Beitrag teilen

Link in die Zwischenablage kopieren

Link kopieren
Suchfunktion schließen
ETFs & Fonds >

Aberdeen Global Indian Equity Fund A2

Indien leidet derzeit unter starkem Preisauftrieb. Bereits mehrfach erhöhte die Zentralbank die Leitzinsen, um die Inflation zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund verwundert es wenig, dass der indische Leitindex Sensex in der ersten Jahreshälfte Schwäche zeigte. Doch in der zweiten Jahreshälfte könnte sich der indische Markt besser entwickeln. Langfristig sind die Wachstumsaussichten ohnehin gut. Mit dem Aberdeen Global Indian Equity Fund A2 können Anleger auf Indien setzen.

BÖRSE am Sonntag

Bei über 9% lag die Teuerung in Indien zuletzt. Vor allem bei Nahrungsmitteln und Benzin machte sich der Preisauftrieb deutlich bemerkbar. Die Zentralbank sah sich daher bereits zu mehreren Zinsschritten gezwungen und unterstrich, dass sie den Kampf gegen die Inflation fortsetzen wolle, selbst wenn dies kurzfristig auf Kosten des Wirtschaftswachstums gehen sollte. Bis März 2012 soll die Inflation auf 6% sinken. Experten erwarten noch ein bis zwei Zinserhöhungen, bevor das Ende der geldpolitischen Bremsmaßnahmen gekommen sein dürfte. Rund 10% verlor der indische Sensex in diesem Jahr – neben den Zinsschritten hatten einige Korruptionsfälle für negative Schlagzeilen gesorgt. Doch Fachleute bescheinigen dem indischen Markt nach der Korrektur eine attraktive Bewertung, verglichen mit anderen aufstrebenden Schwellenländern, und rechnen nach dem Ende der Zinserhöhungen mit einer Erholung im zweiten Halbjahr 2011. Die Konjunktur auf dem Subkontinent läuft indes immer noch rund, auch wenn die Dynamik gegenüber dem Vorjahr etwas nachgelassen hat. Um immerhin 8,8% dürfte das BIP im laufenden Jahr zulegen. Insbesondere die Binnennachfrage sorgt für Impulse: Dank einer wachsenden Mittelschicht sind immer mehr Verbraucher in Kauflaune, viele Unternehmen stecken Geld in neue Ausrüstung und neue Anlagen und die Exporte steigen. Als interessante Portfoliobeimischung für wachstumsorientierte Investoren, die mit den Risiken von Schwellenländerinvestments vertraut sind, eignet sich beispielsweise der Aberdeen Global Indian Equity Fund A2. Das Plus von 18% seit Auflegung, auf das Jahr umgerechnet, kann sich sehen lassen. Darüber hinaus schnitt der Fonds auch besser als die Benchmark ab: Der MSCI India legte im selben Zeitraum rund 14,4% zu.

Konzentriertes Portfolio

Betreut wird der Aktienfonds von dem unabhängigen Vermögensverwalter Aberdeen, dessen erklärtes Ziel es ist, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen. Dafür vertraut man auf eigenes Research. In den jeweiligen Investment-Regionen sorgen eigene Investment-Teams für möglichst große Marktnähe. Den Investment-Ansatz beschreibt das Unternehmen als vorwiegend fundamental orientiert. Eine solide und kontinuierliche Wertentwicklung zu erreichen, steht beim Aberdeen Global Indian Equity Fund A2 im Mittelpunkt. Das für den Fonds zuständige Asian-Equity-Team setzt auf ein relativ konzentriertes Portfolio, das zuletzt 30 Werte enthielt. Auf die zehn größten Positionen entfielen dabei insgesamt 58,3% des Fondsvermögens. Die größte Position im Portfolio war zuletzt mit 9,5% der Finanzdienstleister HDFC, der vorwiegend Immobiliendarlehen anbietet. Von Potenzial des indischen Finanzsektors scheint das Fondsmanagement überzeugt zu sein: Dieser Wirtschaftszweig dominiert mit 23,1% das Portfolio des Fonds. Darüber hinaus setzt das Management-Team auch auf Informationstechnologie: Unternehmen aus diesem Bereich kommen auf 21,6%, darunter findet sich auch der international tätige Konzern Infosys. Bislang hat es sich ausgezahlt, dass das Fondsmanagement bereit war, einige wenige Unternehmen hoch zu gewichten: In den vergangenen drei Jahren legte der Fond rund 9,5% p. a. zu. Die jährliche Verwaltungsvergütung liegt bei 1,75%.