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USA: Gemischte Daten



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Nach dem Feiertag am Montag starteten die US-Indizes am Dienstag durch. Erneut schwachen Daten vom US-Immobilienmarkt (Case- Shiller Hauspreisindex) stand ein deutlich gestiegenes US-Verbrauchervertrauen für Mai gegenüber. Die Freude darüber währte aber nur kurz. Am Mittwoch verbuchte die Wall Street wieder Verluste.

Gemischte Daten vom Immobilienmarkt, vor allem aber der schwache Rentenmarkt drückten auf die Stimmung. Angesichts der bevorstehenden Emissionen neuer Staatsanleihen sorgte man sich, ob es genügend Käufer gibt. Die Anleihekurse gerieten unter Druck und die Renditen legten kräftig zu, was Befürchtungen nährte, dass anziehende Kreditkosten für Firmen und Konsumenten die Wirtschaftsaktivitäten hemmen könnten. Am Donnerstag folgten dann erneut schwache Daten vom Immobilienmarkt (Verkäufe neuer Häuser), während die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe positiv ins Gewicht fielen. Für letztendlich steigende Kurse sorgten aber die wegen des anziehenden Ölpreises steigenden Öltitel und die besser als befürchtet ausgefallene Anleiheauktion. Am Freitag sorgten dann gemischte Daten mit Aufwärtsrevisionen von BIP und Verbraucherstimmung Uni Michigan und einem schlechten Chicago PMI für ein Hin und Her, bevor kurz vor Handelsende die steigenden Rohstoffwerte für feste Kurse sorgten.

 

 

05.11.2009 | 00:00

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