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Märkte im Fokus

USA: Hoffnung treibt Wall Street weiter an

An den US-Aktienmärkten hielten jüngst die Bullen weiterhin das Zepter in der Hand. Zum einen gab es einige bessere Konjunkturdaten als erwartet. Dabei wurden die überraschenden Zuwächse bei den US-Bauausgaben und den ausstehenden Hausverkäufen im März als weitere Indizien für eine Stabilisierung am US-Immobilienmarkt gedeutet. [mehr]

Deutschland: DAX nahe 5.000er-Marke!

Die deutschen Aktienmärkte legten auch in der vergangenen Woche zu. Allerdings ging es nicht in einem Rutsch aufwärts, und die Tendenz zu Gewinnmitnahmen scheint zuzunehmen. Davon zeugen die Verluste am Dienstag und Donnerstag, wozu auch nicht immer überzeugende Bilanzen und Ausblicke, wie von adidas oder Linde, beitrugen. Zudem wird auch aus charttechnischer Sicht die Luft immer dünner. Beispiel DAX: Er pirschte sich am Donnerstag zwar zunächst bis auf 20 Punkte an die 5.000er-Marke heran. Die Gewinne konnten jedoch nicht gehalten werden, und aufgrund schwächerer US-Börsen rutschte er sogar deutlicher ins Minus. Auffällig sind zudem die seit Dienstag auszumachenden langen oberen Schatten bei den Tageskerzen. Sie könnten darauf hindeuten, dass der Verkaufsdruck in der Nähe von 5.000 Zählern zunimmt. Diese Marke ist vor allem für die Psyche der Investoren wichtig. Bleiben die Kurse darunter, wäre die jüngste kräftige Erholung nur eine Bärenmarktrallye. Ein Sprung darüber spräche indes weiter für die Bullen, da dann auch die langfristige Abwärtstrendlinie wieder überschritten wäre. Möglicherweise entbrennt daher nun ein heftiger Kampf um diesen Widerstand, wobei auch größere Korrekturen nicht ausgeschlossen sind, vor allem deshalb, weil die jüngste Aufwärtsbewegung mehr durch Hoffnung als durch fundamentale Fakten getrieben wurde. [mehr]

Europa: EZB tut es nun auch!

Geprägt von einer Vielzahl von Bilanzen konnten die europäischen Aktienmärkte in der vergangenen Woche kräftig zulegen. Besonders deutlich ging es in Moskau und Wien aufwärts. RTS (+12,7%) und ATX (+13,8%) sind mit Blick auf die Indikatoren, wie dem RSI, jedoch im „überkauften Bereich“ angekommen, was die Gefahr von Korrekturen erhöht. Der EURO STOXX 50 legte um 3,7% zu. In der Eurozone stand die Sitzung der EZB im Fokus. Angesichts der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzkrise haben die Währungshüter den Leitzins wie erwartet von 1,25% auf 1,00% gesenkt. Überraschend war allerdings, dass der Satz der Spitzenrefinanzierungsfazilität deutlicher um 50 Basispunkte auf 1,75% nach unten geschraubt wurde. Möglicherweise ein Signal dafür, dass die EZB noch keine nachhaltige Erholung der Wirtschaft ausmacht. Trichet schloss zudem weitere Senkungen nicht aus, auch wenn er die aktuellen Zinsen als angemessen bezeichnete. Daneben kündigten die europäischen Währungshüter nun auch den Kauf von Pfandbriefen und ähnlichen Wertpapieren an, was in den USA und Großbritannien bereits praktiziert und von einigen Ökonomen seit einiger Zeit auch für die Eurozone gefordert wurde. Mit dem geplanten Ankauf, für den ein Volumen von rund 60 Mrd. Euro vorgesehen ist, will man vor allem den für die Refinanzierung der Banken wichtigen Pfandbriefmarkt stabilisieren. [mehr]

TecDAX: Gelingt der Ausbruch?

Die im März gestartete Rallye sorgt dafür, dass der TecDAX seit Jahresbeginn die bislang beste Performance bei den deutschen Leitindizes zeigt. Bis dato steht ein Gewinn von mehr als 16% zu Buche. Aber kann die Erholung so rasant fortgesetzt werden? [mehr]

USA: Hoffnung treibt Wall Street weiter an

Hatte die „Schweinegrippe“ zum Wochenauftakt noch etwas verunsichert, spielte sie im weiteren Verlauf kaum noch eine Rolle. Stattdessen standen Konjunktur- und Firmennachrichten im Fokus. Gut aufgenommen wurde die im April überraschend aufgehellte Verbraucherstimmung. Sie stieg auf den höchsten Wert im laufenden Jahr und nährte wohl die Zuversicht, dass die Verbraucher an eine Bodenbildung glauben. [mehr]

Deutschland: Nachhaltiger Ausbruch?

Sorgte zum Wochenauftakt noch die „Schweinegrippe“ für etwas Zurückhaltung an den deutschen Aktienmärkten, wurden sie im weiteren Verlauf von positiven US-Vorgaben beflügelt. Die ausbleibende Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt sowie die gesenkte BIP-Prognose der Bundesregierung traten indes in den Hintergrund. Für Gesprächsstoff sorgte zudem die nun auch hierzulande richtig Fahrt aufnehmende Berichtssaison. [mehr]

Europa: Finanzwerte setzen Rallye fort!

Auch an den meisten europäischen Aktienmärkten hatten die Börsen am Freitag feiertagsbedingt geschlossen. So konnten die Investoren sich über ein verlängertes Wochenende freuen. Anlass zur Freude gab es auch beim Blick auf die Wochenperformance. Die meisten Länderindizes konnten Aufschläge verbuchen. Die zum Wochenauftakt auszumachende Verunsicherung wegen der „Schweinegrippe“ löste sich dabei im Verlauf nahezu in Luft auf. Man schaute stattdessen auf die positiven US-Vorgaben und die dort anhaltende Zuversicht auf eine Erholung der Konjunktur. Stützend wirkten auch einige Quartalsberichte europäischer Firmen (BASF, Banco Santander, BP, Eni, Sanofi-Aventis), während die Zahlen von Ericsson nicht gut ankamen. Der EURO STOXX 50 legte zur Vorwoche um 2,4% zu und verbesserte sich damit im April um fast 15%. Charttechnisch betrachtet kletterte er jüngst über seine mittelfristige Abwärtstrendlinie. Sollte sich dieser Ausbruch als nachhaltig erweisen, könnte es einen weiteren Impuls in Richtung langfristiger Abwärtstrendlinie geben. Innerhalb der europäischen Sektoren zeigten sich die Finanzwerte weiter im Rallye-Modus, angeführt von den Versicherern. Bei den Banken präsentierten sich vor allem die britischen Geldhäuser mit teilweise prozentual zweistelligen Zuwächsen sehr fest. Analysten sprachen hier von einer Rückkehr zur Sicherheit. [mehr]

USA: Kaum bewegt

Die US-Aktienmärkte bewegten sich in der vergangenen Woche kaum. Es fehlte an richtungsweisenden Impulsen und selbst einige scheinbar gute Nachrichten konnten nicht zu deutlicheren Zukäufen animieren. Dazu gehörte die von Texas Instruments angehobene Prognose für das laufende zweite Quartal. Seitens der Konjunkturdaten gab es das Beige Book der US-Notenbank. [mehr]

Deutschland: DAX wie festgenagelt

An den deutschen Aktienmärkten war die Insolvenz von Arcandor Gesprächsthema in der vergangenen Woche. Allerdings hatte sie kaum Einfluss auf das Geschehen am Gesamtmarkt. Auch sonst gab es wenig richtungsweisende Impulse. Der DAX schien dabei zwischen dem Widerstand bei 5.111 Punkten und der Unterstützung im Bereich von 5.000 Zählern festgenagelt zu sein. Zwischenzeitlich unter die „runde“ Marke gesunken, hielt aber der Aufwärtstrend aus der Verbindung der Tiefs von März und Mai. Die jüngste Starre ist wahrscheinlich auf den großen Verfallstag am nächsten Freitag zurückzuführen. Erst danach könnte sich der aktuell nach einer klaren Richtung suchende deutsche Leitindex entscheiden, ob die Rally fortgesetzt wird oder es doch eine größere Korrektur gibt. Eventuell weiter anziehende Notierungen dürften im Bereich von 5.300 Punkten (Hoch von November 2008) ihren nächsten Widerstand finden. Auf der Unterseite bleibt der Bereich von 4.650 bis 4.700 Zählern ein mögliches Korrekturziel. Aus fundamentaler Sicht gab es zu Wochenbeginn einige Konjunkturdaten, die wenig erfreulich ausfielen. So musste die deutsche Wirtschaft im April mit 28,7% den stärksten Einbruch bei den Exporten seit 1950 verkraften. Zudem ist die Produktion im deutschen verarbeitenden Gewerbe im April nach der Stabilisierung im Vormonat wieder deutlich gefallen. [mehr]

Europa: Ungarische Aktien vorn

Auch in der vergangenen Woche ging es zumeist an den europäischen Aktienmärkten aufwärts. Zu den größten Gewinnern gehörten dieses Mal die ungarischen Indizes, die von der Aufwertung des Forints profitierten. Der BUX in Budapest kletterte um 4%. Der in Wien ermittelte HTX EUR legte um 8% zu und sprang knapp über das Zwischenhoch vom November 2008. Der Gradmesser für die Eurozone, der EURO STOXX 50 stieg um 0,2%. [mehr]

USA: Konjunkturbelebung in Sicht?

Reichlich viel Konjunkturdaten prägten jüngst das Geschehen an der Wall Street. Zum Wochenauftakt sorgten die überraschend gestiegenen Bauausgaben für April und der im Mai stärker als erwartet verbesserte ISM-Index (Industrie) für anhaltende Konjunkturhoffnungen. Die am Montag wie vermutet erfolgte Eröffnung des Insolvenzverfahrens bei General Motors belastete das Sentiment indes kaum. [mehr]

Deutschland: DAX über 5.000 Punkte

Nachdem es der DAX in der Vorwoche trotz mehrerer Versuche nicht schaffte, die 5.000er- Marke zu knacken, wurde sie nun zunächst überwunden. Gleich am Pfingstmontag preschte der deutsche Leitindex vor. Getrieben von positiven Konjunktursignalen aus China und den USA ging es um 4,1% aufwärts. [mehr]

Europa: Polnische Aktien gefragt

Bei den meisten europäischen Aktienindizes ging es in der vergangenen Woche aufwärts. Zu den größten Gewinnern gehörten polnische Aktien. Der WIG 20 kletterte um 8,9% und markierte ein neues Jahreshoch, der in Wien ermittelte PTX EUR stieg um 7,9%. Das Land scheint die aktuelle Krise gut zu meistern, was offenbar weiterhin Investoren anzieht. Der EURO STOXX 50 verbesserte sich um 2,1%. [mehr]

USA: Gemischte Daten

Nach dem Feiertag am Montag starteten die US-Indizes am Dienstag durch. Erneut schwachen Daten vom US-Immobilienmarkt (Case- Shiller Hauspreisindex) stand ein deutlich gestiegenes US-Verbrauchervertrauen für Mai gegenüber. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Am Mittwoch verbuchte die Wall Street wieder Verluste. [mehr]

Deutschland: Positive Aussichten

An den deutschen Aktienmärkten sorgten in der vergangenen Woche die jüngst gemeldeten Frühindikatoren für Gesprächsstoff. So ist der ifo-Geschäftsklimaindex für Mai, wenn auch etwas geringer als erwartet, erneut und damit den zweiten Monat in Folge gestiegen. Der Blick auf die Einzelkomponenten zeigte dabei bei der Beurteilung der aktuellen Lage wieder einen Rückgang, nachdem es im Vormonat noch eine Verbesserung gegeben hatte. Allerdings wurden die Aussichten für die nächsten sechs Monate deutlich positiver bewertet, und sie zeigen damit nun bereits den fünften Monat in Folge eine steigende Tendenz. Trotz aktuell schwieriger Bedingungen scheint bei den Unternehmen somit weiterhin die steigende Zuversicht auf bessere Zeiten anzuhalten. Erneut stabil, wenn auch auf niedrigem Niveau, zeigte sich ferner die Stimmung bei den Verbrauchern, wie das GfK-Konsumklima offenbarte. In erster Linie reagierten die hiesigen Indizes jedoch auf die Nachrichten und Vorgaben aus den USA, was für eine Berg- und Talfahrt sorgte. Der DAX (+0,3%) versuchte sich dabei erneut an der 5.000er-Marke, ging aber darunter ins Wochenende. Er blieb auch außerhalb des zu Beginn der neuen Börsenwoche erneut verletzten kurzfristigen, seit März bestehenden Aufwärtstrendkanals, konnte sich aber über der langfristigen Abwärtstrendlinie und dem 200-Tage-GD halten. [mehr]

Europa: Ölpreis treibt russische Aktien

Die meisten europäischen Aktienindizes zeigten in der vergangenen Woche Zuwächse. Ein steigender Ölpreis trieb dabei vor allem die russischen Papiere an. Der Leitindex RTS aus Moskau kletterte um 7,3%. Der in Wien ermittelte RTX USD stieg um 7,5%. Beide markierten neuerliche Jahreshochs und haben nun seit dem Tief im Januar bereits um jeweils 120% zugelegt. [mehr]

USA: Durchwachsene Woche

In der Vorwoche verschnauft, starteten die US-Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche wieder durch. Für positive Stimmung sorgten Worte aus den Reihen der US-Regierung, wonach das Schlimmste der Rezession nun vorüber ist. Deutlich bessere Quartalszahlen der US-Baumarktkette Lowe’s als erwartet und die verbesserte Stimmung bei den US-Häuserbauern im Mai stützten ferner die Annahme einer Bodenbildung auf dem US-Hausmarkt. [mehr]

Deutschland: DAX springt kurz über 5.000 Punkte

Eine freundliche Wall Street zu Wochenbeginn sowie unerwartet deutlich aufgehellte ZEW-Konjunkturerwartungen für Mai, die auf den höchsten Stand seit drei Jahren kletterten und damit die Zuversicht unterfütterten, dass nun das Schlimmste überstanden ist, trieben die deutschen Aktienmärkte bis Mittwoch kräftig an. Der DAX schaute dabei zum ersten Mal seit Januar wieder über die Marke von 5.000 Zählern und konnte zur Wochenmitte sogar darüber schließen. Offenbar sprangen immer mehr Investoren auf den fahrenden Zug auf. Durchwachsene USKonjunkturdaten und schwächere US-Indizes lösten am Donnerstag jedoch Gewinnmitnahmen aus. Der Index hielt sich aber über der Aufwärtstrendlinie seit März und über der jüngst überwundenen 200-Tage-Linie. Noch scheint aber der Kampf zwischen Bullen und Bären um diese Linie sowie die 5.000er-Marke und den langfristigen Abwärtstrend nicht entschieden. Daher könnte es nun in der Spanne zwischen 4.650 und 5.111 Zählern weiter munter hin und her gehen, bis sich der Index für eine klare Richtung entschieden hat. Neue Long-Positionen bieten sich daher erst mit einem Ausbruch über die obere Begrenzung der erwarteten Spanne und eventuelle Short-Positionen erst mit einem Verletzen der unteren an. Seitens der Indikatoren ist ein warnendes Indiz, dass der RSI im Gegensatz zum DAX kein neues Hoch ausbildete. [mehr]

Europa: S&P bremst FTSE 100

An den europäischen Aktienmärkten war in der vergangenen Woche die negative Bewertung Großbritanniens durch die Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) eines der Hauptthemen bei den Investoren. Sie hatte am Donnerstag den Ausblick für das Land von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt und davor gewarnt, dass es in den nächsten Jahren wegen der Belastungen durch die Finanzkrise die Top-Kreditwürdigkeit verlieren könnte. Der FTSE 100 gehörte daher im Vergleich zur Vorwoche trotz eines kleinen Gewinns von 0,4% zu den schwächsten Werten innerhalb der europäischen Leitindizes, die nahezu vollständig und dabei teilweise recht ordentlich zulegen konnten, sodass sie sich von ihren Verlusten aus der Vorwoche wieder erholten. Angeführt wurde die Gewinnerliste von den Indizes aus Ungarn, Russland, Österreich und Irland. Der EURO STOXX 50 als Kursbarometer für die Eurozone verbesserte sich um 2,9%. Seitens der Konjunkturdaten hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region der Gemeinschaftswährung im Mai erneut und damit zum dritten Mal in Folge aufgehellt. Der Gesamtindex verbesserte sich von 41,1 auf 43,9 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit September 2008. Mit Blick auf die Sektoren gehörten die Rohstoffund Finanzwerte zu den Spitzenreitern, wobei erstere von den überwiegend wieder anziehenden Rohstoffnotierungen profitierten. [mehr]

USA: Fed zerstreut Inflationssorgen

Wegen anhaltender Konjunktursorgen starteten die US-Indizes sehr schwach in die neue Woche. Anschließend stabilisierten sie sich jedoch wieder, kamen wegen der Zinsentscheidung am Mittwoch aber zunächst nicht in Schwung. Die Fed hatte wie erwartet ihre Leitzinsen unverändert belassen und gab auch in der Erklärung nicht viel Neues von sich. [mehr]

Deutschland: Schwacher Wochenauftakt

Die deutschen Aktienmärkte starteten sehr schwach in die neue Börsenwoche. Selbst der erneut gestiegene Ifo-Index konnte nicht helfen. Stattdessen hielten sich die Konjunktursorgen angesichts der gesenkten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft durch die Weltbank. Ein im Juni aufgehelltes GfK-Konsumklima trug dann am Dienstag aber wieder zu einer Erholung bei, die sich am Mittwoch dank überraschend positiver US-Konjunkturdaten mit beschleunigtem Tempo fortsetzte. Eine freundliche Wall Street sorgte dann am Donnerstag dafür, dass der DAX seine zwischenzeitlich größeren Verluste wettmachen konnte und nur 0,7% verlor. Vor dem Wochenende konnte er schließlich seine zunächst freundliche Tendenz nicht in den Feierabend retten und gab um 0,5% nach. Zur Vorwoche summierte sich das Minus insgesamt auf 1,3%. Charttechnisch betrachtet testete der deutsche Leitindex zu Wochenbeginn seine Unterstützung bei 4.689 Punkten, konnte sich davon aber wieder nach oben absetzen. Dabei gelang es ihm auch, die 200-GD-Linie sowie den langfristigen Abwärtstrend, die zwischenzeitlich verletzt wurden, wieder zurückzuerobern. Trotz dieser eigentlich positiven Signale ist dies aber keine Garantie, dass es nun weiter aufwärts geht. Zwar könnte kurzfristig noch einmal die Marke von 5.000 Punkten in Angriff genommen werden, das Risiko einer größeren Korrektur bleibt jedoch. [mehr]

Europa: Polnische Indizes unter Druck

Nach einem überwiegend sehr schwachen Wochenauftakt konnten sich die europäischen Aktienmärkte wieder fangen und zeigten zur Vorwoche eine durchwachsene Tendenz. Zu den größten Verlierern gehörten die polnischen Indizes. Der Leitindex WIG 20 in Warschau schrumpfte um 5,6%, der in Wien ermittelte PTX EUR fiel um 5,7%. [mehr]

USA: Verfallstag und gemischte Daten

Nach einer lustlosen Vorwoche zeigten die US-Indizes jüngst wieder mehr Bewegung. Neben dem großen Verfallstag am Freitag gab es gemischte Daten. Zum Wochenauftakt keimten dabei angesichts eines enttäuschend ausgefallenen NY Empire State Index für Juni, der eine deutliche Verschlechterung der Geschäftsaussichten zeigte, Zweifel an einer schnellen konjunkturellen Erholung auf. [mehr]

Deutschland: Zunehmende Volatilität

In der vergangenen Woche hat die Volatilität an den deutschen Aktienmärkten wieder merklich zugenommen. Vor allem in der ersten Wochenhälfte schnellte der VDAX-NEW als Gradmesser für die Schwankungsintensität deutlicher nach oben, beruhigte sich dann aber wieder etwas. Eine Ursache für die größeren Ausschläge dürfte der große Verfallstag an den Terminbörsen gewesen sein. Daneben nahmen zu Wochenbeginn die Konjunktursorgen angesichts einiger schwacher Daten aus den USA wieder zu, was vor allem am Montag für kräftige Abschläge sorgte. Immerhin konnten am Dienstag die überraschend deutlich aufgehellten ZEW-Konjunkturerwartungen für Juni, die auf den höchsten Wert seit Mai 2006 kletterten, und etwas freundlicher aufgenommene US-Daten einen weiteren Absturz verhindern, bevor es dann am Mittwoch doch weiter abwärts ging. Vor allem konjunktursensible Titel gaben nach. Auf die Stimmung drückte außerdem die Gewinnwarnung des Salz- und Düngemittelherstellers K+S, dessen Aktie zur Vorwoche am Ende um 21% einbrach. Der DAX, der sich am Donnerstag freundlich und am Freitag unverändert zeigte, verbuchte insgesamt ein Minus von 4,5%. Charttechnisch betrachtet verletzte er den Aufwärtstrend aus der Verbindung der Tiefs von März und Mai, hielt sich nach einem Test aber knapp über dem langfristigen Abwärtstrend, der Anfang Juni geknackt wurde. [mehr]

Europa: Russische Aktien unter Druck

Die europäischen Aktienmärkte schalteten in der vergangenen Woche einen Gang zurück. Es überwogen die Verluste, teilweise recht ordentliche. Beispiel dafür sind die russischen Indizes. Der RTS in Moskau verlor 10,3%, der in Wien ermittelte RTX USD büßte 11,4% an Wert ein. Hier sorgten die fallenden Rohstoffpreise vor allem bei Industriemetallen für Abgabedruck. [mehr]

USA: Positive Impulse stützen

Positiv aufgenommene Bilanzen und Ausblicke heizten an der Wall Street die in der Vorwoche begonnene Rally weiter an. Zwar konnten nicht alle Zahlen überzeugen, wie beispielsweise die von Microsoft, Amex, amazon. com, McDonald‘s, AMD oder Coca- Cola, meist wurden jedoch die Erwartungen übertroffen. Gut aufgenommen wurden unter anderem die Ergebnisse von Apple, Yahoo!, Starbucks, Caterpillar, 3M und AT&T. [mehr]

Deutschland: DAX deutlich über 5.000er-Marke

Nach dem kräftigen Aufwärtsimpuls in der Vorwoche legten die deutschen Aktienmärkte auch jüngst weiter zu. Einmal mehr waren es die guten Vorgaben von der Wall Street, mit vielen positiv überraschenden Bilanzen, die auch hierzulande die Stimmung hoben. Vor allem der DAX preschte mit einem Zuwachs von 5% zur Vorwoche kräftig vor, auch wenn hier von den ersten so langsam eintrudelnden Bilanzen nicht alle positiv aufgenommen wurden. Mit kräftigen Kursverlusten wurden die Zahlen von Merck KGaA honoriert, während die der Deutschen Post gut ankamen. Gemischt fielen auch die Bilanzen aus der zweiten und dritten Reihe aus. Größere Enttäuschungen, wie beispielsweise von Wincor Nixdorf und MTU Aero Engines, bremsten daher wohl die Entwicklung von MDAX, TecDAX und SDAX etwas, die schwächer performten als der DAX. Vor dem Wochenende war dann das ifo Geschäftsklima Gesprächsthema auf dem Frankfurter Parkett. Der erneute und damit vierte Anstieg in Folge scheint damit die Hoffnung auf eine konjunkturelle Trendwende in Deutschland zu bestätigen. Charttechnisch betrachtet ist der DAX jüngst sehr dynamisch und deutlich über die 5.000er-Marke geklettert. Dabei hat er das Zwischenhoch vom Juni bei 5.178 Punkten überwunden und kratzte bereits an der Marke von 5.303 Zählern, die zusammen mit der Hürde bei 5.384 Zählern nächste Widerstände darstellen. [mehr]

Europa: Rally fortgesetzt

Die europäischen Aktienmärkte knüpften an die Aufwärtstendenz der Vorwoche an und zeigten meist erneut sehr stattliche Zuwächse. Auch dieses Mal gehörten russische Aktien zu den Besten. Der RTS kletterte um 9,5%. Lediglich die polnischen Aktienindizes notierten noch fester. Der WIG 20 legte um 9,8%, der in Wien ermittelte PTX EUR um 14,5% zu. Beim EURO STOXX 50 ging es um 4,6% aufwärts. Er kletterte über sein Zwischenhoch vom Juni und kratzte am bisherigen Jahreshoch von 2.608 Zählern. Ein Sprung darüber dürfte den nächsten Widerstand bei 2.755 Punkten in den Fokus rücken lassen. Mit Blick auf die Konjunktur der Eurozone gab es gemischte Daten. Während im Mai die Industrieaufträge zum Vormonat unerwartet sanken und im Vorjahresvergleich mit mehr als 30% unerwartet deutlich einbrachen, fielen die Einkaufsmanagerindizes für Juli besser aus als prognostiziert. Der für das verarbeitende Gewerbe kletterte zum Vormonat von 42,6 auf 46 Punkte und erreichte den höchsten Stand seit 11 Monaten. Ein Anstieg von 44,7 auf 45,6 Punkte hievte ferner den Dienstleistungsindex auf das höchste Niveau seit 9 Monaten. Abseits der Eurozone, in Großbritannien, gab es indes nicht ganz so rosige Daten. Das BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 5,6% und damit noch deutlicher als befürchtet. Der FTSE 100 legte zur Vorwoche mit 4,3% dennoch kräftig zu. [mehr]

USA: Enttäuschender Arbeitsmarktbericht

Hin und her und am Ende deutlichere Verluste, so lässt sich die Entwicklung an den USAktienmärkten in der vergangenen verkürzten Handelswoche zusammenfassen. Sie starteten dabei zunächst freundlich. Neben einem festen Energiesektor wurden sie dabei wohl auch vom sogenannten „Window Dressing“ gestützt. [mehr]

Deutschland: Wall Street gibt den Ton an

Die deutschen Aktienmärkte hingen in der vergangenen Woche vor allem an den Vorgaben aus den USA und den dortigen Konjunkturdaten. Zunächst startete der DAX aber ohne kursbewegende Nachrichten fest in die neue Börsenwoche. Allerdings waren die Handelsumsätze am Montag sehr dünn und zeigten damit bereits sechs Tage in Folge eine rückläufige Tendenz, was nicht gerade für Vertrauen in die in der Vorwoche gestartete Zwischenerholung sprach. Am Dienstag gab es denn auch den ersten Abwärtsimpuls. Nach anfänglichen Gewinnen rutschte der deutsche Leitindex wegen des überraschenden Rückgangs beim USVerbrauchervertrauen um 1,5% ins Minus. Wieder positivere US-Daten sorgten dann am Mittwoch zwar für eine freundliche Tendenz, am Donnerstag gab es jedoch einen kleinen Einbruch. Der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht und schwache US-Börsen zogen auch die hiesigen, ohnehin sinkenden Indizes deutlicher abwärts. Vor allem der DAX stürzte mit 3,8% stärker ab, während die Verluste bei MDAX (-2%), TecDAX (-1,8%) und SDAX (-1,5%) geringer ausfielen. Vor dem Wochenende fehlten dann wegen des US-Feiertages die Impulse, und der nachrichtenarme Handel war erneut von sehr dünnen Umsätzen geprägt. Zwar konnten die Banken von der Billigung der „Bad Banks“ durch den Bundestag profitieren, insgesamt notierte der DAX aber 0,2% schwächer und büßte zur Vorwoche 1,4% ein. [mehr]

 

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3 / 2023

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