boerse am sonntag - headline

Markt im Fokus

Ist China das nächste große Sorgenkind?

Shanghai A-Share Index - Stand: 13.04.2012

In Europa ist die Schuldenkrise jüngst wieder verstärkt in den Fokus geraten. In den USA nahmen die Befürchtungen bezüglich der dortigen Konjunktur wieder zu. Aber nicht nur im Westen gibt es Risiken. Die Investoren blicken zunehmend auch mit Sorgen gen Osten. [mehr]

Portugal: Bitteres Lob

Dow Jones Portugal Stock Index - Stand: 05.04.2012 (11.45 Uhr)

„Die Haushaltskonsolidierung 2011-2012 ist in jeder Hinsicht beachtlich“, hieß es im jüngst präsentierten dritten Bericht der Troika bezüglich der Sanierung der maroden portugiesischen Staatsfinanzen. Ein bitter schmeckendes Lob, angesichts des Preises, der für die „Erfolge“ gezahlt wurde und noch zu zahlen sein wird. [mehr]

Spanien: Der nächste Kandidat?

Chart: Dow Jones Spain Index vom 20.03.2012 (11.45 Uhr)

Griechenland ist ein Beispiel dafür, wie man eine Volkswirtschaft, mittels eines aufgezwungenen Sparkurses und ohne die Schulden tatsächlich auf ein erträgliches Niveau zu senken, in einen Teufelskreis presst und so den Weg in eine handfeste Depression ebnet. Spanien ist nun wohl der nächste Kandidat. [mehr]

Deutsche Autowerte: Party vorbei?

DAXsector Automobile - Stand: 23.03.2012 (11.30 Uhr)

Die Aktien deutscher Firmen aus der Automobilindustrie standen jüngst besonders unter Druck. Pessimistische Aussagen zur Nachfrage aus China veranlassten offenbar zu verstärkten Gewinnmitnahmen. [mehr]

US-Banken: Nur kein Stress!

PHLX KBW Bank Index - Stand: 15.03.2012

Die Kurse vieler US-Banken stiegen jüngst kräftig. Für Kauflaune sorgten die Ergebnisse des letzten Stresstests der US-Notenbank. [mehr]

ÖkoDAX: Dunkle Wolken

ÖkoDAX - Stand: 09.03.2012 (11.00 Uhr)

Beim ÖkoDAX blitzt und donnert es weiterhin kräftig. Schon lange vorbei sind die sonnigen Zeiten des Index, der die nach Marktkapitalisierung zehn größten deutschen Firmen aus dem Bereich erneuerbare Energien enthält. Vor allem über den Solarwerten schweben dicke, düstere Wolken. [mehr]

Versorger: Nachhaltig unter Strom?

STOXX Europe 600 Utilities  - Stand: 02.03.2012 (11.15 Uhr)

Mit der kräftigen Tendenz bei vielen europäischen Aktien seit Jahresbeginn konnten die meisten Versorger nicht mithalten, sodass sie in Sachen Performance oft hinterherhinken. In der vergangenen Woche gehörten sie aber zu den gesuchtesten, was die Frage aufwirft, ob sie nun nachhaltig wieder unter Strom stehen. [mehr]

Griechenland: Wie ist der Stand?

FTSE Greece Index - Stand: 24.02.2012 (11.00 Uhr)

Erneute Milliardenkredite und ein Schuldenverzicht privater Gläubiger sollen Hellas vor der Staatspleite bewahren. Die Euro-Finanzminister beschlossen in der vergangenen Woche die Gewährung eines neuen Hilfspakets. Na dann wird ja alles gut. Oder doch nicht? [mehr]

Japan: Geldschleusen noch weiter geöffnet

US-Dollar in Yen und Euro in Yen - Stand: 17.02.2012 (11.15 Uhr)

Die japanische Notenbank hat ihre Geldpolitik überraschend weiter gelockert. Am japanischen Aktienmarkt sorgte dies für kräftigere Zuwächse. Gleichzeitig wertete der Yen etwas ab. Offen ist, ob die Kursreaktionen nachhaltig sind. [mehr]

Europäische Autowerte: Kaum zu bremsen

DAXsector Automobile  - Stand: 10.02.2012 (12.00 Uhr)

Aktien aus der europäischen Automobilindustrie gehörten in der vergangenen Woche einmal mehr zu den gefragtesten. Sie setzten damit ihre beeindruckende Rally seit Jahresbeginn fort. Die Luft wird aber immer dünner. [mehr]

SDAX: Erneut kräftiges Plus

SDAX - 03.02.2012 (11.00 Uhr)

Der SDAX zeigte wie in den beiden Wochen zuvor auch jüngst kräftige Zuwächse. Insgesamt stieg er damit bereits die siebte Woche in Folge und hat nun die Hälfte der kräftigen Korrektur vom vergangenen Sommer aufgeholt.

Der SDAX kratzte jüngst am 50%-Retracement (4.874 Punkte) der Korrektur von Juli bis August 2011. Zudem setzte er sich von der in der Vorwoche überschrittenen Hürde bei 4.697 Punkten deutlicher nach oben ab, was als Bestätigung des Ausbruchs gewertet werden könnte. Sollten nun auch der kleinere Widerstand bei 4.917 Zählern (Zwischenhoch von Mai 2008) geknackt und zudem das 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 5.054 Punkten überwunden werden, könnten auf mittelfristige Sicht die Hürden bei 5.374 und 5.487 sowie das Zwischenhoch von Juli vergangenen Jahres von mehr als 5.600 Zählern angesteuert werden. Ein Abprall nach unten von der Zone aus 50%-Retracement und 61,8%-Fibonacci-Retracement mit einem Rutsch zurück unter 4.695 Punkte würde das bullishe Szenario indes zunichtemachen.

Bei den Einzelwerten in der vergangenen Woche ganz vorne mit dabei war die Aktie der Baumarktkette Praktiker. Hier sind wohl weiter Spekulanten am Werk, die auf eine erfolgreiche Sanierung wetten. Handfestes gab es indes vom Internet-Händler für Heimtierprodukte, zooplus. Dieser brachte offenbar mit seinen vorläufigen Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2011 und den optimistischen Aussagen zur künftigen Entwicklung die Investoren zum Schnurren, auch wenn der Konkurrenzdruck kontinuierlich zunimmt. Ebenfalls für Kauflaune sorgten die Rekordzahlen und der Ausblick des Anlagen- und Maschinenbauers Dürr. Ohne neue Nachrichten verbuchten jüngst außerdem Sixt, Grammer, Highlight Communications und die Norma Group deutlichere Kurszuwächse. In der nächsten Woche könnte von den Indexmitgliedern der Kunststoffspezialist Balda im Fokus stehen. Er hält auf Antrag eines Finanzinvestors, der den Aufsichtsrat abwählen lassen will, am Mittwoch eine außerordentliche Hauptversammlung ab. [mehr]

Griechenland: Aufbäumen vor dem nächsten Absturz?

FTSE Greece Index  - Stand: 27.01.2012 (11:45 Uhr)

Die griechischen Aktien knüpften an die kräftigen Kurszuwächse aus der Vorwoche an. Offenbar wird weiterhin darauf spekuliert, dass die derzeitigen Verhandlungen über den Schuldenverzicht erfolgreich sein werden und auch weitere Hilfsgelder fließen.

Rund 29% beim FTSE/Athex 20 und fast +31% beim FTSE Greece Index (siehe Chart) in den vergangenen beiden Wochen sind schon enorm. Man könnte meinen, Griechenland brummt. Die jüngste Rally ist aber nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der enormen Verluste zuvor. So steht der FTSE Greece Index nach wie vor um fast 90% tiefer als zum Hoch im November 2007. Von einer Trendwende kann also längst nicht gesprochen werden. Zudem sind die jüngsten Zuwächse wohl nur Ausdruck der Spekulationen auf den geplanten Schuldenschnitt. Diesbezüglich wird gerade um die Konditionen geschachert. Kommt es tatsächlich zu einer Einigung, würde die nüchtern betrachtet nicht mehr zu vermeidende Staatspleite nur weiter in die Zukunft verschoben.

Die Tragödie wäre damit nur verlängert. Selbst mit dem geplanten fragwürdigen Schuldenschnitt, zu welchen Konditionen auch immer, bleibt unklar, wie der griechische Haushalt angesichts der dann immer noch zu hohen Schulden wieder ins Lot kommen soll. Außerdem fehlt es nach wie vor an langfristigen Perspektiven für Firmen und Bevölkerung. Das Land befindet sich vielmehr weiterhin im Teufelskreis aus schrumpfender Wirtschaft und immer neuen Spardiktaten. Einsparungen und Reformen sind zweifellos nötig. Griechenland ist aber nicht in der Lage, so viel einzusparen, um seine Schulden langfristig abzubauen und auf ein erträgliches Maß zu bringen. So wird das Land weiterhin am Tropf der Geldgeber hängen, die daran naturgemäß Forderungen knüpfen. Bei Fortsetzung des bisherigen Sanierungskurses bleibt Hellas daher wohl dauerhaft finanziell angeschlagen und hat keine Chance, auch nur ansatzweise wettbewerbsfähig zu werden. Das jüngste Aufbäumen der griechischen Indizes ist daher mit Vorsicht zu genießen. [mehr]

China: Wachstum schwächt sich weiter ab

Shanghai A-Share Index - Stand: 20.01.2012

In der vergangenen Woche gab es neue Wirtschaftsdaten aus China. Sie offenbarten eine anhaltend nachlassende Wachstumsdynamik. Alles in allem überzeugten sie dennoch.

Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Schlussquartal 2011 um 8,9% gewachsen. Die Wirtschaft im Reich der Mitte expandierte damit so langsam wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Ein kleineres Plus gab es zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Frühjahr 2009. Das Plus im Zeitraum Oktober bis Dezember war aber höher als befürchtet, was an den weltweiten Aktienmärkten mit positiven Reaktionen honoriert wurde.

Zudem wächst Chinas Wirtschaft weiterhin robust, auch wenn der Boom weiter abflaut. Im vierten Quartal verlangsamte sich das Wachstum bereits zum vierten Mal in Folge. Und auch auf Jahressicht nimmt der Schwung ab. Während das BIP 2010 noch um 10,4% expandierte, waren es im vergangenen Jahr nur noch 9,2%. 2012 dürfte die Rate laut Prognosen auf etwas mehr als 8% sinken, wozu der prognostizierte Rückgang der Nachfrage auf Chinas Exportmärkten angesichts der erwarteten Abschwächung der Weltkonjunktur beitragen dürfte. Außerdem sind die Folgen der strafferen Geldpolitik in China zu spüren, beispielsweise am sich abschwächenden Immobilienmarkt.

Weil die Geldpolitik aber vor allem im Kampf gegen die hohe Inflation gestrafft wurde und sich der Inflationsdruck abschwächt, weckt die erwartete weiter nachlassende Dynamik Spekulationen, dass die Regierung den Geldhahn doch wieder aufdreht, um die Konjunktur anzukurbeln. Wohl auch deshalb reagierten die chinesischen Aktienmärkte positiv und setzten damit die steigende Tendenz aus der Vorwoche fort. Die Abwärtstrends seit den Zwischenhochs von April 2011 bei Shanghai Composite und Shanghai A-Share sind aber noch intakt. Für ein spekulatives Long-Signal müssten diese erst geknackt werden. Zuvor gibt es horizontale Hürden (Zwischentiefs von Juli 2010). In der nächsten Woche haben die chinesischen Börsen wegen der Feierlichkeiten zum Neujahrsfest aber erst einmal Pause. [mehr]

MDAX: Gelungener Ausbruch?

MDAX - Stand: 13.01.2012 (12:15 Uhr)

Der MDAX legte jüngst kräftig zu und setzte damit die steigende Tendenz seit Ende Dezember fort. Dabei gelang nun der Sprung über einige Widerstände, was weiteres Kurspotenzial eröffnen könnte.

Deutschlands zweitgrößter Index könnte die Korrektur in der zweiten Jahreshälfte 2011 nun beendet haben. Seinerzeit war das Kursbarometer vom Mehrjahreshoch im Juli von mehr als 11.000 Zählern auf unter 8.000 Punkte und damit in der Spitze um 32,2% eingebrochen. Seit dem Zwischentief Anfang Oktober ist eine Konsolidierung auszumachen, die in einem ersten Anlauf im Oktober daran scheiterte, das 50%-Retracement besagter Korrektur zu überwinden. Diese Marke wurde nun jedoch geknackt. Gleichzeitig kletterte der MDAX über die horizontalen Hürden bei 9.363 Punkten (Zwischentief von März 2011) und 9.462 Zähler (Zwischenhoch von Oktober 2011). Begleitet wurde diese Entwicklung von einem steigenden Handelsvolumen. Der volumengewichtete Momentum-Indikator Money Flow Index zeigt ohnehin seit einiger Zeit eine steigende Tendenz und deutet damit darauf hin, dass Kapital in den MDAX hinein fließt. Alles zusammengenommen sieht es somit derzeit nach einem gelungenen Ausbruch aus, was Spekulationen auf weiter steigende Notierungen rechtfertigen könnte.

Negativ zu bewerten wäre es indes, wenn der Index im Bereich von etwa 9.450 bis 9.875 Punkten wieder nach unten drehte und dann unter 9.000 Zähler rutschte. Das Szenario einer beendeten Korrektur wäre damit dann wohl zunichtegemacht und es hätte sich lediglich um eine temporäre Gegenbewegung im Abwärtstrend gehandelt. Weitere fallende Notierungen könnten folgen und zunächst die Unterstützungen 8.098 und 7.637 Punkte in den Fokus rücken lassen.

Bei den Aktien des MDAX gab es jüngst heftige Kursausschläge bei der DOUGLAS HOLDING. Zunächst hatte am Mittwoch der vom Handelskonzern abgegebene düstere Ausblick für das Jahr 2011/12 (bis Ende September) den Kurs merklich belastet. Am Donnerstag machte er dann wegen Übernahmefantasien einen kräftigen Sprung aufwärts. [mehr]

Europäische Autobranche: Gelungener Start ins neue Börsenjahr

STOXX Europe 600 Automobiles & Parts - Stand: 06.01.2012 (10.45 Uhr)

Die weltweite Autobranche hat ein starkes Jahr hinter sich. Neben dem boomenden China legte auch der wichtige US-Markt deutlich zu. Davon profitierten auch viele der europäischen Vertreter. Die Kursentwicklung 2011 der Autoaktien war jedoch sehr schwach. Sie gehörten zu den Schlusslichtern. Offenbar Grund genug, zum Start 2012 vorzupreschen.

Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts rangierte 2011 mit einem Verlust von 24,1% auf dem drittletzten Platz innerhalb der europäischen Branchenindizes. Es gibt also offenbar etwas aufzuholen, wie der starke Jahresbeginn zeigt. Vom Start weg preschte der Index nach vorn und führte in der vergangenen Woche insgesamt mit +7,7% die Rangliste an. Dazu beigetragen haben gute Konjunkturdaten aus China und positive Einschätzungen. So bekräftigte der Finanzvorstand von BMW die Ansicht, gut auf mögliche Einbrüche wegen der Euro-Krise vorbereitet zu sein. Er rechnet zudem momentan zwar mit einer wirtschaftlichen Abschwächung, nicht aber mit einer Rezession. Ebenfalls zuversichtlich zeigte sich der Chef des Reifenherstellers und Zulieferers Continental, der jüngst die Gewinnerliste mit mehr als 12% anführte. Und auch der deutsche Branchenverband VDA bläst kein Trübsal, sieht 2012 gute Perspektiven für die deutschen Autobauer trotz aller Schwierigkeiten.

Tenor der Autoexperten bleibt jedoch, dass 2012 ein schwierigeres Jahr für die gesamte weltweite Branche wird, dem sich auch die europäischen Vertreter nicht entziehen können. Hauptgründe sind die weltweiten Konjunkturrisiken und die Schuldenkrise in Europa. Furcht vor einer tiefen Rezession halten die meisten Branchenbeobachter aber für unangebracht. Am Montag beginnt nun die viel beachtete Automesse in Detroit, die generell gut die Stimmung in der Branche skizziert. Gibt es hier trotz aller Risiken weiterhin zuversichtliche Einschätzungen, was nicht ausgeschlossen ist, könnten der Index weiter angetrieben werden, wobei zunächst charttechnisches Potenzial bis etwa 300 Punkte bestünde. [mehr]

Euro: Weiterhin angeschlagen!

Euro in US-Dollar - Stand: 16.12.2011 (11.15 Uhr)

Nach einer kurzen Stabilisierung im Vorfeld des EU-Gipfels stand der Euro zuletzt wieder stärker unter Druck und wertete weiter kräftig ab. Der Abwärtstrend bleibt damit intakt und eine weiterhin fallende Tendenz wahrscheinlich. [mehr]

Deutsche Einzelhändler: Wie fleißig ist der Weihnachtsmann 2011?

DAXsector Retail  - Stand: 09.12.2011 (11.45 Uhr)

Die sonst eher als Konsummuffel titulierten Deutschen haben sich im Jahresverlauf zu einer wichtigen Stütze für die hiesige Konjunktur gemausert. Ungeachtet aller Sorgen wegen der Schuldenkrise kurbelten demnach niedrige Zinsen und steigende Einkommen die Konsumlust an. Entsprechend herrschte auch mit Blick auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft reichlich Vorfreude. Jüngst wurde sie aber merklich gedämpft. [mehr]

Euro: Nur kurzes Aufbäumen?

Euro in US-Dollar - Stand: 02.12.2011 (10.15 Uhr)

Seit dem Zwischenhoch Ende Oktober sackte der Euro erneut kräftig ab. Das anhaltende Dilemma der europäischen Schuldenkrise sowie mangelndes Vertrauen in eine Lösung selbiger belasteten. Jüngst gab es nun eine Gegenbewegung. Kann sich diese fortsetzen? [mehr]

Euro-Bund-Future: Top-Bildung?

Euro-Bund-Future - Stand: 25.11.2011 (11:15 Uhr)

Noch ist es aber nicht so weit. Bislang handelt es sich bei der Entwicklung in den vergangenen Wochen nur um eine Verschnaufpause. Schließlich ging es seit dem Zwischentief im April doch rasant aufwärts. Das im September erreichte Rekordhoch wurde dabei Anfang November zwar geknackt, aber nicht nachhaltig. Seither bröckeln die Kurse wieder ab, wobei sich der Abwärtsdruck jüngst verstärkte. [mehr]

Spanien: Verschärfung der Schuldenkrise

Dow Jones Spain Index - Stand: 18.11.2011 (10.45 Uhr)

Kurz vor der Parlamentswahl in Spanien am Wochenende hat sich die Schuldenkrise in dem Land dramatisch zugespitzt. Nur zu deutlich höheren Zinsen konnte es sich frisches Geld am Kapitalmarkt beschaffen. Der Zinssatz näherte sich dem Niveau, bei dem andere EU-Staaten Hilfe aus dem Rettungsschirm beantragen mussten. [mehr]

Italien: Porca miseria

FTSE MIB Index - Stand: 11.11.2011 (11.00 Uhr)

„Elender Mist“ ist sicherlich nur eine Bezeichnung, wie man die derzeitige Lage Italiens beschreiben kann. Das Land taumelt immer tiefer in die Krise und es droht eine ähnliche Entwicklung wie in Griechenland. Wie man dies verhindern kann, das ist die große Frage. [mehr]

Euro: Wie gewonnen, so zerronnen!

Euro in US-Dollar - Stand: 04.11.2011 (10:30 Uhr)

Der Erleichterung aus der Vorwoche folgte schnell wieder Ernüchterung. Hatte der Euro seinerzeit zunächst von den Beschlüssen des Krisengipfels profitiert, wurde die Erholung seit Anfang Oktober durch das zunehmende Regierungschaos in Griechenland in der vergangenen Woche abrupt gestoppt. [mehr]

Griechenland: 50% sind nicht die Hälfte!

FTSE Greece Index - Stand: 28.10.2011 (11:45 Uhr)

Die Beschlüsse des Euro-Gipfels wurden als großer Durchbruch gepriesen. Ein Schuldenschnitt von 50% soll das unter Schuldenlast und Sparknute leidende Hellas erlösen. Klingt zu schön, um wahr zu sein. [mehr]

Goldaktien: Weiterer Test wahrscheinlich

NYSE Arca Gold BUGS Index - Stand: 21.10.2011

Der jüngst fallende Goldpreis brachte auch die Aktien von Goldproduzenten wieder unter Druck. Der Großteil der Erholung seit dem Zwischentief in der vorletzten Woche ist somit wieder dahin. Damit rückt nun erneut die untere Begrenzung der seit Dezember 2010 gebildeten Formation ins Visier. [mehr]

MDAX springt über Abwärtstrend

MDAX - Stand: 14.10.2011 (12.00 Uhr)

Ein Plus von 7,1% in der vergangenen Woche und beinahe +19% seit dem Zwischentief vom 4. Oktober ist die beeindruckende Bilanz des MDAX. Selbst die jüngst zwischenzeitlich verstärkten Konjunktursorgen bremsten nur kurz. [mehr]

ATX: Risiko Finanztitel

ATX Index

Für den österreichischen ATX war 2011 bislang kein gutes Jahr: Um über 30% ging es mit dem Leitindex der Alpenrepublik seit Jahresanfang bergab. Und das, obwohl der österreichischen Wirtschaft in diesem Jahr ein Plus von 3% in Aussicht gestellt wird. Doch Banken und Finanzdienstleister haben an der Wiener Börse ein hohes Gewicht und die Perspektiven für 2012 sind nicht allzu rosig. [mehr]

US-Dollar: Heimlicher Krisengewinner

EUR/USD - Stand: 30.09.2011


Auf der Suche nach vergleichsweise sicheren Devisenhäfen konnte der US-Dollar zuletzt ordentlich punkten. Gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung wertete der Greenback seit Monatsanfang deutlich auf.

„Des einen Freud’, des anderen Leid.“ Der US-Dollar zog in den zurückliegenden vier Wochen viele Anleger an, die den Greenback offenbar als sicheren Hafen ansahen. Die Weigerung der US-Notenbank, mehr Geld in die Märkte zu pumpen, hat bei den Investoren die Erwartung geweckt, dass der US-Dollar steigen werde. Seit Monatsbeginn hat der Greenback gegenüber dem Euro um mehr als 7% zugelegt. Der Dollar-Index, der die Entwicklung der US-Devise gegenüber einem Korb wichtiger Handelswährungen nachzeichnet, kletterte im selben Zeitraum um fünf Punkte auf 78,6 Zähler – den höchsten Stand seit Anfang des Jahres. Allerdings ist dieser Index vom erreichten Niveau im Sommer 2010 noch ein ganzes Stück entfernt.
In dieser Woche gab es für das Währungspaar Euro/US-Dollar keine einheitliche Richtung. Der Dollar sank zunächst gegenüber dem Euro, während die Gemeinschaftswährung wieder erstarkte. Hintergrund war die Politik: Ein Kollaps des Euro ist (noch) undenkbar und die Verantwortlichen auf nationaler und supranationaler Ebene tun ihr Möglichstes, um die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Bei der Abstimmung im Bundestag wurde nicht nur der erweiterte Euro-Rettungsschirm EFSF gebilligt, sondern auch die Kanzlermehrheit erreicht. Die wurde als Zeichen der Stärke gewertet. Positive Daten zum Bruttoinlandsprodukt aus den USA – die US-Wirtschaft wuchs im zweiten Quartal um 1,3% und damit etwas stärker als erwartet – stützten dann wiederum den Greenback. US-Notenbankchef Ben Bernanke erwartet in den kommenden Monaten allerdings keinen kräftigen Auftrieb für die US-Konjunktur. Zwar ist die Krise im Euro-Raum noch nicht ausgestanden, doch die US-Präsidentschaftswahlen in gut einem Jahr werfen ihre Schatten voraus, was wiederum den Greenback schwächen könnte. [mehr]

Furcht vor schwerer Bankenkrise nimmt weiter zu

STOXX 600 Europe Banks - Stand: 23.09.2011 (11.00 Uhr)

Drei Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers nimmt die Furcht vor einer neuerlichen schweren Bankenkrise immer mehr zu. Die Finanzwerte gaben daher jüngst wieder kräftig nach. [mehr]

Europäische Banken: Notenbanken verabreichen Beruhigungspille

STOXX 600 Europe Banks  - Stand: 16.09.2011 (12.00 Uhr)

Der europäische Bankensektor erholte sich jüngst etwas, wozu auch eine vereinte Aktion großer Notenbanken beitrug. Es sind jedoch Zweifel angebracht, dass sie einen nachhaltigen Effekt hat. [mehr]

SMI: Paukenschlag der SNB treibt

SMI - Stand: 09.09.2011 (13:00 Uhr)

Während die europäischen Aktienindizes meist nachgaben, verzeichnete der Schweizer Leitindex SMI eine positive Wochenperformance. Der Paukenschlag der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stützte. [mehr]

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24 / 2020

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