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EADS: Kaufempfehlung für Aktie

Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (WKN 938914) profitierte in den vergangenen Tagen von diversen Analystenkommentaren. Die französische Société Générale stufte die Aktie von „verkaufen“ auf „kaufen“ hoch und korrigierte das Kursziel von 12 auf 26 Euro je Aktie. Nomura bestätigte die Kaufempfehlung und erhöhte das Kursziel von 17 auf 20 Euro je Aktie. Experten der Nord/LB empfehlen das MDAX-Mitglied nun ebenfalls zum Kauf (vorher: „halten“).

elexis-Aktie: Unterstützung hält

Nach einem erfolgreichen Test der Unterstützung bei etwa 9,25 Euro (200-Tage-Linie) überraschte elexis (WKN 508500) mit einem Kurssprung der Aktie. Im laufenden Jahr will der im SDAX notierte Automatisierungstechniker 135 bis 140 Mio. Euro umsetzen und eine operative Gewinnmarge von 6% bis 8% erzielen. Im vergangenen Jahr war der Umsatz von 170,6 auf 126 Mio. Euro geschrumpft, die operative Gewinnmarge von 14,1% auf 4,2% eingebrochen (siehe auch Aktie der Woche).

Nordex: Humpelnder unter den Lahmen

Im Gegensatz zu anderen TecDAX-Mitgliedern hielten sich die Verluste von Nordex (WKN A0D655) in der vergangenen Börsenwoche noch im überschaubaren Rahmen. Grund war eine Hochstufung der Aktie des Windkraftanlagenbauers durch HSBC Trinkaus von „neutral“ auf „übergewichten“ zu Wochenbeginn. Kursziel: 10 Euro. Die Norddeutschen sollen zudem acht Starkwind-Turbinen mit insgesamt 20 Megawatt Leistung für einen irischen Windpark liefern.       

Flop

Infineon: Gerüchteküche brodelt

Anleger flüchteten aus der Infineon Aktie (WKN 623100). Der Chiphersteller muss eine Kartellstrafe in Höhe von 56,7 Mio. Euro aufgrund verbotener Preisabsprachen zahlen. Infolge bereits getätigter Rückstellungen werde das Ergebnis nicht belastet, beruhigte das Unternehmen. Daneben machten Gerüchte um einen möglichen Verkauf der Mobilfunkchip-Sparte an Intel (WKN 855681) die Runde. Infineon beliefert unter anderem Apple, Nokia und Samsung.        

Tipp24: Pech im Spiel

Im Untergrund verschwand das SDAX-Mitglied Tipp24 (WKN 784714). Die Tochter MyLotto24 musste am vergangenen Wochenende insgesamt 19,3 Mio. Euro Gewinne an die Glücksspieler ausschütten, 11,7 Mio. Euro kostete allein der geknackte Jackpot. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde dadurch mit 17,1 Mio. Euro belastet, warnten die Hamburger. Analysten von Cheuvreux bestätigten, davon unbeeindruckt, ihre Bewertung „outperform“ und das Kursziel 40 Euro.

Applied Materials: Im Abwärtssog

Dem allgemeinen Abwärtstrend konnte sich auch der US-Chipindustrieausrüster Applied Materials (WKN 865177) nicht entziehen – trotz besser als erhofft ausgefallener Zahlen. Im zweiten Geschäftsquartal verdienten die Kalifornier 264 Mio. US-Dollar. Zwölf Monate zuvor mussten noch 255 Mio. US-Dollar Verlust ausgewiesen werden. Der Gewinn je Aktie erreichte vor Sonderposten 22 Cent. Der Umsatz zog von 1,02 auf 2,3 Mrd. US-Dollar an. Experten hatten 2,2 Mrd. US-Dollar Umsatz und 21 Cent Gewinn je Aktie prognostiziert.

 

 

21.05.2010 | 00:00

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