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Arcsight: Übernahmeangebot beflügelt

Hewlett-Packard (WKN 851301) will den kalifornischen Entwickler von Sicherheitssoftware Arcsight (WKN A0NCV0) für 43,50 US-Dollar je Aktie übernehmen. Letzter Kurs pro Aktie vor Veröffentlichung des Übernahmeangebotes: 35,10 US-Dollar. Die Transaktion hat ein Volumen von rund 1,5 Mrd. US-Dollar. Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 30. April 2010) setzte der Übernahmekandidat 181,4 Mio. US-Dollar um und verdiente 28,4 Mio. US-Dollar.        

Hochtief: Großaktionär will Mehrheit

Der Baukonzern ACS (Actividades de Construccion y Servicios) will Hochtief (WKN 607000) per Aktientausch mehrheitlich übernehmen. Die Spanier halten bereits knapp 30 Prozent am Essener Konkurrenten. Für fünf Hochtief-Aktien werden acht eigene Anteile geboten. ACS hatte vor Bekanntgabe der Übernahmeofferte mit 34,80 Euro pro Aktie geschlossen. Das Madrider Unternehmen strebt nach eigenen Angaben eine Beteiligung von etwas mehr als 50 Prozent an.

Research In Motion: Zahlen besser als erhofft

Der Gewinn des Blackberry-Anbieters Research In Motion (WKN 909607) kletterte im zweiten Geschäftsquartal von 475,6 auf 796,7 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie zog von 0,83 auf 1,46 US-Dollar an, der Umsatz von 3,52 auf 4,62 Mrd. Dollar. Experten waren von 4,5 Mrd. US-Dollar Umsatz und 1,35 US-Dollar Gewinn je Aktie ausgegangen. Die Kanadier wollen im laufenden Quartal 5,30 bis 5,55 Mrd. US-Dollar umsetzen und je Aktie 1,62 bis 1,70 US-Dollar verdienen.         

Flops

Postbank: Deutsche-Bank-Offerte enttäuscht

Lange Gesichter unter den Aktionären der Postbank (WKN 800100). Im Rahmen der angestrebten Mehrheitsübernahme will Großaktionär Deutsche Bank (WKN 514000) lediglich 24 bis 25 Euro je Aktie offerieren. Die Postbank hatte nach entsprechenden Spekulationen vor Bekanntgabe der Übernahmemodalitäten mit 27,04 Euro pro Aktie geschlossen. Der genaue Angebotspreis soll voraussichtlich am kommenden Montag veröffentlicht werden.          

Axel Springer: Aktienplatzierung belastet

Unter Druck stand in den vergangenen Tagen der Kurs des MDAX-Aufsteigers Axel Springer (WKN 550135). Die Berliner wollen in den kommenden Wochen 2,9 Mio. bisher selbst gehaltene Aktien platzieren. Zudem wird sich die Deutsche Bank von ihrem 8,3-Prozent-Anteil am Medienkonzern trennen. Damit soll der Streubesitz bis spätestens Anfang Dezember auf mehr als 40 Prozent erhöht werden. Springer wechselt am Montag vom SDAX in den MDAX.   

SMA Solar: 2011-Ausblick beunruhigt

SMA Solar (WKN A0DJ6J) prognostiziert für 2010 einen Umsatzanstieg auf 1,7 bis 1,9 Mrd. Euro. Zuvor hatte der Anbieter von Solar-Wechselrichtern 1,5 bis 1,8 Mrd. Euro erwartet. Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) soll statt 24 bis 27 Prozent nun 26,5 bis 28,5 Prozent erreichen. 2009 hatte SMA 934,3 Mio. Euro umgesetzt und 161,1 Mio. Euro verdient. Die EBIT-Marge lag bei 24,4 Prozent. Im Jahr 2011 sollen 1,5 bis 1,9 Mrd. Euro umgesetzt und eine EBIT-Marge von 21 bis 25 Prozent erreicht werden.

17.09.2010 | 00:00

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