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5 Lehren für Anleger nach einem Jahr Corona

(Foto: Shutterstock)



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Erst der Crash, dann die große Party. An den Märkten sorgt die Coronapandemie seit über einem Jahr für gewaltige Turbulenzen. Wer geschickt investierte, konnte an der Börse eine Menge Geld verdienen. Auf jeden Fall können Anleger daraus für die Zukunft lernen.


1. Investiert bleiben und auf Diversifizierung achten

Der Ausverkauf im Februar und März 2020 war für viele Anleger sehr schmerzhaft – nicht wenige Papiere erlebten zweistellige Wertverluste. Trotzdem: Es war weise, sich nicht von seinem Kurs abbringen zu lassen. Timing ist selbst für die erfahrensten Anlageprofis ein schwieriges Unterfangen, und auch in diesem Fall haben nur sehr wenige vorhergesehen, wie schnell der Markt sich erholt hat: Seit dem Tief im März 2020 sind sowohl der S&P 500 Index als auch der MSCI All Country World Index um mehr als 65 % gestiegen.1 Wenn Anleger ihre Bestände inmitten der Volatilität verkauft und auf die Erholung gewartet hätten, wären ihre Portfolios um einiges ärmer gewesen. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, ein Portfolio darauf auszurichten, langfristig investiert zu bleiben.

2. Nach Chancen Ausschau halten

Zweifellos ist es wichtig, das Kernportfolio als Basis des gesamten Investments beizubehalten. Es besteht typischerweise aus einem Mix aus Aktien und Anleihen, der den Zielen, der Risikotoleranz und dem Zeithorizont des Anlegers entspricht. Andererseits ist es aber auch zentral, ein Portfolio bei Bedarf taktisch anzupassen. In diesem Zusammenhang schlug das BlackRock Investment Institute (BII) kürzlich vor, dass Anleger eine Herabstufung von US-Treasuries in Erwägung ziehen könnten und dass es sinnvoll sein könnte, Aktien gegenüber Anleihen zu bevorzugen. Aufgrund einer möglicherweise steigenden Inflation regten sie zudem an, inflationsgeschützte US-Staatsanleihen in Betracht zu ziehen. Bei Aktien gefielen den Spezialisten des BII die Sektoren Technologie und Gesundheitswesen sowie der Faktor Quality, also Unternehmen mit starken Bilanzen und Cashflows, die tendenziell resilienter gegenüber den Folgen der Pandemie und der Wirtschaftskrise sein dürften. Außerdem könnten Schwellenländer und insbesondere China 2021 punkten, insbesondere weil sie von einem möglichen Aufschwung als Folge der Impffortschritte sowie einem schwächeren Dollar profitieren könnten. Bei iShares Anlegern liegt der Fokus deutlich auf Aktien, die in diesem Jahr starke Zuflüsse erlebten.

3. Megatrends verstetigen sich

COVID-19 und die Folgen der Pandemie haben einige technologische und makroökonomische Trends beschleunigt. Daraus ergeben sich für Anleger eine ganze Reihe langfristiger Anlagechancen. So erwiesen sich etwa Genomik und Immunologie als entscheidend im Kampf gegen COVID und andere Krankheiten, und tatsächlich: Der NYSE FactSet Global Genomics and Immuno Biopharma Index2 ist seit März 2020 um 98 % gestiegen.3 Andere Trends wie der Online-Handel und Homeoffice-Technik haben Fahrt aufgenommen, und US-Infrastrukturprojekte rücken wieder in den Fokus. Wenn Anleger direkt in solche Megatrends investieren, können sie diese langfristigen Wachstumschancen gezielter nutzen als durch das übliche Sektor-Engagement.

4. Nachhaltiges Investieren wird Mainstream

Viele glaubten, dass die Konjunkturabschwächung und die Pandemie den Trend zu nachhaltigen und ESG-Investitionen abschwächen oder sogar drehen könnten. Tatsächlich war das Gegenteil der Fall: 2020 gewannen nachhaltige Investments und Anlagen, die Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung (ESG) fokussieren, an Zugkraft. Denn immer mehr Anleger erkannten, dass Nachhaltigkeitsthemen, wie Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern oder der Klimawandel, Anlagethemen sind, die sich langfristig auf Risiko und Rendite auswirken können. Im Jahr 2020 schnitten 80 % der nachhaltigen Indizes besser ab als ihre Pendants ohne ESG-Fokus.4 Wir sind davon überzeugt, dass ESG immer wichtiger wird – und zwar sowohl für die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten, als auch für die Art und Weise, wie Anleger investieren.

5.iShares ETFs sind nützliche Anlageinstrumente

2020 haben iShares ETFs immer wieder gezeigt, wie wertvoll sie für Anleger sein können. Während der Volatilität im März haben viele Anleger und insbesondere Institutionen iShares Anleihen-ETFs genutzt, um die Herausforderungen ihrer Portfolios zu meistern. Da der zugrunde liegende Anleihenmarkt im Wesentlichen eingefroren war, kauften viele Anleihen-ETFs statt Einzelanleihen – denn ETFs boten Liquidität und Preistransparenz sowie niedrigere Transaktionskosten. Später im Jahr, als sich die Märkte wieder erholt hatten, konnten Anleger über ETFs auf Marktsegmente mit Wachstumschancen zugreifen, so etwa auf Bereiche wie saubere Energie oder Schwellenländer. Welches Umfeld auch immer – fast immer bieten iShares ETFs einen Zugang.

Eine Analyse von BlackRock

27.04.2021 | 12:00

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