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Spezial

Großbritannien: Schwächere Währung – starker Aktienmarkt?

Der Londoner Aktienmarkt läuft trotz Brexit rund: Seit Jahresbeginn konnte der britische Index FTSE 100, der die 100 bedeutendsten britischen Konzerne listet, um knapp fünf Prozent in Landeswährung zulegen. Die Stimmung unter den Marktteilnehmern scheint aktuell also auch in Großbritannien gut zu sein – und sie lässt sich derzeit auch von anderen politischen Ereignissen kaum eintrüben. [mehr]

Krönungsmesse für St. Martin bringt magere 0,13 Prozent

Das hätte sich die SPD etwas anders gedacht. Da wird St. Martin konsekriert, 100 Prozent der Gläubigen beugen die Knie. Doch in den Umfragewerten tut sich quasi gar nichts. Die CDU steht mit 32,75 wie zementiert, die SPD erreicht die 31 Prozent nicht. Himmelherrgott, was lief schief? Vielleicht liegt es daran, dass der Heilige nicht einmal einen halben Mantel trägt, sondern eher des Kaisers neue Kleider. Seine Allgemeinversprechungen von Glück und Gerechtigkeit und Gänseblümchen klingen jedenfalls hohl und leer für diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen. Mehr Gefahr droht derzeit allerdings andernorts. Wo? [mehr]

CDU stabilisiert, Grüne ohne Atomkern

Die Debatte um Erdogan und dessen aggressiv-islamische Politik zeigt erste Wirkung auf die deutsche Stimmungslage. Die AfD legt nach einigen Wochen relativer Schwäche wieder etwas zu und kommt auf einen zweistelligen Wert. Dagegen bröckeln die Zahlen der Grünen weiter ab, der Gender-Gaga-Partei fehlt erkennbar ihr altes Kern-Kraft-Thema. Unter den Volksparteien verfestigt sich ein neues Normalmaß – die Union liegt demnach rund zwei Prozentpunkte vor der SPD. [mehr]

Gross über die Aktienmärkte: „Wie eine Ladung Nitroglycerin auf holpriger Straße“

Crash-Gefahr! Star-Investor Bill Gross hält die Trump-Rallye an den Aktienmärkten für höchst gefährlich. Er sieht gewaltiges Rückschlagspotential und setzt die momentane Lage in Relation zur Finanzkrise von 2008. Doch das größte Risiko geht, so Gross, nicht von den Akteuren am Finanzmarkt aus. Von wem dann? Von Donald Trump? Ist die Gefahr überhaupt an eine Person gebunden? [mehr]

Viel Licht und ein wenig Schatten bei Volkswagen

Volkswagen geht technologisch in die Offensive. Sehr konsequent und zukunftsweisend gedacht ist der neue Sedric, ein Auto ohne Pedale und Lenkrad, das auf gesprochene Befehle reagiert. Letzteres könne man, so manche Kritiker, vom VW-Konzern ansonsten nicht behaupten: die EU-Kommission zum Beispiel betrachtet die Vergangenheit und möchte Strafzahlungen für den Dieselskandal auch in Europa. Die Rechtslage jedoch gibt dem Autobauer Recht. [mehr]

Konsolidierungstendenz bei der Union

Täglich verschieben sich die Gewichte ein wenig. Weiterhin hat Angela Merkel gute Chancen, auch in der kommenden Legislaturperiode aus dem Kanzleramt zu grüßen; die neuen Zahlen zeigen eine leichte Tendenz zur Konsolidierung für die Union in Richtung 33 Prozent. Gleichzeitig sind für die SPD weiter leicht nachlassende Werte zu beoabchten. Dafür legen Linke und Grüne wieder etwas zu. AfD beinahe unverändert, FDP knapp behauptet. [mehr]

Bundestagswahl: Schulz-Trend gestoppt?

Ab sofort wird die BÖRSE am Sonntag Sie, liebe Leser, mit aktuellen Umfragen und Informationen zur Bundestagswahl versorgen. Heute haben wir für Sie den aktuellen Umfragemedian aus den neuesten Zahlen von Allensbach, Emnid, Forsa, GMS, Infratest, INSA und der Forschungsgruppe Wahlen. [mehr]

Immobilien: es wird noch teurer!

Aktuell besteht in Deutschland ein Nachfrageüberhang von rund einer Million Wohnungen. 2017 könnten zwar zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder mehr als 300.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Das wird allerdings nicht ausreichen, um die Nachfrage zu befriedigen – schließlich dürfte diese allein in diesem Jahr um rund 350.000 Wohnungen steigen. Somit sollte das Angebot am deutschen Immobilienmarkt knapp bleiben. Die Preise könnten weiter deutlich anziehen. Was jetzt zu beachten ist. [mehr]

Die Un-Unternehmer – die neue Unselbständigkeit

30 Prozent der Abiturienten streben derzeit eine Beamtentätigkeit als Berufsziel an. Als ich 1997 meine Matura machte, sah das anders aus. Die New Economy galt als Verheißung, Spaßgesellschaft anstatt Sicherheit, ein müdes Abwinken mit den Worten „Lehramtskandidaten braucht niemand!“ Zu diesem Zeitgeist passten die Agenda 2010 und ihre Verkörperungen Gerhard Schröder, Hans-Olaf Henkel, Horst Köhler und Guido Westerwelle. Diese Haltung stand nicht nur für Zukunftsoptimismus, sondern auch das Credo, es besser selbst in die Hand zu nehmen statt es anderen zu überlassen. Doch das war einmal. [mehr]

Währung: Unterschätzter Faktor im Depot

Der US-Dollar dürfte weiter an Stärke gewinnen, der Yen und der Euro könnten hingegen auch im Jahr 2017 schwach bleiben. Währungsentwicklungen können sich nicht nur auf die Gewinnsituation der Unternehmen auswirken – sondern auch die Entwicklung eines Portfolios entscheidend beeinflussen. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, warnt die Anleger. [mehr]

Woher könnte 2017 ein Wachstumsschub für die Weltwirtschaft kommen?

Das Wachstum der Weltwirtschaft lag 2016 bei mageren drei Prozent. Woher könnte also im weiteren Verlauf von 2017 ein Wachstumsschub kommen? Reichen die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Steuersenkungen und Infrastrukturausgaben aus, um die Weltwirtschaft anzukurbeln? Könnte die Stabilisierung der Rohstoffpreise den Märkten in den Schwellenländern Auftrieb verleihen? Oder werden die geopolitischen Risiken zu einer Abschwächung führen? Spezialisten von Natixis Global Asset Management werfen einen Blick auf die positiven und negativen Faktoren weltweit und analysieren deren Implikationen für Märkte und Portfolios. [mehr]

Hans-Werner Sinn: Die Flüchtlingspolitik war nicht gut für Deutschland

Wenn Professor Hans-Werner Sinn, vielfacher Ehrendoktor und ehemaliger Ifo-Chef, vor die Mikrophone tritt, hören die Entscheider der Finanzmärkte genau hin. Im Exklusivinterview mit der BÖRSE am Sonntag kritisiert Sinn die Flüchtlingspolitik, warnt vor dem Neo-Protektionismus der USA und rät Europa, die Forderungen Großbritanniens ernst zu nehmen. Er erzählt, was ihn als Student antrieb und verrät eine außergewöhnliche Anlagestrategie für unsichere Zeiten. [mehr]

Jeder siebte Deutsche hat Aktien

Neun Millionen Deutsche halten ein Aktieninvestment. Dies entspricht einem Anteil von 14 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre. Das meldet das Deutsche Aktieninstitut in einer großen Anlegerstudie zum Jahr 2016. Danach steigt derzeit die Neigung der Deutschen, sich in Aktien zu engagieren. [mehr]

Naht ein baldiges Euro-Endzeitszenario?

Abgesehen von dem jetzt nicht mehr aufzuhaltenden Brexit und den Herausforderungen einer neuen US-Handelspolitik drohen auch politische Einschläge in der Eurozone. In Euro-Kernland Frankreich und den Niederlanden stehen im März und April und Mai Wahlen mit sich im Aufwind befindenden eurokritischen Parteien an. Italien – das Land mit der größten Euroskepsis in der Bevölkerung – könnte im Juni eine Nationalwahl abhalten. Und Griechenland steht im Sommer ohne erneute Finanzhilfen einmal mehr vor der Staatspleite. Steht ein Unsicherheitsschock für Konjunktur und Finanzmärkte in Europa bevor? Robert Halver macht die Rechnung auf. [mehr]

CVC kauft Mehrheit an Tipico

Deal zwischen Tipico und CVC

Der PE-Investor CVC hat die Mehrheit von Tipico erworben Das luxemburgische Finanzunternehmen CVC ist mehrheitlicher Eigner am Wettanbieter Tipico geworden. Während der Kaufpreis als solches nicht bekannt gegeben wurde, soll dem Deal gemäß dem Nachrichtendienst Reuters ein Unternehmenswert von rund 1,4 Milliarden Euro zugrunde liegen. Da CVC nur 60 Prozent der Anteile an Tipico erworben hat, verbleiben 40 Prozent bei den bisherigen Eigentümern. Durch den Verkauf ist bei Tipico mit frischem Wind und steigenden Kursen zu rechnen. [mehr]

„Es ist gut, sich auf Investoren aus China vorzubereiten!“

Investoren aus China denken langfristig und stützen Unternehmen, die sie erwerben, nach Kräften – weil sie damit von den Stärken desjenigen, den sie übernommen haben, profitieren, und sie sind damit das Gegenteil von „Heuschrecken“: das ist die Botschaft, die Frank Stieler, CEO des Münchner Spezialmaschinenbauers KraussMaffei, seinen Kollegen aus dem deutschen Mittelstand übermitteln möchte. Auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel der WEIMER MEDIA GROUP in Rottach-Egern sprach Stieler mit der BÖRSE am Sonntag. [mehr]

Ludwig-Erhard-Gipfel 2017 übertrifft alle Erwartungen

Kardinal Marx hat den Freiheitspreis der Medien 2017, verliehen im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels

Unerwarteter Andrang beim zweiten „Ludwig-Erhard-Gipfel“ / WEIMER MEDIA GROUP empfing am 20. Januar 2017 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer und Publizisten in Rottach-Egern / Reinhard Kardinal Marx erhielt „Freiheitspreis der Medien 2017“. [mehr]

Der große Jahresausblick 2017

Das Bild zeigt viele schneebedeckte Berge mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

Was erwartet uns in diesem Jahr? Die Deutsche Bank blickt anhand von fünf Thesen voraus. [mehr]

USA: 2017 die weltweit beste Aussichten

Die vom designierten US-Präsidenten Donald Trump in Aussicht gestellten fiskalpolitischen Stimuli werden die US-Konjunktur stützen und für steigende Einkommen und eine Belebung der Industrieproduktion sorgen. Eine „gezähmte“ Trump-Administration könnte gar die gesamte Weltwirtschaft wachrütteln. Damit sind die besten konjunkturellen Aussichten klar in den USA zu finden. In Großbritannien dürfte das schwache Pfund und die anziehende Inflation nach dem Brexit-Votum allmählich die Konsumaktivität belasten. [mehr]

Ein Kartenhaus namens Euro

Das Flüchtlingsthema verdrängt längst zu Unrecht die Dramatik in der Euro-Zone. Die Lunte am Euro-Kartenhaus glimmt nicht nur, sie brennt. Bis zum Juli 2015 stand die Euro-Krise zu Recht im Fokus der Öffentlichkeit. Hinter der „Überfremdungs-Angst“ ist sie aus dem Blickfeld verschwunden, obwohl mit Italien die drittgrößte Volkswirtschaft im Euro-Raum in die griechischen Fußstapfen getreten ist. Oswald Metzger analysiert. [mehr]

Tusch! Fontäne! Lufthansa-Piloten streiken nicht

Die Streiks der Lufthansa-Piloten sind zumindest für einige Wochen ausgesetzt. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit kehrt nach ihren letzten, insgesamt sechstägigen Streiks wieder an den Verhandlungstisch zurück. Die Forderung von 22 Prozent Lohnerhöhung rückwirkend könnte fallen; sogar die Kollegen des Bodenpersonals hatten dagegen protestiert. Auch eine Schlichtung ist nun wieder im Gespräch. [mehr]

Rom: einmal mehr Europas Schicksalsstadt?

Ist Rom wieder der politische Nabel Europas? Am 4. Dezember findet in Italien ein Verfassungsreferendum statt, das bei Ablehnung zum Rücktritt der Euro-freundlichen Regierung Renzi und damit zu Neuwahlen führen wird. Die Euro-austrittsbereite Opposition, die die Währungsunion für alle Probleme Italiens verantwortlich macht und einen „Italexit“ als vermeintliche Lösung verfolgt, wittert bereits wahlpopulistische Morgenluft. Robert Halver analysiert. [mehr]

Hoffnung für Frankreich und Europa

François Fillon wird in Frankreich am 7. Mai als Kandidat der Republikaner ins Rennen um die Präsidentschaft gehen. Vor allem sein Wirtschaftsprogramm überzeugt. In fast allen wesentlichen Positionen vertritt er das Gegenteil von Merkels Politik. Fillon ist ein Politiker nach meinem Geschmack – eine Synthese von FDP-Lindner (sozialpolitisch) und CSU-Seehofer (innenpolitisch). [mehr]

Kurzfristiges Wachstum, langfristige Risiken

Japan, China und Europa: diese drei wichtigen Märkte leiden unter einer wachsenden Schuldenlast und haben bei der Umsetzung von dringend nötigen Strukturreformen kaum Fortschritte erzielt. Politische Unterstützung kam von den Notenbanken, die mit immer extremeren Maßnahmen Vermögenswerte aufgebläht und die Volatilität unterdrückt haben. Wie wird es angesichts des Trump-Jump in den größten Märkten rund um die USA weitergehen? [mehr]

Die Dollar-Überraschung

Vor den US-Wahlen hat Rainer Zitelmann damit gerechnet, dass der Dollar bei einem Trump-Sieg zunächst fallen wird. Am Tag der Wahl sank der Dollar im Verhältnis zum Euro tatsächlich sehr rasch, aber inzwischen ist er schon zehn Tage in Folge gestiegen. Dass das so schnell geschehen werde, damit habe niemand gerechnet, staunt Zitelmann. [mehr]

„Schwärmt aus!“ – Afrika ist ein Zukunftsmarkt

Asfa-Wossen Asserate

„Im Jahr 2004 erreichten Afrikas ausländische Direktinvestitionen eine Höhe von 14 Milliarden US-Dollar, 2014 waren es bereits 73 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2012 haben die Konzerne Coca-Cola und Unilever bereits mehr als zehn Prozent ihrer Verkäufe in Afrika getätigt. Investoren auf der ganzen Welt ist diese Entwicklung nicht verborgen geblieben." Das sagt Asfa-Wossen Asserate. Er hat ein neues, aufrüttelndes Buch vorgelegt: „Die neue Völkerwanderung“. Wirtschaft und Börsen wird dies direkt und nachhaltig beeinflussen. Die BÖRSE am Sonntag bringt einen Auszug. [mehr]

Mit dem Sieg Trumps verliert der Dollar

Wie reagiert der Dollarkurs auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen? Rainer Zitelmann erwartet in den Tagen nach Verkündung des Wahlergebnisses einen etwas stärkeren Dollar bei einem Sieg von Clinton, er könnte bis 1,05 Euro steigen. Einen deutlich schwächeren Greenback dürfte ein Sieg von Trump bringen, Zitelmann erwartet bis zu 1,20 Euro. [mehr]

Mit Aktien gegen Altersarmut

Stier Börse Frankfurt

Wir gehen turbulenten Zeiten entgegen. Nach den Finanzkrisen der vergangenen Jahre öffnet sich die Schere zwischen arm und reich weiter und immer mehr Menschen droht auch hierzulande die Altersarmut. Diese Entwicklung, die sich heute nur andeutet, wird in wenigen Jahren für Millionen Bundesbürger bittere Realität. Helfen kann nur die richtige Geldanlage – doch wie sieht die aus? Das fragt Reinhard Panse in einer Gastkolumne. [mehr]

Investitionen: Staaten sollten sich langfristig höher verschulden

New York, USA

Große Verunsicherung und kleine Zinsen beherrschen derzeit die Märkte. – Abwarten ist trotzdem die völlig falsche Strategie. Warum eine höhere Staatsverschuldung aus einem bestimmten Blickwinkel heraus langfristig der bessere Weg ist, erklärt Carsten Mumm vom Bankhaus Donner & Reuschel. [mehr]

Der Staat erstickt die Wirtschaft

Der Staat mischt sich immer mehr ein. Eigentlich sollten die wenigen Freiheitsgrade in der Wirtschaft von den Unternehmern mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Doch der paternalistische Staat weist in der neuen Zivilgesellschaft dem Individuum Freiräume und Eigentumsrechte zu. Es ist eine Art Gutsherrenmentalität, die der Staat gegenüber seinen Bürgern hier zum Ausdruck bringt. Frank Schäffler analysiert am Beispiel der Automobilindustrie. [mehr]

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9 / 2017

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