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Märkte im Fokus

USA: Dow Jones knapp unter 10.000

Dow Jones - Stand: 16.10.2009

Nach rund einem Jahr war es jüngst wieder soweit: Der Dow Jones kletterte am Mittwoch zum ersten Mal seit Anfang Oktober 2008 wieder über die 10.000er-Marke. Ihm gelang es damit, wie den anderen Leitindizes auch, ein neues Jahreshoch 2009 zu erklimmen. Kurzum, die Stimmung an der Wall Street war zunächst recht freundlich. [mehr]

Deutschland: Gewinne zusammengeschrumpft

Wochenchart - Stand: 16.10.2009

Einige positive Impulse von der Wall Street hielten auch hierzulande die Börsianer bei Laune. Die deutschen Indizes kletterten auf neue Jahreshochs 2009. Bis auf den MDAX verbuchten sie auch erneut eine positive Wochenperformance. Allerdings schrumpften die Gewinne vor dem Wochenende wieder zusammen. Charttechnisch interessant ist, dass der DAX gleich zu Wochenbeginn die Hürde bei 5.761 Punkten knacken konnte, die ihn in den vergangenen drei Wochen gedeckelt hatte, was zusammen mit dem Überschreiten der Hürde von 5.813 Punkten am Mittwoch einem kurzfristigen Kaufsignal gleichkam. Er scheiterte dann jedoch am 50%-Retracement der langfristigen Abwärtsbewegung seit dem Allzeithoch von Juli 2007. Diese Hürde könnte sich als Zünglein an der Waage für die weitere Entwicklung erweisen. Bis hierhin handelt es sich „nur“ um eine „normale“ Gegenbewegung im übergeordneten Abwärtstrend, die die Hälfte des vorangegangenen Einbruchs wettmachte. Erst durch einen Sprung darüber steigen daher die Chancen, dass es sich um einen nachhaltigen Aufwärtsimpuls handelt und sich der Anstieg fortsetzt. Daher kommt es nun darauf an, ob die Marke von 5.870 Punkten geknackt werden kann oder ob der DAX nachhaltig daran scheitert. Letzteres könnte die Bullen verunsichern und die Bären erstarken lassen, sodass es die weitere Entwicklung genau zu beobachten gilt. [mehr]

Europa: Rohstoffwerte erneut ganz vorn

Wochenchart - Stand: 16.10.2009

Zwar haben auch die europäischen Länderindizes vor dem Wochenende unter einigen enttäuschenden US-Bilanzen (Bank of America, General Electric) gelitten, sie verbuchten zur Vorwoche aber meist Gewinne. Zu den größten Gewinnern gehörte der ungarische BUX mit 5,5% Plus. Der STOXX 50 stieg um 1,2%, der EURO STOXX 50 legte um 0,4% zu. [mehr]

USA: Alcoa überrascht positiv

S&P 500 - Stand: 09.10.2009

Nach den Verlusten in der Vorwoche fingen sich die US-Indizes jüngst wieder. Sie beendeten ihre zweiwöchige Abwärtstendenz und legten kräftig zu. Gleich am Montag ging es aufwärts. Ein besser als erwartet und über die Expansion signalisierende Schwelle von 50 Punkten gestiegener ISM-Index Dienstleistungen sorgte für steigende Kurse. [mehr]

Deutschland: DAX nahe Jahreshoch

DAX - Stand: 09.10.2009

Wieder zunehmende Konjunkturhoffnungen, unterfüttert von positiven Wirtschaftsdaten aus den USA sowie einem guten Start in die US-Berichtssaison, sorgten jüngst für steigende Notierungen an den deutschen Aktienmärkten. Offenbar gibt es noch reichlich Liquidität, die bei guten Nachrichten schnell wieder in den Markt fließt. Besonders kräftig ging es beim MDAX (+7,7%) aufwärts. Er markierte am Freitag auf Schlusskursbasis sogar ein neues Jahreshoch 2009. Ein solches schaffte auch der SDAX (+4%), während TecDAX (+5,6%) und DAX (+4,5%) keine neuen Hochs erklommen. Charttechnisch betrachtet testete Letzterer zum Wochenauftakt das Tief aus der Vorwoche, setzte aber schnell zu einer Gegenbewegung an. Er eroberte die in der Vorwoche verletzten horizontalen Unterstützungen bei 5.491 und 5.576 Zählern zurück und kletterte auch wieder über die kurzfristige Aufwärtstrendlinie. Am Freitag näherte er sich sogar knapp seinem Jahreshoch von 5.761 Punkten, drehte aber 13 Punkte davor wieder nach unten ab. Diese Marke gilt es nun zu knacken, um kurzfristige Kaufsignale zu generieren. Ob ein nachhaltiger Ausbruch gelingt, dürfte vor allem davon abhängen, wie sich die in der nächsten Woche an Fahrt gewinnende US-Berichtssaison entwickelt. Hierzulande könnten das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute sowie der ZEW-Index Impulse liefern. [mehr]

Europa: Rohstoffe gefragt

Euro Stoxx 50 - Stand: 09.10.2009

Zwar hatte der IWF in einer Studie keine rosige Zukunft für die wirtschaftliche Zukunft Europas prophezeit und von einer Konjunkturwende im Schneckentempo sowie Miniwachstum über Jahre gesprochen, die europäischen Aktienmärkte ließen sich davon aber nicht beeindrucken. Sie konzentrierten sich stattdessen auf positive US-Konjunkturdaten, die guten Zahlen von Alcoa und eine insgesamt freundliche Wall Street. [mehr]

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