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Opera setzt demnächst auf Krypto Browser

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Kryptowährungen sind weiterhin Thema Nummer eins unter Anlegern. Die Meinungen spalten sich dabei, ob nun ein guter Zeitpunkt ist, um in Bitcoin, Ethereum und andere digitale Währungen zu investieren. Prognosen zufolge könnten die wichtigsten Coins in diesem Jahr neue Rekordwerte erreichen, eine Garantie gibt es dafür allerdings nicht. Nun steigt auch der Webbrowser Opera in den Markt ein. Am Mittwoch wurde die erste Version eines neuen Krypto Browsers veröffentlicht, der in den nächsten Monaten noch verbessert werden soll.

Kryptowährungen kaufen im Browser

Um Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu kaufen, müssen Anleger nicht zu einem Makler gehen, sondern können einfach an einer Krypto Börse ein Wallet anlegen und online Käufe und Verkäufe abwickeln. Statt einer zentralen oder länderspezifischen Börse stehen dafür mittlerweile zahlreiche Anbieter bereit, die mit unterschiedlichen Gebühren und Mindesteinzahlungen genutzt werden können. Für den passenden Überblick sorgt ein Krypto Börsen Vergleich, der bekannte Plattformen auf Herz und Nieren prüft. Auf Kriterien wie Sicherheit, Gebühren und Benutzerfreundlichkeit wird dabei ein besonderes Augenmerk gelegt.

Nun soll auch der neue Opera Browser ein Krypto Wallet erhalten und Direktkäufe einiger Kryptowährungen ermöglichen. Bisher können dabei aber nur einige Token gekauft werden, die auf der Blockchain von Ethereum basieren. Wer in andere Kryptowährungen investieren möchte, muss also weiterhin auf Krypto Börsen setzen. Zusätzlich sollen im neuen Opera Krypto Browser NFTs verwahrt werden können. Die Non Fungible Token werden dazu genutzt, um digitale Kunstwerke und Objekte mit einem Echtheitsnachweis zu versehen und damit zu Unikaten zu machen. Der Handel von NFTs ist derzeit extrem beliebt und konnte für Künstler bereits unglaubliche Summen generieren.

Krypto Browser weist Herausforderungen auf

Noch scheint die erste Version des neuen Krypto Browsers von Opera Schwierigkeiten zu bereiten. Die Coins von Ethereum können zwar direkt im Browser gekauft und aufbewahrt werden, allerdings ist dazu nur eine Kreditkartenzahlung möglich. Dabei fallen allerdings überraschend hohe Gebühren an. Eine Investition von 100 Euro kostet Käufer derzeit allein zehn Euro in Gebühren. Damit ist die Investition vor allem für Kleinanleger relativ uninteressant, denn hier sind die Spesen verhältnismäßig höher. Dazu können die Token zwar gekauft, aber nicht durch Transaktionen erhalten werden. Weitere Probleme gibt es bei der Zuverlässigkeit des Browsers. Laut Testberichten dürfte es auf einigen Geräten zu Abstürzen kommen, sogar angelegte Wallets verschwanden kurzfristig, konnten jedoch wieder hergestellt werden. Wie die Entwickler von Opera jedoch bereits betonten, handelt es sich bei dem erschienenen Browser nur um eine Vorabversion, an der derzeit noch getüftelt wird. Viele neue Funktionen sollen in diesem Jahr hinzugefügt werden, an Fehlermeldungen und Abstürzen wird weiterhin gearbeitet. Das Unternehmen möchte eine langfristige Krypto-Strategie verfolgen und sich damit von anderen Konkurrenten absetzen.

Seit dem 19. Januar können User den kostenlosen Krypto Browser von Opera verwenden. Die zahlreichen interessanten Funktionen werden sicherlich in einigen Kreisen für Aufsehen sorgen. Ob sich Opera damit als Browser stärker gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

01.11.2021 | 10:08

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