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adidas: Quartalsüberschuss erhöht

Im Anfangsquartal steigerte adidas (WKN: A1EWWW) den Gewinn dank gesunkener Kosten von 290 auf 309 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) legte von 389 auf 42 Mio. Euro zu, der operative Gewinn von 409 auf 442 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode schrumpfte der Umsatz von 3,82 auf 3,75 Mrd. Euro. Prozentual stärker als der Umsatz sanken die Herstellungskosten – von 2,00 auf 1,87 Mrd. Euro. 2013 sollen der Umsatz währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen und der Gewinn 890 bis 920 Mio. Euro erreichen.

Beiersdorf: Umsatz und Gewinn gesteigert

Der Kosmetik- und Klebstoffproduzent (Nivea/Tesa) Beiersdorf (WKN: 520000) erhöhte den Überschuss von Januar bis Ende März von 125 auf 155 Mio. Euro. Vor Steuern (EBT) legte der Gewinn von 184 auf 218 Mio. Euro zu, vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 183 auf 215 Mio. Euro. Der Umsatz zog von 1,53 auf 1,58 Mrd. Euro an. 2013 wollen die Hamburger nach wie vor ihren Umsatz um mehr als 3% bis 4% – dem erwarteten Marktwachstum – ausweiten. Die EBIT-Marge soll das Vorjahresniveau (11,56%) übertreffen.

MorphoSys: Spartenverkauf poliert Ergebnis auf

Dank des Verkaufs der Forschungs- und Diagnostiksparte AbD Serotec verdiente MorphoSys (WKN: 663200) im Anfangsquartal 7,86 Mio. Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren 0,53 Mio. Euro verloren gegangen. Das Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit stieg von –0,34 auf +1,88 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog das Ergebnis von –0,69 auf +2,50 Mio. Euro an. Der Umsatz kletterte von 11,67 auf 16,92 Mio. Euro. 2013 will der Wirkstoffforscher nach wie vor 48 bis 52 Mio. Euro umsetzen. Auf EBIT-Basis rechnen die Bayern mit einem Verlust von 18 bis 22 Mio. Euro.

Flop

Börse AG: Weniger umgesetzt und verdient

Im Anfangsquartal sank der Gewinn der Börse AG (WKN: 581005) von 150,3 auf 124,9 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) ging von 212,8 auf 168,8 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 260,0 auf 192,0 Mio. Euro zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schrumpfte der Gesamtumsatz von 573,7 auf 554,6 Mio. Euro. Gleichzeitig erhöhten sich die operativen Kosten von 248,6 auf 295,3 Mio. Euro – die darin enthaltenen Personalkosten stiegen von 106,5 auf 165,9 Mio. Euro.

Cancom: Operativer Gewinn gesunken

Im ersten Quartal schrumpfte der von Cancom (WKN: 541910) erzielte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) aufgrund von Abschreibungen von 5,3 auf 4,8 Mio. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stagnierte bei 7,0 Mio. Euro. Der Umsatz des IT-Dienstleisters sank von 141,1 auf 135,1 Mio. Euro. Cancom hatte bereits Mitte März angesichts des schwächeren konjunkturellen Umfeldes sowie Vorlaufkosten für Cloud-Projekte vor einem Rückgang von Umsatz und Gewinn gewarnt.

Pfizer: Erwartungen verfehlt

Der US-Pharmakonzern Pfizer (WKN: 852009) steigerte den Gewinn im ersten Quartal dank reduzierter Kosten von 1,79 auf 2,75 Mrd. US-Dollar. Je Aktie legte der Gewinn von 0,24 auf 0,38 US-Dollar zu, vor Sonderposten sank der Gewinn von 0,57 auf 0,54 US-Dollar. Die Generika-Konkurrenz ließ den Umsatz 14,88 auf 13,50 Mrd. US-Dollar schrumpfen. Experten hatten 14 Mrd. US-Dollar Umsatz und 0,56 US-Dollar Gewinn je Aktie vor Sonderposten erwartet. 2013 sollen statt 56,2 bis 58,2 Mrd. nun 55,3 bis 57,3 Mrd. US-Dollar umgesetzt und vor Sonderposten statt 2,20 bis 2,30 US-Dollar nur noch 2,14 bis 2,24 US-Dollar verdient werden.

03.05.2013 | 00:00

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