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USA: Sorgen mehren sich wieder

Die am Karfreitag vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten für März waren ernüchternd. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen verringerte sich nach 240.000 im Februar deutlich auf 120.000. Die Erwartungen von mehr als 200.000 neuen Jobs wurden damit klar verfehlt. Zwar wurde auf den milden Winter verwiesen, weshalb es im Januar und Februar vorgezogene Einstellungen gegeben haben könnte, die nun im März fehlten, letzten Endes sind die Zahlen aber ein weiterer Hinweis auf eine weiterhin sehr trübe Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund, der durch statistische Tricks sogar noch geschönten offiziellen Zahlen. Die Enttäuschung der Wall Street, die auf die Zahlen wegen der am Berichtstag geschlossenen Börsen erst zum Start in die neue Woche reagieren konnte, war entsprechend groß. Auf die kräftigeren Verluste am Montag folgten am Dienstag noch stärkere und die US-Indizes verzeichneten den bislang schwächsten Handelstag 2012, was wohl an der wieder stärker im Fokus stehenden Schuldenkrise in Europa lag. Die nach Börsenschluss vorgelegte, besser als erwartete Bilanz von Alcoa hob dann am Mittwoch Stimmung und Kurse. Am Donnerstag folgten kräftigere Zuwächse, getrieben durch erneut geschürte Hoffnung auf eine anhaltend lockere Geldpolitik, bevor es am Freitag wegen schwacher Konjunkturdaten aus den USA und China wieder abwärts ging.

BÖRSE am Sonntag

Die am Karfreitag vorgelegten US-Arbeitsmarktdaten für März waren ernüchternd. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen verringerte sich nach 240.000 im Februar deutlich auf 120.000. Die Erwartungen von mehr als 200.000 neuen Jobs wurden damit klar verfehlt. Zwar wurde auf den milden Winter verwiesen, weshalb es im Januar und Februar vorgezogene Einstellungen gegeben haben könnte, die nun im März fehlten, letzten Endes sind die Zahlen aber ein weiterer Hinweis auf eine weiterhin sehr trübe Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund, der durch statistische Tricks sogar noch geschönten offiziellen Zahlen. Die Enttäuschung der Wall Street, die auf die Zahlen wegen der am Berichtstag geschlossenen Börsen erst zum Start in die neue Woche reagieren konnte, war entsprechend groß. Auf die kräftigeren Verluste am Montag folgten am Dienstag noch stärkere und die US-Indizes verzeichneten den bislang schwächsten Handelstag 2012, was wohl an der wieder stärker im Fokus stehenden Schuldenkrise in Europa lag. Die nach Börsenschluss vorgelegte, besser als erwartete Bilanz von Alcoa hob dann am Mittwoch Stimmung und Kurse. Am Donnerstag folgten kräftigere Zuwächse, getrieben durch erneut geschürte Hoffnung auf eine anhaltend lockere Geldpolitik, bevor es am Freitag wegen schwacher Konjunkturdaten aus den USA und China wieder abwärts ging.