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Philips: Gewinnsprung

Der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN 940602) steigerte den Gewinn im dritten Quartal von 176 auf 524 Mio. Euro. Prognose: 365 Mio. Euro. 154 Mio. Euro hatte der Verkauf der Beteiligung am Chiphersteller NXP in die Kasse gespült. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte der Gewinn von 237 auf 517 Mio. Euro zu, vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 344 auf 648 Mio. Euro. Der Umsatz stieg dank der Gesundheits- und der Lichtsparte von 5,62 auf 6,16 Mrd. Euro.

BASF: Zahlenfragmente überraschen

BASF (WKN BASF11) steigerte den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal nach vorläufigen Zahlen von 971 Mio. auf 2,15 Mrd. Euro. Der Umsatz zog von 12,8 auf 15,8 Mrd. Euro an. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung. Im Gesamtjahr will der Chemiekonzern rund 63 Mrd. Euro umsetzen. 2009 waren 50,7 Mrd. Euro, 2008 62,3 Mrd. Euro durch die Bücher geflossen (siehe auch Aktie der Woche).                 

IBM: Optimistischerer Ausblick

IBM (WKN 851399) erhöhte den Gewinn im dritten Quartal von 3,21 auf 3,59 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie zog von 2,40 auf 2,82 US-Dollar an – Experten waren von 2,75 US-Dollar ausgegangen. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stieg der Umsatz von 23,57 auf 24,27 Mrd. US-Dollar. Prognose: 24,1 Mrd. US-Dollar. Im Gesamtjahr sollen je Aktie statt 11,25 nun 11,40 US-Dollar verdient werden. Analysten erwarten bisher 11,30 US-Dollar je Aktie.

Flop

Bank of Amerika: Bilanzkrater

Die Bank of America (WKN 858388) erzielte im dritten Quartal aufgrund von Abschreibungen im Kreditkartengeschäft in Höhe von 10,4 Mrd. US-Dollar einen Fehlbetrag von 7,65 Mrd. US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte die Bank 2,24 Mrd. US-Dollar verloren. Der Verlust je Aktie kletterte von 0,26 auf 0,77 US-Dollar. Vor Sonderposten wurden je Aktie 0,27 US-Dollar verdient. Analysten hatten 0,16 US-Dollar erwartet. Der Umsatz legte von 26,04 auf 26,70 Mrd. US-Dollar zu. Prognose: 27,1 Mrd. US-Dollar.

Morgan Stanley: Gewinneinbruch 

Der Gewinn von Morgan Stanley (WKN 885836) brach im dritten Quartal von 936 auf 313 Mio. US-Dollar beziehungsweise von 0,50 auf 0,05 US-Dollar je Aktie ein. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis sank von +498 auf –91 Mio. US-Dollar, das Ergebnis je Aktie von +0,38 auf –0,07 US-Dollar. Der Umsatz der US-Bank schrumpfte von 8,47 auf 6,78 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 6,4 Mrd. US-Dollar sowie 0,15 US-Dollar Gewinn je Aktie gerechnet.       

ADVA: Umsatzprognose enttäuscht 

Von Juli bis Ende September erzielte ADVA (WKN 510300) 2,43 Mio. Euro Gewinn. In der Vorjahresperiode hatte der im TecDAX notierte Netzwerkausrüster ein ausgeglichenes Ergebnis präsentiert. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog der Gewinn von 1 auf 3,27 Mio. Euro an. Der Umsatz weitete sich von 58,11 auf 80,55 Mio. Euro aus und übertraf damit die eigene Prognose (75 bis 80 Mio. Euro) leicht. Im vierten Quartal sollen 76 bis 81 Mo. Euro umgesetzt werden. Analysten hatten bisher 84 Mio. prognostiziert.    

22.10.2010 | 00:00

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