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USA: Enttäuschender Arbeitsmarktbericht



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Hin und her und am Ende deutlichere Verluste, so lässt sich die Entwicklung an den USAktienmärkten in der vergangenen verkürzten Handelswoche zusammenfassen. Sie starteten dabei zunächst freundlich. Neben einem festen Energiesektor wurden sie dabei wohl auch vom sogenannten „Window Dressing“ gestützt.

Allerdings waren die Handelsumsätze am Montag sehr dünn, was wohl für Zurückhaltung vor den anstehenden vielen Konjunkturdaten sprach. Der Reigen begann am Dienstag mit einem überraschenden und deutlichen Rückgang des US-Verbrauchervertrauens (Conference Board), was ein weiterer Dämpfer für diejenigen war, die auf eine Besserung der Konjunktur hoffen. Auch der sich weiter erholende Chicago Einkaufsmanagerindex für Juni reichte nicht aus, um die Stimmung zu heben, die zudem von der Warnung von AIG vor weiteren größeren Verlusten sowie dem S&P/Case- Shiller Hauspreisindex, der im April zwar langsamer als im Vormonat, aber dennoch deutlich sank, belastet wurden. Am Mittwoch hellten sich die Mienen der Investoren angesichts des erneuten Anstiegs des ISM-Index (Industrie) im Juni sowie des unerwarteten Zuwachses bei den „ausstehenden Hausverkäufen“ aber wieder auf, leider nur für kurze Zeit. Schon tags darauf sorgte ein äußerst enttäuschender Arbeitsmarktbericht für den nächsten Rückschlag bezüglich der Konjunkturhoffnungen und damit auch der Kurse.

04.11.2009 | 00:00

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