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Erträge auf zwei Standbeinen: DJE - Zins & Dividende 



Grafik: jscreationzs/FreeDigitalPhotos.net.

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Gerade in turbulenten Märkten werden Anleger daran erinnert, dass Anlagestrategien, die nur auf dem Aktien-Bein stehen, Nerven kosten. Setzen Investoren ausschließlich auf Aktien, hilft nur Geduld, Verlustphasen müssen ausgesessen werden. Eine gute Mischung aus Anleihen und Aktien ist für Investoren meist nervenschonender. Eine solche Mischung bietet mit einer klaren substanzorientierten Strategie der Fonds DJE - Zins & Dividende (WKN: A1C7Y8). 



Infrastrukturwerte mit Substanz


Der Name Zins & Dividende weist den Weg zum Investmentansatz des gemischten Portfolios. Der Fonds kann maximal zu 50 Prozent in Aktien investieren, mindestens 50 Prozent wird in festverzinsliche Wertpapiere angelegt. „Bei den Aktien wählen wir defensive Titel mit attraktiven Dividenden aus. Infrastrukturwerte wie z. B. Flughafenbetreiber sind chancenreich. Unternehmen aus dieser Branche haben zum Teil hohe Immobilienbestände und Einnahmen aus Vermietungen. Das bietet zusätzliche Stabilität. Auch Konsumtitel bzw. Nahrungsmittelwerte sind interessant“, so Fondsmanager Jan Ehrhardt. Zu den Infrastrukturwerten, in die der Fonds momentan investiert, gehört die Flughafen Wien AG. 



Qualität im Blick


Der Fondsmanager achtet bei der Auswahl der Einzeltitel des Mischfonds auf eine hohe Qualität. Auf der Aktienseite steht nicht die absolute Höhe der Dividende im Vordergrund. Das Augenmerk liegt auch auf der Kontinuität der Dividendenzahlung und dem Gewinnwachstum der Unternehmen. Die Fondsboutique DJE verweist auf die hohe Bedeutung des Beitrags von Dividenden für die Aktienerträgen. So wurde der Anstieg des DAX seit 1988 zu 60 Prozent durch Kursgewinne und zu 40 Prozent durch Dividenden verursacht. Das Volumen des DJE - Zins & Dividende, das momentan bei ca. 91 Millionen Euro liegt, ermöglicht im Unterschied zu milliardenschweren Fonds-Dickschiffen auch Investments in Unternehmen mit mittlerer oder eher geringer Marktkapitalisierung.

Keine Angst vor Zinserhöhungen


Vor dem Hintergrund möglicher bevorstehender Zinserhöhungen stellt sich bei Rentenfonds oder Mischfonds mit hoher Rentenquote die Frage, wie sich die Zinserhöhung auf das Portfolio auswirkt. . „Anleihen halten wir in der Regel bis zur Endfälligkeit. Die Durchschnittsverzinsung liegt momentan bei gut drei Prozent. Vor dem Hintergrund möglicher Zinsänderungen bevorzugen wir nicht zu lange Laufzeiten. Mit einer durchschnittlich drei- bis vierjährigen Laufzeit bei den Anleihen ist das Renten-Portfolio gut aufgestellt“, so Ehrhardt. Sollten Zinsen stärker steigen, erwartet er auch eine bessere Konjunktur, was sich in Kursgewinnen bei Aktien bemerkbar machen sollte, die Verluste bei Anleihen abfedern. Das Rentenportfolio umfasst Staats- und Unternehmensanleihen. Auch bei der Selektion der Anleihen steht Substanz, die sich z. B. in der Stabilität des Cashflows der emittierenden Unternehmen zeigt, im Vordergrund.




Erträge mit reduzierten Risiken 


Der Fonds blickt auf eine mehr als viereinhalbjährige Historie zurück. In den vergangenen drei Jahren konnten Anleger mit dem benchmarkunabhängig gemanagten Produkt einen Gewinn von gut 29 Prozent verbuchen. Der maximale Verlust in diesem Zeitraum hat -7,2 Prozent betragen. Auf Sicht von einem Jahr liegt der Ertrag bei knapp 16 Prozent. Für Investoren bietet der Fonds eine gute Mischung substanzhaltiger Einzel-Titel im Aktien- und Renten-Segment. Die variable Aktienquote sorgt für eine reduzierte Volatilität und eine Wertentwicklung, die deutlich ruhiger als bei reinen Aktienfonds verläuft.

DJE - Zins & Dividende PA

ISIN:  LU0553164731
Fondsvolumen:  91 Mio. Euro
Fondswährung:  Euro
Auflegungsdatum:  10.02.2011
Gesamtkostenquote (p.a.):  1,99% + Performancefee

10.10.2015 | 11:45

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