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USA: Durchwachsene Woche



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In der Vorwoche verschnauft, starteten die US-Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche wieder durch. Für positive Stimmung sorgten Worte aus den Reihen der US-Regierung, wonach das Schlimmste der Rezession nun vorüber ist. Deutlich bessere Quartalszahlen der US-Baumarktkette Lowe’s als erwartet und die verbesserte Stimmung bei den US-Häuserbauern im Mai stützten ferner die Annahme einer Bodenbildung auf dem US-Hausmarkt.

Diese Zuversicht bekam am Dienstag angesichts der für April gemeldeten überraschend gesunkenen Baubeginne und Baugenehmigungen jedoch einen Dämpfer. Am Mittwoch folgten dann wenig erbauliche Kommentare der US-Notenbank. Sie hatte ihre BIP-Prognose für 2009 gesenkt. Zudem warnte sie vor einer zunächst bis auf 10% steigende Arbeitslosenquote, bevor sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannt. Diese Sorge wurde am Donnerstag von den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe unterfüttert, die höher ausfielen als erwartet. Weniger stark als erwartet legte auch der Philly-Fed-Index für Mai zu. Trotz eines besseren Anstiegs beim Index der Frühindikatoren als prognostiziert verbuchten die US-Indizes Verluste, was hauptsächlich an der Angst lag, dass die USA ihre Top-Bonität verlieren könnten. Vor dem wegen des Feiertages am Montag verlängerten Wochenende zeigte sich die US-Börsen bei dünnem Geschäft letztendlich etwas leichter.

 

 

05.11.2009 | 00:00

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