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Drägerwerk: Eigene Prognose überboten

Im vergangenen Jahr steigerte Drägerwerk (WKN: 555063) die EBIT-Marge nach vorläufigen Berechnungen von 9,5% auf 9,7%. Anfang November hatte der Lübecker Medizin- und Sicherheitstechniker für 2012 eine operative Gewinnmarge im mittleren Bereich der Prognosespanne von 8,0% bis 9,5% in Aussicht gestellt. Der Umsatz zog von 2,26 auf knapp 2,4 Mrd. Euro an. 2013 soll die EBIT-Marge voraussichtlich 8,0% bis 10,0% erreichen. Das vollständige Zahlenwerk sowie eine konkretisierte Prognose will Drägerwerk am 12. März vorlegen.

Beiersdorf: Jahresumsatz erhöht

Der für seine Marken Nivea und Tesa bekannte Kosmetik- und Klebstoffproduzent Beiersdorf (WKN: 520000) steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr von 5,63 auf 6,04 Mrd. Euro. Organisch wuchs der Umsatz um 4,7%. Anfang November 2012 hatten die Hamburger einen Anstieg um 3% bis 4% in Aussicht gestellt. In der Kosmetiksparte zog der Umsatz von 4,70 auf 5,05 Mrd. Euro an, in der Klebstoffsparte von 937 auf 992 Mio. Euro. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) soll wie prognostiziert rund 12% erreicht haben.

IBM: Erwartungen übertroffen

IBM (WKN: 851399) erhöhte den Überschuss im Schlussquartal dank reduzierter Kosten von 5,49 auf 5,83 Mrd. US-Dollar. Je Aktie zog der Gewinn von 4,62 auf 5,13 US-Dollar an, vor Sonderposten von 4,71 auf 5,39 US-Dollar. Umsatzwachstum verzeichnete lediglich das Software-Geschäft – der entsprechende Spartenumsatz kletterte von 7,65 auf 7,92 Mrd. US-Dollar. Der Gesamtumsatz sank von 29,49 auf 29,30 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten 29,1 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie 5,25 US-Dollar Gewinn je Aktie vor Sonderposten erwartet.

Flop

Siemens: Weniger verdient

Der von Siemens (WKN: 723610) im ersten Geschäftsquartal (Ende: 31. Dezember) erzielte Überschuss schrumpfte von 1,38 auf 1,21 Mrd. Euro. Je Aktie fiel der Gewinn von 1,54 auf 1,40 Euro. Der Gewinn aus fortgeführter Geschäftstätigkeit ging von 1,31 auf 1,30 Mrd. Euro zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte der Umsatz von 17,86 auf 18,13 Mrd. Euro zu. Der Auftragseingang sank von 19,79 auf 19,14 Mrd. Euro. Im Gesamtjahr soll der Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten 4,5 bis 5,0 Mrd. Euro erreichen.

DuPont: Gewinn implodiert

Im vierten Quartal brach der Gewinn des US-Chemiekonzerns DuPont (WKN: 852046) aufgrund gestiegener Kosten von 377 auf 112 Mio. US-Dollar ein. Der Gewinn je Aktie schrumpfte von 0,40 auf 0,12 US-Dollar, vor Sonderposten von 0,26 auf 0,11 US-Dollar. Im Vergleich zur Vorjahresperiode stagnierte der Umsatz bei 7,32 Mrd. US-Dollar (4. Quartal 2011: 7,34 Mrd. US-Dollar). Experten hatten 7,2 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 0,07 US-Dollar Gewinn je Aktie erwartet. 2013 will DuPont 36 Mrd. US-Dollar umsetzen und vor Sonderposten je Aktie 3,85 bis 4,05 US-Dollar verdienen.

Verizon: Quartalsverlust vervielfacht

Die US-Telefongesellschaft Verizon (WKN: 868402) vervielfachte den Verlust im Schlussquartal von 212 Mio. auf 1,93 Mrd. US-Dollar. Der auf die Aktionäre entfallende Fehlbetrag verdoppelte sich von 2,02 auf 4,23 Mrd. US-Dollar. Je Aktie stieg das Minus von 0,71 auf 1,48 US-Dollar. Vor Sonderposten schrumpfte der Gewinn von 0,52 auf 0,38 US-Dollar je Aktie. Prognose: 0,50 US-Dollar. Der Vorsteuerverlust legte von 1,80 auf 4,74 Mrd. US-Dollar zu. Von 28,44 auf 30,04 Mrd. US-Dollar zog der Umsatz an. Analysten hatten 29,8 Mrd. US-Dollar Umsatz prognostiziert.

25.01.2013 | 00:00

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