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Deutsche Telekom: T-Mobile USA fusioniert mit MetroPCS

Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) will ihre Mobilfunktochter T-Mobile USA mit der fünftgrößten US-Mobilfunkgesellschaft MetroPCS (WKN: A0B972) fusionieren. T-Mobile USA soll zusammen mit einem bestehenden Gesellschafterdarlehen in Höhe von 15 Mrd. US-Dollar in die börsennotierte MetroPCS eingebracht werden. Im Gegenzug halten die Bonner 74% des fusionierten Unternehmens. An die Aktionäre von MetroPCS, die künftig die restlichen 26% halten werden, sollen 1,5 Mrd. US-Dollar in bar ausgeschüttet werden.

Evotec: Zusammenarbeit mit Bayer

Evotec (WKN: 566480) und Bayer (WKN: BAY001) wollen bei der Entwicklung von Wirkstoffen zur Behandlung von Endometriose zusammenarbeiten. Die Kooperation ist zunächst auf fünf Jahre befristet. 12 Mio. Euro fließen Evotec als Vorauszahlung zu. Daneben sind Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren im Verhältnis zur Umsatzentwicklung möglich. Diese könnten in Abhängigkeit vom Erfolg eines möglichen Medikaments bis zu 580 Mio. Euro erreichen, prognostizieren die Hamburger.

Ceradyne: Übernahmeangebot von 3M

Der US-Mischkonzern 3M (WKN: 851745) will den kalifornischen Industriekeramikspezialisten Ceradyne (WKN: 869651) übernehmen. Kostenpunkt: 860 Mio. US-Dollar. Je Aktie werden 35 US-Dollar geboten. Ceradyne hatte vor Bekanntgabe der Offerte mit 24,43 US-Dollar geschlossen. Das Management hat der Übernahme bereits zugestimmt. In den ersten zwölf Monaten nach der Transaktion soll Ceradyne mit 0,05 US-Dollar zum Gewinn je Aktie beitragen. Vor Sonderposten wird ein Plus von 0,01 US-Dollar erwartet.

Flop
 
Tesco: Gewinnrückgang

Im ersten Geschäftshalbjahr schrumpfte der Gewinn des britischen Einzelhandelsriesen Tesco (WKN: 852647) von 1,38 auf 1,28 Mrd. britische Pfund (etwa 1,60 Mrd. Euro). Der Vorsteuergewinn sank von 1,88 auf 1,66 Mrd. britische Pfund, der operative Gewinn von 1,94 auf 1,81 Mrd. britische Pfund. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Umsatz von 31,81 auf 32,31 Mrd. britische Pfund zu. Stärker als der Umsatz stiegen allerdings die Umsatzkosten – von 29,34 auf 30,04 Mrd. britische Pfund.

Hewlett-Packard: Erwartungen gedämpft

Der Konzernumbau des kalifornischen Computer- und Druckerherstellers Hewlett-Packard (WKN: 851301) werde mehr Zeit als zunächst geplant in Anspruch nehmen, warnte Firmenchefin Meg Whitman. Im Anfang November beginnenden Geschäftsjahr 2013 soll der Gewinn je Aktie vor Sonderposten 3,40 bis 3,60 US-Dollar erreichen. Analysten hatten bisher 4,18 US-Dollar je Aktie erwartet. Dem Dow-Jones-Mitglied bescherte dieses Eingeständnis einen Tagesverlust von 13%.

Zynga: Prognose erneut reduziert

Der eng mit facebook (WKN: A1JWVX) verbandelte kalifornische Spieleentwickler Zynga (WKN: A1JMFQ), Anbieter von „Farmville“, reduziert erneut seine Prognose für das Gesamtjahr: Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sonderposten soll statt 180 bis 250 Mio. US-Dollar nur noch 147 bis 162 Mio. US-Dollar erreichen. Ursächlich sind Wertberichtigungen auf den übernommenen App-Entwickler OMGPop, für den Zynga 180 Mio. US-Dollar gezahlt hatte. 85 bis 95 Mio. US-Dollar werden nun abgeschrieben.

05.10.2012 | 00:00

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