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Mit kritischer Weltsicht: Friedrich & Weik feiern Erfolge

Dunkle Wolken: schlägt hier jeden Moment der politische Blitz ein, wie Marc Friedrich und Matthias Weik prognostizieren? (Bild: Fotolia / Tiberius Gracchus)


Die Initiatoren des Friedrich & Weik Wertefonds erfreuen sich an der aktuellen Auszeichnung des Fonds zum „Aktionsfonds des Monats“ durch die Börse Hamburg.  Auch für interessierte Investoren kann diese Auszeichnung bares Geld wert sein, meinen sie. Denn ihre Vorhersagen sind wahrlich düster. Schlägt in Berlin dieses Jahr noch der politische Blitz ein mit der Folge, dass die Börsen einen Wolkenbruch erleben?

„2016 war der Wendepunkt. Politisch und wirtschaftlich ist das System aus den Fugen geraten und wir alle spüren dies intuitiv.“ Mit diesen Worten setzen die Querdenker Marc Friedrich und Matthias Weik zum Rundumschlag an. Sie sind sicher: „2017 zerfällt die Eurozone.“ Auf den ersten Blick erscheint diese Prognose, nun ja, ein weing gewagt. Aber mit povokanten Äußerungen haben sich die beiden Anlage-Spezialisten der ganz eigenen Art noch nie zurückgehalten. Und es gibt viele Anleger, die genau dies schätzen, die genau danach suchen. Wenn wieder Weihnachtskerzen in den Fenstern leuchten, wird man wissen, ob Marc Friedrich und Mathhias Weik Recht behalten haben.

In Focus Money schreiben die beiden: „Weder der Brexit noch die Wahl Donald Trumps kamen überraschend für uns. Bereits am 1. November 2016 hat Marc Friedrich in einem TV-Interview korrekt vorhergesagt, dass Donald Trump gewinnen wird, und dass es zu keinerlei Verwerfungen an den Finanzmärkten kommen wird. Entgegen aller Horrorszenarien sind weder Großbritannien nach dem Brexit noch die USA nach der Wahl Donald Trumps im Meer versunken, geschweige denn sind die Märkte nachhaltig eingebrochen. Nein, sie sind sogar gestiegen. Mittlerweile befindet sich der Dow Jones sogar auf dem absoluten Höchstkurs bei knapp 20.000 Punkten.

Mit der Wahl Trumps zum US-Präsidenten wurden die realitätsfernen Eliten nach dem Brexit ein weiteres Mal vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt und in den Elfenbeintürmen geht die Angst um. Sowohl der Brexit als auch die Wahl Donald Trumps sowie das Referendum in Italien sind offensichtlich der Beginn einer radikalen Zeitenwende. Ein weiter so und immer mehr vom Gleichen ist heute nicht mehr möglich. Es ist an der Zeit für eine drastische Kehrtwende. Ansonsten werden Extreme die Welt verändern und unser Wohlstand und Demokratie werden langfristig auf dem Spiel stehen.

Globale Dynamik nicht aufzuhalten

Auch 2017 verspricht ein weiteres spannendes Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Möglichkeiten zu werden. Unserer Ansicht nach werden 2017 die Ereignisse global weiterhin an Dynamik gewinnen und wir können uns auf zahlreiche Überraschungen gefasst machen. Dennoch ist nicht die Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken. Nein, es ist an der Zeit endlich etwas zu verändern.

Was wir erleben, ist ein Wandel sowohl in Europa als auch in den USA. Das spüren insbesondere die immer hilfloser agierenden Protagonisten in der Politik. Ihre sichere und privilegierte Welt gerät ins Wanken, und das Volk agiert anders als zuvor und vor allem anders als gewollt. In den zahlreichen Auftritten nach der Wahl in Großbritannien, in den USA, aber auch nach dem Referendum in Italien spürte man regelrecht die Unsicherheit und die Angst der Damen und Herren aus der Politik um ihre Pfründe. Anstatt zu reflektieren, wird man immer trotziger.“

2017 – das Ende des Euros und der EU

Der Beitrag bei Focus Money setzt sich fort wie folgt: „Der deutsche Wirtschaftsmotor boomt gegenwärtig unter anderem aufgrund des abgewerteten Euros und des vielen billigen Geldes. Insbesondere die großen exportorientierten Konzerne machen ein Riesengeschäft. Bei vielen Arbeitnehmern ist der Sachverhalt jedoch ein anderer. Heute arbeiten 22,5 Prozent aller Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor. Weder zahlen diese Damen und Herren in die Rentenkassen noch können sie selber für das Alter vorsorgen. Diese Problematik wird augenscheinlich im Jubelrausch des Exportüberschusses und der sprudelnden Steuereinnahmen von der Politik völlig verkannt. Es ist eine Schande, dass die Arbeitnehmer an den Produktivitätssprüngen nicht teilhaben.

Weiterhin steigt die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten kontinuierlich. Dies mag momentan für die Wirtschaft von Vorteil sein, da Produkte „Made in Germany“ immer billiger werden. Langfristig wird sich dieser Irrsinn jedoch bitter rächen – und uns als Gesellschaft auf die Füße fallen, mit extremen Kollateralschäden.  Es ist an der Zeit diese irrsinnige und keinesfalls nachhaltige Wirtschaftspolitik schleunigst zu überdenken, ansonsten steuert Deutschland auf unlösbare Probleme zu.

„Der Crash ist die Lösung“

Das Modell Deutschland ist am Scheitern. Steile These, aber die Eckdaten bestätigen uns dies. Wenn jetzt bereits von 40 Prozent vom Nettolohn für die Rente gesprochen wird, können wir nur auf unser 2014 veröffentlichtes Buch „Der Crash ist die Lösung“ verweisen, in dem wir genau diese Problematik schon vorweggenommen haben. Unser gegenwärtiges Wohlstandsniveau werden wir in Zukunft nicht mehr halten können. Spätestens nach dem Terroranschlag in Berlin ist unser Land ein anderes. Wir hoffen, dass sich ein solches Ereignis niemals mehr in Deutschland, in Europa oder sonst irgendwo wiederholen wird. Wir befürchten aber, dass dies kein Einzelfall bleiben wird. Den Behörden ist bis heute offensichtlich noch nicht bekannt, wer alles nach Deutschland eingereist ist und noch immer über Deutschlands offene Grenzen einreist.“

Deutschlands „großer Bruder“ USA, so Weik und Friedrich weiter, überprüfe bereits seit geraumer Zeit jeden Einreisenden äußerst genau. Selbst für europäische Touristen sei es unmöglich, ohne gültiges Visum oder mit einem abgelaufenen Pass in die USA einzureisen. Asylbewerber müssten in den USA einen mehrstufigen Prozess durchlaufen, welcher oft bis zu zwei Jahre dauere. Spätestens seit dem 19. Dezember 2016 sei ein „Weiter so“ in der Sicherheits- und Flüchtlingspolitik vielen Menschen schwer zu vermitteln. Das politische Klima in unserem Land werde sich bis zur Bundestagswahl noch erheblich weiter vergiften. Man werde einen knallharten und hochemotionalen Wahlkampf erleben. Einen Wahlkampf, der alle bisherigen Wahlkämpfe in den Schatten stelle.

Das das ist das fazit der beiden nicht eben als Optimisten bekannten Prognostiker für unser Land: „Die Ära Merkel endet 2017. Dieser Wahlkampf sowie das Ergebnis dieser Wahlen wird die Spaltung unserer Gesellschaft schonungslos offenlegen. Populistische Kräfte werden weiter auf dem Vormarsch sein und bei der Bundestagswahl erhebliche Erfolge verzeichnen. Wir gehen davon aus, dass die Ära Merkel 2017 ein Ende findet. Diese Meinung haben wir auch schon vor dem Anschlag in Berlin vertreten. Der politische Stein des Wandels ist am Rollen und kann nicht mehr gestoppt werden.“

Der Friedrich & Weik Wertefonds kann ab sofort während des Aktionszeitraumes bis zum 31. Januar 2017 über die Börse Hamburg mit einem maximalen Spread von 0,5 Prozent gehandelt werden.

12.01.2017 | 23:12

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