boerse am sonntag - headline

Schliekers Woche

Thyssenkrupp: Eine gewisse Stabilität...

Thyssenkrupp stand vor der Überschuldung, riesige Fehlinvestitionen in Brasilien und den USA lasteten auf der Bilanz, und das jüngste Joint-Venture-Geschäft mit Tata Steel aus Indien ist eher Nothilfe als ein guter Deal. Gegen eine ruhig und besonnen geplante Abspaltung spricht nichts – siehe Siemens. Dazu braucht man aber eine fachkundige Führung der Krupp-Stiftung und einen schlagkräftigen Vorstand. Was man nicht braucht, sind Zockerbuden wie zum Beispiel Elliott, meint Reinhard Schlieker. [mehr]

Mr. Trump ist schlecht fürs Business

Ist Deutschland völlig unter der Knute Russlands, macht die deutsche Industrie schlechte „Deals“ mit Mr. Putin? Eher klang es in Washington als Reaktion auf den Helsinki-Gipfel, als ob Putin seinerseits Trump in der Hand habe. Und ob sich die die US-Wirtschaft besonders über die Ergebnise des Helsinki-Gipfel gefreut hat? Und überhaupt: Was versteht Trump denn schon von Gas-Pipelines? Reinhard Schlieker hat da eine Vermutung. [mehr]

Der amerikanische Stahltraum

Trumps politische Bilanz sieht für seine Wähler, und vermutlich auch für eine erkleckliche Zahl von Nichtwählern, gar nicht schlecht aus. Die Wahlen zum Kongress im Spätherbst möchte Trump natürlich zu einem fulminanten Sieg der Republikaner werden lassen, auch wenn die Eliten der Republikanischen Partei immer noch fremdeln mit dem seltsamen Präsidenten. Das wäre ein Fanal für Trump, wie Reinhard Schlieker weiß. [mehr]

Gefährliche Triebe

Was ein US-Präsident an- beziehungsweise ausrichten kann, zeigte sich derzeit an die Börsenkursen europäischer Autohersteller. Die wirre Idee von Donald Trump, das Rad gleichzeitig zurückdrehen und neu erfinden zu können, beschert Verluste in Serie. Ironischerweise besonders betroffen: BMW, bekanntlich größter Exporteur der Vereinigten Staaten für einige Autotypen. [mehr]

Trumps Sanktionen – gegen Europa

Die faktische Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch den amerikanischen Präsidenten wirbelt die Weltpolitik durcheinander – und den weltweiten Handel ebenso. Profitieren werden die Chinesen, den Schaden haben die Europäer, und hier zuerst wir, die Deutschen. [mehr]

Das griechische Rätsel

Der Nordosten Kretas gilt als wohlhabend. In der Bucht von Elounda zum Beispiel kleben die besten Hotels der Insel an der Felsküste, die Natur ist einzigartig, die Dörfer in der näheren Umgebung je nach Bedarf touristisch geprägt oder „ursprünglich“, wie man es ja wohl nennt, wenn zerfallende Mauern und verwitterte Holztüren die Szenerie prägen. Besagte Hotels jedenfalls sind nicht schuld, wenn die Arbeitslosenquote noch über den ziemlich skandalösen 21 Prozent Griechenlands insgesamt liegt. [mehr]

IWF und Weltbank – auf verlorenem Posten?

Die Frühjahrstagung von IWF und Weltbank, jener Institutionen, die eine internationale Wirtschaftsentwicklung im Auge und Besserung im Sinn haben sollen, gerät dieses Jahr zum Schaulaufen. Im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint die Erkenntnis, dass freier Handel kein Nullsummenspiel ist, auf verlorenem Posten zu stehen. Doch die Signale aus Europa sind keinen Deut besser. [mehr]

Viele schöne Dinge – lieber bestaunen als besitzen

So richtig etwas über Gold sagen könnte König Midas – der dem Mythos nach die Gabe erhielt, alles, was berührte, zu Gold werden zu lassen. Dumm wie er wohl war, so eine Art Trump der antiken Sage, bedachte er die Folgen seines Handelns nicht. Wie aktuell doch die antike Mythenwelt sein kann – gerade auch für Anleger. [mehr]

Datenkraken: Gekommen, um zu bleiben

Am Markt hervorragend positioniert, das Geschäftsmodell erfolgsversprechend und klug durchdacht, die Margen mehr als zufriedenstellend, für die Zukunft gut aufgestellt. Seit drei Wochen ist die Siemens-Tochter „Healthineers“ nun an der Börse. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte die Aktie bereits deutlich zulegen, könnte langfristig gesehen aber immer noch ein Schnäppchen sein. Vorausgesetzt sie hält, was sie zu versprechen scheint. Reinhard Schlieker kommentiert. [mehr]

Patriotisches Bier! Trump stärkt das Nationalgefühl!

Lediglich 1,5 US-Cent wird ein Sechserpack Bier in den Vereinigten Staaten teurer, nachdem Präsident Trump die angekündigten Einfuhrzölle auf Aluminium und Stahl auf den Weg gebracht hat. Da freut sich die Nation. Und Reinhard Schlieker jubelt mit. Doch um was geht es hier eigentlich? [mehr]

Es ist noch nicht zuende

Die Zeiten eines stetigen Aufwärtstrends an den Börsen scheinen erst einmal vorbei – bemerkenswert an den Crashs der letzten zehn Tage waren dabei die Zwischenerholungen: Sie schienen keinem erkennbaren Muster zu folgen. Ist das ein beruhigendes Zeichen? Oder ganz im Gegenteil ein besonders schlechtes? [mehr]

Schon wieder Verluste! Die Anleger flüchten!

Erinnert man sich an DWS? Das war die Fondstochter der Deutschen Bank, die dann Deutsche Asset Management hieß und nun, eine große Neuerung, in DWS umbenannt wird. Und mit großen Getöse an die Börse gehen soll. Sind das die Neuerungen, mit denen das große deutsche Geldhaus in eine bessere Zukunft aufbrechen will? Reinhard Schlieker hat große Zweifel. [mehr]

A Salesman on the summit

Da war er also, der mächtigste Mann der Welt – und seine Rede vor dem World Economic Forum in Davos enttäuschte weder die Erwartungen der Gegner noch die der Anhänger. Welt- und wirtschaftspolitisch ist indes außer Spesen kaum was gewesen. Donald Trump hat eine eigenwillige Art, den obersten Verkäufer der Wirtschaftsleistung seines Landes zu geben, wie Reinhard Schlieker mit eigenen Augen sehen durfte. [mehr]

Die Hate-Hysteriker kommen uns teuer

Das seit erst einigen Tagen in Kraft befindliche Netzwerk-Durchsetzungsgesetz entfaltet seine verheerende Wirkung schneller als gedacht – und wenn die Entwicklung so weitergeht, wird auch die deutsche Wirtschaft unter diesem Bruch aller rechtsstaatlichen Traditionen zu leiden haben, wie Reinhard Schlieker feststellt. [mehr]

Lufthansa springt ab: EU beschert Niki überraschendes Grounding

Das war’s dann wohl. Der nächste Pleiteflieger bleibt am Boden. Diesmal ist es aber nicht nur ein Opfer von Misswirtschaft oder Größenwahn. Speziell die EU-Bürokratie muss sich einiges fragen lassen, wie Reinhard Schlieker kopfschüttelnd feststellt. [mehr]

Deutsche Bank: Wo bleibt die Größe?

Schon mehrere Generationen von Vorständen haben sich an der Neuausrichtung der Deutschen Bank versucht – teure Irrtümer kamen dabei heraus, Ausflüge ins Unbekannte und vor allem ins Unerquickliche. Charakteristikum jeweils nach dem Abtritt eines Reformers, Change-Managers oder Sanierers: Nichts blieb, wie es schon immer war, und kaum etwas konnte sich so etablieren, wie es nur kurz zuvor gestaltet geworden war. [mehr]

20 Jahre Xetra: Börse ohne Geschrei

Am 28. November 1997 ging das elektronische Handelssystem Xetra an den Start. Damit begann ein Epochenwechsel: Die gestikulierenden Händler auf dem Parkett wurden nun zu einer aussterbenden Spezies. Nach und nach verlor der Börsensaal seine Bedeutung als Handelsplatz. Heute ist das „Image“ des Saals mit seiner klackernden DAX-Tafel mehr wert als alles, was dort noch umgesetzt wird. [mehr]

Die Crash Queen von München

Eine Frau aus einfachen Verhältnissen, also sozusagen dem Subprime-Niveau im München des 19. Jahrhunderts, sorgte für den ersten großen Anleger-Betrugsfall des jungen Kaiserreichs. Ähnlich wie Robin Hood, nur anders, nahm sie von den Ärmeren und gab – niemanden. Das von ihr gegründete Bankhaus bestand aus Schall und Rauch und einer Menge Geldsäcke in Truhen und Schränken. Ein Sittenbild mit Bezug zur heutigen Börsenlandschaft. [mehr]

Die Vertreibung aus dem Steuerparadies

Poetisch, paradiesisch: Warum nur werden „Tax Havens“ mit so wohlklingenden Namen bedacht? Die Steueroase gaukelt Anlegern und vor allem solchen, die gerne welche wären, geradezu das wunderschöne Bild von wogenden Palmen und klarem Brunnenwasser vor, inmitten der Steuerwüste andernorts. Vielleicht eine Freud’sche Fehlleistung? Denn nach außen hin gibt sich alle empört. Vor allem diejenigen, die einen Tax Haven zum eigenen Vorteil nutzen. [mehr]

Die Elektroniker sind nicht zu bremsen

Natürlich sieht man es auch an den Aktienkursen – gerade hat Apple wieder einmal Quartalszahlen vorgelegt, die jeden Skeptiker widerlegen. Die schöne neue Welt der Elektronik hat offenbar so viele Fans, dass es uns angst und bange sein darf – nicht um die Konzerne, sondern um unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. [mehr]

Der ferne Osten leuchtet rot

Nach dem Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas, KPC, fand bei den meisten ausländischen Beobachtern am meisten Aufmerksamkeit, dass der mächtigste Mann im Lande, Xi Jinping, nun der allermächtigste geworden ist. Mit sorgfältig plazierten Reden untermauert er dies. Für Anleger ist diese Konstellation Fluch und Segen zugleich. [mehr]

EU: Der neue Oberste Sowjet

Jean-Claude Juncker, Kopf der Europäischen Kommission, einer nach seinem Willen mächtigen Institution über allem in Europa, agiert erklärtermaßen nach dem Motto: Unsere Ideen sind dann gut und richtig, wenn sich der Protest in Grenzen hält und man seine Vorhaben durchdrücken kann. Wo ginge das besser als unter dem Etikett Umwelt- oder besser noch „Klimaschutz“? Anleger sollten jedenfalls in Batteriehersteller und Autokranbauer investieren. Warum? [mehr]

Alibaba: da ist Musik drin!

Auf internationalem Parkett schadet es nicht, die englische Sprache zu beherrschen. Oder gar ein Lehrer derselben zu sein – was dem poetisch begabten Mark Knopfler und seiner Rockgruppe Dire Straits sicher zugutekam, als er seinen Aushilfsjob als Lehrer an exakt jenen Nagel hängte, von welchem er zuvor die Gitarre abgenommen hatte. Auch bei Jack Ma ist Musik drin. Und damit bei Alibaba. [mehr]

Abenteuer Kryptowährung: Bitcoins auf der Achterbahn

Vielleicht ist es eines der letzten großen Abenteuer der Menschheit: In den unermesslichen Weiten der elektronischen Parallelwelt unserer Zeit scheinen Werte nur darauf zu warten, „geschürft“ zu werden, gerade so, als seien solche Währungseinheiten wie Bitcoins nur in den elektrischen Strömen versteckt und könnten wie Schätze gehoben werden. Oder ist alles ein riesiger Betrug an gutgläubigen Investoren? Reinhard Schlieker hat da eine Vermutung. [mehr]

Am Notausgang kostet's extra

Die Aktie der Air Berlin plc, in England gelistet, ist ein schöner deutscher Pennystock geworden. Bei um die dreißig Cent sind Schwankungen im zweistelligen Prozentbereich nun die Regel. Für die 53 Prozent der Aktien des Unternehmens, die sich im Streubesitz befinden, gibt es wohl wenig Hoffnung auf das Erreichen irgendeiner nennenswerten Kursflughöhe. Inzwischen dürfte auch den Inhabern diverser Anleihen der insolventen Linie wenig Gutes schwanen. [mehr]

Euro ante portas

Noch zu Jahresbeginn rechneten namhafte Banken damit, dass der Euro unter die Parität zum Dollar fallen würde. Das, was seitdem passiert ist, könnte einen veranlassen, über die Sinnhaftigkeit von Prognosen zu Aktien- und Devisenbörsen ganz generell mal neu nachzudenken. Aktuell hat die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar seit Jahresbeginn 15 Prozent hinzugewonnen und kürzlich zum ersten Mal seit Jahren die Marke von 1,20 überschritten. [mehr]

Luftlinie durch den Wind

Kann es passieren, dass nicht einmal eine Insolvenz pannenfrei organisiert werden kann? In Berlin, vor allem in Sachen Flugverkehr, wird Unmögliches möglich und Undenkbares wahr. Und das alles kurz vor der Bundestagswahl – und auf dem Rücken der Anleger. [mehr]

Ja, das ist die Berliner Luft...

Air Berlin hat nun statt Gepäck seinen Geist aufgegeben. Das war ja zu erwarten – wenn man fliegt ohne Aufwind, dann passiert das eben. Die eigentliche Katastrophe aber haben die Emire vom Golf zu verzeichnen: Ihre Fluglinie Emirates ist überall da beteiligt, wo es weh tut, bei Alitalia zum Beispiel auch. Weh tut es nun auch den Besitzern von Air-Berlin-Aktien, wie Reinhard Schlieker feststellt. [mehr]

Micky lässt das Mausen nicht

Walt Disney will nicht mehr teilen. Der US-Unterhaltungsgigant hat, so meint er wohl, lange genug anderen beim Geldverdienen zugesehen – Netflix etwa, wo die Produkte des Film- und Serienproduzenten in den USA exklusiv zu sehen sind. Aber nicht mehr lange: Die Mäuse sollen demnächst beim Konzern selbst landen. [mehr]

Boom: Müssen wir uns fürchten?

Eine eigenartige Wirtschaftsmischung beherrscht die Nachrichten, Meldungen, und offenbar die Realität dahinter: Die Unzufriedenheit mit der abnormen Zinslage dringt allerorten zu Gehör. Gleichzeitig aber folgt eine Höhenflugsmeldung der anderen auf dem Fuße, an der Wall Street werden Rekorde gefeiert. Was blüht dem DAX? [mehr]

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26 / 2018

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