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Tops


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Beiersdorf: Umsatz und Gewinn erhöht

Der im DAX notierte Kosmetik- und Klebstoffhersteller Beiersdorf (WKN 520000) konnte in der vergangenen Börsenwoche sein Kursniveau in etwa verteidigen – und setzte sich damit von den übrigen schwindsüchtigen Index-Mitgliedern ab. Im ersten Quartal war der Gewinn von 100 auf 122 Mio. Euro gestiegen, der Umsatz von 1,44 auf 1,54 Mrd. Euro. Nach wie vor wagen die Hamburger keine konkrete Prognose für das Gesamtjahr.

Douglas: Kaufempfehlung stützt 

Im MDAX widersetzte sich Douglas (WKN 609900) in den vergangenen Tagen dem allgemeinen Abwärtssog. Am kommenden Dienstag will der Einzelhandelsfilialist Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorlegen. Analysten der Berenberg Bank stuften die Aktie bereits im Vorfeld von „halten“ auf „kaufen“ hoch und korrigierten das Kursziel von 35 auf 39 Euro je Aktie. UBS bestätigte dagegen die Einstufung „neutral“ und das Kursziel 36,90 Euro je Aktie. 

Pfeiffer Vacuum: Vorschusslorbeeren

Mit einem Wochengewinn von mehr als 3% machte im TecDAX Pfeiffer Vacuum (WKN 691660) auf sich aufmerksam. Von Januar bis Ende März legte der Gewinn von 9,1 auf 9,24 Mio. Euro zu. Der Vorsteuergewinn (EBT) gab dagegen von 13,1 auf 12,5 Mio. Euro nach, der Umsatz von 51,9 auf 49,5 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich der Auftragseingang von 38,4 auf 49,4 Mio. Euro.

Flops

Deutsche Bank: China-Engagement ausgeweitet 

Die Deutsche Bank (WKN 514000) zeigte sich zuletzt haltlos: Rund 11% gingen in der vergangenen Börsenwoche verloren. Stichwort: Griechenland-Krise. Davon unbeeindruckt weiteten die Frankfurter ihre Beteiligung an der chinesischen Hua-Xia-Bank im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 17,12% auf – für Ausländer maximal mögliche – 19,99% aus. Kostenpunkt: umgerechnet 636 Mio. Euro.

Praktiker: Langer Winter belastet

Praktiker (WKN A0F6MD) zählte mit einem Wochenverlust von etwa 15% zu den Schlusslichtern im MDAX. Der lange Winter und die anhaltende Wirtschaftskrise in Osteuropa hatten das Geschäft der Baumarktkette im ersten Quartal belastet. Der Verlust stieg von 36,8 auf 37,5 Mio. Euro, der Umsatz schrumpfte um 6%. UniCredit bestätigte daraufhin die Verkaufsempfehlung. Kursziel: 5 Euro je Aktie. M.M. Warburg rät zum Kauf. Kursziel: 9,60 Euro je Aktie.                 

Drägerwerk: Rückkehr in schwarze Zahlen

Gewinnmitnahmen machten dem TecDAX-Mitglied Drägerwerk (WKN 555063) zu schaffen. Im Wochenvergleich gingen rund 10% verloren. Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern verdiente im ersten Quartal 18,7 Mio. Euro. Zwölf Monate zuvor musste noch ein Verlust von 0,1 Mio. Euro ausgewiesen werden. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zog von 6,5 auf 36,8 Mio. Euro, der Umsatz von 425,2 auf 465,9 Mio. Euro an.

07.05.2010 | 00:00

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