boerse am sonntag - headline

Märkte im Fokus

Deutsche Wirtschaft: Die Lage ist besser als die Stimmung

Dass sich der deutsche Aktienmarkt gerade aufmacht, hinter ein trübes Börsenjahr zumindest einen positiven Schlusspunkt zu setzen, dürfte auch daran liegen, dass die deutsche Wirtschaft weitaus besser dasteht als es die schon beinahe depressiv anmutende Stimmung in den Unternehmen vermuten lässt. [mehr]

Erneuerbare Energien mit Chancen

Obwohl sich die Börsen im Oktober auf Grund der rückläufigen Inflation in den USA und einer temporären Entspannung der Energiekrise in Europa erholen konnten, dürfte die globale Konjunktur im November und darüber hinaus weiter unter Druck stehen. Für die Unternehmen bleibt es wichtig, ihre Kostenstruktur im Blick zu behalten. Chancen könnten sich bei erneuerbaren Energien bieten. [mehr]

Private Equity gewinnt an Bedeutung

Montana Capital Partners ("mcp") hat seine 10. jährliche Investorenumfrage mit dem Titel „Die Bedeutung von Private Equity in volatilen Zeiten – wie führende Investoren auf das neue Marktumfeld reagieren“ veröffentlicht. Diese untersucht aktuelle Anlagestrategien und Präferenzen globaler Private-Equity-Investoren, darunter große institutionelle Investoren sowie renommierte Family Offices und Stiftungen. [mehr]

Gold, Silber und Minenaktien mit Rallye zum Wochenschluss – SNB gefährdet Stabilität des Schweizer Franken

Die US-Notenbank hatte am Mittwochabend ihren Leitzins erneut um 75 Basispunkte angehoben auf nun 4 %, womit sie dem hohen Anstieg der Konsumentenpreise von 8,2 % Rechnung trägt. Während die Märkte initial mit steigenden Notierungen auf den dovishen Zinsentscheid reagierten, hämmerte US-Notenbankchef Jerome Powell die Erwartungen in der anschließenden Pressekonferenz wieder nach unten. [mehr]

45 Tage Chaos: Politische und wirtschaftliche Instabilität in Großbritannien beeinträchtigte die Stimmung der Privatanleger im Oktober

Spectrum Markets, der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, hat seine SERIX-Stimmungsdaten für europäische Privatanleger für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie zeigen, wie sich die Maßnahmen der ehemaligen Premierministerin Liz Truss auf das Verhalten der Privatanleger gegenüber dem britischen Pfund und dem FTSE 100 im Laufe des Monats ausgewirkt haben. [mehr]

Einkaufsmanagerindexder Eurozone mit uneinheitlichem Bild im Dienstleistungssektor

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fällt einer ersten Veröffentlichung zufolge im Oktober von 48.4 auf 46.6. [mehr]

Währungsregime im Wandel – Was wird aus dem US-Dollar?

Das Entstehen eines neuen, weitgehend energiegetriebenen, inflationären Systems könnte das bereits bis zum Äußersten ausgereizte Währungsregime ins Wanken bringen. [mehr]

Eine Rezession scheint unvermeidlich

Obwohl die Weltwirtschaft angesichts der vielen Unwägbarkeiten eine gewisse Widerstandsfähigkeit aufweist, scheint eine Rezession unvermeidlich. Dies schreiben CIO Guy Wagner und sein Team in ihrem jüngsten monatlichen Marktbericht "Highlights". [mehr]

Zinswende als Zeitenwende für die Börse? Was Anleger nun tun können

Im Kampf gegen die höchste Inflationsrate seit Jahrzehnten hat die EZB am 8. September verkündet, den Leitzins um 0,75 Prozentpunkte auf nun 1,25 Prozent zu erhöhen. Zwar hielten sich die negativen Folgen an den Aktienmärkten zunächst in Grenzen, jedoch sorgten die inflationsbedingt getrübte Kauflaune, anhaltende Lieferkettenprobleme und die Energiekrise in den letzten Wochen flächendeckend für fallende Kurse. [mehr]

"Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben!"

"Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben. Es spricht vieles dafür, dass wir für lange Zeit ein Inflationsniveau von eher vier statt zwei Prozent sehen", sagt Stefan Riße, Buchautor und Kapitalmarktstratege bei ACATIS Investment. [mehr]

Gegenwind für die Aktienmärkte

Die US-Märkte erleben rasante Schwankungen - Während die Regierungen sowohl mit der Verlangsamung des Wachstums als auch mit der hartnäckigen Inflation zu kämpfen haben, stehen die Aktienanleger vor einer ähnlichen Herausforderung hinsichtlich Value vs. Growth. Die Aussichten jenseits des Atlantiks sind nicht rosiger, und die sich abzeichnende Energiekrise im Winter wird die wirtschaftlichen Probleme nur noch verstärken. [mehr]

Stabile Erträge auch in Krisen: Das leisten Dividenden ETFs

In herausfordernden Zeiten suchen viele Investoren nach Stabilität und laufenden Erträgen. Dividenden-ETFs, die ein aktives Research mit einem günstigen Kostenprofil kombinieren, können genau das leisten. So stabilisieren ertragsorientierte Anleger ihr Depot und partizipieren an Unternehmensgewinnen. [mehr]

Japan: Auf der Suche nach Tauben in einer Welt voller Falken

In den USA haben die jüngsten Äußerungen der Fed alle Hoffnungen auf einen dovish pivot zunichte gemacht. Auch Europa steht vor weiteren Zinserhöhungen, da die EZB versucht, die Inflation zu bekämpfen. Japan hingegen hat eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber der Inflation gezeigt, so dass die BoJ ihre dovishe Haltung beibehalten kann. [mehr]

11 Millionen US-Dollar verlieren Unternehmen pro Minute aufgrund von Cyberkriminalität

Prognosen zufolge wird die Cyberkriminalität die Unternehmen bis 2021 weltweit 6 Billionen US-Dollar gekostet haben, was einem Verlust von 11 Millionen US-Dollar pro Minute entspricht. 2015 waren es noch 3 Billionen Dollar. Wäre die Cyberkriminalität ein Land, wären die durch sie verursachten Schäden die drittgrößte Volkswirtschaft nach den USA und China. [mehr]

Fed und EZB spielen auf Rezession

Die Notenbanken machen Ernst mit der Inflationsbekämpfung. Bereits mit dem nächsten Zinsschritt werden die Zinsen in den USA am kurzen Ende höher sein als am langen. „Eine solch inverse Zinsstrukturkurve ist genauso ein Zeichen wie ein Auslöser für eine Rezession“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest GmbH. „Die Notenbanken nehmen diese Rezession in Kauf und die Märkte stellen sich bereits darauf ein." [mehr]

Wenn Wirtschaft zur Waffe wird

Die Wirtschaft ist immer häufiger Schauplatz politischer Auseinandersetzungen und Instrument globaler Machtpolitik. Unternehmen sollten sich genau überlegen, wo und mit wem sie künftig Handel treiben. Das Thema Nachhaltigkeit könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. [mehr]

ESG und Kryptoinvestitionen – ein Interessenkonflikt?

Wegen ihrer energieintensiven Validierungsmechanismen stehen einige Blockchain-Protokolle in der Kritik. Obwohl ein europäisches Verbot des besonders energiehungrigen Proof-of-Work-Prozesses zumindest vorerst vom Tisch ist, könnten kommende Nachhaltigkeitsregulierungen die nächste Herausforderung für diese Art von Protokollen bereithalten. [mehr]

Privatanleger eher risikoarm mit Tendenz zu Gold und einer Abkehr von Aktien

Spectrum Markets, der paneuropäische Handelsplatz für verbriefte Derivate, hat seine SERIX-Stimmungsdaten für europäische Privatanleger für den Monat Juli veröffentlicht (weitere Informationen zur Methodik siehe unten). Daraus geht hervorgeht, dass die Privatanleger zu einer risikoarmen Haltung neigen. Die Daten zeigen eine optimistische Stimmung für Gold und eine pessimistische Stimmung für Aktien. [mehr]

Arbeitsmarktdaten und Fed unterbrechen Rallye am Goldmarkt

Der Goldpreis stieg in der letzten Handelswoche weiter und erreichte im Hoch mit 1.795 US-Dollar den Widerstand bei 1.800 US-Dollar, womit Gold binnen etwas mehr als zwei Wochen um 115 US-Dollar (+6,8 %) angestiegen war. Getrieben wurde diese Rallye von der veränderten Erwartung, die US-Notenbank würde im kommenden Jahr ihren Leitzins wieder senken und die lockere Geldpolitik fortsetzen, nachdem die US-Wirtschaft das zweite Quartal infolge geschrumpft war. Der US-Notenbank gefiel diese Einschätzung des Marktes nicht, weshalb einige Notenbanker sogleich versuchten, diese Hoffnungen zu zerschlagen. [mehr]

Europa überrascht mit positiven Wachstumszahlen

In Europa überraschten die Wachstumszahlen positiv, da das Bruttoinlandsprodukt in der gesamten Eurozone im Quartalsvergleich um 0,7 Prozent stieg. Die positive Überraschung kam vor allem aus den südeuropäischen Ländern, die von der starken Erholung des Tourismus profitierten, während in Deutschland, der industriellen Säule der Eurozone, die Wirtschaftstätigkeit stagnierte, schreiben Guy Wagner und sein Team in ihrem jüngsten monatlichen Marktbericht „Highlights". [mehr]

Fast jeder Zweite unter 35 will mit seinem Geld die Welt positiv beeinflussen

Beim Fokus auf nachhaltige Investments herrscht in Deutschland ein klarer Unterschied zwischen den Generationen: 44 Prozent der 18- bis 34-Jährigen wollen mit ihrem Geld die Welt positiv verändern. Bei den über 55-Jährigen hegt lediglich ein Viertel (27 Prozent) diesen Wunsch. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Opinium unter mehr als 2.000 Deutschen im Auftrag von Fidelity International. [mehr]

Japan wird den Yen nicht mehr lange verteidigen können

Die Spekulationen nehmen zu, ob die japanische Regierung ihre enormen Währungsreserven einsetzen wird, um den Wert des Yen zu verteidigen. Wir gehen davon aus, dass sie zwar einige begrenzte Interventionen vornehmen wird, aber nicht über einen längeren Zeitraum. Japan muss in naher Zukunft mit einem deutlich schwächeren Yen rechnen, da sich die wirtschaftliche Lage des Landes erheblich verschlechtert. Es ist jedoch sinnlos, die Währung zu verteidigen, solange die Bank of Japan (BoJ) an ihrer derzeitigen Geldpolitik festhält. [mehr]

EZB weigert sich Inflation zu bekämpfen und legt Grundstein für mehr Inflation

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf 0,5 % angehoben und damit das elf Jahre dauernde planwirtschaftliche Experiment der Nullzinspolitik beendet. Die EZB liegt damit weit hinter der Kurve, da der Leitzins aufgrund der historisch hohen Inflationsrate im Euroraum bei 8,6 % längst über 13 % liegen müsste. [mehr]

So stellen sich Anleger für das zweite Halbjahr richtig auf

Das Börsengewitter ist noch nicht vorübergezogen, sagt Ann-Katrin Petersen, Senior Kapitalmarktstrategin bei BlackRock. Für die richtigen Anlageentscheidungen hat sie drei wichtige Punkte ausgemacht. [mehr]

Rezession frisst Inflation – Nach kurzem Value-Comeback ist Growth wieder gefragt

So schnell wie die Finanzmärkte von der Inflationsangst heimgesucht wurden, so schnell wurde dieses Thema nun vom Risiko einer globalen Rezession abgelöst. Das könnte Invesotren nun wieder raus aus Value- und rein in Wachstumswerte treiben. [mehr]

So hübscht die Bundesregierung die Inflationsrate auf

Die Medien feierten vergangene Woche die Regierung für ihren Kampf gegen die historisch stark steigenden Konsumentenpreise, nachdem die Inflationsrate im Juni 0,3 Prozentpunkte geringer war als noch im Mai mit 7,9 %. Dieses Loblied auf die Politik war jedoch mehr als unangebracht. Der leichte Rückgang der historisch hohen Teuerungsrate im Juni auf 7,6 % ist unter anderem auf einen Taschenspielertrick der Bundesregierung zurückzuführen. [mehr]

Abkopplung zwischen Wirtschafts- und Gewinnwachstum

Aktien haben seit Jahresbeginn starke Kursverluste erlitten. Nach Ansicht von Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, sind diese allerdings eher auf sinkende Bewertungen als auf einen Rückgang der Gewinnerwartungen zurückzuführen. [mehr]

Turbulenzen voraus

Die US-Notenbank Fed hat gerade die größte Zinserhöhung seit 1994 vorgenommen. Müssen Anleger sich jetzt Sorgen machen? Stephen Dover, Leiter des Franklin Templeton Institute, erörtert das zunehmende Rezessionsrisiko. [mehr]

Ausverkauf bei Tech-Aktien, verlockende Anleihen

Das zweite Quartal des Jahres dürfte zunehmend schwieriger werden für Tech-Aktien und die Sorge vor einer Stagflation wächst. Was Anleger sonst noch mit Blick auf das zweite Börsenhalbjahr beachten sollten, erklären Vincent Mortier, Group CIO Amundi und Matteo Germano, Deputy Group CIO Amundi. [mehr]

"Die Teuerung weltweit ist teilweise so hoch wie zuletzt im Zweiten Weltkrieg"

Der Dollar korrigiert, Gold steigt, die Aussichten für den Euro sind düster. Markus Blaschzok, Chefanalyst der SOLIT-Gruppe blickt auf die Märkte in unruhigen Zeiten. [mehr]

 

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48 / 2022

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