boerse am sonntag - headline

Top


Tops

Siemens: Höhere Dividende

Siemens (WKN 723610) reduzierte den Verlust im vierten Geschäftsquartal von 1,06 Mrd. auf 396 Mio. Euro. Der Umsatz stieg von 19,71 auf 21,23 Mrd. Euro. Alle Sektoren (Industrie, Energie und Medizintechnik) trugen zum Umsatzwachstum bei. Der Auftragseingang erhöhte sich von 18,75 auf 23,47 Mrd. Euro. Im gesamten Geschäftsjahr legte der Gewinn von 2,50 auf 4,07 Mrd. Euro zu. Vor diesem Hintergrund soll die Dividende von 1,60 auf 2,70 Euro je Aktie angehoben werden.  

Henkel: Prognosen übertroffen

Henkel (WKN 604843) steigerte den Quartalsgewinn dank einer wieder brummenden Kleb- und Dichtstoffsparte und florierender Geschäfte im Kosmetikbereich von 180 auf 343 Mio. Euro. Prognose: 280 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von 290 auf 501 Mio. Euro zu. Von Juli bis Ende September kletterte der Umsatz von 3,48 auf 3,96 Mrd. Euro. Analysten hatten 3,8 Mrd. Euro prognostiziert. Die WestLB stufte die Aktie nach Vorlage der Bilanz von „neutral“ auf „add“ hoch.

Jenoptik: Schwarze Bilanz

Der Thüringer Technologiekonzern Jenoptik (WKN 622910) erzielte im Zeitraum Juli bis Ende September 8,4 Mio. Euro Gewinn. In der Vorjahresperiode war noch ein Fehlbetrag von 3,8 Mio. Euro angefallen. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg das Ergebnis von - 1,7 auf +12 Mio. Euro. Alle Sparten (Laser und optische Systeme, Messtechnik, Verteidigung und zivile Systeme) trugen zum Umsatzwachstum von 105,4 auf 134 Mio. Euro bei. Das größte Umsatzplus wurde in der Messtechniksparte (von 22,6 auf 40 Mio. Euro) erzielt.

Flop

Roth & Rau: Gewinnwarnung

Aufgrund von Abschreibungen in Höhe von 8,5 Mio. Euro im Zuge von Projektausfällen brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von Roth & Rau (WKN A0JCZ5) im dritten Quartal von +1,09 auf –3,06 Mio. Euro ein. Der Umsatz legte dagegen von 42,5 auf 70,4 Mio. Euro zu. Im Gesamtjahr sollen nach wie vor 285 Mio. Euro umgesetzt werden. Das EBIT werde jedoch statt maximal 25,6 Mio. nur noch 9 bis 9,5 Mio. Euro erreichen, warnte der Solarindustrie-Ausrüster.

Phoenix Solar: Erwartungen zu optimistisch

Phoenix Solar (WKN A0BVU9) steigerte den Überschuss im dritten Quartal von 0,98 auf 2,26 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte der Gewinn von 2,98 auf 4,26 Mio. Euro zu. Der Umsatz weitete sich von 89,74 auf 95,27 Mio. Euro aus. Analysten hatten teilweise bis zu 118 Mio. Euro Umsatz erwartet. Im Gesamtjahr will das Photovoltaik-Systemhaus nach wie vor 660 bis 700 Mio. Euro umsetzen und vor Zinsen und Steuern 36 bis 40 Mio. Euro verdienen.

Cisco: Ausblick enttäuscht

Im ersten Geschäftsquartal erhöhte der Netzwerkausrüster Cisco Systems (WKN 878841) den Gewinn von 1,79 auf 1,93 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,30 auf 0,34 US-Dollar zu, vor Sonderposten von 0,36 auf 0,42 US-Dollar. Prognose: 0,40 US-Dollar. Der Umsatz stieg wie erwartet von 9,02 auf 10,75 Mrd. US- Dollar. Im laufenden Quartal rechnen die Kalifornier mit einem Umsatzplus von 3 bis 5%, im Gesamtjahr von 9 bis 12% – Analysten hatten bisher einen Anstieg um jeweils 13% prognostiziert.

12.11.2010 | 00:00

Artikel teilen: