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Pioneer Funds Austria - Gold Stock A

In den vergangenen Wochen haben die Investment-H&auml;user ihre Analysten wieder einmal losgeschickt. Der Auftrag: Goldpreisvoraussage f&uuml;r das noch junge Jahr. In der Regel war das Ergebnis, dass die Goldpreiserwartung f&uuml;r das laufende Jahr leicht nach unten angepasst wurde, f&uuml;r das kommende Jahr und das darauf folgende Jahr wurden die Prognosen angehoben, und zwar zum Teil deutlich.<br /><br />Die einzelnen Preisziele der Analysten spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, dass die Experten einen Trend best&auml;tigen, der auch in den vergangenen Jahren galt: Gold steigt. Mit keiner Asset-Klasse fuhren Anleger in den vergangenen Jahren sicherer, wobei der Sicherheitsbegriff relativ ist. Denn auch bei Gold kam es mitunter zu recht heftigen Bewegungen. Einigen gef&auml;llt der Gold-Hype nicht. Etliche sprechen gar von einer Blase beim Gold, doch bislang gilt: Der Trend ist intakt. Eigentlich ist das ja auch kein Wunder, denn die Gr&uuml;nde, die f&uuml;r eine Anlage in Gold sprechen, haben sich in den vergangenen Wochen nicht in Luft aufgel&ouml;st. In Europa regiert weiter die Schuldenangst, die USA pumpen die Welt ebenfalls weiter an. Und ganz nebenbei w&auml;chst in den wichtigen Emerging Markets eine neue Konsumentenschicht f&uuml;r Gold heran. In Indien geh&ouml;rt Gold traditionell als Geschenk zu Hochzeiten und in China bauen wohlhabende B&uuml;rger sich einen privaten Goldbestand auf.

BÖRSE am Sonntag

In den vergangenen Wochen haben die Investment-Häuser ihre Analysten wieder einmal losgeschickt. Der Auftrag: Goldpreisvoraussage für das noch junge Jahr. In der Regel war das Ergebnis, dass die Goldpreiserwartung für das laufende Jahr leicht nach unten angepasst wurde, für das kommende Jahr und das darauf folgende Jahr wurden die Prognosen angehoben, und zwar zum Teil deutlich.

Die einzelnen Preisziele der Analysten spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, dass die Experten einen Trend bestätigen, der auch in den vergangenen Jahren galt: Gold steigt. Mit keiner Asset-Klasse fuhren Anleger in den vergangenen Jahren sicherer, wobei der Sicherheitsbegriff relativ ist. Denn auch bei Gold kam es mitunter zu recht heftigen Bewegungen. Einigen gefällt der Gold-Hype nicht. Etliche sprechen gar von einer Blase beim Gold, doch bislang gilt: Der Trend ist intakt. Eigentlich ist das ja auch kein Wunder, denn die Gründe, die für eine Anlage in Gold sprechen, haben sich in den vergangenen Wochen nicht in Luft aufgelöst. In Europa regiert weiter die Schuldenangst, die USA pumpen die Welt ebenfalls weiter an. Und ganz nebenbei wächst in den wichtigen Emerging Markets eine neue Konsumentenschicht für Gold heran. In Indien gehört Gold traditionell als Geschenk zu Hochzeiten und in China bauen wohlhabende Bürger sich einen privaten Goldbestand auf.

Physische Nachfrage steigt

Die physische Nachfrage nach Gold ist also ungebrochen. Künftig dürfte sie weiter steigen und damit als stabilisierender Faktor auf dem Goldmarkt wirken, denn anders als Silber wird Gold in der Industrie kaum benötigt. Für Goldminenwerte sind die Aussichten daher gut. Doch die Auswahl an Goldproduzenten ist groß. Es gibt chancenreiche Neulinge, ertragreiche Bekannte, Unternehmen, die zu teuer produzieren oder ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Wer will sich diesem Risiko eines Fehlinvestments schon aussetzen? Daher gilt vor allem bei Goldminenwerten: Lieber auf einen Fonds setzen. Der Pioneer Funds Austria – Gold Stock A ist ein international agierender Aktienfonds, der sich am AMEX Gold Miners Index orientiert. Geografischer Schwerpunkt der Investitionen des Fonds sind vor allem Regionen wie Nordamerika, Australien und Südafrika.

Auf Abenteuer verzichten

Damit verzichtet der Fonds zwar ab und an auf sogenannte Low-Cost-Produzenten, kauft sich dabei aber keine zusätzlichen, nicht beherrschbaren politischen Risiken ein. Nur ein verschwindend geringer Anteil, weniger als 4% am Gesamtvermögen des Fonds, ist in Lateinamerika untergebracht; in Kanada 56,7%, in den USA 17,8% und in Südafrika schließlich 17,7%. Das Spektrum, das mit dieser Einschränkung zur Verfügung steht, ist dennoch groß. So führt die Liste der Einzelwerte Barrick Gold mit einem Anteil von 7,9% an. Es folgen bekannte Namen wie Newmont Mining (7,0%), Anglogold Ashanti (6,5%), Goldcorp (5,1%) und Gold Fields (5,0%). Auf Sicht von zehn Jahren legte der Fonds über 12% p. a. zu. Zuletzt war zu beobachten, dass Minenwerte gegenüber dem Goldpreis deutlich zurückgeblieben sind. Das hat auch mit der geringen Risikoneigung zu tun, die derzeit den gesamten Markt beherrscht. Sollte die Risikoneigung im Zuge einer Erholung der Weltwirtschaft wieder zunehmen, dürfte die Underperformance der Goldproduzenten mit großer Wahrscheinlichkeit abgebaut werden.