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Geschlossene Fonds: 2009 mit sinkenden Umsätzen am Zweitmarkt

Am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland wurden 2009 weniger Anteile geschlossener Fonds gehandelt als im Vorjahr. Insgesamt wechselten Anteile im Wert von 84 Mio. Euro den Besitzer. 2008 waren es noch rund 108 Mio. Euro. Die von den Börsen Hamburg, Hannover und München betriebene Handelsplattform führt dies auf das schwierige Marktumfeld zurück.

BÖRSE am Sonntag

 

Am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland wurden 2009 weniger Anteile geschlossener Fonds gehandelt als im Vorjahr. Insgesamt wechselten Anteile im Wert von 84 Mio. Euro den Besitzer. 2008 waren es noch rund 108 Mio. Euro. Die von den Börsen Hamburg, Hannover und München betriebene Handelsplattform führt dies auf das schwierige Marktumfeld zurück.

Anders als in den Jahren zuvor bildeten Schiffsbeteiligungen 2009 den größten Anteil des Umsatzes am Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland. Mit rund 40 Mio. machten sie 48% des gesamten Handelsvolumens aus und lagen damit knapp vor Immobilienfonds mit rund 45% (38 Mio. Euro). Im Vorjahr lag die Umsatzverteilung bei 81,6% (rund 88 Mio.) für Immobilien und 16,4% (17,7 Mio.) für Schiffsbeteiligungen. Sonstige Fonds legten deutlich von rund 2 Mio. Euro 2008 auf 5,5 Mio. Euro im Jahr 2009 zu.

Auch die Durchschnittskurse waren in allen Segmenten rückläufig, besonders jedoch im Bereich der Schiffsbeteiligungen: So lag der Durchschnittskurs in diesem Segment 2008 noch bei knapp 96%, 2009 dagegen bei rund 68%. Im Bereich der Immobilien gingen die Durchschnittskurse von 72% im Jahr 2008 auf 49% im vergangenen Jahr zurück. Der Zweitmarkt der Fondsbörse Deutschland versucht, diesem negativen Trend durch verstärkte Vertriebskooperationen entgegenzuwirken. Bereits 2008 konnte die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG wichtige Kooperationen schließen. Auch 2009 kamen etwa 80 neue Vertriebspartner hinzu, davon 45 Sparkassen.