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Privatanleger nutzten den Tag der Aktie

Privatanleger nutzen Tag der Aktie, um sich in den Handel mit Derivaten und Aktien hineinzufühlen / Zufriedenheit an der Börse Frankfurt / Deutlicher Anstieg beim Handelsvolumen / Daimler-Aktie am beliebtesten

BÖRSE am Sonntag

Privatanleger nutzen Tag der Aktie, um sich in den Handel mit Derivaten und Aktien hineinzufühlen / Zufriedenheit an der Börse Frankfurt / Deutlicher Anstieg beim Handelsvolumen / Daimler-Aktie am beliebtesten

Die Deutsche Börse zieht ein positives Fazit zum Tag der Aktie 2017: Die Umsätze in den 30 DAX-Aktien, die am 16. März ohne Entgelte gehandelt werden konnten, waren 6,8-mal so hoch wie im Tagesdurchschnitt seit Jahresbeginn. Mit dem mittlerweile dritten Tag der Aktie möchten die Deutsche Börse und die beteiligten Banken die Bedeutung der Aktie als Instrument zur Altersvorsorge in der Bevölkerung steigern.

In den DAX-Aktien wurde am Handelsplatz Börse Frankfurt an diesem Tag ein Orderbuchumsatz von 133,5 Mio. Euro erzielt, am Tag der Aktie 2016 waren es 91,8 Mio. Euro. Die Anleger investierten dabei überwiegend in einzelne DAX-Werte. Am beliebtesten war erneut die Daimler-Aktie mit einem Orderbuchumsatz von 18,9 Mio. Euro. In den neun von der Aktion umfassten DAX-ETFs stieg der Orderbuchumsatz auf das 12,9-fache des durchschnittlichen Orderbuchumsatzes seit Jahresbeginn.

Insgesamt wurden in den von der Aktion umfassten Wertpapieren 25.398 Orders ausgeführt. 90,9 Prozent der Orders waren Kauforders – Anleger haben die Aktion also bewusst genutzt, um Aktien ohne Entgelte zu kaufen. Die durchschnittliche Ordergröße der Aktienkäufe betrug 5.162 Euro, während die ausgeführten Verkaufsorders in diesen Instrumenten einen durchschnittlichen Wert von 15.925 Euro aufwiesen.

Am Tag der Aktie war der Kauf aller DAX-Aktien sowie von neun ETFs auf den DAX-Index über den Handelsplatz Börse Frankfurt ab einem Ordervolumen von 1.000 Euro bei allen beteiligten Brokern kostenlos. Neben der Deutschen Börse verzichteten die 1822direkt, die Augsburger Aktienbank, comdirect, Consorsbank, DKB Deutsche Kreditbank, ING-DiBa und maxblue auf die üblicherweise anfallenden Entgelte.