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K+S: Konzentration auf Kerngeschäft

Fester beendete die Aktie von K+S (WKN 716200) die vergangene Börsenwoche. Der Düngemittel- und Salzproduzent will sich von Compo trennen. Grund ist nach eigenen Angaben die Konzentration auf das Kerngeschäft Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz. Der Düngemittel- und Erdenanbieter Compo mit einem Jahresumsatz von etwa 400 Mio. Euro gehört seit 2000 zur K+S-Gruppe. Goldman Sachs soll den Verkaufsprozess begleiten.

National Semiconductor: Prognosen übertroffen

Der US-Chiphersteller National Semiconductor (WKN 857469) erzielte im vierten Geschäftsquartal 79,2 Mio. US-Dollar Gewinn. Zwölf Monate zuvor musste noch ein Verlust von 63,7 Mio. US-Dollar ausgewiesen werden. Das Ergebnis je Aktie zog von minus 0,28 auf plus 0,33 US-Dollar an. Der Umsatz kletterte von 280,8 auf 398,5 Mio. US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld einen Anstieg auf 384 Mio. US-Dollar sowie 0,28 US-Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert.

Software AG: Übernahmefantasie

Reger Nachfrage erfreute sich in den vergangenen Tagen die Aktie der Software AG (WKN 330400). In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg pries Vorstandschefs Karl-Heinz Streibich den Softwareentwickler als idealen Übernahmekandidaten für SAP (WKN 716460). Zuvor hatte SAP auf der Hauptversammlung angekündigt, auf der Suche nach geeigneten Übernahmezielen zu sein und auch größere Akquisitionen nicht ausgeschlossen.       

Flops

Salzgitter: DAX-Verbannung drückt Kurs

Die Salzgitter Aktie (WKN 620200) litt unter der bevorstehenden Verbannung aus dem DAX. Der Stahlproduzent muss seinen Platz im Auswahlindex am 21. Juni räumen und steigt in den MDAX ab. Neues DAX-Mitglied wird der Baustoffkonzern HeidelbergCement (WKN 604700). Credit Suisse degradierte Salzgitter daraufhin von „outperform“ auf „neutral“ und senkte das Kursziel der Aktie von 85 auf 62 Euro. Independent Research rät dagegen zum Kauf. Kursziel: 64 Euro je Aktie.

Munich Re: Chile-Erbeben belastet

Die Belastungen aus dem Erdbeben in Chile beziffert Munich Re (WKN 843002) inzwischen auf rund 1 Mrd. US-Dollar vor Steuern. Zuvor war der Rückversicherer von 700 Mio. US-Dollar ausgegangen. Die Gewinnprognose für 2010 – mehr als 2 Mrd. Euro sollen verdient werden – bleibt davon unberührt. Allerdings sei das Ziel „ambitioniert“, räumte der Konzern ein. Den versicherten Gesamtschaden schätzen die Bayern auf etwa 8 Mrd. US-Dollar.      

QSC/freenet: Langfristige Kooperation

QSC (WKN 513700) will das Schmalbandnetz von freenet (WKN A0Z2ZZ) übernehmen und in die eigene Netzinfrastruktur integrieren. Die Kunden verbleiben bei freenet. Die angebotenen Dienste werden in den nächsten zehn Jahren über das QSC-Netz abgewickelt. freenet hatte sich im Zuge der Konzentration auf das Mobilfunkgeschäft bereits von der DSL-Sparte getrennt. Im Wochenvergleich gaben beide Aktien dennoch nach.           

 

 

11.06.2010 | 00:00

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