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Europa: Ungarische Aktien vorn



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Auch in der vergangenen Woche ging es zumeist an den europäischen Aktienmärkten aufwärts. Zu den größten Gewinnern gehörten dieses Mal die ungarischen Indizes, die von der Aufwertung des Forints profitierten. Der BUX in Budapest kletterte um 4%. Der in Wien ermittelte HTX EUR legte um 8% zu und sprang knapp über das Zwischenhoch vom November 2008. Der Gradmesser für die Eurozone, der EURO STOXX 50 stieg um 0,2%.

Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet nach einer Phase der Stabilisierung im weiteren Jahresverlauf erst ab Mitte 2010 wieder mit einem Quartalswachstum im Euroraum, wie sie in ihrem Monatsbericht erläuterte.

Die Prognose schließt auch nachlaufende Effekte mit ein, speziell die erwartete Eintrübung des Arbeitsmarktes. Damit bekräftigte die EZB jüngste Aussagen ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet. Seitens der Konjunkturdaten fiel die Industrieproduktion in der Eurozone im April überraschend schwach aus. Sie fiel auf Jahressicht mit einer Rekordrate von 21,6%, zum Vormonat waren es 1,9% Minus. Die Produktion ging in sämtlichen Bereichen zurück, wobei die Erzeugung von Investitionsgütern am stärksten zurückgefahren wurde. In der vergangenen Woche waren russische Aktien weniger gefragt. Trotz weiter anziehender Ölpreise sank der Leitindex RTS in Moskau in der wegen des Feiertags am Freitag verkürzten Handelswoche um 2%.

 

 

05.11.2009 | 00:00

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