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Kooperation von ActivTrades und RIDE Capital ermöglicht die steueroptimierte Vereinnahmung von Trading-Gewinnen

(Foto: ActivTrades)



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Seit 2021 können Privatanleger Gewinne und Verluste aus dem Handel mit CFDs jährlich nur noch in Höhe von 20.000 Euro miteinander verrechnen. Daraus ergeben sich erhebliche Liquiditäts- und Steuernachteile gegenüber Kapitalgesellschaften, die prinzipiell nichts anderes machen. Im Extremfall kann es sogar trotz negativen Trading-Ergebnisses zu Steuerzahlungen kommen. Durch die neue Kooperation mit RIDE Capital bietet ActivTrades seinen Kunden nun die Möglichkeit, aktiv gegenzusteuern und diese Ungleichbehandlung zu umgehen.

Dazu gründen Privattrader von ActivTrades über RIDE Capital eine vermögensverwaltende GmbH und eröffnen für diese anschließend ein Firmenkonto bei ActivTrades. In der GmbH erzielte Trading-Gewinne und -verluste können dann uneingeschränkt miteinander verrechnet werden. Die Verlustverrechnungsgrenze von 20.000 Euro p. a. entfällt.

Bestandskunden, die bei ActivTrades ohnehin schon ein Gesellschaftskonto führen, können RIDE zudem mit der automatischen Wertpapierverbuchung beauftragen. Mit seinem Admin-Service deckt das Berliner FinTech zusammen mit spezialisierten Steuerberatern die gesamte Administration von Trading-GmbHs ab – angefangen von der Buchhaltung über den Jahresabschluss bis hin zur Steuererklärung.

Marc Kiewitz, Head of German Markets bei ActivTrades Europe, zeigt sich davon überzeugt, dass „viele unserer mittelgroßen und größeren Anleger die neuen Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit RIDE Capital nutzen werden.“ „Der positive Steuereffekt fällt einfach zu groß aus, als dass sich aktive Trader diesen Vorteil angesichts des überschaubaren Organisationsaufwands entgehen lassen werden.“

So kann es bei regelmäßiger Handelstätigkeit über das Gesamtjahr betrachtet schon bei jeweils relativ kleinen Einsätzen zu beträchtlichen Steuerersparnissen kommen. Liegen die kumulierten Trading-Gewinne beispielsweise bei 125.000 Euro (250 Geschäfte mit einem durchschnittlichen Gewinn von 500 Euro) und die Verluste bei 80.000 Euro, kommt es unter Einbeziehung einer Trading-GmbH zu einer Steuerersparnis von über 13.800 Euro. Die im Rahmen des CFD-Handels anfallenden Kosten (z. B. für technische Ausstattung, Arbeitszimmer, Fortbildung, …) können zusätzlich zu den Gründungs- und Verwaltungsaufwendungen für die GmbH steuermindernd geltend gemacht werden.

27.07.2022 | 14:54

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