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TecDAX mit kräftiger Erholung!

TecDAX

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Nachdem sich der Index in der Vorwoche der Haltezone im Bereich von 427 bis 431 Punkten näherte, die aus dem Jahrestief 2008 sowie dem Korrekturtief von August 2004 resultiert, setzte er sich somit wieder etwas nach oben ab. Der Körper der im Wochenchart gebildeten weißen Kerze umschließt dabei den Körper der roten Kerze aus der Vorwoche, was kurzfristig betrachtet positiv zu bewerten ist, da dies für zunehmendes Kaufinteresse spricht. Als Nächstes könnte nun versucht werden, das im Januar erreichte Hoch bei 539 Punkten in Angriff zu nehmen. Eine weitere Hürde würde dann das 23,6%-Fibonacci-Retracement der seit dem Mehrjahreshoch im November 2007 gestarteten Korrektur bei 576 Punkten darstellen. Trotz der jüngst leicht aufgehellten charttechnischen Lage sind jedoch weitere Rücksetzer nicht ausgeschlossen, was bei einer Positionierung entsprechend berücksichtigt werden sollte.

Bei den Einzelwerten sorgten in der vergangenen Woche einige Bilanzen für Gesprächsstoff und führten zu Ausschlägen in die eine oder andere Richtung. Gut aufgenommen wurden beispielsweise die Ergebnisse und der Ausblick von Phoenix Solar (+20%). Bei SolarWorld ging es um 12,4% aufwärts. Nachdem viele der Werte aus der Branche „Erneuerbare Energien“ in der ersten Wochenhälfte deutlicher zulegten, wohl auch angeheizt durch die Hoffnung, dass die USA in Sachen Energiepolitik nun auch verstärkt auf „grünen Strom“ setzen, haben bei SolarWorld vor dem Wochenende sicher auch die Ergebnisse des größten USModulherstellers SunPower Corp geholfen, die Wochengewinne auszubauen.

Gefragt waren in der vergangenen Woche auch die Papiere der Software AG, die dank der gut aufgenommenen Zahlen um 23,6% zulegten und damit die deutlichsten Zuwächse im TecDAX verzeichneten. Ohne neue Nachrichten ging es indes bei Kontron (+17,7%) und Smartrac (+15,7%) kräftig aufwärts. Zu den wenigen Verlierern im TecDAX gehörten unterdessen die Aktien des Technologiekonzerns Jenoptik (-9,1%). Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr fielen zwar im Rahmen der Erwartungen aus, der Ausblick enttäuschte jedoch, sodass sich die Korrektur fortsetzte, die der deutlichen Aufwärtsbewegung von Ende November 2008 bis Anfang Januar 2009 folgte.

13.11.2009 | 00:00

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