boerse am sonntag - headline

Schliekers Woche

Daimler, VW, BMW: Die große Wette

Alle Autohersteller und Motorenbauer haben Disruption, wie man plötzlichen Wandel heute vornehm nennt, hinter sich und nach menschlichem Ermessen auch vor sich. Was das für das Hier und Jetzt bedeutet. [mehr]

Kann der Corona-Kampf das Depot noch krönen?

Die Meldung des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer über erfolgversprechende Daten zur Wirksamkeit eines Corona-Impfstoffs hat die Börsen berauscht. Anleger stehen jetzt vor schwierigen Entscheidungen [mehr]

How to Grow Online (Fast)

Tech-Giganten wie Amazon, Google und Facebook dominieren unseren Alltag – in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lockdown mehr denn je. Anleger, die auf das richtige Pferd gesetzt haben, freuen sich über Mega-Renditen. Europäische Unternehmen sucht man vergebens – und das wird wohl auch so bleiben. [mehr]

TecDAX: Doom, Gloom, Boom!

Wer sagt’s denn: Die deutschen Technologiewerte sind gar nicht so empfindlich wie man stets vom TecDAX behauptet hat. [mehr]

Boeing – 737 Maximale Sorgen

Der US-Flugzeughersteller Boeing schliddert immer tiefer in die Krise. Im September hat das Unternehmen keine einzige Maschine verkauft. Und dann hat die Welthandelsorganisation der Europäischen Union in dieser Woche auch noch zugestanden, Strafzölle auf US-Waren zu erheben. Die Aussichten für Anleger: wolkig [mehr]

Alibaba-Tochter Ant: Die Revolution ist eine Ameise

Bienenfleißig, sagt man, weil ameisenfleißig nicht so lecker klingt. Dabei leistet die Ameise unverzagt ein Mehrfaches der Biene, die doch so viel größer ist, allerdings kommt kein Honig dabei heraus. Nun hofft die Crème de la Crème der internationalen Investoren, vom chinesischen Finanzkonglomerat Ant noch etwas lernen und natürlich Honig saugen zu können. [mehr]

Deutsche Bank im Tief und unter Druck

Die Bemühungen um Eindämmung der Corona-Pandemie und um die Eindämmung von Geldwäsche haben offenbar etwas gemeinsam: Je mehr auf CoVid19 getestet wird, um so mehr Fälle können entdeckt werden. Und je mehr Geld etwa die Deutsche Bank investiert, um gegen illegale oder auch nur verdächtige Geschäfte im eigenen Hause vorzugehen, um so mehr dieser Art wird gefunden. [mehr]

Lufthansa: Das Neue ist fast das Alte, nur fast noch schlimmer

Geschäftsreisen sind geradezu eingebrochen, Tourismus findet nur unter allergrößter Vorsicht statt. Derzeit verbrennt die Lufthansa rund 500 Millionen Euro im Monat. Sollte sich nicht rasch einiges zum Besseren wenden, droht wieder das Unvorstellbare, die Pleite. Für Anleger bedeutet die undurchsichtige Gemengelage nicht viel Gutes. [mehr]

Das Netflix-Paradox

Der Video-Streamingdienst Netflix ist schon mehrfach ganz groß herausgekommen, mit Premieren aller Art, guter sauberer amerikanischer Filmkunst und zuletzt international-regionaler Küche, also Serien des Wiedererkennens, ob in Berlin oder Marseille. Und nun auch Santa Barbara, wo Harry und Sally, pardon Harry und Meghan dem Business die Krone aufsetzen sollen. Paradoxerweise gab es prompt einen gar nicht so royalen Kursrückgang von zuvor schwindelnden 550 Dollar auf immer noch schwindelnde 480. Ist die Aktie längst überbewertet? [mehr]

Zeit für Stockpicking?

Wenn man es genau nimmt, gab es eigentlich noch nie eine Zeit, die kein sogenanntes Stockpicking erfordert hätte – dennoch machten sich viele Anleger während einiger heute eher berüchtigter denn berühmter Börsenphasen kaum noch die Mühe: Was im Trend lag, wurde gekauft, und dann war halt auch mal eine Firma dabei, die außer einer gemieteten Telefonleitung und ein paar schicken, aber nur geleasten Dienstfahrzeugen nicht viel ihr eigenen nannte, genau genommen gar nichts, was dann der Insolvenzverwalter herauszufinden hatte. [mehr]

Heldenhaft: Heiße Speisen anfassen und dann ab in den Dax

Delivery Hero, seit 2011 existent und seit Sommer 2017 börsennotiert, wird in den früher ehrwürdigen Dax-Index aufgenommen. Eines der dreißig deutschen Unternehmen allererster Güte mithin, und das ab Montag, also unverzüglich, sofort. [mehr]

Kein Crash ist umsonst

In den alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, wusste natürlich niemand etwas von Tesla, oder automobiler Zukunft, oder anderen Dingen, die heute die Börsen beschäftigen. Tesla allerdings stellt sich im Moment so dar, als habe das Wünschen geholfen, sofern ein Anleger sich Rekord-Kurszuwächse gewünscht hat. [mehr]

Höhenluft beim Dax – talwärts mit der Wirtschaft?

Die brutale Schrumpfung („Economist“) des deutschen Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal gegenüber dem ersten – volle 10,1 Prozent nach den endgültigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes – macht Ökonomen Sorgen, vielen anderen offenbar nicht. [mehr]

Ehrlich verdient – Geld und Überraschungen

Es mag ganz natürlich sein, dass so mancher Beobachter nach der Präsentation der Quartalszahlen der amerikanischen Internetkonzerne nach dem Haar in der Suppe zu suchen begann. Zu überraschend war der Geschäftserfolg von Amazon, Apple, Alphabet (Google) oder auch Facebook. [mehr]

Nehmt unser Geld, bitte!

Die GfK also hat die Konsumfreude der Deutschen gerade wieder gemessen und für recht strahlend befunden, immer natürlich im Angesicht der Virus-Krise und ihrer Folgen. Sogar Wirecard-Aktien stehen weiterhin hoch im Kurs. [mehr]

Autobauer im IT-Rausch

Der künftige Mercedes der S-Klasse wird innen zumindest aussehen wie ein Tesla der höheren Klassen. Alles Software, alles knopffrei, Bildschirme und Touchpads rundum. Das Spitzenmodell wird häufig als Dienstfahrzeug geleast – nun wäre es eine sinnvolle Idee, gleich auch den Fulltime-Chauffeur mit einzuplanen. [mehr]

Facebook: Durchschlängeln mit Erfolgsbilanz

Lavieren scheint die Hauptaufgabe von Mark Zuckerberg. Und auf der Laviatur des Sich-Durchschlängelns zwischen allerlei selbstgemachten und ihm in den Weg geworfenen Hindernissen übertrifft der wie der ewige Student erscheinende Facebook-Herrscher mutmaßlich gewiefte Washingtoner Anwälte und Lobbyisten, von gewissen Konkurrenzunternehmen ganz zu schweigen. [mehr]

Konjunktur der Untoten?

Sparen ist per se weder gut noch schlecht – sagt Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Da unterschätzt er die Deutschen, die auch und gerade in der Krise, dann aber auch in guten Zeiten, wenn etwas übrigbleibt, weglegen was nur geht. [mehr]

Bayer: Warten auf den grünen Zweig

Der „Befreiungsschlag“, als den man die Einigung von Bayer als Mutterkonzern der amerikanischen Monsanto mit zahlreichen Klägern in den USA hierzulande bezeichnet, hat nicht wirklich gesessen. Nicht an der Börse jedenfalls, und der Markt hat ja meistens recht. [mehr]

Wirecard: Aktienskandal mit bösen Folgen

Der Zahlungstechnologie-Dienstleister Wirecard AG handelt leider nicht mit umweltfreundlichem Holzspielzeug. Wäre dies nämlich sein erwähltes Metier, könnte man fast – aber auch nur fast – Verständnis aufbringen dafür, dass der Konzern entweder jahrelang nach Strich und Faden aufs Kreuz gelegt wurde, oder aber sehenden Auges Millionengeschäfte mit Betrügern machte. [mehr]

Recht ist Wohlstand

In den Vereinigten Staaten herrscht Demokratie – zweifellos. Aber ist es auch eine Herrschaft des Rechts? Die derzeitigen Unruhen, für den außenstehenden Beobachter ohne jedes Maß und Ziel, scheinen das Gegenteil zu offenbaren. [mehr]

Die Twitter-Falle

Es gab mal eine, nun ja, nicht schöne, aber aufschlussreiche Bemerkung aus der Führungsetage der „Bild“-Zeitung, zu Zeiten des Bundespräsidenten Christian Wulff: „Wer mit der „Bild“ im Aufzug nach oben fährt, der fährt mit ihr auch nach unten“. Die Erkenntnis über die Wechselhaftigkeit des Daseins ist natürlich aus der deutschen Provinz weder zum Internetgiganten Twitter, noch zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vorgedrungen. [mehr]

Sperrige Lasten im Zukunftskonzern

Die Firma mit dem schwungvollen Namen „Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung“, wenig später SAP abgekürzt und damit ziemlich bekanntgeworden, trug das Erbe der IBM in sich, das die Gründer von dort mitbrachten. Ihnen schwebte schnellere Datenverarbeitung als die mit Lochkarten vor, die Anfang der siebziger Jahre der IBM-Standard (und damit Industriestandard schlechthin) waren. [mehr]

Die Stunde der Zukunftsvorherseher

Die ultimative Beleidigung des Verstandes ist eigentlich kaum die Behauptung, durch höhere Einsichten oder spezielle Gaben zur Weissagung fähig zu sein. Gewiss gibt es längst wieder Grüppchen, die angesichts der herrschenden Lage in Gesundheit und Wirtschaft irgendetwas von Nostradamus & Co. herausgekramt haben und nun völlig verzückt sind, dass alles so gut passt. [mehr]

Angst nach der Panik

Aus gewissen Kreisen ist zu hören, die Äußerung von Wirtschaftsminister Peter Altmaier am 16. März, wegen Corona werde in Deutschland kein einziger Arbeitsplatz verlorengehen, sei am besten in der Schublade der Politiker-Lügen aufgehoben. Das ist sicher hart, aber unfair. [mehr]

Die Luftfahrt und die gute alte Zeit

Weihnachten 2017 war die Welt der stolzen Lufthanseaten wenn nicht in Ordnung, so doch wenigstens mal friedlich, das Wetter erträglich an den Drehkreuzen in Mitteleuropa, die Gewerkschaft adventlich gestimmt und vor allem auch der Aktionär ein auf dem Papier reich beschenkter Stakeholder in dem ehemals staatlichen Unternehmen. [mehr]

Stimmt die Richtung?

Kosten unklar, Nutzen nebulös, Kurs schwankend: Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands in den letzten Wochen und bald schon Monaten offenbart in vielen Bereichen ein Konzept, das man resignierend „Versuch und Irrtum“ nennen muss. [mehr]

Pauschalflug ins Niemandsland

Condor hat sich einen schlechten Zeitpunkt aussuchen müssen, um einen neuen Partner zu suchen. Die Absage der Übernahme durch die polnische LOT-Mutter war eigentlich klar, als Flughäfen weltweit in riesige Jetparkplätze umfunktioniert wurden, mit angeschlossenem Flugbetrieb auf 50er-Jahre-Niveau. [mehr]

Das Hinterland bröckelt

Die Corona-Epidemie fordert auf vielerlei Ebenen ihre Opfer, und wer lediglich materiell eingeschränkt ist und Ersetzbares verliert, gehört zu den Glücklicheren. Allerdings gibt es auch materielle Verluste, die so schnell nicht aufholbar oder ersetzbar sind. Beispiel: Das oft beschworene Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die mittelständischen oder Familienunternehmen. [mehr]

Gegenwartssorgen verhindern Zukunftskurse

Es gilt als eines der vornehmsten Merkmale des Börsengeschehens, dass man dabei einen Blick in das noch Ungeschehene erhaschen kann, wenn dem staunenden Publikum zunächst gänzlich rätselhafte Kursbewegungen präsentiert werden, welche sich erst nach längerem Nachdenken und forschenden Fragen als doch völlig logisch erweisen. [mehr]

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44 / 2020

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Dr. Wolfram Weimer

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