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Märkte im Fokus

USA: Positive Konjunkturdaten im Fokus - Dow über 8.000 Punkte

Nach einem schwachen Auftakt konnten die US-Indizes auch diese Woche zulegen. Hatten am Montag noch die als unzureichend abgelehnten Sanierungspläne der angeschlagenen US-Autobauer sowie die Aussagen von Finanzminister Geithner zur Finanzbranche, wonach einige Banken noch mehr staatliche Hilfen benötigten, für Gewinnmitnahmen gesorgt, stützten im Wochenverlauf einige besser als erwartet eingetroffenen Konjunkturdaten. [mehr]

Deutschland: DAX: Vierte Woche mit Gewinn!

Nach Gewinnmitnahmen am Freitag der Vorwoche und am Montag, zu denen neue Sorgen über die Auto- und Finanzwerte beitrugen, konnten sich die deutschen Aktienindizes wieder berappeln. Sie schafften erneut eine positive Wochenperformance, und der DAX verbuchte bereits die vierte Woche in Folge Gewinne. Bessere US-Konjunkturdaten als erwartet und die festere Wall Street stützten. Der Leitindex, der am Montag zunächst noch unter 4.000 Punkte rutschte, startete daher wieder durch. Er kletterte über seine Abwärtstrendlinie aus der Verbindung der Tiefs von August 2007 und Januar 2008. Nun könnte das Zwischenhoch vom Februar bei 4.689 Zählern in den Fokus rücken. Knapp darüber befindet sich zudem der flachere Abwärtstrend (Tiefs von Januar und März 2008), an dem der Index bereits drei Mal scheiterte. [mehr]

Europa: EZB mit kleinem Schritt

Mit dicken , teilweise sogar sehr dicken Pluszeichen beendeten die europäischen Aktienmärkte die Woche. Der EURO STOXX 50 legte um 3,8% zu. Neben dem G-20-Weltfinanzgipfel in London stand die EZB-Zinsentscheidung im Fokus. Die Währungshüter der Eurozone senkten den Leitzins weniger stark als erwartet von 1,5% auf 1,25%. Notenbankchef Trichet hielt sich ferner weitere maßvolle Senkungen offen. Die von einigen Marktteilnehmern erhofften konkreten Hinweise auf außergewöhnliche geldpolitische Methoden, wie den Ankauf von Staatsanleihen, gab es nicht. Die konjunkturelle Lage im Euroraum hält Trichet weiterhin für ernst, er rechnet aber nach wie vor damit, dass sich die Lage 2010 allmählich entspannen wird. [mehr]

USA: Zwischenerholung hält an

Auch in der letzten Märzwoche konnte der amerikanische Leitindex Dow Jones seine gute Performance der vergangenen Wochen fortsetzen und notierte zum Handelsende bei 7.760,18 Punkten. Das bedeutet ein Anstieg auf Wochensicht um knapp 7% und eine Annäherung an die 8.000er Marke. Die Rallye begann am Montag mit der Rede des US-Finanzminister Tim Geithner zur Linderung der Finanzkrise. [mehr]

Deutschland: 4.000er-Marke behauptet

Bereits sieben Handelstage in Folge konnte der DAX unter dem Eindruck positiver Vorgaben der New Yorker Börsen zulegen, bevor zum Wochenausklang Gewinne mitgenommen wurden. Die Marke von 4.200 Punkten konnte knapp behauptet werden. Trotz eines Verlustes von 1,31% am Freitag blieb auf Wochensicht ein Gewinn von 3,31%. Kräftig ging es derweil besonders für einige Unternehmen des Automobilsektors nach oben. Die Verlängerung der Abwrackprämie stützte die Stimmung für die Hersteller der Klein- und Mittelklasse- Autos. Allen voran ist Volkswagen zu nennen, der Kurs zog in dieser Woche um rund 21% an. Ohne großen Einfluss blieb dagegen der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex, der im März nochmals leicht auf 82,1 Punkte absackte. Marktteilnehmern zufolge dürfte aber der DAX schwankungsanfällig bleiben. [mehr]

Europa: Freundliche Tendenzen

An den europäischen Märkten überwogen im Verlauf der Woche einmal mehr die positiven Tendenzen. Hintergrund waren die Pläne der US-Regierung, toxische Wertpapiere aufzukaufen. So legte der EURO STOXX 50 zum Wochenstart um 3,45% auf 2.121,72 Punkte zu. Gute Konjunkturdaten aus den USA beflügelten erneut zur Wochenmitte. Insbesondere Bankund Chemieaktien standen im Lauf der Woche auf der Gewinnerseite, während Automobilhersteller von der Nachricht profitierten, dass in den USA eine Insolvenz von General Motors und Chrysler abgewendet werden soll. Aus Sicht von Händlern kann aber noch nicht von einem Ende des Bärenmarktes gesprochen werden, die Unsicherheit dürfte hoch bleiben. [mehr]

Daimler - Arabischer Staatsfonds wird neuer Großaktionär

Auf dem deutschen Automarkt sorgte Daimler in der vergangenen Woche für die größten Schlagzeilen. Der arabische Staatsfonds Aabar Investments PJSC (kurz IPIC genannt) übernimmt 9,1% aller Anteile an Daimler und wird damit der größte Anteilseigner der Stuttgarter. Dafür wird Daimler eine Kapitalerhöhung über 96,4 Millionen neue Aktien durchführen, die neuen Anteile werden dann an den neuen arabischen Großaktionär weitergegeben. [mehr]

USA: Bernanke legt nach!

Die Erholung an der Wall Street setzte sich jüngst fort. Die Anleger schluckten dabei auch die weiteren Beruhigungspillen. Waren es in der Vorwoche vor allem die wie abgesprochen anmutenden, positiv klingenden Aussagen einiger großer US-Banken, stützten nun US-Notenbank und deren Chef Ben Bernanke. [mehr]

Deutschland: DAX klebt an 4.000er-Marke

Nach den kräftigen Zuwächsen in der Vorwoche schalteten die deutschen Aktienindizes einen Gang zurück. Bis auf den MDAX (-1,2%) konnten sie aber erneut zulegen. Der DAX stieg um 2,9%. Wegen des großen Verfallstages an den Terminbörsen klebte er dabei an der Marke von 4.000 Punkten sowie den Widerständen bei 4.015 und 4.035 Punkten fest. Er versuchte sich zwar im Wochenverlauf auch an den weiteren Hürden von 4.067 und 4.127 Zählern, konnte sie aber nicht nachhaltig knacken. Nach dem Verfallstag wird sich nun zeigen müssen, ob die Kraft ausreicht, diese Hürden erneut anzugehen und eventuell zu meistern, was für eine Fortsetzung der Bärenmarktrallye spräche, oder ob nun wieder eine Korrektur nach unten erfolgt, was die Annahme stützen würde, dass der jüngste Anstieg vor allem vom Terminmarkt getrieben war. [mehr]

Europa: Wien sehr fest

Die meisten europäischen Aktienmärkte präsentierten sich jüngst erneut fest und konnten damit an die steigende Tendenz der Vorwoche anknüpfen. Für positive Impulse sorgte die feste Wall Street. Zu den größten Gewinnern gehörte der Wiener ATX (+9,1%). Hier stützte wohl auch die Hoffnung, dass die negativen Nachrichten zu den finanziellen Schwierigkeiten osteuropäischer Länder nun bereits eingepreist sind und diese in den nächsten Monaten eine deutlich bessere wirtschaftliche Entwicklung zeigen könnten als westeuropäische Staaten. Deutlich zulegen konnte auch der italienische MIB 30 (+7,4%), beflügelt von den Finanzwerten, wie der UniCredit (+33,6%), deren Gewinn 2008 über der Markterwartung lag. [mehr]

USA: Wells Fargo wünscht frohe Ostern

In der wegen Karfreitag verkürzten Handelswoche legten die US-Aktienmärkte zunächst eine kleine Pause ein und tendierten gleich am Montag etwas schwächer. Die Investoren hielten sich wohl angesichts der am Dienstag beginnenden Berichtssaison für das erste Quartal 2009 zurück. [mehr]

Deutschland: Erneute Zuwächse

An den deutschen Aktienmärkten ging es in der vergangenen Woche zwar etwas holpriger zu, dank der festen Kurse am Donnerstag verbuchten die Indizes zur Vorwoche aber erneut Gewinne. [mehr]

Europa: Hoffnung treibt Banktitel

Der am Donnerstag gemeldete Rekordgewinn der US-Bank (Wells Fargo) sorgte auch an den europäischen Aktienmärkten vielerorts für ein Kursfeuerwerk, sodass die meisten im Vergleich zur Vorwoche erneut Zuwächse verzeichneten. Vor allem die osteuropäischen Leitindizes führten dabei die Gewinnerliste an und setzten ihre Erholung der vergangenen Wochen jüngst besonders dynamisch fort. Beim Blick auf die europäischen Sektorindizes gehörten die Finanzwerte zu den größten Gewinnern, da die Nachrichten aus den USA die Hoffnung nährten, dass sich der Banksektor nun allmählich erholen könnte. Kräftig konnten außerdem die Technologiewerte zulegen, wohl getrieben von der Zuversicht auf eine baldige konjunkturelle Erholung. [mehr]

USA: Im Wochenverlauf wieder erholt

Die US-Aktienmärkte legten nach der Rallye der vergangenen Wochen zum Auftakt in die neue Börsenwoche zunächst eine größere Pause ein. Zwar konnte am Montag auch die Bank of America mit ihren Zahlen überzeugen, allerdings führten überraschend hohe Rückstellungen für drohende Kreditausfälle zu einer zunehmenden Skepsis bezüglich der Bankbilanzen. [mehr]

Deutschland: Positive Frühindikatoren

An den deutschen Aktienmärkten gab es zum Wochenauftakt die längst fällige Korrektur. Die wieder gestiegene Skepsis über die tatsächliche Verfassung der US-Banken sowie die gedämpften Konjunkturhoffnungen lösten Gewinnmitnahmen aus. Nachdem es am Dienstag zunächst weiter abwärts ging, fingen sich die Indizes aber wieder und erholten sich von den zwischenzeitlich erlittenen deutlicheren Verlusten. Für wieder bessere Stimmung sorgte der überraschend deutliche Anstieg der ZEW-Konjunkturerwartungen. Zusammen mit dem ebenfalls unerwartet kräftig gestiegenem ifo-Geschäftsklimaindex für April vom Freitag sprachen einige Volkswirte sogar von einem „Wendesignal“ für die deutsche Wirtschaft, warnten aber vor Euphorie. Das am Donnerstag von den Wirtschaftsforschungsinstituten veröffentlichte Frühjahrsgutachten, in dem 2009 ein BIPEinbruch von 6% prognostiziert wird, trat dagegen etwas in den Hintergrund. Auf Wochensicht notierte der DAX schließlich nahezu unverändert. Charttechnisch betrachtet prallte er zunächst an der Hürde bei 4.689 Zählern sowie der knapp darüber liegenden Abwärtstrendlinie ab, sodass weiterhin eine größere Korrektur nicht ausgeschlossen werden kann. Noch ist aber der kurzfristige Aufwärtstrendtrendkanal seit März 2009 intakt, sodass auch ein erneuter Versuch, die Widerstände zu knacken, möglich ist. [mehr]

Europa: Verschnaufpause

Verschnaufen war in der vergangenen Woche an den meisten europäischen Aktienmärkten angesagt. Von ihren zu Wochenbeginn auszumachenden größeren Verlusten konnten sich die meisten Leitindizes jedoch wieder deutlich erholen. Unter größeren Gewinnmitnahmen litt dagegen der österreichische ATX (-2,8%). Der EURO STOXX 50 gab um 0,9% nach. Für sich wieder erholende Notierungen sorgten im Wochenverlauf neben den sich stabilisierenden US-Indizes ein paar positive Fakten zur Konjunktur in Europa. So hatte sich einerseits die Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone im April überraschend deutlich aufgehellt und kletterte auf ein Sechsmonatshoch. Dabei gab sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor eine Besserung. Andererseits schwächte sich die Abwärtsdynamik bei den Auftragseingängen in der Industrie der Eurozone im Februar zum Vormonat überraschend deutlich ab. Auf Jahressicht bleibt das Bild mit einem Einbruch von 34,5% indessen düster. Im Vorfeld wurde jedoch mit einem noch kräftigeren Minus gerechnet. Schlechter als erwartet fiel aber das BIP in Großbritannien für das erste Quartal aus, das um 1,9% zum Vorquartal schrumpfte. Dies war der schärfste Rückgang seit 30 Jahren. Der FTSE 100 hielt sich im Wochenverlauf dennoch wacker und legte dank der positiven Tendenz am Freitag sogar 1,5% zu. [mehr]

USA: Konjunkturhoffnungen stützen

An den US-Aktienmärkten standen zuletzt jede Menge Konjunkturdaten und etliche Bilanzen im Fokus. Zum Auftakt in die neue Börsenwoche konnten sich die US-Indizes dabei von den im Tagesverlauf markierten größeren Verlusten bis zum Handelsende deutlich erholen. Zuvor hatten erneute Insolvenzspekulationen um General Motors belastet. [mehr]

Deutschland: DAX am Februarhoch

Die deutschen Aktienmärkte setzten auch nach Ostern ihre Aufwärtsbewegung fort, wobei vor allem die Werte aus der zweiten und dritten Reihe die größten Zuwächse verzeichneten. Aber auch der DAX stieg mit 4,1% kräftig. Er verbuchte damit bereits die sechste Woche in Folge Gewinne und ist nun im Bereich des Zwischenhochs vom Februar bei 4.689 Zählern sowie der knapp darüber liegenden Abwärtstrendlinie angekommen. Hier wird sich jetzt zeigen müssen, ob diese Hürde geknackt und damit die Rallye fortgesetzt werden kann oder ob nun erst einmal eine Pause angesagt ist. Aus fundamentaler Sicht dürften in der nächsten Woche ZEW-Index, Frühjahrsgutachten und ifo-Index im Fokus stehen. Seitens der Firmen könnten zudem die vielen Hauptversammlungen sowie erste Berichte zum ersten Quartal für Impulse sorgen. [mehr]

Europa: Vielerorts erneut sehr fest

Während viele osteuropäische Aktienmärkte nach ihren Rallyes in den vergangenen Wochen jüngst etwas verschnauften, dabei auf der Stelle traten oder wie in Warschau oder Budapest auch Rücksetzer verbuchten, zeigten sich die meisten anderen europäischen Börsen erneut sehr fest. Vor allem die skandinavischen Leitindizes stiegen kräftig, angeführt vom dänischen OMXC20 (+12,3%). Der EURO STOXX 50 legte um 4,2% zu. Beim Blick auf die Branchen zeigten sich auch dieses Mal die Finanzwerte am stärksten. Größere Zuwächse verbuchten außerdem die Technologiewerte. Hier stützten die bei Vorlage der Quartalszahlen gemachten positiven Aussagen von Nokia und ASML, die jeweils von Zeichen einer Stabilisierung sprachen. [mehr]

USA: Einen Gang zurück

Die US-Aktienmärkte schalteten jüngst einen Gang zurück. Gleich am Montag belasteten Berichte, wonach die US-Banken mehr Kapital benötigen, als der Stresstest ergeben hat. So sollen die Institute vor dessen Veröffentlichung mit den Behörden ausgehandelt haben, den Bedarf niedriger anzugeben als von der US-Notenbank berechnet. [mehr]

Deutschland: DAX verletzt Aufwärtstrend

Die deutschen Aktienmärkte korrigierten jüngst etwas. Schwächere US-Indizes sowie einige Konjunkturdaten wurden zum Anlass für Gewinnmitnahmen genommen. Auch das nun vom Kabinett beschlossene Bad-Bank- Gesetz half nicht, dass vor allem die Bankaktien deutlicher verloren. Angeführt wurden sie von der Commerzbank (-18,1%), die auf der Hauptversammlung reichlich Kritik erntete. Zu den größten Verlierern gehörten ferner die Stahlwerte ThyssenKrupp (-12,3%) und Salzgitter (-9,9%), die neben der Gewinnwarnung von Ersterem unter dem Rekordeinbruch im April bei der deutschen Stahlproduktion litten. Kein Grund zum Feiern gab auch das am Freitag gemeldete Minus beim deutschen BIP für das Auftaktquartal 2009. Es schrumpfte zum Vorquartal um 3,8% und damit stärker als befürchtet. Nach Meinung einiger Experten dürfte die deutsche Wirtschaft aber nun die Talsohle der schlimmsten Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik erreicht haben. Der DAX zeigte sich am Freitag verunsichert, notierte am Ende unverändert und gab zur Vorwoche 3,6% nach. Charttechnisch betrachtet testete er im Rahmen der jüngsten Korrektur seine Unterstützung bei 4.689 Punkten und konnte sich darüber halten. Er verletzte jedoch den kurzfristigen Aufwärtstrend. Daher sind nun weitere Abgaben denkbar. Aber auch ein erneuter Anlauf auf die 5.000er-Marke ist noch nicht vom Tisch. [mehr]

Europa: Überwiegend schwächer

Die am Freitag gemeldeten Konjunkturdaten waren nicht berauschend. Die Wirtschaft in der Eurozone rutschte im ersten Quartal um 4,6% zum Vorjahresquartal ab. Dies ist der schlechteste Wert seit Beginn der Datenerhebung 1995, und man sprach von einem beispiellosen Wachstumseinbruch. In den 27 Ländern der Europäischen Union betrug der Rückgang 4,4%. Vor allem die verschärfte Rezession in Deutschland als größte europäische Volkswirtschaft führte zu dem kräftigen Minus. Hier schrumpfte das BIP zum Vorjahr um 6,7%. Aber auch Italien (-5,9%), Frankreich (-3,2%) und Spanien (-2,9%) stecken tief in der Rezession. Im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte die Wirtschaft in der Eurozone um 2,5%. Volkswirte gehen nun aber davon aus, dass die Talsohle der Wirtschaftsflaute erreicht ist und verweisen dabei auf die jüngsten Stimmungsindikatoren, die Anlass zur Hoffnung geben. Ob dies der Grund für die vor dem Wochenende meist freundlichen europäischen Leitindizes ist, sei jedoch dahin gestellt. Vielmehr dürften die am Freitag besser als erwartet eingetroffenen US-Daten sowie die zu US-Handelsbeginn freundliche Wall Street gestützt haben, sodass die im Tagesverlauf verzeichneten Verluste zumeist ausgemerzt wurden. Im Vergleich zur Vorwoche verzeichneten die meisten Länderindizes jedoch Abgaben. Gegen den Trend konnte sich der türkische ISE 100 stemmen. [mehr]

USA: Hoffnung treibt Wall Street weiter an

An den US-Aktienmärkten hielten jüngst die Bullen weiterhin das Zepter in der Hand. Zum einen gab es einige bessere Konjunkturdaten als erwartet. Dabei wurden die überraschenden Zuwächse bei den US-Bauausgaben und den ausstehenden Hausverkäufen im März als weitere Indizien für eine Stabilisierung am US-Immobilienmarkt gedeutet. [mehr]

Deutschland: DAX nahe 5.000er-Marke!

Die deutschen Aktienmärkte legten auch in der vergangenen Woche zu. Allerdings ging es nicht in einem Rutsch aufwärts, und die Tendenz zu Gewinnmitnahmen scheint zuzunehmen. Davon zeugen die Verluste am Dienstag und Donnerstag, wozu auch nicht immer überzeugende Bilanzen und Ausblicke, wie von adidas oder Linde, beitrugen. Zudem wird auch aus charttechnischer Sicht die Luft immer dünner. Beispiel DAX: Er pirschte sich am Donnerstag zwar zunächst bis auf 20 Punkte an die 5.000er-Marke heran. Die Gewinne konnten jedoch nicht gehalten werden, und aufgrund schwächerer US-Börsen rutschte er sogar deutlicher ins Minus. Auffällig sind zudem die seit Dienstag auszumachenden langen oberen Schatten bei den Tageskerzen. Sie könnten darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck in der Nähe von 5.000 Zählern zunimmt. Diese Marke ist vor allem für die Psyche der Investoren wichtig. Bleiben die Kurse darunter, wäre die jüngste kräftige Erholung nur eine Bärenmarktrallye. Ein Sprung darüber spräche indes weiter für die Bullen, da dann auch die langfristige Abwärtstrendlinie wieder überschritten wäre. Möglicherweise entbrennt daher nun ein heftiger Kampf um diesen Widerstand, wobei auch größere Korrekturen nicht ausgeschlossen sind, vor allem deshalb, weil die jüngste Aufwärtsbewegung mehr durch Hoffnung als durch fundamentale Fakten getrieben wurde. [mehr]

Europa: EZB tut es nun auch!

Geprägt von einer Vielzahl von Bilanzen konnten die europäischen Aktienmärkte in der vergangenen Woche kräftig zulegen. Besonders deutlich ging es in Moskau und Wien aufwärts. RTS (+12,7%) und ATX (+13,8%) sind mit Blick auf die Indikatoren, wie dem RSI, jedoch im „überkauften Bereich“ angekommen, was die Gefahr von Korrekturen erhöht. Der EURO STOXX 50 legte um 3,7% zu. In der Eurozone stand die Sitzung der EZB im Fokus. Angesichts der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise haben die Währungshüter den Leitzins wie erwartet von 1,25% auf 1,00% gesenkt. Überraschend war allerdings, dass der Satz der Spitzenrefinanzierungsfazilität deutlicher um 50 Basispunkte auf 1,75% nach unten geschraubt wurde. Möglicherweise ein Signal dafür, dass die EZB noch keine nachhaltige Erholung der Wirtschaft ausmacht. Trichet schloss zudem weitere Senkungen nicht aus, auch wenn er die aktuellen Zinsen als angemessen bezeichnete. Daneben kündigten die europäischen Währungshüter nun auch den Kauf von Pfandbriefen und ähnlichen Wertpapieren an, was in den USA und Großbritannien bereits praktiziert und von einigen Ökonomen seit einiger Zeit auch für die Eurozone gefordert wurde. Mit dem geplanten Ankauf, für den ein Volumen von rund 60 Mrd. Euro vorgesehen ist, will man vor allem den für die Refinanzierung der Banken wichtigen Pfandbriefmarkt stabilisieren. [mehr]

TecDAX: Gelingt der Ausbruch?

Die im März gestartete Rallye sorgt dafür, dass der TecDAX seit Jahresbeginn die bislang beste Performance bei den deutschen Leitindizes zeigt. Bis dato steht ein Gewinn von mehr als 16% zu Buche. Aber kann die Erholung so rasant fortgesetzt werden? [mehr]

USA: Hoffnung treibt Wall Street weiter an

Hatte die „Schweinegrippe“ zum Wochenauftakt noch etwas verunsichert, spielte sie im weiteren Verlauf kaum noch eine Rolle. Stattdessen standen Konjunktur- und Firmennachrichten im Fokus. Gut aufgenommen wurde die im April überraschend aufgehellte Verbraucherstimmung. Sie stieg auf den höchsten Wert im laufenden Jahr und nährte wohl die Zuversicht, dass die Verbraucher an eine Bodenbildung glauben. [mehr]

Deutschland: Nachhaltiger Ausbruch?

Sorgte zum Wochenauftakt noch die „Schweinegrippe“ für etwas Zurückhaltung an den deutschen Aktienmärkten, wurden sie im weiteren Verlauf von positiven US-Vorgaben beflügelt. Die ausbleibende Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt sowie die gesenkte BIP-Prognose der Bundesregierung traten indes in den Hintergrund. Für Gesprächsstoff sorgte zudem die nun auch hierzulande richtig Fahrt aufnehmende Berichtssaison. [mehr]

Europa: Finanzwerte setzen Rallye fort!

Auch an den meisten europäischen Aktienmärkten hatten die Börsen am Freitag feiertagsbedingt geschlossen. So konnten die Investoren sich über ein verlängertes Wochenende freuen. Anlass zur Freude gab es auch beim Blick auf die Wochenperformance. Die meisten Länderindizes konnten Aufschläge verbuchen. Die zum Wochenauftakt auszumachende Verunsicherung wegen der „Schweinegrippe“ löste sich dabei im Verlauf nahezu in Luft auf. Man schaute stattdessen auf die positiven US-Vorgaben und die dort anhaltende Zuversicht auf eine Erholung der Konjunktur. Stützend wirkten auch einige Quartalsberichte europäischer Firmen (BASF, Banco Santander, BP, Eni, Sanofi-Aventis), während die Zahlen von Ericsson nicht gut ankamen. Der EURO STOXX 50 legte zur Vorwoche um 2,4% zu und verbesserte sich damit im April um fast 15%. Charttechnisch betrachtet kletterte er jüngst über seine mittelfristige Abwärtstrendlinie. Sollte sich dieser Ausbruch als nachhaltig erweisen, könnte es einen weiteren Impuls in Richtung langfristiger Abwärtstrendlinie geben. Innerhalb der europäischen Sektoren zeigten sich die Finanzwerte weiter im Rallye-Modus, angeführt von den Versicherern. Bei den Banken präsentierten sich vor allem die britischen Geldhäuser mit teilweise prozentual zweistelligen Zuwächsen sehr fest. Analysten sprachen hier von einer Rückkehr zur Sicherheit. [mehr]

USA: Kaum bewegt

Die US-Aktienmärkte bewegten sich in der vergangenen Woche kaum. Es fehlte an richtungsweisenden Impulsen und selbst einige scheinbar gute Nachrichten konnten nicht zu deutlicheren Zukäufen animieren. Dazu gehörte die von Texas Instruments angehobene Prognose für das laufende zweite Quartal. Seitens der Konjunkturdaten gab es das Beige Book der US-Notenbank. [mehr]

 

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14 / 2021

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