derzeit die Neigung der Deutschen, sich in Aktien zu engagieren. [mehr]

Naht ein baldiges Euro-Endzeitszenario?

Abgesehen von dem jetzt nicht mehr aufzuhaltenden Brexit und den Herausforderungen einer neuen US-Handelspolitik drohen auch politische Einschläge in der Eurozone. In Euro-Kernland Frankreich und den Niederlanden stehen im März und April und Mai Wahlen mit sich im Aufwind befindenden eurokritischen Parteien an. Italien – das Land mit der größten Euroskepsis in der Bevölkerung – könnte im Juni eine Nationalwahl abhalten. Und Griechenland steht im Sommer ohne erneute Finanzhilfen einmal mehr vor der Staatspleite. Steht ein Unsicherheitsschock für Konjunktur und Finanzmärkte in Europa bevor? Robert Halver macht die Rechnung auf. [mehr]

CVC kauft Mehrheit an Tipico

Deal zwischen Tipico und CVC

Der PE-Investor CVC hat die Mehrheit von Tipico erworben Das luxemburgische Finanzunternehmen CVC ist mehrheitlicher Eigner am Wettanbieter Tipico geworden. Während der Kaufpreis als solches nicht bekannt gegeben wurde, soll dem Deal gemäß dem Nachrichtendienst Reuters ein Unternehmenswert von rund 1,4 Milliarden Euro zugrunde liegen. Da CVC nur 60 Prozent der Anteile an Tipico erworben hat, verbleiben 40 Prozent bei den bisherigen Eigentümern. Durch den Verkauf ist bei Tipico mit frischem Wind und steigenden Kursen zu rechnen. [mehr]

Ludwig-Erhard-Gipfel 2017 übertrifft alle Erwartungen

Kardinal Marx hat den Freiheitspreis der Medien 2017, verliehen im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels

Unerwarteter Andrang beim zweiten „Ludwig-Erhard-Gipfel“ / WEIMER MEDIA GROUP empfing am 20. Januar 2017 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer und Publizisten in Rottach-Egern / Reinhard Kardinal Marx erhielt „Freiheitspreis der Medien 2017“. [mehr]

Der große Jahresausblick 2017

Das Bild zeigt viele schneebedeckte Berge mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

Was erwartet uns in diesem Jahr? Die Deutsche Bank blickt anhand von fünf Thesen voraus. [mehr]

USA: 2017 die weltweit beste Aussichten

Die vom designierten US-Präsidenten Donald Trump in Aussicht gestellten fiskalpolitischen Stimuli werden die US-Konjunktur stützen und für steigende Einkommen und eine Belebung der Industrieproduktion sorgen. Eine „gezähmte“ Trump-Administration könnte gar die gesamte Weltwirtschaft wachrütteln. Damit sind die besten konjunkturellen Aussichten klar in den USA zu finden. In Großbritannien dürfte das schwache Pfund und die anziehende Inflation nach dem Brexit-Votum allmählich die Konsumaktivität belasten. [mehr]

Ein Kartenhaus namens Euro

Das Flüchtlingsthema verdrängt längst zu Unrecht die Dramatik in der Euro-Zone. Die Lunte am Euro-Kartenhaus glimmt nicht nur, sie brennt. Bis zum Juli 2015 stand die Euro-Krise zu Recht im Fokus der Öffentlichkeit. Hinter der „Überfremdungs-Angst“ ist sie aus dem Blickfeld verschwunden, obwohl mit Italien die drittgrößte Volkswirtschaft im Euro-Raum in die griechischen Fußstapfen getreten ist. Oswald Metzger analysiert. [mehr]

Tusch! Fontäne! Lufthansa-Piloten streiken nicht

Die Streiks der Lufthansa-Piloten sind zumindest für einige Wochen ausgesetzt. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit kehrt nach ihren letzten, insgesamt sechstägigen Streiks wieder an den Verhandlungstisch zurück. Die Forderung von 22 Prozent Lohnerhöhung rückwirkend könnte fallen; sogar die Kollegen des Bodenpersonals hatten dagegen protestiert. Auch eine Schlichtung ist nun wieder im Gespräch. [mehr]

Rom: einmal mehr Europas Schicksalsstadt?

Ist Rom wieder der politische Nabel Europas? Am 4. Dezember findet in Italien ein Verfassungsreferendum statt, das bei Ablehnung zum Rücktritt der Euro-freundlichen Regierung Renzi und damit zu Neuwahlen führen wird. Die Euro-austrittsbereite Opposition, die die Währungsunion für alle Probleme Italiens verantwortlich macht und einen „Italexit“ als vermeintliche Lösung verfolgt, wittert bereits wahlpopulistische Morgenluft. Robert Halver analysiert. [mehr]

Hoffnung für Frankreich und Europa

François Fillon wird in Frankreich am 7. Mai als Kandidat der Republikaner ins Rennen um die Präsidentschaft gehen. Vor allem sein Wirtschaftsprogramm überzeugt. In fast allen wesentlichen Positionen vertritt er das Gegenteil von Merkels Politik. Fillon ist ein Politiker nach meinem Geschmack – eine Synthese von FDP-Lindner (sozialpolitisch) und CSU-Seehofer (innenpolitisch). [mehr]

Kurzfristiges Wachstum, langfristige Risiken

Japan, China und Europa: diese drei wichtigen Märkte leiden unter einer wachsenden Schuldenlast und haben bei der Umsetzung von dringend nötigen Strukturreformen kaum Fortschritte erzielt. Politische Unterstützung kam von den Notenbanken, die mit immer extremeren Maßnahmen Vermögenswerte aufgebläht und die Volatilität unterdrückt haben. Wie wird es angesichts des Trump-Jump in den größten Märkten rund um die USA weitergehen? [mehr]

Die Dollar-Überraschung

Vor den US-Wahlen hat Rainer Zitelmann damit gerechnet, dass der Dollar bei einem Trump-Sieg zunächst fallen wird. Am Tag der Wahl sank der Dollar im Verhältnis zum Euro tatsächlich sehr rasch, aber inzwischen ist er schon zehn Tage in Folge gestiegen. Dass das so schnell geschehen werde, damit habe niemand gerechnet, staunt Zitelmann. [mehr]

„Schwärmt aus!“ – Afrika ist ein Zukunftsmarkt

Asfa-Wossen Asserate

„Im Jahr 2004 erreichten Afrikas ausländische Direktinvestitionen eine Höhe von 14 Milliarden US-Dollar, 2014 waren es bereits 73 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2012 haben die Konzerne Coca-Cola und Unilever bereits mehr als zehn Prozent ihrer Verkäufe in Afrika getätigt. Investoren auf der ganzen Welt ist diese Entwicklung nicht verborgen geblieben." Das sagt Asfa-Wossen Asserate. Er hat ein neues, aufrüttelndes Buch vorgelegt: „Die neue Völkerwanderung“. Wirtschaft und Börsen wird dies direkt und nachhaltig beeinflussen. Die BÖRSE am Sonntag bringt einen Auszug. [mehr]

Mit dem Sieg Trumps verliert der Dollar

Wie reagiert der Dollarkurs auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen? Rainer Zitelmann erwartet in den Tagen nach Verkündung des Wahlergebnisses einen etwas stärkeren Dollar bei einem Sieg von Clinton, er könnte bis 1,05 Euro steigen. Einen deutlich schwächeren Greenback dürfte ein Sieg von Trump bringen, Zitelmann erwartet bis zu 1,20 Euro. [mehr]

Mit Aktien gegen Altersarmut

Stier Börse Frankfurt

Wir gehen turbulenten Zeiten entgegen. Nach den Finanzkrisen der vergangenen Jahre öffnet sich die Schere zwischen arm und reich weiter und immer mehr Menschen droht auch hierzulande die Altersarmut. Diese Entwicklung, die sich heute nur andeutet, wird in wenigen Jahren für Millionen Bundesbürger bittere Realität. Helfen kann nur die richtige Geldanlage – doch wie sieht die aus? Das fragt Reinhard Panse in einer Gastkolumne. [mehr]

Investitionen: Staaten sollten sich langfristig höher verschulden

New York, USA

Große Verunsicherung und kleine Zinsen beherrschen derzeit die Märkte. – Abwarten ist trotzdem die völlig falsche Strategie. Warum eine höhere Staatsverschuldung aus einem bestimmten Blickwinkel heraus langfristig der bessere Weg ist, erklärt Carsten Mumm vom Bankhaus Donner & Reuschel. [mehr]

Der Staat erstickt die Wirtschaft

Der Staat mischt sich immer mehr ein. Eigentlich sollten die wenigen Freiheitsgrade in der Wirtschaft von den Unternehmern mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Doch der paternalistische Staat weist in der neuen Zivilgesellschaft dem Individuum Freiräume und Eigentumsrechte zu. Es ist eine Art Gutsherrenmentalität, die der Staat gegenüber seinen Bürgern hier zum Ausdruck bringt. Frank Schäffler analysiert am Beispiel der Automobilindustrie. [mehr]

Gewinnrezession in den USA vor dem Ende?

Wenn Alcoa seine Bücher öffnet, schauen Anleger ganz genau hin: Der Aluminiumriese aus Pittsburgh, Pennsylvania, läutet traditionell alle drei Monate die US-Berichtssaison ein. Wenn Alcoa schwächelt – ist das ein schlechtes Omen ist das für die vielbeachtete Berichtssaison ? Oder steuert Wall Street im Gegenteil auf eine Herbstrallye hin? Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, beobachtet die Vorzeichen am US-Aktienmarkt. [mehr]

Ein Jahr Dieselgate: Der Blick geht nach vorn

Gut ein Jahr ist es nun her, dass es um die VW-Aktie gar nicht gut bestellt war. Angesichts des Abgasskandals Dieselgate sorgten sich die Anleger scharenweise um den Wolfsburger Traditionskonzern, manch einer sah sogar dessen baldige Pleite kommen. Damals fiel das Papier auf ungekannte Tiefststände, am 5. Oktober 2015 beispielsweise auf rund 86 Euro. Doch nun scheint sich das Blatt allmählich gewendet zu haben. [mehr]

Vermögensverwaltung digital

Die digitale Vermögensverwaltung LIQID bedient besserverdienende Anleger. Die Investment-Firma, die ein echtes Berliner Startup ist und sich selbst gern als „digitales Family-Office“ tituliert, nutzt globale Anlagestrategien von HQ Trust; sie konnte zum Beispiel Top-Manager Dr. Eckhard Cordes als Kunden gewinnen. [mehr]

Eine Wahl, die die Welt bewegt

Die Wahl zum 45. US-Präsidenten geht in die heiße Phase. Hillary Clinton und Donald Trump vertreten dabei zum Teil sehr unterschiedliche Positionen. Anleger sollten den Wahlverlauf daher genau verfolgen – und die wirtschaftspolitischen Ziele der beiden Kandidaten zu interpretieren wissen. Für die BÖRSE am Sonntag beobachtet Ulrich Stephan das Geschehen. [mehr]

Trügerische Ruhe an den Aktienmärkten

Für Anleger sind es gefühlt derzeit alles andere als ruhige Zeiten: Die Bankenkrise in Italien, der Brexit, das politische Patt in Spanien und eine mögliche Zinsanhebung in den USA sorgen zu Recht für eine Verunsicherung vieler Marktteilnehmer. Da erscheint es nur logisch, dass sich dies auch in stärkeren Schwankungen an den Kapitalmärkten niederschlagen müsste. Doch genau das Gegenteil ist der Fall, wie Ulrich Stephan von der Deutschen Bank feststellt. [mehr]

Warum nur wird VW härter bestraft?

Der Kurs der Volkswagen-Vorzugsaktie verharrte seit Tagen wie angenagelt unter der 120-Euro-Marke, zum Wochenschluss ging er nun deutlich auf Talfahrt. Das hat einen Grund. 8,2 Milliarden Euro fordern Anleger nun auch hierzulande von Volkswagen, natürlich wegen der illegalen Abschaltvorrichtungen bei einigen Dieselmotoren. Wirklich nur deswegen? Die von den Wolfsburgern verwendeten Programme gehören zu den „defeat devices“, sie sind schon viele Jahre lang ein Thema in fast der gesamten Autobranche; schon jahrzehntelang wurden weltweit immer wieder Abgaswerte verschleiert. Warum also jetzt VW? [mehr]

In Deutschland herrscht ökonomischer Analphabetismus

Weil 2017 ein neuer Bundestag gewählt wird und zuvor in Nordrhein-Westfalen Landtagswahlen stattfinden, ist eines sicher: Weil Politiker das Volk in diesem Punkt recht gut einschätzen können, wird es viele kostenträchtige Wahlversprechungen geben. Bezahlen müssen die Zeche ja die anderen. Wahlkampf ist bei uns die Zeit von „Brot und Spielen“, ganz wie in der Antike. Das jedenfalls meint Oswald Metzger, Chefredakteur des Debattenmagazins The European. [mehr]

Attraktive Rendite und persönliche Affinität

In der Anfangsphase der noch jungen Branche des Crowdfunding waren die Investoren überwiegend jünger und sehr internetaffin. Mittlerweile sind im Crowdinvesting auch Anleger aktiv, die traditionell eher in Zertifikate gehen. Die BÖRSE am Sonntag sprach mit Dirk Littig, dem Geschäftsführer von CONDA Deutschland, über den Markt für Crowdinvesting. [mehr]

WEIMER MEDIA GROUP: Peter Kersting neuer General Manager

Münchner Verlag auf Expansionskurs / Oswald Metzger startet als neuer Chefredakteur beim European / Offen für Zukäufe [mehr]

Der 68-Milliarden-Mann

Kalanick versus the world: Der Uber-CEO kämpft vielerorts mit gesetzlichen Hindernissen.

Auf 68 Milliarden Dollar ist der Börsenwert des Start-Ups Uber explodiert. Verantwortlich dafür ist Travis Cordell Kalanick, der den Anbieter von bezahlten Fahrten mit Privatautos in Konkurrenz zum klassischen Taxi mit aus der Taufe gehoben hat. [mehr]

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5 / 2017

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Ludwig-Erhard-Gipfel

23. Januar 2017: Interview Christiane Goetz-Weimer

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