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 Fresenius: Dividende steigt

Der Gesundheitskonzern und FMC-Großaktionär Fresenius (WKN: 578580) erhöhte den Überschuss im vierten Quartal von 398 auf 435 Mio. Euro. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn legte von 205 auf 256 Mio. Euro zu. Vor Steuern (EBT) zog der Gewinn von 571 auf 582 Mio. Euro an, vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 701 auf 766 Mio. Euro. Der Umsatz sprang von 4,39 auf 5,19 Mrd. Euro. Fresenius will die Dividende für 2012 von 0,95 auf 1,10 Euro je Aktie anheben. Im laufenden Jahr soll der Umsatz währungsbereinigt um 7% bis 10% zulegen.

Deutsche Telekom: Profitables Schlussquartal

Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) verdiente im Schlussquartal 793 Mio. Euro. In der entsprechenden Vorjahresperiode waren 1,34 Mrd. Euro verloren gegangen. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn legte von -92 auf +203 Mio. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog von -33 Mio. auf +1,94 Mrd. Euro an. Der Umsatz schrumpfte von 14,91 auf 14,71 Mrd. Euro. Für das vergangene Jahr sollen Aktionäre eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro je Aktie erhalten.       

Xing: Jahresüberschuss erzielt

Das mehrheitlich zum Medienkonzern Burda gehörende Karriere-Netzwerk Xing (WKN: XNG888) verdiente im vergangenen Jahr 7,74 Mio. Euro. 2011 war noch ein Verlust von 4,65 Mio. Euro entstanden. Vor Steuern (EBT) kletterte der Gewinn von 0,32 auf 12,06 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte von -0,17 auf +11,72 Mio. Euro zu. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schrumpfte der Gewinn von 22,24 auf 20,06 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz zog von 66,15 auf 73,26 Mio. Euro an. Für 2012 soll eine unveränderte Dividende von 0,56 Euro je Aktie ausgeschüttet werden.

Flop
 

Aixtron: Quartalsverlust vervielfacht

Die Personalquerelen in den vergangenen Wochen lieferten einen Vorgeschmack: Im vierten Quartal vervielfachte Aixtron (WKN: A0WMPJ) den Verlust von 10,9 auf 43,2 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg der Fehlbetrag von 16,9 auf 19,3 Mio. Euro. Der Umsatz brach von 140,1 auf 77,5 Mio. Euro ein. Im Gesamtjahr gingen 145,4 Mio. Euro verloren – 2011 hatte der LED-Produktionsanlagenbauer noch 79,5 Mio. Euro verdient. Vor diesem Hintergrund wird die Dividende gestrichen. Für 2013 wagt das Management keine Prognose.

ADVA: Gewinneinbruch

Im Schlussquartal brach der Gewinn des im TecDAX notierten Netzwerkausrüsters ADVA (WKN: 510300) von 8,68 auf 4,10 Mio. Euro ein, der Vorsteuergewinn (EBT) von 8,23 auf 3,85 Mio. Euro. Der im operativen Geschäft erzielte Gewinn schrumpfte von 6,67 auf 4,29 Mio. Euro. Der Umsatz ging von 83,43 auf 80,27 Mio. Euro zurück. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz von 310,94 auf 330,07 Mio. Euro. Der Gewinn sank leicht von 16,94 auf 16,72 Mio. Euro. Im laufenden ersten Quartal sollen 72 bis 77 Mio. Euro umgesetzt werden.

J.C. Penney: Befürchtungen übertroffen

Schwere Zeiten für J.C. Penney (WKN: 851991): Die US-Warenhauskette vervielfachte den Verlust im vierten Geschäftsquartal (Ende: 2. Februar) von 87 auf 552 Mio. US-Dollar. Der Fehlbetrag je Aktie stieg von 0,41 auf 2,51 US-Dollar. Vor Sonderposten brach das Ergebnis von +0,21 auf -1,95 US-Dollar je Aktie ein. Im operativen Geschäft erhöhte sich der Verlust von 73 auf 745 Mio. US-Dollar. Der Umsatz fiel von 5,42 auf 3,88 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten 4,1 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie vor Sonderposten 0,23 US-Dollar Verlust je Aktie prognostiziert.

01.03.2013 | 00:00

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