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Konsolidierungstendenz bei der Union


Täglich verschieben sich die Gewichte ein wenig. Weiterhin hat ab Angela Merkel gute Chancen, auch in der kommenden Legislaturperiode aus dem Kanzleramt zu grüßen; die neuen Zahlen zeigen eine leichte Tendenz zur Konsolidierung für die Union in Richtung 33 Prozent. Gleichzeitig sind für die SPD weiter leicht nachlassende Werte zu beoabchten. Dafür legen Linke und Grüne wieder etwas zu. AfD beinahe unverändert, FDP knapp behauptet.

Die Werte für die SPD bröckeln ein wenig, die CDU zieht ganz leicht an; die Kanzlerinnenpartei ist den Sozialdemokraten weiter einen halben Schritt voraus. Für die AfD, die Liberalen und die linke SED-Nachfolgepartei bleiben die Werte bei kleineren Ändeungen insgesamt stabil. Die Konservativen sind dabei unverändert, die Grünen und die Honecker-Urenkel können jeweils eine Kleinigkeit draufpacken, was die Gunst der Wähler betrifft.

Zugegeben, all dies sind zwar nur kleine Bewegungen. Aber die Strategen in den Parteizentralen, die diese Minimalverschiebungen in Relation zu den Meldungen in den Medien setzen, können ablesen, welche Themen ziehen. Das kleine Q“-Füllhörnchen, das die SPD über den Arbeitslosen ausleeren möchte, gehört offenbar nicht direkt dazu. sig

Seit dem 1. März versorgt die BÖRSE am Sonntag Sie, liebe Leser, mit aktuellen Umfragen und Informationen zur Bundestagswahl. Heute haben wir für Sie den aktuellen Umfragemedian aus den neuesten Zahlen von Allensbach, Emnid, Forsa, GMS, Infratest, INSA und der Forschungsgruppe Wahlen, den unser Schwesterblatt THE EUROPEAN herausgebracht hat.

07.03.2017 | 05:51

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