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Europa: S&P bremst FTSE 100



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An den europäischen Aktienmärkten war in der vergangenen Woche die negative Bewertung Großbritanniens durch die Ratingagentur Standard & Poor‘s (S&P) eines der Hauptthemen bei den Investoren. Sie hatte am Donnerstag den Ausblick für das Land von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt und davor gewarnt, dass es in den nächsten Jahren wegen der Belastungen durch die Finanzkrise die Top-Kreditwürdigkeit verlieren könnte. Der FTSE 100 gehörte daher im Vergleich zur Vorwoche trotz eines kleinen Gewinns von 0,4% zu den schwächsten Werten innerhalb der europäischen Leitindizes, die nahezu vollständig und dabei teilweise recht ordentlich zulegen konnten, sodass sie sich von ihren Verlusten aus der Vorwoche wieder erholten. Angeführt wurde die Gewinnerliste von den Indizes aus Ungarn, Russland, Österreich und Irland. Der EURO STOXX 50 als Kursbarometer für die Eurozone verbesserte sich um 2,9%. Seitens der Konjunkturdaten hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region der Gemeinschaftswährung im Mai erneut und damit zum dritten Mal in Folge aufgehellt. Der Gesamtindex verbesserte sich von 41,1 auf 43,9 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit September 2008. Mit Blick auf die Sektoren gehörten die Rohstoffund Finanzwerte zu den Spitzenreitern, wobei erstere von den überwiegend wieder anziehenden Rohstoffnotierungen profitierten.

 

05.11.2009 | 00:00

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