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Siemens: Großreinemachen

Siemens kehrt mit eisernem Besen – und das gefiel der Börse. Die Aktie war mit einem Plus von über 6% der größte Gewinner im DAX. So wird der Konzern laut Presseberichten seine Führungsspitze in China im Juni austauschen, nachdem das Wachstum zuletzt hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb. Zudem wird Siemens seinen IT-Bereich restrukturieren und dabei 4.200 Stellen streichen (bis 2011).

Bechtle: Positive Erwartungen für 2010

Mit einem Wochenplus von über 5% belohnte die Börse die neuen Aussagen des Managements von Bechtle, dass man für 2010 mit steigendem Wachstum bei Umsatz und Gewinn rechne. So sagte CEO Thomas Olemotz: „Wir sind mit der Entwicklung der Auftragseingänge seit Jahresbeginn zufrieden und sehen gute Chancen für eine spürbare Nachfragebelebung im zweiten Halbjahr.“

General Electric: Höhere Dividende

Mit einem Plus von über 10% honorierte die Börse die Ankündigung von General Electric, dass man die Dividende erhöhen wolle. Dies wurde am Markt als ein Zeichen für das Ende der Krise gewertet. Zudem gab es charttechnische Kaufsignale, nachdem die Aktie einen horizontalen Widerstand durchbrechen konnte.

Flops

freenet: Vorsichtiger Ausblick für 2010 belastet

Zu den großen Verlierern im TecDAX gehörte in der vergangenen Woche freenet. Die Börse reagierte mit einem Minus von rund 12% auf die Zahlen für 2009. Diese fielen eigentlich gut aus, doch der Ausblick verstimmte die Börsianer. freenet konnte den Umsatz im Jahr 2009 um knapp 32% und den Gewinn um fast 120% steigern. Trotzdem gab das Management nur einen vorsichtigen Ausblick für 2010 (siehe auch Aktie der Woche).

E.ON: Rechtsstreit belastet

Die Aktie von E.ON war mit einem Verlust von rund 2% das „schwarze Schaf“ im DAX. Hintergrund waren Querelen um den Bau eines umstrittenen Kohlekraftwerks in Datteln. Ein Gerichtsurteil hatte den Bau wegen Gesetzesverstößen gestoppt. Nun scheiterte E.ON mit einem Einspruchsantrag beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. E.ON will dennoch an den Plänen für den Bau festhalten.

Pfleiderer: Schlechte Zahlen für 2009

Die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 hat die Jahresahlen von Pfleiderer deutlich belastet. Das sorgte für Kursverluste von über 6%. Die Umsätze des MDAX-Unternehmens sanken 2009 um über 20% auf 1,4 Mrd. Euro. Unterm Strich musste Pfleiderer einen Verlust von 70 Mio. Euro ausweisen, nachdem 2008 noch ein Gewinn von 6 Mio. Euro angefallen war.

19.03.2010 | 00:00

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