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Nordex: Großauftrag aus Rumänien

Nahezu keine Woche vergeht, in der Nordex (WKN: A0D655) nicht mit einem neuen Großauftrag aufwartet: Für einen 80-Megawatt-Windpark in der Region Dobrogea nahe der rumänischen Schwarzmeerküste werden die Norddeutschen im Sommer 2013 32 Turbinen der Baureihe N90/2500 liefern und errichten. Die Windkraftanlagen sollen ab Ende kommenden Jahres Strom liefern. Im Mai 2012 hatte Nordex in Bukarest die Nordex Energy Romania gegründet, um den lokalen Markt zu erschließen.

Best Buy: Übernahmespekulation

Firmengründer Richard Schulze soll an einer Komplettübernahme des US-Unterhaltungselektronikhändlers Best Buy (WKN: 873629) arbeiten. Spekuliert wird über ein Transaktionsvolumen von 5 bis 6 Mrd. US-Dollar. Nach Informationen des „Star Tribune“ sollen die Investment-Gesellschaften Cerberus, Leonard Greene & Partner und Texas Pacific Group an der Finanzierung beteiligt sein. Bereits im Sommer gab es entsprechende Übernahmegerüchte. Im Gespräch waren damals 8 bis 9 Mrd. US-Dollar beziehungsweise rund 24 US-Dollar je Aktie.

Adobe: Erwartungen übertroffen

Der für Photoshop und Acrobat Reader bekannte kalifornische Software-Entwickler Adobe Systems (WKN: 871981) steigerte den Überschuss im Schlussquartal von 173,7 auf 222,3 Mio. US-Dollar. Je Aktie legte der Gewinn von 0,35 auf 0,44 US-Dollar zu, vor Sonderposten schrumpfte der Gewinn von 0,67 auf 0,61 US-Dollar. Der Umsatz stagnierte bei 1,15 Mrd. US-Dollar. Analysten waren von 1,1 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 0,56 US-Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen.

Flop
 
Puma: Konzernchef muss gehen

Nach nur eineinhalb Jahren riss dem französischen Mehrheitsaktionär PPR angesichts schwacher Zahlen offenbar der Geduldsfaden: Franz Koch, Chef des Sportartikelanbieters Puma (WKN: 696960), muss seinen Posten Ende März 2013 räumen. Koch hatte den Chefsessel im Juli 2011 von Vorgänger Jochen Zeitz übernommen. Zeitz schied Ende November aus dem Puma-Verwaltungsrat aus. Zudem werden Finanz- und Personalchef Klaus Bauer, Marketing-Chef Antonio Bertone und Einkaufschef Rainer Seiz den Konzern verlassen.

Texas Instruments: Prognose reduziert

Der texanische Chip-Produzent Texas Instruments (WKN: 852654) hat seine Prognose für das laufende vierte Quartal gesenkt: Der Gewinn je Aktie soll statt 0,23 bis 0,31 US-Dollar nur noch 0,05 bis 0,09 US-Dollar erreichen. Darin berücksichtigt sind 0,21 US-Dollar je Aktie, die die angekündigte Umstrukturierung der Mobilchip-Sparte kosten wird. Statt 2,83 bis 3,07 Mrd. US-Dollar werden voraussichtlich 2,89 bis 3,01 Mrd. US-Dollar durch die Bücher fließen. Analysten prognostizieren bisher 0,06 US-Dollar Gewinn je Aktie sowie 2,95 Mrd. US-Dollar Umsatz.

Ciena: Verlust ausgeweitet

Der US-Netzwerkausrüster Ciena (WKN: A0LDA7) erhöhte den Verlust im vierten Geschäftsquartal aufgrund deutlich gestiegener Kosten von 22,33 auf 38,77 Mio. US-Dollar. Der Fehlbetrag je Aktie stieg von 0,23 auf 0,39 US-Dollar. Vor Sonderposten gingen 0,07 US-Dollar je Aktie verloren. Der operative Verlust weitete sich von 16,30 auf 21,94 Mio. US-Dollar aus. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz von 455,46 auf 465,53 Mio. US-Dollar an. Experten hatten 470 Mio. US-Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 0,06 US-Dollar Verlust je Aktie prognostiziert.

14.12.2012 | 00:00

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