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Schliekers Woche

Druckabfall im Fluggeschäft

Die Woche hatte es in sich für Lufhansa und Co. Rechtzeitig zur Urlaubssaison wurde die LH-Aktie, nun ja, günstiger – vermutlich leider noch nicht das ultimative Last-Minute-Angebot. [mehr]

Wie man Märkte zerstört

Das Thema „Wohnen“ ist naturgemäß heftig aufgeladen mit Emotion und Eifer – eines der Grundbedürfnisse des Menschen und ein Kostenfaktor, der kaum zu vermeiden ist. Sobald Mieter mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für die Zahlung der Miete ausgeben müssen, macht sich Unruhe breit. [mehr]

Fiat-Chrysler und Renault-Nissan – ein weltumspannender Traumvierer?

Es muss etwas geschehen, aber es darf nichts passieren: Im denkbaren Fall eine Fusion von Fiat-Chrysler und Renault melden sich die Beharrungskräfte zu Wort. Zum Beispiel die französische Regierung, die nur unter der Auflage, es dürfe keine Jobverluste in Frankreich geben, einer solchen Firmenfusion grünes Licht geben will. [mehr]

Der Goldesel liefert nicht mehr

Die aktuelle Steuerschätzung offenbart, dass die Einnahmen des Staates künftig langsamer wachsen. Das ist kein Unglück, und man hätte es wissen müssen. [mehr]

Folgt RWE der lautesten Meute oder der Vernunft?

Die Zeiten sind vorbei und die Worte hinfällig, welche dem dichtenden Fachjournalisten als Metaphern zu RWE einfielen – die Aktie „elektri-sierte“ den Anleger, oder setzte die Börse wahlweise „unter Strom“, oder es gab halt mal einen Kurzschluss bei der Hauptversammlung. Nun gut, mit Strom hat RWE weiterhin zu tun, elektrisiert ist allerdings kaum jemand, und bei Dunkelflaute muss noch ein Wort für die Börsenreaktionen gefunden werden.

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Woche der Wahrheiten

Wenn man die Gelegenheit hat, etwas zu feiern, was nicht geklappt hat, sollte man diese nutzen. Welche Korken bei der Deutschen Bank geknallt haben, als die Entscheidung gegen eine Fusion mit der Commerzbank endlich heraus war, ist nicht überliefert. Womöglich bot die Absage den verantwortlichen Kreisen ja auch nur das Ende des Vorwands, sich nicht um die Wahrheit des Bankenalltags bemühen zu müssen.

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Uber-Eifer schadet nur

Der Fahrdienstleister Uber aus Amerika will an die Börse, und man darf prognostizieren, das wird man schaffen. Und eine Menge Geld einstreichen. Sehr viel Geld. Denn nach dem Börsengang von nur zehn Prozent der Unternehmensanteile will man dem Vernehmen nach zehn Milliarden Dollar in der Kasse haben – der Gesamtkonzern soll dann hundert Milliarden Dollar wert sein. [mehr]

Konjunktur vor dem Abflug – und Bayer erst!

Der Aufschwung macht sich aus dem Staub, schüttelt selbigen aus den Kleidern und wird bald nicht mehr zu sehen sein. Gemächlich vorerst geht es bergab, auch im erfolgsverwöhnten Deutschland. [mehr]

Systemrisiko Bankenfusion

Die Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank gehen offenbar schneller voran als vermutet – nach einer Woche Gespräche konkretisierten sich die Vorhaben schon so weit, dass man den Aufsichtsrat über den Stand der Dinge unterrichten konnte. [mehr]

Die Software des Todes?

Das Fliegen „schwerer als Luft“ war seit den Anfangstagen der Fliegerei eine riskante Angelegenheit – gewichtige Gegenstände sind aus physikalischen Gründen der Fortbewegung in der Atmosphäre eher abgeneigt. Den Motorflug zu verbessern, schneller und sicherer zu machen, ist seit einem guten Jahrhundert Maß und Mitte jener Hersteller, die sich dem Flugverkehr verschrieben haben. [mehr]

Huawei: Der Bit- und Byte-Hells Angel des Internetzeitalters

Einig sind sich die Westeuropäer, wenn es um die Grundeigenschaften geht, die man dem chinesischen Milliardenkonzern Huawei zuschreibt. Der ist auf fast allen denkbaren Technologiefeldern tätig, und das nicht erst seit gestern. Seit Jahr und Tag arbeitet die Deutsche Telekom mit dem Netzwerkausrüster zusammen, kaum ein Telekommunikationsunternehmen kommt an den Chinesen vorbei. Genau das ist das Problem. [mehr]

Coming soon? Deutsche Commerzbank AG

Die Fusion der beiden noch verbliebenen deutschen Privatbanken von größerer Bedeutung wird immer mal wieder als Möglichkeit ventiliert, um aus den zwei geschrumpften Geldhäusern einen Player zu schmieden, der international auftreten kann. [mehr]

Ein europäischer Champion steckt ein

Das Top-Produkt des multinationalen Luftfahrtkonzerns wollte am Ende niemand mehr haben: Airbus und seine A 380, das war von Anfang an eine Liebes- wie auch Leidensgeschichte. [mehr]

Wohnt der Chinese bei dir?

Der Riesenkonzern Huawei weist zwei ganz besondere Merkmale auf: Zum einen ist er dem Durchschnittsbürger weitgehend unbekannt. Zum anderen aber bevölkert er fast jedes deutsche Heim – ohne dass es der Kunde von Telekom oder Vodafone oder Telefonica überhaupt merkt. Das genau macht Huawei zum beliebten Objekt von Verschwörungstheorien, aber auch ernsthaften Sicherheitsbedenken. [mehr]

Was die Preise bewegt: Im Internet ist es der Kunde

Die ärgerlichen Preissprünge an Tankstellen sind inzwischen legendär – und immer wieder Gegenstand von Ermittlungen, etwa des ADAC, wann und wo man günstiger tanken kann. Die Muster ergeben zeitabhängige Schwankungen – Am Montagmorgen etwa wird es teuer, am Samstagnachmittag dagegen günstiger – für ein und dasselbe Produkt. „Dynamische Preisgestaltung“ nennt das eine Studie der Unternehmensberatung Price Waterhouse Cooper (PWC). Und Überraschung: Die Mehrheit der Kunden akzeptiert diese. [mehr]

China zwischen Traum und Alptraum

Dass die Weltbörsen am Freitag zu einer deutlichen Erholung aufbrachen, obwohl zum Beispiel in Europa das Brexit-Chaos einer Lösung nicht nennenswert nähergekommen ist, hat man diesmal China (und den USA) zu verdanken. Der amerikanische Finanzminister Mnuchin soll die Aufhebung von Importzöllen gegenüber China ventiliert haben. Das allein reichte schon für den Börsenaufschwung. [mehr]

Rosenkrieg in Virtuell-Amazonien

Amazon hat seinen Namen, weil jener lange, unruhige Fluss in Südamerika eine ganze Region prägt, vieles mit sich reißt, wenn er mal über die Ufer tritt, und ansonsten ein undurchdringliches Dickicht nährt und erhält: Den Regenwald. Welcher dieser Aspekte bei der Namenswahl durch Jeff Bezos den Ausschlag gab – eines kam sicher nicht vor: Privatkriege. [mehr]

Der große Disruptor

Amazon bleibt gefährlich. Auch der jüngste Absturz der Technologie-Aktien an der NASDAQ und den Börsen weltweit kann den Branchenführer nicht erschüttern. Aber – welche Branche eigentlich?

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20 Jahre – und immer noch fremd

Die europäische Gemeinschaftswährung hat Geburtstag – 20 Jahre gibt es den Euro schon, aber es scheint, als hätten sich viele Europäer noch nicht mit ihm angefreundet. Als es losging am 1. Januar 1999, waren die Skeptiker wohl in der Überzahl. [mehr]

Es wird weiter geflutet

Die EZB ist mit sich im Reinen. Zufrieden gaben sich die Notenbanker in dieser Woche mit ihrem Anleihenkaufprogramm, das mitnichten auslaufe, so Mario Draghi. Denn man wird Staats- und Unternehmensanleihen bei Fälligkeit ersetzen, so dass man davon ausgehen darf, dass die investierten 2,6 Billionen Euro auch investiert bleiben. Außerdem scheint sich die Europäische Zentralbank den Schritt offenzuhalten, bei Bedarf wieder am Anleihenmarkt aufzutreten. [mehr]

Wer zahlt eigentlich für den Handelskrieg?

Zölle und Handelsbarrieren kosten – und zwar alle Beteiligten. Der vermeintliche Schutz der heimischen Wirtschaft ist fast immer teuer erkauft. Seit dem 24. September dieses Jahres belasten die Vereinigten Staaten Produkte aus China mit neuen Zöllen – das sind Erzeugnisse im Wert von 250 Milliarden Dollar. [mehr]

Welthandel am Scheideweg

America First – der prägnante, wenn auch nicht sonderlich intelligente Wahlspruch des aktuellen US-Präsidenten begleitet diesen auch zum G20-Gipfel in Buenos Aires, wo eher dicke Luft herrscht. Donald Trump steht kurz davor, weitere Handelshemmnisse aufzubauen in dem Irrglauben, man könne Industriearbeitsplätze, die längst vergangenen Produktionszeiten angehören, quasi auf staatliche Anordnung hin wiederbeleben. [mehr]

Die Brexit-Dealer

Manche vergleichen es schon mit der Suez-Krise 1956: Im Glauben, noch das unbesiegbare Empire des 19. Jahrhunderts zu sein, hatten die Briten zusammen mit Frankreich und Israel versucht, den vom ägyptischen Präsidenten Nasser verstaatlichten Suez-Kanal militärisch zurückzuerobern. Ein leichter Klaps durch die amerikanischen „Vettern“ genügte, um dem Spuk ein Ende zu machen. [mehr]

Die Welt im Schuldensumpf

Wer glaubt, er sei schuldenfrei, befindet sich selbst mit ausgeglichenem Konto und reichlich vorhandenem Vermögen in einem bedauerlichen Zustand des Irrtums. Weltweit versinken Haushalte, Unternehmen und Staaten im Schuldensumpf, und da entfallen riesige Summen auch auf den Einzelnen, ob er nun davon weiß oder nicht.

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Das Schwein ist längst geschlachtet

Der höchste Feiertag des deutschen Sparkassenwesens lockt nach wie vor junge Kunden in die Filialen – jedesmal Ende Oktober, sinnfälligerweise in gewissem Abstand zum weihnachtlichen Geschenke-Kaufrausch, der so manches Sparguthaben eher aufzehrt als befüllt. Der Vermarktung des rituellen Geldtages stehen inzwischen allerdings handfeste Hindernisse entgegen. Reinhard Schlieker sucht nach dem Anti-Spar-Schwein. [mehr]

Wer hat eigentlich was gegen Speicher?

An den Börsen unterbewertet, weil nicht „sexy“: die Anbieter von Speicherlösungen. Warum eigentlich? Wer den Speicherplatz bietet, beherrscht die Welt, die schöne neue. Netzwerklösungen sind das Gold des digitalen Zeitalters. Konzerne wie Apple oder Amazon haben das längst erkannt. Sie scheffeln ihr Geld längst nicht mehr mit Hardware oder im Handel, wie Reinhard Schlieker zu bedenken gibt. [mehr]

Was erlauben Diesel?

Es ist zu vermuten, dass wir demnächst mit der frohen Botschaft versehen werden, dass man mit Steuergeld an der Fahrverbotsmisere arbeiten will, die man mit viel Steuergeld erst herbeigeführt hat. Das ist unnötig, ärgerlich und richtiggehend gefährlich. Die Organisationen, die die Misere erst groß machen, haben etwas gemein mit den treibenden Kräften in Zeiten der Hexenverbrennungen – meint Reinhard Schlieker. [mehr]

Wirecard lehrt das Fürchten

Das Technologieunternehmen Wirecard (mit angeschlossener Bank) bewegt derzeit zu Recht die Gemüter – der wohl so gut wie sichere Aufstieg in den DAX nur einer der Gründe dafür. Mit dem Aufstieg kommt Publizität, für das weltweit tätige Unternehmen Licht und Schatten zugleich. Die Frankfurter Bankenwelt aber blickt in einen Abgrund, wie Reinhard Schlieker treffsicher bemerkt. [mehr]

Bayer und der Flopzukauf

Eigentlich hätte es in die Bewertung des Monsanto-Konzerns einfließen müssen: das schlechte Renommee. Vielleicht ist das sogar geschehen? Wieviel Abschlag das hätte geben sollen, das wissen nur die Götter. Aber wir wissen: Es hätte viel sein müssen. Der Ruf des Unternehmens aus dem US-Bundesstaat Missouri ist dermaßen schlecht, dass viele, viele Millionen auf dem Spiel stehen, allein durch Klagen im klagefreudigen Amerika. Reinhard Schlieker kommentiert. [mehr]

Seltsames – vorläufig nur aus Duisburg

Wäre die Stadt Duisburg eine Aktie, so müsste nun wohl die Dividende ausfallen, mindestens. Denn wirtschaftlich gesehen geschieht dort Seltsames zuhauf. Und damit ist nicht nur das in diesen Breiten eher ungewöhnlich gehäufte Auftreten von Cannabis-Pflanzen gemeint, sondern eine ganz andere Zuwandererspezies. Was diese wiederum mit den Börsen im Lande zu tun hat, weiß Reinhard Schlieker. [mehr]

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22 / 2019

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