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Gastbeiträge

Quo vadis, China?

Die Lokomotive der Weltkonjunktur hat deutlich an Fahrt verloren. Nach der Finanzkrise war es vor allem die Stärke Chinas gewesen, die die globale Konjunktur vor einer lang anhaltenden Rezession bewahrte. Doch bereits damals hatte das Wachstum in dem Riesenreich seinen Zenit überschritten. Quo vadis, China? Das fragt Ekkehard J. Wiek, Vermögensverwalter und Asien-Fondsmanager bei Straits Invest in Singapur. [mehr]

10 Thesen für das nächste Börsenjahr

Bild: Stuart Miles/FreeDigitalPhotos.net.

Der DAX liegt seit dem Tiefpunkt Ende September knapp 20 Prozent im Plus. In Summe dürfte das Anlegerjahr damit für viele versöhnlich enden. Mit welchen Herausforderungen und Chancen sollten Privatanleger im Jahr 2016 rechnen und wie sollten sie sich aufstellen? [mehr]

Schwellenländer ziehen wieder Investoren an

Roger Bootz ist Leiter öffentlicher Vertrieb passiver Anlageprodukte EMEA der Deutschen Asset & Welt Management.

Die Auswertung der Asset Allokation Ampel für Oktober zeigt erstmals seit dem Frühjahr 2015 eine breitere Verteilung der Zuflüsse in verschiedene ETF-Segmente. Neben den europäischen Aktienmärkten konnten im Oktober auch deutliche Zuflüsse in weltweite Schwellenländer und höher verzinsliche Rentensegmente verzeichnet werden. Offensichtlich steigt wieder das Interesse der Investoren an Anlagen, die zwar höhere Schwankungen zeigen können, dafür aber auch höhere Renditen erwarten lassen. [mehr]

„Wir wollen mehr Aktien wagen”

Markus Weis ist Leiter des Drittvertriebs für Deutschland und Österreich bei Goldman Sachs Asset Management.

Die Deutschen sind Aktienmuffel. Kein wirklich neues Ergebnis, aber doch sehr überraschend, da sich an dieser Einstellung in den letzten Jahren nur wenig geändert hat. Die Mehrzahl der deutschen Privatanleger hält weiter an ihren renditeschwachen Anlagen fest und legt ihr Geld lieber auf Sparbüchern und Tagesgeldkonten an. Dies zeigt eine jüngst von uns durchgeführte Umfrage in Kooperation mit TNS Infratest. [mehr]

Stimmungen sind ein schlechter Börsenratgeber

Aktien Anlagetipp von Chris-Oliver Schickentanz, Commerzbank

Die vergangenen Börsentage hatten es wahrlich in sich. Innerhalb von nur zehn Handelstagen gab beispielsweise der deutsche Aktienindex Dax sämtliche Jahresgewinne ab und hat über 2.000 Punkte verloren. Dabei wird insbesondere der letzte Montag in die Geschichtsbücher eingehen. Schließlich standen hier zwischenzeitlich mehr als sieben Prozent Kursverlust für den deutschen Leitindex zu Buche. Was man als Anleger vielleicht noch von Einzelwerten als Reaktion auf eine heftige Gewinnwarnung oder enttäuschende Quartalszahlen gewohnt ist, hat auf Indexebene absoluten Seltenheitswert. Die Kernfrage, die immer wieder gestellt wurde: Wie tief können Aktien denn noch fallen? Und als konsequente Fortsetzung: Wann lohnt es sich, wieder zuzugreifen? [mehr]

Ölpreisrückgang: kein langfristiges Phänomen

Wer hätte das gedacht! Nach langem, zähem Ringen konnte Mitte Juli 2015 der seit 13 Jahren schwelende Atomstreit mit dem Iran beigelegt werden. Das Abkommen zwischen den sogenannten „P5+1-Staaten“, das sind die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrates – China, Frankreich, Großbritannien, USA und Russland – plus Deutschland, und dem Iran soll dem Mullah-Staat den Weg zur (gemutmaßten) nuklearen Bewaffnung verbauen. Im Gegenzug erfolgt eine Lockerung der Wirtschaftssanktionen, die das Land viele Jahre erheblich belastet haben. [mehr]

„Fehler vermeiden, Chancen nutzen“

Einer bewährten Fondsmanagerweisheit folgend, lassen sich 70 Prozent des Anlageerfolges auf das Vermeiden größerer Fehler zurückführen. Wer also einen klaren Kopf und die notwendige Disziplin bei der Portfoliozusammenstellung mitbringt, hat gute Chancen auch im aktuellen Marktumfeld erfolgreich anzulegen. Von Georg Graf von Wallwitz [mehr]

Wertpapiersparpläne – eine Alternative in Zeiten niedriger Zinsen

Mit der vor einigen Wochen gefallenen Entscheidung der EZB, den Leitzins für die Eurozone auf 0,05 Prozent zu senken, wird das Sparen auf Tages-, Festgeld- oder anderen Sparkonten bis auf Weiteres noch unattraktiver. So gibt es beim Tagesgeld nur noch wenige Angebote am Markt, die bei 1,0 Prozent oder darüber liegen – mit sinkender Tendenz. Da sich aber gerade diese Produkte bei deutschen Anlegern größter Beliebtheit erfreuen, verschärft sich dadurch der aktuelle Anlagenotstand hierzulande noch einmal. [mehr]

Deutsche Aktien nach Allzeithoch: Bereit für kräftige Zuwächse in 2015

In der ersten Dezemberwoche schloss der deutsche Aktienindex DAX bei einem Allzeithoch von 10.087 Punkten. Dieser Höchstwert kam zustande, einen Tag nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) konkrete Pläne für eine vollumfängliche quantitative Lockerung auf das nächste Jahr verschoben hatte. [mehr]

Neo Investing: Attraktive Renditechancen mit integriertem Anlegerschutz

Frühzeitig in junge Unternehmen investieren? Das können doch nur institutionelle Großinvestoren. Doch das stimmt so nicht mehr! Mittlerweile gibt es Anbieter im Bereich Neo Investing, die die Anlageklasse Wagniskapital auch für Kleinanleger zugänglich machen. Die gute Nachricht ist: Der Anlegerschutz wird dabei großgeschrieben. [mehr]

Deutsch-französische Partnerschaft: Synergieeffekte nutzen!

Keine Wachstum und Haushaltsdefizit in Frankreich. Deutlicher Wachstumsrückgang und Sparpolitik in Deutschland. Der frühere deutsch-französische Wachstumsmotor scheint heute die Eurozone zu hemmen, wobei die schwache französische Wirtschaft ganz besonders unter Beschuss liegt. [mehr]

„Wir wollen das hohe Margenniveau noch ausbauen“

Vorstandsvorsitzender der STRATEC Biomedical: Marcus Wolfinger.

Interview: STRATEC Biomedical dürfte auch in den kommenden Jahren auf Erfolgskurs bleiben. Denn der TecDAX-Konzern profitiert von mehreren Trends, und auch Themen wie die aktuelle Ebola-Epidemie spielt für die Firma eine Rolle. BÖRSE am Sonntag sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden, Marcus Wolfinger. [mehr]

Globale Märkte ohne klare Richtung

Wer am 6. Juni 2014 die Zeitung aufschlug, konnte gleich mehrere historische Ereignisse bestaunen: der 10.000 Punkte DAX-Rekord, die EZB-Leitzinssenkung auf ein Allzeittief und natürlich die Vorberichte zur 70-Jahr-Feier anlässlich der Landung alliierter Truppen in der Normandie. [mehr]

Google: Aktiensplit auf Kosten der Anleger

Gastbeitrag Rund um den 3. April haben deutsche Google-Aktionäre eine Überraschung erlebt, die einige zunächst für einen verspäteten Aprilscherz gehalten haben werden. Für einen Aktiensplit bei Google im Verhältnis 2:1 hat ihre depotführende Bank einen Kapitalertragsteuerabzug in Höhe eines Achtels des Wertes der gehaltenen Google-Aktien vorgenommen. [mehr]

Droht die Rückkehr der Finanzkrise?

Wie ein Steppenbrand breitet sich schon seit drei Jahren die Staatsschuldenkrise in Europa aus. Drastisch steigende Zinsen für Staatsanleihen zahlreicher Länder waren die Folge. Die Europäische Union war institutionell auf diese Situation nicht vorbereitet. [mehr]

Dividendenrendite? Etwas für Spießer!

Manche Börsenweisheiten machen arm, andere helfen möglicherweise den eigenen Wohlstand zu vermehren. Das neue Buch von Handelsblatt-Autorin Jessica Schwarzer hilft jedenfalls dabei, jene Lehren, die etwas taugen, von denen zu unterscheiden, die nur gut klingen. [mehr]

Strahlende Aktienmärkte - und alle feiern mit?

Michael Winkler

Von Michael Winkler, Chief Investment Officer der St. Galler Kantonalbank Deutschland AG. [mehr]

Strenesse AG: Kerngeschäft stärken, neue Märkte öffnen

Luca Strehle lenkt bei der Strenesse AG die Geschäfte

Die Strenesse AG ist ein selbständiges Familienunternehmen mit Sitz in Nördlingen. Mit ihrer internationalen Designermarke ist die Firma in dritter Generation in der alten süddeutschen Reichsstadt ansässig. Der Erfolg, der hier Tradition hat, basiert auf den drei Faktoren Qualität, Stil und Leidenschaft. Neben Bekleidungslinien für Damen und Herren gehören die jeweiligen Accessoire-Kollektionen sowie die Produktgruppen Eyewear und Fragances zu Strenesse. Luca Strehle ist seit April 2012 Vorstandsvorsitzender der Strenesse AG. Börse am Sonntag interviewte ihn zu seinen Zielen und Visionen. [mehr]

Wendepunkt am weltweiten Ölmarkt?

WTI-Öl - Endlos-Future (ICE) - Stand: 12.07.2013

Edith Southammakosane, Director-Research ETF Securities

Das weltweite Ölangebot wächst derzeit schnell. Dies ist insbesondere auf den Boom bei der Förderung von Schieferöl in den USA zurückzuführen. Voraussichtlich werden auch Russland und der Nahe Osten von diesem Trend erfasst. Dort ist die konventionelle Förderung rückläufig. Gleichzeitig haben die wichtigen Energieagenturen ihre Prognosen angepasst. Sie gehen nun von einem Rückgang der weltweiten Ölnachfrage aus. Während die Institute für die USA und China lediglich mit einem nur geringfügigen Rückgang rechnen, erwarten sie in Europa sogar eine deutlich reduzierte Nachfrage. [mehr]

Anleger meiden neue Investment-Vehikel

Renate Wallauer, Geschäftsführerin dima24.de

Von Renate Wallauer, Geschäftsführerin dima24.de. In einer Woche endet für deutsche Anleger die Möglichkeit, über die Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) in Sachwerte zu investieren. Grund ist die Umsetzung der EU-Vorgaben mit dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) zum 22. Juli 2013. Wie es dann weitergeht, ist noch offen. [mehr]

Ein neuer Typ von Anleger

Social Media: Über Wikifolio können sich Interessenten an den Erfolgskonzepten anderer Privatanleger beteiligen. Namhafte Risikokapitalgeber haben kräftig in das Geschäftsmodell investiert.

Wer Fachwissen abrufen will, sieht in Wikipedia nach. Soziale Kontakte lassen sich via Facebook & Co schließen und auch die neuesten Börsenkurse sind im Web blitzschnell verfügbar. Noch einen Schritt weiter kann man als Kapitalanleger mit der Internetseite wikifolio.com gehen. Die Plattform bietet einerseits die Möglichkeit, eigene Handelsstrategien zu präsentieren. Andere Besucher der Website wiederum können die aus ihrer Sicht aussichtsreichen Konzepte einfach nachvollziehen. „Wir bieten die zu den Zeiten von Social Media passenden Anlageprodukte und werden damit die Finanzbranche revolutionieren“, sagt Andreas Kern, Geschäftsführer und Gründer von wikifolio.com. [mehr]

Smeil Award 2013: Wer ist der beste Finanzblogger?

Endspurt bei der Suche nach dem „Finance Blog of the Year“ – Nominierungsphase endet heute, am 16. Juni 2013 [mehr]

„Fallen Angels“ sind eine Sünde wert - höhere Renditen mit ausgesuchten Hochzinsanleihen

Dr. Georg Graf von Wallwitz , Fondsmanager der Phaidros Funds und Geschäftsführer der Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH

Den gefallenen Engel beurteilen Literatur und Theologie bemerkenswert unterschiedlich. Von Miltons „Paradise Lost“ über Goethes „Faust“ bis hin zu Thomas Manns „Zauberberg“ hat er als „Lichtbringer“ (so die direkte Übersetzung des Namens Luzifer) eigentlich eine gute Presse. Die Kirchenväter hingegen lassen wenig Gutes an ihm. Einig sind sich aber alle, dass er gut mit Geld umgehen kann. Im „Faust II“ saniert er den Haushalt des Kaisers und bei Milton gelingt ihm sogar mithilfe des Mammons das Comeback ins Paradies, wo er dann mit einem Apfel Eva verführt. [mehr]

Nach den Wahlen: US-Gesundheitsbranche im Aufwind

Christophe Eggmann, Fondsmanager des JB Health Opportunities Fund bei Swiss & Global Asset Management

Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen ist ein entscheidender Wegweiser für das Schicksal von Obamas Reform des Gesundheitswesens. Die Unsicherheit im Gesundheitssektor ist nun beendet. Dies sollte für positive Signale für Aktien von Gesundheitsunternehmen sorgen. [mehr]

Geld anlegen in Zeiten niedriger Zinsen

Gerhard Martin, Bereichsleiter Privatkunden bei der DAB bank AG

Interview mit Gerhard Martin, Bereichsleiter Privatkunden bei der DAB bank AG [mehr]

Wichtige Faktoren für den Erfolg beim Trading

Oliver Bossmann, Marktanalyst, ETX Capital

Was macht mich zu einem erfolgreichen Trader? Diese Frage wird den Profis oft von Privatanlegern gestellt, in Erwartung, den entscheidenden Faktor genannt zu bekommen. In der Regel wird die Antwort der Trading-Profis relativ enttäuschend auf den Fragenden wirken. Denn sie wird allzu oft lauten, dass ein tiefes Fachwissen und langjährige Erfahrung Voraussetzung für den Trading-Erfolg sind und den Unterschied ausmachen. Deshalb thematisieren 90% der Weiterbildungsangebote für Trader zu recht den Bereich Fachwissen. [mehr]

Umsichtige Investoren

Marcel Langer, Zertifikate-Experte und Director bei UBS

Der UBS Investor Sentiment Index misst anhand der Höhe des Caps bei Discount-Zertifikaten auf den DAX die Risikobereitschaft der Anleger. Nicht immer steigt die Stimmung im Gleichklang zum DAX-Verlauf. [mehr]

Steigende Anleihenrenditen - ein Segen für die deutsche Wirtschaft?

Kathleen Brooks, Research Director, FOREX.com

„Outright Monetary Transactions“ (OMT) lautet der Name des neuesten Anleihenprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Bekämpfung der Finanzkrise in Europa. In der Bundesrepublik herrscht die weitläufige Meinung, dass sämtliche Lösungsansätze der Euro-Krise zulasten der hiesigen Steuerzahler gehen, weil die Rechnung letztlich doch in Berlin beglichen wird. Dennoch sprechen gute Gründe dafür, dass das Land vom jüngsten Programm der EZB profitieren könnte. [mehr]

Wie viel Stabilität verträgt die Eurozone noch?

Robert Halver; Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank AG

Würde die Europäische Zentralbank (EZB) eine Geldpolitik à la Bundesbank praktizieren, käme die Eurozone vermutlich in zwei Wochen unter die Räder. So wird jede Stützung des euroländischen Vaterlandes den Stempel „Sponsored by EZB“ tragen. Mit dem breitflächigen Aufkauf von Staatsanleihen prekärer Euro-Länder – konkret also Zinsdrückung – wird die unbegrenzt über Liquidität verfügende EZB klar den Kampf gegen die Euro-renitenten Finanzheuschrecken gewinnen. Die EZB macht ihnen ein Angebot, das sie annehmen müssen. [mehr]

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10 / 2019

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