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Daimler: Milliardenüberschuss

Daimler (WKN 710000) vervielfachte den Überschuss im Zeitraum Juli bis Ende September von 56 Mio. auf 1,61 Mrd. Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte der Gewinn von 470 Mio. auf 2,42 Mrd. Euro zu. Der Umsatz zog von 19,31 auf 25,07 Mrd. Euro an. Im Gesamtjahr soll das EBIT statt 6 Mrd. nun mehr als 7 Mrd. Euro erreichen. Für Mercedes-Benz prognostizieren die Stuttgarter ein EBIT von 4,5 Mrd. Euro, für die Lkw-Sparte von mehr als 1,1 Mrd. Euro.    

Aixtron: Umsatz- und Gewinnsprung

Aixtron (WKN A0WMPJ) steigerte den Gewinn im dritten Quartal von 11,6 auf 56,8 Mio. Euro. Vor Steuern legte der Gewinn (EBT) von 16,9 auf 82,8 Mio. Euro zu, vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 16,7 auf 82,6 Mio. Euro. Der Umsatz des Anbieters von Maschinen für die LED-Produktion weitete sich von 82 auf 212,7 Mio. Euro aus. Im Gesamtjahr sollen nach wie vor rund 750 Mio. Euro umgesetzt werden. In den vergangenen neun Monaten flossen bereits 559,1 Mio. Euro durch die Bücher.

Texas Instruments: Erwartungen übertroffen

Der Quartalsgewinn des US-Chipproduzenten Texas Instruments (WKN 852654) zog von 538 auf 859 Mio. US-Dollar an. Von 0,42 auf 0,71 US-Dollar legte der Gewinn je Aktie zu und übertraf damit die Prognose um 0,02 US-Dollar. Der Umsatz sprang von 2,88 auf 3,74 Mrd. US-Dollar (Prognose: 3,69 Mrd. US-Dollar). Die Texaner rechnen im Schlussquartal mit 0,59 bis 0,67 US-Dollar Gewinn je Aktie und 3,36 auf 3,64 Mrd. US-Dollar Umsatz.

Flop

Singulus: Rotes Quartal

Aufgrund von Auftragsverschiebungen im Solarsegment reduzierte Singulus (WKN 723890) seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 130 bis 135 Mio. auf 118 bis 125 Mio. Euro. Im dritten Quartal erzielte der Spezialmaschinenbauer vor Sonderposten einen Verlust von 5 Mio. Euro (drittes Quartal 2009: - 41,45 Mio. Euro). Zudem sollen insgesamt 67,8 Mio. Euro abgeschrieben werden. Darin enthalten sind 2,3 Mio. Euro für Restrukturierungen. Der Umsatz stieg in den vergangenen drei Monaten von 28,8 auf 31,6 Mio. Euro. 

SAP: Gewinnprognose verfehlt

Der Gewinn von SAP (WKN 716460) stieg im dritten Quartal von 447 auf 501 Mio. Euro – Analysten hatten jedoch mit 560 Mio. Euro gerechnet. Der Umsatz weitete sich auch dank der Übernahme von Sybase wie erwartet von 2,51 auf 3 Mrd. Euro aus. Der Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen legte von 1,94 auf 2,32 Mrd. Euro (Prognose: 2,33 Mrd. Euro) zu, der darin enthaltene Umsatz mit Softwarelizenzen von 525 auf 656 Mio. Euro.

Sprint Nextel: Bilanzkrater vergrößert

Die US-Telefongesellschaft Sprint Nextel (WKN 857165) weitete den Fehlbetrag im dritten Quartal von 478 auf 911 Mio. US-Dollar aus. Der Verlust je Aktie stieg von 0,17 auf 0,30 US-Dollar. Im operativen Geschäft schrumpfte das Minus von 254 auf 213 Mio. US-Dollar. Der Umsatz legte im Vergleich zur Vorjahresperiode von 8,04 auf 8,15 Mrd. US-Dollar zu. Analysten hatten eine Umsatzstagnation sowie 0,28 US-Dollar Verlust je Aktie prognostiziert.

29.10.2010 | 00:00

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