boerse am sonntag - headline

Schliekers Woche

Die Welt im Schuldensumpf

Wer glaubt, er sei schuldenfrei, befindet sich selbst mit ausgeglichenem Konto und reichlich vorhandenem Vermögen in einem bedauerlichen Zustand des Irrtums. Weltweit versinken Haushalte, Unternehmen und Staaten im Schuldensumpf, und da entfallen riesige Summen auch auf den Einzelnen, ob er nun davon weiß oder nicht.

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Das Schwein ist längst geschlachtet

Der höchste Feiertag des deutschen Sparkassenwesens lockt nach wie vor junge Kunden in die Filialen – jedesmal Ende Oktober, sinnfälligerweise in gewissem Abstand zum weihnachtlichen Geschenke-Kaufrausch, der so manches Sparguthaben eher aufzehrt als befüllt. Der Vermarktung des rituellen Geldtages stehen inzwischen allerdings handfeste Hindernisse entgegen. Reinhard Schlieker sucht nach dem Anti-Spar-Schwein. [mehr]

Wer hat eigentlich was gegen Speicher?

An den Börsen unterbewertet, weil nicht „sexy“: die Anbieter von Speicherlösungen. Warum eigentlich? Wer den Speicherplatz bietet, beherrscht die Welt, die schöne neue. Netzwerklösungen sind das Gold des digitalen Zeitalters. Konzerne wie Apple oder Amazon haben das längst erkannt. Sie scheffeln ihr Geld längst nicht mehr mit Hardware oder im Handel, wie Reinhard Schlieker zu bedenken gibt. [mehr]

Was erlauben Diesel?

Es ist zu vermuten, dass wir demnächst mit der frohen Botschaft versehen werden, dass man mit Steuergeld an der Fahrverbotsmisere arbeiten will, die man mit viel Steuergeld erst herbeigeführt hat. Das ist unnötig, ärgerlich und richtiggehend gefährlich. Die Organisationen, die die Misere erst groß machen, haben etwas gemein mit den treibenden Kräften in Zeiten der Hexenverbrennungen – meint Reinhard Schlieker. [mehr]

Wirecard lehrt das Fürchten

Das Technologieunternehmen Wirecard (mit angeschlossener Bank) bewegt derzeit zu Recht die Gemüter – der wohl so gut wie sichere Aufstieg in den DAX nur einer der Gründe dafür. Mit dem Aufstieg kommt Publizität, für das weltweit tätige Unternehmen Licht und Schatten zugleich. Die Frankfurter Bankenwelt aber blickt in einen Abgrund, wie Reinhard Schlieker treffsicher bemerkt. [mehr]

Bayer und der Flopzukauf

Eigentlich hätte es in die Bewertung des Monsanto-Konzerns einfließen müssen: das schlechte Renommee. Vielleicht ist das sogar geschehen? Wieviel Abschlag das hätte geben sollen, das wissen nur die Götter. Aber wir wissen: Es hätte viel sein müssen. Der Ruf des Unternehmens aus dem US-Bundesstaat Missouri ist dermaßen schlecht, dass viele, viele Millionen auf dem Spiel stehen, allein durch Klagen im klagefreudigen Amerika. Reinhard Schlieker kommentiert. [mehr]

Seltsames – vorläufig nur aus Duisburg

Wäre die Stadt Duisburg eine Aktie, so müsste nun wohl die Dividende ausfallen, mindestens. Denn wirtschaftlich gesehen geschieht dort Seltsames zuhauf. Und damit ist nicht nur das in diesen Breiten eher ungewöhnlich gehäufte Auftreten von Cannabis-Pflanzen gemeint, sondern eine ganz andere Zuwandererspezies. Was diese wiederum mit den Börsen im Lande zu tun hat, weiß Reinhard Schlieker. [mehr]

Thyssenkrupp: Eine gewisse Stabilität...

Thyssenkrupp stand vor der Überschuldung, riesige Fehlinvestitionen in Brasilien und den USA lasteten auf der Bilanz, und das jüngste Joint-Venture-Geschäft mit Tata Steel aus Indien ist eher Nothilfe als ein guter Deal. Gegen eine ruhig und besonnen geplante Abspaltung spricht nichts – siehe Siemens. Dazu braucht man aber eine fachkundige Führung der Krupp-Stiftung und einen schlagkräftigen Vorstand. Was man nicht braucht, sind Zockerbuden wie zum Beispiel Elliott, meint Reinhard Schlieker. [mehr]

Mr. Trump ist schlecht fürs Business

Ist Deutschland völlig unter der Knute Russlands, macht die deutsche Industrie schlechte „Deals“ mit Mr. Putin? Eher klang es in Washington als Reaktion auf den Helsinki-Gipfel, als ob Putin seinerseits Trump in der Hand habe. Und ob sich die die US-Wirtschaft besonders über die Ergebnise des Helsinki-Gipfel gefreut hat? Und überhaupt: Was versteht Trump denn schon von Gas-Pipelines? Reinhard Schlieker hat da eine Vermutung. [mehr]

Der amerikanische Stahltraum

Trumps politische Bilanz sieht für seine Wähler, und vermutlich auch für eine erkleckliche Zahl von Nichtwählern, gar nicht schlecht aus. Die Wahlen zum Kongress im Spätherbst möchte Trump natürlich zu einem fulminanten Sieg der Republikaner werden lassen, auch wenn die Eliten der Republikanischen Partei immer noch fremdeln mit dem seltsamen Präsidenten. Das wäre ein Fanal für Trump, wie Reinhard Schlieker weiß. [mehr]

Gefährliche Triebe

Was ein US-Präsident an- beziehungsweise ausrichten kann, zeigte sich derzeit an die Börsenkursen europäischer Autohersteller. Die wirre Idee von Donald Trump, das Rad gleichzeitig zurückdrehen und neu erfinden zu können, beschert Verluste in Serie. Ironischerweise besonders betroffen: BMW, bekanntlich größter Exporteur der Vereinigten Staaten für einige Autotypen. [mehr]

Trumps Sanktionen – gegen Europa

Die faktische Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch den amerikanischen Präsidenten wirbelt die Weltpolitik durcheinander – und den weltweiten Handel ebenso. Profitieren werden die Chinesen, den Schaden haben die Europäer, und hier zuerst wir, die Deutschen. [mehr]

Das griechische Rätsel

Der Nordosten Kretas gilt als wohlhabend. In der Bucht von Elounda zum Beispiel kleben die besten Hotels der Insel an der Felsküste, die Natur ist einzigartig, die Dörfer in der näheren Umgebung je nach Bedarf touristisch geprägt oder „ursprünglich“, wie man es ja wohl nennt, wenn zerfallende Mauern und verwitterte Holztüren die Szenerie prägen. Besagte Hotels jedenfalls sind nicht schuld, wenn die Arbeitslosenquote noch über den ziemlich skandalösen 21 Prozent Griechenlands insgesamt liegt. [mehr]

IWF und Weltbank – auf verlorenem Posten?

Die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank, jener Institutionen, die eine internationale Wirtschaftsentwicklung im Auge und Besserung im Sinn haben sollen, gerät dieses Jahr zum Schaulaufen. Im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint die Erkenntnis, dass freier Handel kein Nullsummenspiel ist, auf verlorenem Posten zu stehen. Doch die Signale aus Europa sind keinen Deut besser. [mehr]

Viele schöne Dinge – lieber bestaunen als besitzen

So richtig etwas über Gold sagen könnte König Midas – der dem Mythos nach die Gabe erhielt, alles, was berührte, zu Gold werden zu lassen. Dumm wie er wohl war, so eine Art Trump der antiken Sage, bedachte er die Folgen seines Handelns nicht. Wie aktuell doch die antike Mythenwelt sein kann – gerade auch für Anleger. [mehr]

Datenkraken: Gekommen, um zu bleiben

Am Markt hervorragend positioniert, das Geschäftsmodell erfolgsversprechend und klug durchdacht, die Margen mehr als zufriedenstellend, für die Zukunft gut aufgestellt. Seit drei Wochen ist die Siemens-Tochter „Healthineers“ nun an der Börse. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte die Aktie bereits deutlich zulegen, könnte langfristig gesehen aber immer noch ein Schnäppchen sein. Vorausgesetzt sie hält, was sie zu versprechen scheint. Reinhard Schlieker kommentiert. [mehr]

Patriotisches Bier! Trump stärkt das Nationalgefühl!

Lediglich 1,5 US-Cent wird ein Sechserpack Bier in den Vereinigten Staaten teurer, nachdem Präsident Trump die angekündigten Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl auf den Weg gebracht hat. Da freut sich die Nation. Und Reinhard Schlieker jubelt mit. Doch um was geht es hier eigentlich? [mehr]

Es ist noch nicht zuende

Die Zeiten eines stetigen Aufwärtstrends an den Börsen scheinen erst einmal vorbei – bemerkenswert an den Crashs der letzten zehn Tage waren dabei die Zwischenerholungen: Sie schienen keinem erkennbaren Muster zu folgen. Ist das ein beruhigendes Zeichen? Oder ganz im Gegenteil ein besonders schlechtes? [mehr]

Schon wieder Verluste! Die Anleger flüchten!

Erinnert man sich an DWS? Das war die Fondstochter der Deutschen Bank, die dann Deutsche Asset Management hieß und nun, eine große Neuerung, in DWS umbenannt wird. Und mit großen Getöse an die Börse gehen soll. Sind das die Neuerungen, mit denen das große deutsche Geldhaus in eine bessere Zukunft aufbrechen will? Reinhard Schlieker hat große Zweifel. [mehr]

A Salesman on the summit

Da war er also, der mächtigste Mann der Welt – und seine Rede vor dem World Economic Forum in Davos enttäuschte weder die Erwartungen der Gegner noch die der Anhänger. Welt- und wirtschaftspolitisch ist indes außer Spesen kaum was gewesen. Donald Trump hat eine eigenwillige Art, den obersten Verkäufer der Wirtschaftsleistung seines Landes zu geben, wie Reinhard Schlieker mit eigenen Augen sehen durfte. [mehr]

Die Hate-Hysteriker kommen uns teuer

Das seit erst einigen Tagen in Kraft befindliche Netzwerk-Durchsetzungsgesetz entfaltet seine verheerende Wirkung schneller als gedacht – und wenn die Entwicklung so weitergeht, wird auch die deutsche Wirtschaft unter diesem Bruch aller rechtsstaatlichen Traditionen zu leiden haben, wie Reinhard Schlieker feststellt. [mehr]

Lufthansa springt ab: EU beschert Niki überraschendes Grounding

Das war’s dann wohl. Der nächste Pleiteflieger bleibt am Boden. Diesmal ist es aber nicht nur ein Opfer von Misswirtschaft oder Größenwahn. Speziell die EU-Bürokratie muss sich einiges fragen lassen, wie Reinhard Schlieker kopfschüttelnd feststellt. [mehr]

Deutsche Bank: Wo bleibt die Größe?

Schon mehrere Generationen von Vorständen haben sich an der Neuausrichtung der Deutschen Bank versucht – teure Irrtümer kamen dabei heraus, Ausflüge ins Unbekannte und vor allem ins Unerquickliche. Charakteristikum jeweils nach dem Abtritt eines Reformers, Change-Managers oder Sanierers: Nichts blieb, wie es schon immer war, und kaum etwas konnte sich so etablieren, wie es nur kurz zuvor gestaltet geworden war. [mehr]

20 Jahre Xetra: Börse ohne Geschrei

Am 28. November 1997 ging das elektronische Handelssystem Xetra an den Start. Damit begann ein Epochenwechsel: Die gestikulierenden Händler auf dem Parkett wurden nun zu einer aussterbenden Spezies. Nach und nach verlor der Börsensaal seine Bedeutung als Handelsplatz. Heute ist das „Image“ des Saals mit seiner klackernden DAX-Tafel mehr wert als alles, was dort noch umgesetzt wird. [mehr]

Die Crash Queen von München

Eine Frau aus einfachen Verhältnissen, also sozusagen dem Subprime-Niveau im München des 19. Jahrhunderts, sorgte für den ersten großen Anleger-Betrugsfall des jungen Kaiserreichs. Ähnlich wie Robin Hood, nur anders, nahm sie von den Ärmeren und gab – niemanden. Das von ihr gegründete Bankhaus bestand aus Schall und Rauch und einer Menge Geldsäcke in Truhen und Schränken. Ein Sittenbild mit Bezug zur heutigen Börsenlandschaft. [mehr]

Die Vertreibung aus dem Steuerparadies

Poetisch, paradiesisch: Warum nur werden „Tax Havens“ mit so wohlklingenden Namen bedacht? Die Steueroase gaukelt Anlegern und vor allem solchen, die gerne welche wären, geradezu das wunderschöne Bild von wogenden Palmen und klarem Brunnenwasser vor, inmitten der Steuerwüste andernorts. Vielleicht eine Freud’sche Fehlleistung? Denn nach außen hin gibt sich alle empört. Vor allem diejenigen, die einen Tax Haven zum eigenen Vorteil nutzen. [mehr]

Die Elektroniker sind nicht zu bremsen

Natürlich sieht man es auch an den Aktienkursen – gerade hat Apple wieder einmal Quartalszahlen vorgelegt, die jeden Skeptiker widerlegen. Die schöne neue Welt der Elektronik hat offenbar so viele Fans, dass es uns angst und bange sein darf – nicht um die Konzerne, sondern um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. [mehr]

Der ferne Osten leuchtet rot

Nach dem Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas, KPC, fand bei den meisten ausländischen Beobachtern am meisten Aufmerksamkeit, dass der mächtigste Mann im Lande, Xi Jinping, nun der allermächtigste geworden ist. Mit sorgfältig plazierten Reden untermauert er dies. Für Anleger ist diese Konstellation Fluch und Segen zugleich. [mehr]

EU: Der neue Oberste Sowjet

Jean-Claude Juncker, Kopf der Europäischen Kommission, einer nach seinem Willen mächtigen Institution über allem in Europa, agiert erklärtermaßen nach dem Motto: Unsere Ideen sind dann gut und richtig, wenn sich der Protest in Grenzen hält und man seine Vorhaben durchdrücken kann. Wo ginge das besser als unter dem Etikett Umwelt- oder besser noch „Klimaschutz“? Anleger sollten jedenfalls in Batteriehersteller und Autokranbauer investieren. Warum? [mehr]

Alibaba: da ist Musik drin!

Auf internationalem Parkett schadet es nicht, die englische Sprache zu beherrschen. Oder gar ein Lehrer derselben zu sein – was dem poetisch begabten Mark Knopfler und seiner Rockgruppe Dire Straits sicher zugutekam, als er seinen Aushilfsjob als Lehrer an exakt jenen Nagel hängte, von welchem er zuvor die Gitarre abgenommen hatte. Auch bei Jack Ma ist Musik drin. Und damit bei Alibaba. [mehr]

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