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Märkte im Fokus

USA: S&P 500 mit 45. Schlussrekord

S&P 500, USA, Aktienmarkt, Index

Während Schneestürme im Norden der USA für winterliches Chaos sorgen, herrscht am US-Aktienmarkt nach wie vor heißes Sonnenwetter. Die US-Indizes legten jüngst abermals zu. Sie verzeichneten damit ihr fünftes Wochenplus hintereinander. [mehr]

Europa: EZB bekräftigt Handlungsbereitschaft

Chart, Euro Stoxx 50, Aktienmarkt

Am Europas Aktienmarkt wurde gefeiert. Der EURO STOXX 50 stieg am Freitag kräftig. Positive Impulse könnte zudem die überraschende Zinssenkung in China generiert haben. Damit soll die Konjunktur im Reich der Mitte gestützt werden, was letztlich auch der Weltwirtschaft und damit Europa helfen könnte. [mehr]

Deutschland: Satte Zuwächse

Chart, DAX, Aktienmarkt

Nach der unschlüssigen Entwicklung des DAX in den beiden vorangegangenen Wochen, in denen sich Bullen und Bären ein ausgewogenes Kräftemessen lieferten und daher keines der beiden Lager nennenswerten Raumgewinn verbuchen konnte, ging es jüngst deutlich dynamischer zu. Die meisten Kräfte konnten dabei die Bullen mobilisieren. [mehr]

USA: Was im Busch?

Chart, S&P 500, USA, Aktienmarkt

Wie schnell sich die Stimmung doch gedreht hat. Vor einem Monat herrschte noch Panik. Der Stimmungsindikator „Fear & Greed“ notierte im Bereich „extremer Angst“. Inzwischen ist er wieder im Bereich „Gier“ angekommen und nähert sich damit dem Sektor der „extremen Gier“. Die Stimmung am Markt ist somit prächtig aber noch nicht überschwänglich positiv. [mehr]

Deutschland: Keine Rezession - Europa: Telekomwerte gefragt

Chart, DAX

Das Statistische Bundesamt hat am Freitag die erste Schätzung zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im dritten Quartal veröffentlicht. Die deutsche Wirtschaft ist demnach im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gewachsen. Sie schrammte damit zwar knapp an einer erneuten Rezession vorbei, wirklich positiv sind die Daten dennoch nicht. [mehr]

USA: Fed(tt)e Hoffnung?

Chart, S&P 500, Kurs, Aktienmarkt, Index

Abgesehen von weiteren Firmenbilanzen und einigen Konjunkturdaten steht nächste Woche ein Termin im Kalender, den sich die Akteure an der Wall Street besonders fett markiert haben dürften: Wieder einmal tagt die US-Notenbank Fed. Am Mittwoch wird sie das Ergebnis zweitägiger Beratungen bekanntgeben. [mehr]

USA: Jobbericht sorgt für positive Bilanz

In der vergangenen Woche gab es einiges neues in punkto US-Konjunktur. Positiv fielen die im August weiter gestiegenen ISM-Indizes auf. Dies könnte allerdings Nahrung für diejenigen gewesen sein, die von einer früher als gemeinhin erwarteten ersten Anhebung der Leitzinsen in den USA ausgehen. [mehr]

Europa: Böser Russe und Rezession in Italien

In Europa wurde jüngst wegen der anhaltenden Talfahrt an den Aktienmärkten gejammert. Zudem war die Empörung im Blätterwald groß, zumindest bei denen, die auf medialen Kriegspfad befindlichen. Da schlägt der böse Russe doch tatsächlich mit Sanktionen zurück! Wer hätte den sowas je erahnen können? [mehr]

Marktbericht Deutschland: Weiter abwärts

Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt setzte sich fort. Zwar waren die Verluste bei den Indizes deutlich fühlbar, aber sie wogen weniger schwer als in der Vorwoche. Der DAX gab 2,2 Prozent nach. Er rutschte zwischenzeitlich auf 8.903 Punkte ab. Am Freitag zum Handelsschluss notierte er bei 9.009 Zählern. [mehr]

Deutschland: Karten neu gemischt

Nach der Verschnaufpause in der Vorwoche war die Tendenz am deutschen Aktienmarkt an den vergangenen Handelstagen in Summe wieder aufwärts gerichtet. Während der TecDAX um 2,3 Prozent zulegte, hielt sich die Dynamik bei den anderen Indizes jedoch in Grenzen. Davon am besten schnitt der DAX mit 0,8 Prozent ab. [mehr]

USA: Schwacher NASDAQ ein Warnsignal?

Am US-Aktienmarkt ging es in der vergangenen Woche wieder einen Schritt zurück. Der S&P 500 hielt sich dabei mit einem Abschlag von 0,5 Prozent noch vergleichsweise wacker. Deutlicher abwärts ging es beim NASDAQ Composite mit 2,8 Prozent, der damit die schlechteste Woche seit Oktober 2012 verzeichnete. Ist die negative Performance vielleicht ein Warnsignal für den Gesamtmarkt? [mehr]

USA: S&P 500 mit neuen Rekorden

Von der US-Konjunkturfront kamen auch jüngst keine Daten, die zu Jubelarien Anlass geben. Das aufs Jahr hochgerechnete Wirtschaftswachstum war im Schlussquartal 2013 mit 2,4 Prozent deutlich niedriger als in der ersten Berechnung mit 3,2 Prozent ermittelt. [mehr]

Deutschland: TecDAX baut Vorsprung aus

Im großen Bild gab es am deutschen Aktienmarkt jüngst keinen klaren Trend. Es ging hin und her, ohne sich letztlich deutlich für eine Richtung zu entscheiden. Entsprechend niedrig waren die Ausschläge zur Vorwoche. Lediglich der TecDAX zeigte sich mit 1,6 Prozent Kursplus dynamisch. [mehr]

Deutschland: Versorger ganz vorn

Nach der kräftigen Aufwärtsdynamik in der Vorwoche wurden am deutschen Aktienmarkt jüngst kleinere Brötchen gebacken. Am Donnerstag sahen sich die Bullen sogar einer neuen Attacke der Bären ausgesetzt. Der DAX fiel bis zu seinem 20-Tage-EMA zurück. [mehr]

USA: S&P 500 nimmt Rekord ins Visier

Die jüngst vorgelegten Konjunkturdaten waren nicht berauschend. Und auch von den Firmenbilanzen gab es kaum Impulse. Für etwas mehr Furore sorgten da schon einige Übernahmen. [mehr]

Deutschland: Neue Rekorde

DAX - Stand: 17.01.2014

Am deutschen Aktienmarkt übernahmen jüngst wieder die Bullen das Zepter. Nachdem in der Vorwoche MDAX, SDAX und TecDAX bereits neue Rekorde markiert hatten und jüngst weiter Richtung Himmel strebten, kletterte nun auch der DAX in noch nie erreichte Höhen. An den neuesten Konjunkturdaten lag es sicher nicht. Die deutsche Wirtschaft hatte 2013 weiter an Schwung verloren. Laut ersten Berechnungen war das Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,4 Prozent gewachsen. Dies war die niedrigste Steigerungsrate seit 2009. Im Vorjahr hatte das BIP um 0,7 Prozent zugelegt. Mit dem Blick in die Vergangenheit hielten sich die Investoren aber nicht auf. Hier und heute spielt die Musik. Die Party scheint wieder in die Gänge zu kommen. Vielleicht schwingt die Hoffnung mit, dass die konjunkturelle Wachstumsdynamik 2014 wieder merklich anzieht. Schließlich gehen die meisten Prognosen von Zuwächsen von mehr als 1,5 Prozent aus. Ein weiterer Grund könnte die Charttechnik sein. Der DAX hatte bei der Attacke der Bären am Dienstag Halt bei seinem 20-Tage-EMA gefunden und dann die zuvor verletzte Marke von 9.425 Punkten zurückerobert. All diejenigen die auf weiter fallende Kurse gesetzt hatten, dürften damit auf dem falschen Fuß erwischt worden sein. Die Auflösung von Short-Positionen könnte daher zum jüngsten dynamischen Zwischenspurt beigetragen haben. [mehr]

Europa: Rohstoffwerte besonders gefragt

EURO STOXX 50 - Stand: 17.01.2014

Auch in der vergangenen Woche war die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten prächtig. Die meisten Länderindizes knüpften an die Zuwächse aus der Vorwoche an. Der EURO STOXX 50 legte 1,6 Prozent zu. Er scheint nun den Bereich von 3.027 bis 3.077 Punkte nachhaltig überwunden zu haben. Vor allem am Dienstag und Mittwoch zogen die Kurse kräftig an, ohne dass dafür wirklich handfeste Impulse von der Nachrichtenseite auszumachen waren. Positive Vorgaben von der Wall Street sowie die von oberster Stelle geschürte Zuversicht bezüglich der globalen wirtschaftlichen Entwicklung mussten als Begründung reichen. Die Weltbank hatte in ihre rosarote Glaskugel geschaut. Ihrer Ansicht nach sind die Aussichten für die globale Wirtschaft so gut wie lange nicht mehr. Demnach habe sich das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer wieder stabilisiert. Zudem befreiten sich die Industriestaaten endlich aus ihrer jahrelangen Krise. Die zuversichtlichen Prophezeiungen wurden an der Börse gerne vernommen. Vor allem Rohstoffwerte stiegen kräftig. Der STOXX Europe 600 Basic Resources war in der vergangenen Woche mit 7 Prozent klarer Gewinner im Sektorenvergleich. Hier sieht man wohl Nachholbedarf, nachdem der Index 2013 als einziger Branchenindex der STOXX-Europe-600-Familie nachgegeben hatte und das mit mehr als 13 Prozent zudem sehr deutlich. [mehr]

USA: Berichtssaison bremst

S&P 500 - Stand: 17.01.2014

Während an den Aktienmärkten in Europa und Deutschland die Bullen vor Freude über kräftige Kursgewinne juchzten, wurden an der Wall Street weitaus kleinere Brötchen gebacken. Immerhin konnten die Indizes ihre am Montag verzeichneten deutlicheren Verluste schnell wieder ausgleichen. [mehr]

Europa: EZB zeigt sich entschlossen

EURO STOXX 50 - Stand: 10.01.2014

Am vergangenen Dienstag gab es neues von der Preisfront in der Eurozone. Im Dezember hatte sich die Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen in der ersten Schätzung von 0,9 auf 0,8 Prozent verringert. Zudem setzten die Erzeugerpreise im November ihre sinkende Tendenz fort. Das Thema Deflation stand daher wieder verstärkt auf der Agenda. Dieser Punkt sowie die lahme Kreditvergabe im Währungsraum ließen die Marktakteure daher mit Spannung auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag blicken. Wie zumeist erwartet, handelte sie nicht. Die Notenbank versicherte jedoch abermals mit Nachdruck, langfristig weiterhin ausreichend Billiggeld zur Verfügung zu stellen und gegebenenfalls sogar weitere entschiedene Maßnahmen zu ergreifen. EZB-Präsident Mario Draghi betonte diesbezüglich, dass der EZB-Rat bewusst deutlichere Worte gewählt habe, um die Entschlossenheit zu demonstrieren, die nach wie vor fragile wirtschaftliche Erholung zu stützen und Preisstabilität zu gewährleisten. Der EURO STOXX 50 zeigte sich davon aber nicht beeindruckt, legte zur Vorwoche aber insgesamt ein Prozent zu. Und auch die meisten anderen Länderindizes verbuchten Gewinne. Im europäischen Branchenvergleich am stärksten präsentierten sich Bankaktien. Hier stützte vor allem die im Vorfeld der EZB-Sitzung neu aufkeimende Fantasie für eine anhaltend lockere Geldpolitik. [mehr]

USA: Wasser statt Schampus

Chart: S&P 500 vom 10.01.2014

Dow Jones und S&P 500 hatten 2013 mit 26,5 respektive 29,6 Prozent kräftig zugelegt. Nach diesem gehörigen Schluck aus der Pulle, war der Jahresauftakt verhalten. Und auch in der vergangenen Woche hielt man sich eher an Wasser als an Schampus. Nach der trunkenen Rallye 2013 gönnt man sich erst einmal eine Pause. Zur Zurückhaltung beigetragen hat der volle Konjunkturterminkalender. [mehr]

Deutschland: Rekorde in zweiter und dritter Reihe

DAX - Stand: 10.01.2014

In der vergangenen Woche gab es einige positive deutsche Konjunkturdaten. Der Einzelhandelsumsatz war im November deutlich gestiegen. Außerdem hatten der Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie die Produktion im verarbeitenden Gewerbe im November jeweils kräftig zugelegt. Der deutsche Aktienmarkt reagierte auf diese neuen zuträglichen gesamtwirtschaftlichen Fakten jedoch kaum bis gar nicht. In der ersten vollen Handelswoche nach dem Jahreswechsel hieß es erstmal sich zu orientieren. Dies manifestierte sich in einer im Wochenverlauf uneinheitlichen Entwicklung. In Summe reichte es jedoch für Zuwächse zur Vorwoche. SDAX und TecDAX legten dabei besonders stark zu und erklommen wie der MDAX sogar neue Rekorde. Dem DAX blieben neue Spitzenwerte indes verwehrt. Er schaffte nur einen Teil der Verluste zum Jahresauftakt auszugleichen. Bis zu dem aktuellen Allzeithoch von 9.621 Punkten ist es jedoch nicht allzu weit. Vielleicht wird bereits in der nächsten Woche der Versuch unternommen, es zu egalisieren. Darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen. Blickt man auf einige technische Indikatoren, könnte man den Eindruck gewinnen, dass kurzfristig betrachtet die Luft erst einmal raus ist. Beim MACD könnte sich ein Verkaufssignal anbahnen. Zudem zeigt er ebenso wie der RSI eine bärische Divergenz zum Kursverlauf. [mehr]

Deutschland: Hochstimmung

DAX - Stand: 20.12.2013

„Morgen Kinder wird’s was geben, morgen steigt der DAX erneut. Welch ein Jubel, welch ein Streben, die 10.000er-Marke ist nicht mehr weit.“ So oder so ähnlich könnte man die Hochstimmung am deutschen Aktienmarkt kurz vor Weihnachten musikalisch untermalen. Die Bullen meldeten sich eindrucksvoll zurück. Die Indizes stiegen kräftig. Zwar reichte es am Ende nicht ganz für neue Rekorde, die Korrektur aus den vorangegangenen beiden Wochen wurde jedoch fast wieder aufgeholt. Gleich am Montag zogen die Kurse kräftig an. Handfeste Argumente waren jedoch Fehlanzeige. Stattdessen könnte es angesichts des großen Verfallstages am Freitag darum gegangen sein, den DAX etwas deutlicher über die in der Vorwoche knapp verteidigte 9.000er-Marke zu heben. Nach einer kleinen Schwächephase am Dienstag, ging es am Mittwoch weiter aufwärts. Geholfen hat diesmal wohl der ifo Geschäftsklimaindex, der sich im Dezember erneut aufgehellt hatte, wenn auch nur leicht. Damit erhält die Annahme auf einen kräftigeren Aufschwung im nächsten Jahr weitere Nahrung. Das ifo-Institut erklärte: „Es wird ein reich gedeckter Gabentisch erwartet.“ Ifo-Chef hatte tags zuvor sogar von einem „Geschenk vom Weihnachtsmann“ gesprochen. Am Donnerstag wurde dann die positive Reaktion der Wall Street auf die geldpolitische Wende in den USA bejubelt. Freitags ging es dann etwas gemächlicher zu. [mehr]

Europa: Korrektur beendet

EURO STOXX 50 - Stand: 20.12.2013

Einige der jüngsten Schlagzeilen sorgen bei den nicht vom Billiggeld der Notenbanken vernebelten Betrachtern für wenig wohlige Weihnachtsstimmung und lassen einmal mehr erahnen, dass auch 2014 die Eurokrise nicht in der erhofften Versenkung verschwunden sein wird. Im Gegenteil. Das Krisenland Portugal wird abermals von Protesten aufgewühlt. Das dortige Verfassungsgericht kippte zudem einen der Punkte des drastischen Sparetats für 2014. Nun wird es spannend, ob das Land tatsächlich in rund sechs Monaten den Euro-Rettungsschirm verlassen kann, wie diejenigen hoffen, die immer wieder lauthals die angeblichen Fortschritte bei der Krisenbewältigung hervorheben. In Frankreich rechnen die Statistiker indes mit anhaltend hoher Arbeitslosigkeit, was angesichts der trüben konjunkturellen Aussichten nicht verwundert. Ferner könnte in Spanien der Bankensektor abermals für negative Furore sorgen. Im Oktober ist das Volumen an faulen Krediten in den Bilanzen der spanischen Banken erneut und damit bereits den achten Monat infolge gestiegen. Mit 190,97 Mrd. Euro fehlt nun nicht mehr viel bis zum bisherigen Rekord von November 2012 bei 191,59 Mrd. Euro. Den europäischen Aktienmärkten war dies in der vergangenen Woche jedoch alles egal. Auch hier jubelte man über die Fed. Der EURO STOXX 50 stieg um 4,4 Prozent und beendete damit seine jüngste Korrektur. [mehr]

USA: Socken voll Hoffnung

Kurz vor Weihnachten verteilte Ben Bernanke schon mal Geschenke. Zumindest könnte so die sehr positive Reaktion am US-Aktienmarkt auf die nun eingeleitete geldpolitische Wende (siehe Markt im Fokus) der US-Notenbank (Fed) interpretiert werden. Was in den vergangenen Monaten als Schlag mit der Rute, allenfalls als gruseliges Paar Socken galt, scheint nun die Rolex unterm Christbaum. [mehr]

Deutschland: Zweiter Streich

DAX - Stand: 13.12.2013

In der Vorwoche machten die Bären ihren ersten Streich. Der zweite folgte nun sogleich. Die Korrektur am deutschen Aktienmarkt setzt sich damit fort. Diesmal blieben somit neue Rekorde bei den Leitindizes aus. Es fehlten einfach die Argumente, um die Bullen bei Laune zu halten. Verschnaufen ist angesagt. Eine nachvollziehbare Entwicklung, nach der durchweg positiven Entwicklung seit Oktober. Im Fokus stand zudem abermals die US-Geldpolitik. Es verstärkte sich die Annahme, dass die US-Notenbank in der nächsten Woche die Zügel etwas strafft. Ein Punkt der nicht nur an der Wall Street sondern auch hierzulande dazu führte, die entsprechenden Risiken einzupreisen. Die Volatilität zog an. Die Indizes sanken. Der DAX verlor 1,8 Prozent. Das in der Vorwoche im Kerzenchart generierte Muster Bearisch Engulfing scheint damit bestätigt, was das Szenario einer größeren Korrektur unterfüttern könnte. Ein weiteres Indiz ist der jüngst erfolgte Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie seit September. Sollte es daher den Bullen nicht gelingen, schnell wieder neue Kräfte zu mobilisieren – vielleicht nächste Woche unterstützt durch den großen Verfallstag am Freitag – könnte bei weiteren Abgaben der Bereich um die Unterstützung bei 8.558 Punkten ein durchaus vorstellbares Korrekturziel sein. Bis dahin würden die langfristigen Aufwärtstrends nicht gefährdet. [mehr]

Europa: Korrektur fortgesetzt

EURO STOXX 50 - Stand: 13.12.2013

An Europas Aktienmärkten überwogen auch jüngst die Verluste. Die meisten Indizes gaben nach und setzten damit ihre Korrekturen aus der Vorwoche fort. Der EURO STOXX 50 verlor 1,9 Prozent. So ernüchternd die Bilanz, so ernüchternd die jüngsten harten Fakten zur Wirtschaft. Im Oktober war die Industrieproduktion der Eurozone erneut rückläufig. Nachdem sie im September um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken war, fiel sie nun um 1,1 Prozent. Auffällig dabei der deutliche Rückgang in Deutschland von 1,2 Prozent. Unterdessen beklatschten sich die Eurokraten. Die geplante Bankenunion ist fast abgeschlossen. Sie soll nun auf dem nächsten Donnerstag beginnenden EU-Gipfel vollendet werden. Jüngst hatten sich die EU-Finanzminister auf Eckpunkte eines gemeinsamen Regelwerks zur Schließung von Pleitebanken verständigt. Künftig sollen dafür nicht mehr die Steuerzahler, sondern Aktionäre und Gläubiger die Kosten tragen, hieß es. Allerdings sind auch Sparer und Unternehmen Gläubiger, allein schon mit dem Geld auf ihren Konten, mit dem Rechnungen oder Gehälter bezahlt werden. Es ist daher genau zu schauen, wie das neue europäische System zur Bankenabwicklung im Detail funktionieren soll. Die komplizierte juristische Feinarbeit soll bis nächsten Mittwoch erfolgen und besiegelt werden, damit dann auf dem EU-Gipfel so richtig gefeiert werden kann. [mehr]

USA: Wird die Fed - oder wird sie nicht?

Wie sollte es anders sein, war die Entwicklung am US-Aktienmarkt erneut geprägt von der US-Geldpolitik. Schließlich tagt nächsten Dienstag und Mittwoch die US-Notenbank (Fed). Es ist die letzte Sitzung in diesem Jahr. Und die alles übertönende Frage ist nach wie vor: Wird die Fed oder wird sie nicht, den ersten Schritt zur Drosselung ihrer Wertpapierkäufe beschließen? [mehr]

USA: Verluste größtenteils wett gemacht

Nach der feiertagsbedingten Ruhe in der Vorwoche war diesmal mehr los an den US-Aktienbörsen. Verluste prägten den Dezemberauftakt. Für Dow Jones und der Aktienindex S&P 500 waren es die ersten nach acht Wochen infolge mit Zuwächsen. Angesichts der rasanten Rallye war eine Verschnaufpause nur eine Frage der Zeit. Offen ist, wie lange und tief durchgeatmet wird? [mehr]

Deutschland: Und plötzlich ward es stürmisch

DAX - Stand: 06.12.2013

Draußen wütete Orkan Xaver und pustete Deutschland ordentlich durch. Am hiesigen Aktienmarkt bliesen indes die Bären zu der längst fälligen Korrektur. Die Woche hatte dabei zunächst viel versprechend angefangen. DAX, MDAX und SDAX markierten neue Rekorde, wenngleich sie nur minimal höher ausfielen als die bisherigen Bestmarken. Dann rauschten die Kurse jedoch in den Keller. Dank der Erholung am Freitag gab der DAX am Ende aber nur 2,5 Prozent zur Vorwoche nach. Zeitweise notierte er 3,6 Prozent im Minus. Ein vermeintlicher Grund für die Abgaben wurde schnell ausgemacht: Gute US-Konjunkturdaten nährten die Furcht vor einer baldigen Anpassung der US-Geldpolitik. Allerdings dürfte dieses Argument nur ein vorgeschobenes sein, um nach den kräftigen Zuwächsen in den vergangenen Wochen weiterhin Gewinne mitzunehmen. Diesmal trafen die Verkäufe jedoch nicht auf ein so großes Interesse derer, die die Rallye bislang verpasst haben. Xavier hat inzwischen wieder das Weite gesucht. Ist der Sturm auch an der Börse wieder vorbei? Oder drohen nach den jüngsten Verlusten weitere Abgaben? Charttechnisch sieht der DAX angeschlagen aus. Es bildete sich im Kerzenchart auf Wochenbasis das Muster Bearisch Engulfing. Es könnte den Start eines ausgedehnteren Durchatmens gegeben haben. Spannend wird daher, ob die Bullen nun noch einmal ihre Kräfte mobilisieren können. [mehr]

Europa: Korrektur

EURO STOXX 50 - Stand: 06.12.2013

Überwiegend negative Vorzeichen prägten in der vergangenen Woche das Bild an den europäischen Aktienmärkten. Die seit einiger Zeit erwartete Korrektur wurde Realität. Besonders stark gebeutelt wurde der österreichische ATX mit mehr als 5 Prozent Verlust. Aber auch anderenorts waren die Abschläge groß. Der EURO STOXX 50 gab 3,5 Prozent nach. Die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) konnte diesmal keine positiven Impulse generieren. An den geldpolitischen Stellschrauben wurde wie erwartet nicht gedreht. EZB-Präsident Mario Draghi betonte jedoch abermals, dass man bereit und fähig sei zu handeln, falls nötig. Dazu passen die jüngsten Prognosen der EZB zu Wirtschaftswachstum und Inflation. Die Konjunktur erholt sich demnach nur schleppend. Zwar erwarten die Währungshüter im Schlussquartal 2013 ein Plus, im Gesamtjahr gehen sie jedoch von einer Schrumpfung von 0,4 Prozent aus. 2014 soll die Konjunktur im Währungsgebiet dann um 1,1 Prozent expandieren. Die Inflation dürfte indes bis mindestens 2015 deutlich unter der Zielmarke der Notenbank von knapp unter zwei Prozent bleiben. Die Prognosen lassen damit Raum für Spekulationen über weitere geldpolitische Maßnahmen. Bezüglich negativer Einlagenzinsen dämpfte Draghi jedoch erst einmal die zuletzt verstärkten Spekulationen. Man habe nur kurz und oberflächlich darüber diskutiert. [mehr]

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36 / 2020

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