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Märkte im Fokus

Europa: EURO STOXX 50 neues Jahreshoch

Auch in der vergangenen Woche verbuchten die europäischen Aktienmärkte überwiegend Zuwächse. Der EURO STOXX 50 legte um 2,4% zu. Er versuchte sich erneut an dem Hoch zu Jahresbeginn bei 2.608 Zählern und konnte es nun auch per Wochenschluss überwinden. Damit könnten nun die nächsten Hürden bei 2.755 Punkten (Zwischenhoch von November 2008) und 2.838 Zählern (38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit Juni 2007) ins Visier rücken. Im Blickpunkt der Investoren stand in der vergangenen Woche die Zahlenflut. Per Saldo überwogen die meist positiv aufgenommenen Bilanzen und Ausblicke wie von BBVA, France Telecom und L’Oréal. Es überzeugten aber längst nicht alle, wie die Beispiele Deutsche Bank, BASF und ArcelorMittal zeigten. Bezüglich der konjunkturellen Verfassung gab es bei den Frühindikatoren der Eurozone positive Nachrichten. Zum einen hellte sich die Wirtschaftsstimmung im Juli zum Vormonat stärker als erwartet auf und kletterte auf den höchsten Stand seit acht Monaten. Zudem hat sich das Geschäftsklima im Juli im Vergleich zum Vormonat weiter gebessert, wenngleich das Niveau laut EU-Kommission nach wie vor niedrig ist. Dies deutet den Angaben zufolge darauf hin, dass die Industrieproduktion im Juni weiterhin unter dem Vorjahresniveau gelegen hat und für Juli eine weiterhin gedämpfte Entwicklung zu erwarten ist. [mehr]

USA: Dow Jones bleibt unter 10.000

Viele Bilanzen, Konjunkturdaten und die Frage, ob der Dow Jones es schafft, sich über der Marke von 10.000 Punkten zu etablieren, waren die Themen an der Wall Street. Gestartet war man mit deutlichen Kursgewinnen, und der Dow Jones kletterte wieder über die runde Marke. Es herrschte Optimismus vor den anstehenden Bilanzen, was den bekannt gewordenen wohl größten Insiderhandel-Skandal eines Hedgefonds in der Geschichte der Wall Street in den Schatten stellte. [mehr]

Deutschland: DAX scheitert erneut an 5.870

Die deutschen Aktienindizes zeigten wie in der Vorwoche auch dieses Mal eine zähe Entwicklung. Immer wieder wurde die Aufwärtstendenz von Pausen unterbrochen. Offenbar scheinen die Investoren angesichts der inzwischen erreichten Notierungen nervöser zu sein. Ein Punkt, der bedenklich stimmt, geschieht dies doch an wichtigen Widerständen. Beispiel DAX: Er versuchte sich auch jüngst an dem 50%-Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung seit Juli 2007 bei 5.870 Punkten, an dem er in der Vorwoche nach unten abgeprallt war. Gleich am Montag ging es dank überraschend starker Quartalszahlen von Daimler in Richtung dieser für die weitere Entwicklung wohl entscheidenden Marke. Am Dienstag kletterte er dann sogar kurz darüber und markierte ein neues Jahreshoch 2009, bevor schwächere US-Börsen ihn wieder sinken und darunter fallen ließen. Nach einer uneinheitlichen Tendenz zur Wochenmitte mit leichten Gewinnen gab es am Donnerstag erneut Verluste. Die Schwäche von der Wall Street am Vorabend belastete. Der DAX fiel dabei sogar unter die Unterstützung von 5.761 Punkten, lag am Handelsende aber knapp darüber. Am Freitag rutschte er dann nach anfänglichen Gewinnen und trotz eines im Oktober weiter aufgehellten ifo Geschäftsklimas ins Minus. Am Ende notierte er nahezu unverändert zur Vorwoche und ging auch diesmal knapp unter 5.761 Zählern ins Wochenende. [mehr]

Europa: Großbritannien bleibt in Rezession

Dank freundlicher US-Vorgaben starteten die meisten europäischen Aktienindizes zwar sehr fest in die Woche, im Verlauf ließ die Aufwärtsdynamik jedoch oft wieder nach. Einige Kursbarometer rutschten zur Vorwoche auch ins Minus. Deutlicher zulegen konnten indes die polnischen und russischen Aktien. Relativ fest zeigte sich ferner der FTSE 100, der am Freitag, trotz eher mäßiger Konjunkturdaten, zulegte und damit seine Performance zur Vorwoche aufbesserte und um 1% stieg. Die Investoren steckten damit die Enttäuschung, dass die Wirtschaft Großbritanniens auch im dritten Quartal überraschend schrumpfte, gut weg. Das BIP verringerte sich zum Vorquartal um 0,4% und zeigte damit das sechste Quartal hintereinander eine Kontraktion, was damit der historisch längsten Rezession entspricht. Im Vorfeld hatte Volkswirte ein kleines Plus erwartet. Etwas besser sahen die Konjunkturdaten am Freitag für die Eurozone aus. Dort hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Oktober den siebten Monat in Folge aufgehellt und kletterte auf den höchsten Stand seit 22 Monaten. Trotzdem gab der EURO STOXX 50 zur Vorwoche um 0,3% nach. Neben den Konjunkturdaten standen in Europa vor allem die Bilanzen im Fokus, die gemischt aufgenommen wurden. Beim Blick auf die Branchen führten diese Woche die Nahrungs- und Getränkemittelhersteller die Gewinnerliste an. [mehr]

USA: US-Indizes mit neuen Jahreshochs

Die US-Indizes konnten sich nach einem deutlicheren Rücksetzer am Montag, der ihnen die stärksten Verluste seit sieben Wochen bescherte, schnell wieder fangen. Hatte zum Wochenauftakt die zurückgekehrte Skepsis hinsichtlich einer vorzeitigen Erholung der Weltwirtschaft noch für Abgabedruck gesorgt, nutzten offenbar viele Investoren die niedrigen Kurse, um einzusteigen. [mehr]

Deutschland: Nach schwachem Start im Plus

Obwohl sehr schwach begonnen und damit an die Verluste vom vergangenen Freitag angeknüpft, erholten sich die deutschen Aktienindizes im Wochenverlauf. Am Ende reichte es sogar für Zuwächse zur Vorwoche. Die dicksten verbuchte der SDAX mit 3%. Der DAX verbesserte sich um 2,9%. Er präsentierte sich dabei gleich am Dienstag wieder mit Gewinnen. Gestützt wurde er vom ZEW-Index, der im August die beste Stimmung seit mehr als drei Jahren offenbarte. Auftrieb verliehen nach Einschätzung des ZEW die positiven Zahlen zum Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal. Zur Wochenmitte sorgten dann der anhaltende Kurseinbruch der VW-Aktien sowie schwache Vorgaben aus Asien zunächst für weitere Abgaben. Der DAX testete dabei wie am Montag erneut seine Unterstützung von 5.178 Punkten und fiel auch bis zum Zwischentief von Anfang August bei 5.159 Zählern zurück. Davon prallte er jedoch wieder nach oben ab. Gestützt von den weltweit wieder freundlicheren Börsen gelang dem deutschen Leitindex am Donnerstag auch der Sprung zurück über die Marke von 5.300 Punkten. Vor dem Wochenende legte er dann noch einmal mit 2,9% Plus kräftig nach, kletterte dabei über die nächste Hürde bei 5.384 Punkten und lief bis knapp unter das bisherige Jahreshoch von 5.481 Zählern. Ein Sprung darüber könnte nun für weitere Zuwächse sprechen. [mehr]

Europa: Polnische Aktien besonders gefragt

Nach einem durchweg schwachen Wochenauftakt, der den meisten europäischen Aktienindizes Verluste bescherte, konnten sie sich jedoch schnell wieder fangen. Viele schafften auf Wochensicht sogar den Sprung in die Pluszone, einige glänzten mit einer recht stattlichen Performance. Deutlichere Gewinne zur Vorwoche verbuchten die polnischen Kursbarometer, denn polnische Aktien sind besonders gefragt. [mehr]

USA: Verluste trotz ermutigender Daten

An der Wall Street hatten die Investoren jede Menge Konjunkturdaten zu verarbeiten. Sie schauten jedoch auch nach Übersee. Vor allem deutliche Verluste an den chinesischen Aktienmärkten schmälerten die Hoffnung, dass China zur weltweiten Konjunkturlokomotive wird und damit auch die US-Wirtschaft anschiebt, was den US-Indizes vor allem am Dienstag größere Verluste bescherte. [mehr]

Deutschland: Größere Korrektur?

Gewinnmitnahmen, ausgelöst durch den kräftigen Einbruch an den chinesischen Börsen,sowie einer schwächelnden Wall Street sorgten für sinkende Kurse an den deutschen Aktienmärkten zum Wochenauftakt. Vor allem am Dienstag ging es deutlicher abwärts, was nach den Zuwächsen im August für einen mäßigen Start in den September sorgte, der als einer der schwächsten Börsenmonate gilt. Das Geschäft in der ersten Septemberwoche war aber weiterhin recht dünn. Am Ende gab der DAX zur Vorwoche um 2,7% nach und fiel wieder unter die in der Vorwoche geknackte 5.500er-Marke. Er konnte sich jedoch von seinen im Wochenverlauf verbuchten größeren Verlusten, wobei auch die wichtige Unterstützung bei 5.300 Zählern zwischenzeitlich unterschritten wurde, wieder erholen. Der Index notiert nun aber wieder unter der Abwärtstrendlinie aus der Verbindung der Zwischentiefs von März und Juli 2008. Zudem hat sich im Kerzenchart auf Wochenbasis ein potenzielles Trendwendemuster („Evening Star“), wenn auch nicht ganz idealtypisch, ausgebildet, was zur Vorsicht mahnt, könnten nun doch die Bären wieder Oberwasser gewinnen und zumindest für eine größere Korrektur sorgen. Das technische Warnsignal könnte sich, wie in den vergangenen Monaten des Öfteren, jedoch als Fehlsignal herausstellen, und so bleibt die Frage, ob die nach wie vor hohe Liquidität weiter stützend wirkt. [mehr]

Europa: Verluste auf breiter Front

An den europäischen Aktienmärkten war jüngst Verschnaufen angesagt, die meisten Länderindizes verbuchten Verluste. Zu den wenigen Ausnahmen gehörten die baltischen Indizes, die ihre Rally aus der Vorwoche, wenn auch mit deutlich weniger Tempo, fortsetzten. Auf der Verliererliste ganz oben standen die polnischen Kursbarometer, wie der WIG 20 (-5,3%). Der EURO STOXX 50 sank um 2,5%. In der Eurozone stand einmal mehr die EZB-Sitzung im Fokus. Veränderte Leitzinsen wurden zwar nicht erwartet, was sich schließlich auch bestätigte, die Investoren waren jedoch gespannt, wie die Notenbank die aktuelle Lage einschätzt. Sie sieht Anzeichen für eine Konjunkturerholung. Laut EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird die wirtschaftliche Entwicklung durch steigende Exporte und die Stimuli der Regierungen gestützt, sodass sich die Wirtschaft stabilisiert und derzeit zu einem graduellen Wachstum übergeht. Er verwies jedoch auf die nach wie vor hohe Unsicherheit und sagte, dass die Erholung holprig verlaufen wird. Daher signalisierte er eine anhaltende Niedrigzinspolitik, betonte aber, dass sich die geldpolitischen Maßnahmen der EZB immer stärker auf die Wirtschaft auswirken und man bei einer nachhaltigen Erholung rechtzeitig reagieren wird, um Geldwertstabilität zu gewährleisten. Für Exit-Strategien ist es seinen Worten zufolge aber noch zu früh. [mehr]

USA: Ruhe vor dem Sturm?

Sommerliche Zurückhaltung prägte jüngst die Entwicklung an den US-Aktienmärkten. Sie markierten zwar neue Jahreshochs 2009, große Aufwärtsdynamik war jedoch nicht zu spüren, was zur Vorsicht mahnt. Zumal auch die Konjunkturdaten, wenngleich viel besser als erwartet, kaum nennenswerte Impulse brachten. Dazu gehörten am Dienstag das Verbrauchervertrauen (Conference Board) und der S&P/Case Shiller Hauspreisindex. [mehr]

Deutschland: Lustlos, aber Gewinne

Die jüngste Entwicklung an den deutschen Aktienmärkten wurde von einigen Marktteilnehmern als relativ lustlos bezeichnet. Es fehlte an nachhaltigen Impulsen, um die in der Vorwoche gestartete Erholung dynamisch fortzusetzen, obwohl es einige positive Nachrichten gab. So hatte sich die Stimmung bei den deutschen Firmen zum fünften Mal in Folge aufgehellt. Das ifo Geschäftsklima August stieg zum Vormonat von 87,4 auf 90,5 Punkte. Dabei hellte sich sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungshaltung auf. Nach einem leichten Zuwachs beim BIP im zweiten Quartal rechnen viele Volkswirte nun mit einem deutlicheren Plus im dritten. Unterstützung bekam diese Annahme vom GfK-Konsumklima, das sich erneut und deutlich stärker als erwartet besserte. Damit bleibt der private Konsum derzeit offenbar eine wesentliche Stütze der Konjunktur, wenngleich das Konsumklima im längerfristigen Vergleich weiterhin auf recht niedrigem Niveau liegt. Vor dem Wochenende hatte dann noch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mitgeteilt, im dritten Quartal mit einem beschleunigten Wirtschaftswachstum zu rechnen. Auf Wochensicht konnten die deutschen Indizes, mit Ausnahme des TecDAX, zulegen und markierten neue Jahreshochs. Der DAX stieg um 1%, dessen nächsten Hürden bei 5.813 und 5.870 Zählern auszumachen sind. [mehr]

Europa: Kursfeuerwerk im Baltikum

Die europäischen Aktienmärkte konnten in der vergangenen Woche nahezu komplett Gewinne verbuchen. Zu den besten Performern gehörten viele osteuropäische Märkte. Förmlich nach oben katapultiert wurden die baltischen Indizes. Der OMX Vilnius (Litauen) schoss um 28,2% gen Himmel, der OMX Tallin (Estland) kletterte um 17,3%. Getrieben wurden die beiden sehr kleinen und daher leicht zu größeren Ausschlägen zu bewegenden Kursbarometer vom schwedischen Telekomkonzern TeliaSonera. Dieser will seine Töchter in Estland (AS Eesti Telekom) und Litauen (AB TEO LT) komplett übernehmen und hatte für die jeweils noch ausstehenden 40% ein Angebot mit entsprechenden Preisaufschlägen vorgelegt. Die Papiere beider Unternehmen sind Schwergewichte in ihren jeweiligen Länderindizes was daher große Bewegungen nach sich zog. Gemächlicher ging es indessen beim EURO STOXX 50 zu, der aber immerhin um 2,1% zulegte. Er kletterte dabei über das Zwischenhoch von Anfang November 2008 und näherte sich dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung. Mit Blick auf die Konjunktur der Eurozone gab es vor dem Wochenende gute Nachrichten. Zum einen hatte sich das Geschäftsklima im August im Vergleich zum Vormonat weiter aufgehellt, wobei der Anstieg etwas höher ausfiel als erwartet. Zum anderen verbesserte sich die Wirtschaftsstimmung im August stärker als gedacht. [mehr]

USA: Festere Wall Street

Die Ende der Vorwoche gestartete Erholung setzte sich zum Start in die neue Börsenwoche fort. Hatten die US-Börsen am Montag noch feiertagsbedingt geschlossen, stützten am Dienstag festere Rohstofftitel sowie die Erwartung einer fortgesetzten lockeren Geldpolitik. Letzteres dürfte für anhaltende Liquidität sorgen. [mehr]

Deutschland: Neue Jahreshochs

Angeführt vom TecDAX (+6,4%) konnten die deutschen Aktienindizes in der vergangenen Woche kräftig zulegen und verbuchten neue Hochs im bisherigen Jahresverlauf. Der DAX (+4,4%) kletterte dabei über die Marke von 5.600 Punkten und erreichte ein Niveau wie zuletzt Anfang Oktober 2008. Charttechnisch betrachtet erwies sich das im Kerzenchart auf Wochenbasis zuletzt gebildete potenzielle Trendwendemuster („Evening Star“), als Fehlsignal und wurde mit dem jüngsten Aufwärtsimpuls negiert. Mit dem Anstieg wurde zudem das Zwischenhoch von Ende August bei 5.576 Punkten geknackt, was für Anschlusskäufe sprechen könnte, die den Index zunächst bis in den Bereich von 5.800 Zählern führen könnten. Auf der anderen Seite war der jüngste Anstieg recht ordentlich, was eventuell schnell wieder zu Gewinnmitnahmen verleitet. Auf der Unterseite stellt nach wie vor der Bereich um 5.300 Zähler eine wichtige Unterstützung dar. Ein stützender Faktor war in der vergangenen Woche das positive Klima an den weltweiten Märkten. Daneben könnte der große Verfallstag an den Terminbörsen in der nächsten Woche seine Schatten vorausgeworfen und für terminmarktorientierte Transaktionen gesorgt haben. Seitens der Konjunktur wurde für Juli ein erneuter Anstieg zum Vormonat bei den Exporten gemeldet, während die Industrieproduktion auf Monatssicht überraschend gefallen war. [mehr]

Europa: Kräftige Zuwächse

Nach dem Verschnaufen in der Vorwoche starteten die europäischen Aktienmärkte jüngst wieder durch. Die Länderindizes verbuchten teilweise recht stattliche Zuwächse, manchenorts gab es auch neue Jahreshochs. Letzteres galt jedoch nicht für die russischen Indizes, wie dem in Wien ermittelten RTX USD oder dem RTS aus Moskau, auch wenn sie beide zu den größten Gewinnern mit mehr als 12% Plus gehörten. [mehr]

USA: Die 10.000er Marke im Blick

Aller Skepsis zum Trotz scheint dem Dow Jones noch nicht die Puste auszugehen. Die US-Indizes konnten sich nach einem Abschlag am Donnerstag auch in dieser Woche stark behaupten und notieren zum Handelsschluss mit knapp 0,4 Prozent im Plus. Binnen Wochenfrist machte der amerikanische Leitindex rund 190 Punkte gut, steht bei 9.820 und nähert sich jetzt beharrlich den 10.000 Punkten. [mehr]

Deutschland: Aufwärtstrend (noch) ungebrochen

Auch in der zurückliegenden Woche setzte der Markt seine positive Grundstimmung fort, und der DAX konnte um gut zwei Prozent zulegen, was einen Indexstand oberhalb der 5.700er-Marke bedeutet. Weiterhin ist der Aufwärtstrend intakt und eine Umkehr dessen zum momentanen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Im Fokus standen, anlässlich der Eröffnung der 63. IAA in Frankfurt, Werte der Automobilbranche. Der VW-Konzern will seine Lkw-Marken in einer Sparte zusammenfassen. Der Markt strafte die Aktie vorläufig mit einem satten Minus von sechs Prozent auf 114 Euro ab. Die Papiere der Konkurrenten BMW und Daimler bewegten sich seitwärts. Aufhorchen ließ diese Woche BASF, die unter anderem von einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank profitierte und sich auf 37,50 Euro verteuerte. Gestützt wurde der Gesamtmarkt durch die Konjunkturerwartungen der Finanzmarktexperten. Diese bleiben, trotz eines verhaltenen Anstiegs des ZEW-Indikators, günstig. Besonders die großen Konzerne im MDAX profitierten von der Hausse und hoben den Index hoch auf ein Niveau um 7.430 Punkte. In den Schatten gestellt wurde diese Performance von dem im TecDAX notierten Unternehmen Q-Cells, dessen Aktie sich zum Freitag um elf Prozent verteuerte. Allerdings sind viele Analysten hinsichtlich ihrer Meinung zu Solaraktien eher neutral bis negativ gestimmt. [mehr]

Europa: Blick über den Rhein

Die Aufwärtsbewegung an den europäischen Börsen scheint momentan kaum zu stoppen. Der EURO STOXX 50 als auch der STOXX 50 markierten in dieser Woche erneut neue Jahreshochs. Viele Händler glauben nicht an ein baldiges Ende der Rally, nachdem sich Konjunkturdaten aus den USA weiter aufhellten. [mehr]

USA: Schwacher Start in den Oktober

Die Performance der US-Indizes im jüngst beendeten dritten Quartal war erneut positiv. Vor allem die Technologiewerte legten zu. Der NASDAQ 100 verbuchte einen Zuwachs von 16,4%. Er konnte damit bereits das dritte Quartal in Folge zulegen. Bei S&P 500 und Dow Jones ging es das zweite Jahresviertel in Folge aufwärts. Ersterer legte um 15% zu und knüpfte damit an das vorherige Plus von 15,2% an. [mehr]

Deutschland: Nur kurze „Wahl-Party“

An den deutschen Aktienmärkten feierten die Investoren zum Auftakt der neuen Börsenwoche offenbar den Wahlausgang. Es machte sich wohl Erleichterung breit, dass es keine Regierungsbeteiligung der „Linken“ gibt. Die Kurse zogen kräftig an, wie beim DAX, der am Montag um 2,8% zulegte und auf Tagesschlusskursbasis sogar ein neues Jahreshoch markierte. Allerdings ist wohl nicht alles dem Wahlergebnis zuzuschreiben. Zu den Zuwächsen trug auch die festere Wall Street bei. Schwache US-Konjunkturdaten und sinkende US-Indizes sorgten nach dem fulminanten Auftakt aber dann auch hierzulande für wieder nachgebende Kurse. In Summe gab es sogar Verluste zur Vorwoche. Zu den größten Verlierern gehörte der TecDAX (-2,5%) und hier insbesondere die Solarwerte angesichts der Befürchtungen über Kürzungen der Solarsubventionen. Der DAX gab um 2% nach. Nachdem er im September um 3,9% und im dritten Quartal um 18% nach oben geklettert war, scheint nun die Zurückhaltung angesichts der bevorstehenden Berichtssaison zuzunehmen. Charttechnisch betrachtet gelang es dem DAX erneut nicht, die Hürde bei 5.761 Punkten (Zwischenhoch vom 18. September) zu überwinden. Er rutschte indes unter die Unterstützung bei 5.576 und 5.481 Zählern sowie die Aufwärtstrendlinie, sodass kurzfristig zunächst weitere Abgaben bis in den Bereich von 5.400 bis 5.300 Zählern folgen könnten. [mehr]

Europa: Überwiegend mit Verlusten

Die europäischen Aktienmärkte wurden in der vergangenen Woche nach einem freundlichen Auftakt von schwachen US-Konjunkturdaten sowie einer nachgebenden Wall Street mit nach unten gezogen. Es überwogen die Verluste. [mehr]

USA: Korrektursignale mehren sich

Nichts wurde es mit dem Knallen der Korken beim angepeilten Überschreiten der 10.000er- Marke in dieser Woche. Die Realität holte die Börsianer ein. Enttäuschende Konjunkturdaten belasteten die Aktienkurse an der Wall Street. Sowohl die Daten zu den Auftragseingängen bei langlebigen Gütern als auch die Zahl der Neubauverkäufe haben den Erwartungen nicht standhalten können. [mehr]

Deutschland: Zeit für Gewinnmitnahmen

Die Schwankungsbreite des DAX in dieser Woche mit Indexständen zwischen 5.740 und 5.570 Zählern macht deutlich, dass die Unsicherheit zunimmt und die positive Grundstimmung der zurückliegenden Woche erst einmal gebrochen ist. Die Investoren zeigen sich skeptisch, was angesichts der schwachen Daten zur US-Konjunktur nicht verwunderlich ist. Als Folge rutschte der Markt am Freitag unter die 5.600er-Marke. Die Sorgen um eine Verschärfung der Eigenkapitalregelungen belasteten einige Finanztitel. Die Commerzbank verbilligte sich binnen Wochenfrist um knapp drei Prozent und wurde von Analysten auf „Sell“ belassen. Den Münchener Chipkonzern Infineon sehen die Analysten unter den Unternehmen, die im dritten Quartal Zahlen im Rahmen der Erwartungen vorlegen werden und mit einem soliden Ausblick auf das vierte Quartal aufwarten könnten. Aktuell notiert die Aktie bei Kursen um die 3,55 Euro. Der Beiersdorf AG half in dieser Woche eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Das Kursziel wurde von 45 auf 50 Euro angehoben. Zur Begründung wurde gesagt, dass ein begrenztes, aber deutliches Wachstum der wichtigen Märkte in den Industriestaaten bei den Herstellern von Haushaltswaren und Körperpflegemitteln zu positiven Margen-Überraschungen führen könnte. Der Anstieg des ifo Geschäftsklimas für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland blieb im September etwas hinter den Erwartungen zurück. [mehr]

Europa: Aufwärtsbewegung gestoppt

Fehlende Impulse sorgten zum Wochenausklang für leicht negative Kurse an den europäischen Börsen. Die Hausse der vergangenen Wochen scheint ausgebremst zu sein. Markierte der EURO STOXX 50 am Dienstag noch ein neues Jahreshoch mit 2.907 Punkten, so prallte er in den nächsten Tagen an der 2.900er-Marke ab. Negative Vorgaben aus den USA und Asien belasteten den Index am Donnerstag. [mehr]

USA: Dow Jones knapp unter 10.000

Nach rund einem Jahr war es jüngst wieder soweit: Der Dow Jones kletterte am Mittwoch zum ersten Mal seit Anfang Oktober 2008 wieder über die 10.000er-Marke. Ihm gelang es damit, wie den anderen Leitindizes auch, ein neues Jahreshoch 2009 zu erklimmen. Kurzum, die Stimmung an der Wall Street war zunächst recht freundlich. [mehr]

Deutschland: Gewinne zusammengeschrumpft

Einige positive Impulse von der Wall Street hielten auch hierzulande die Börsianer bei Laune. Die deutschen Indizes kletterten auf neue Jahreshochs 2009. Bis auf den MDAX verbuchten sie auch erneut eine positive Wochenperformance. Allerdings schrumpften die Gewinne vor dem Wochenende wieder zusammen. Charttechnisch interessant ist, dass der DAX gleich zu Wochenbeginn die Hürde bei 5.761 Punkten knacken konnte, die ihn in den vergangenen drei Wochen gedeckelt hatte, was zusammen mit dem Überschreiten der Hürde von 5.813 Punkten am Mittwoch einem kurzfristigen Kaufsignal gleichkam. Er scheiterte dann jedoch am 50%-Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung seit dem Allzeithoch von Juli 2007. Diese Hürde könnte sich als Zünglein an der Waage für die weitere Entwicklung erweisen. Bis hierhin handelt es sich „nur“ um eine „normale“ Gegenbewegung im übergeordneten Abwärtstrend, die die Hälfte des vorangegangenen Einbruchs wettmachte. Erst durch einen Sprung darüber steigen daher die Chancen, dass es sich um einen nachhaltigen Aufwärtsimpuls handelt und sich der Anstieg fortsetzt. Daher kommt es nun darauf an, ob die Marke von 5.870 Punkten geknackt werden kann oder ob der DAX nachhaltig daran scheitert. Letzteres könnte die Bullen verunsichern und die Bären erstarken lassen, sodass es die weitere Entwicklung genau zu beobachten gilt. [mehr]

Europa: Rohstoffwerte erneut ganz vorn

Zwar haben auch die europäischen Länderindizes vor dem Wochenende unter einigen enttäuschenden US-Bilanzen (Bank of America, General Electric) gelitten, sie verbuchten zur Vorwoche aber meist Gewinne. Zu den größten Gewinnern gehörte der ungarische BUX mit 5,5% Plus. Der STOXX 50 stieg um 1,2%, der EURO STOXX 50 legte um 0,4% zu. [mehr]

USA: Alcoa überrascht positiv

Nach den Verlusten in der Vorwoche fingen sich die US-Indizes jüngst wieder. Sie beendeten ihre zweiwöchige Abwärtstendenz und legten kräftig zu. Gleich am Montag ging es aufwärts. Ein besser als erwartet und über die Expansion signalisierende Schwelle von 50 Punkten gestiegener ISM-Index Dienstleistungen sorgte für steigende Kurse. [mehr]

Deutschland: DAX nahe Jahreshoch

Wieder zunehmende Konjunkturhoffnungen, unterfüttert von positiven Wirtschaftsdaten aus den USA sowie einem guten Start in die US-Berichtssaison, sorgten jüngst für steigende Notierungen an den deutschen Aktienmärkten. Offenbar gibt es noch reichlich Liquidität, die bei guten Nachrichten schnell wieder in den Markt fließt. Besonders kräftig ging es beim MDAX (+7,7%) aufwärts. Er markierte am Freitag auf Schlusskursbasis sogar ein neues Jahreshoch 2009. Ein solches schaffte auch der SDAX (+4%), während TecDAX (+5,6%) und DAX (+4,5%) keine neuen Hochs erklommen. Charttechnisch betrachtet testete Letzterer zum Wochenauftakt das Tief aus der Vorwoche, setzte aber schnell zu einer Gegenbewegung an. Er eroberte die in der Vorwoche verletzten horizontalen Unterstützungen bei 5.491 und 5.576 Zählern zurück und kletterte auch wieder über die kurzfristige Aufwärtstrendlinie. Am Freitag näherte er sich sogar knapp seinem Jahreshoch von 5.761 Punkten, drehte aber 13 Punkte davor wieder nach unten ab. Diese Marke gilt es nun zu knacken, um kurzfristige Kaufsignale zu generieren. Ob ein nachhaltiger Ausbruch gelingt, dürfte vor allem davon abhängen, wie sich die in der nächsten Woche an Fahrt gewinnende US-Berichtssaison entwickelt. Hierzulande könnten das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der ZEW-Index Impulse liefern. [mehr]

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50 / 2020

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