boerse am sonntag - headline

Günstige Qualitätsaktien – First Private Europa Aktien ULM



Bild: suphakit73/FreeDigitalPhotos.net.

Bild: suphakit73/FreeDigitalPhotos.net.



Jobsalle Jobs

Die aktuelle Korrektur an den Märkten hat europäische Aktien günstiger gemacht. In solchen Phasen gehen Value-Investoren gern auf Einkaufstour an den Börsen. Grundsätzlich verbindet die Anhänger dieses Investmentstils die Absicht, Aktien möglichst billig zu kaufen. Für ein erfolgreiches Investment ist das allerdings alles andere als ausreichend.
 
Denn günstige Aktien können schließlich noch günstiger werden. Tobias Klein, Fondsmanager des First Private Europa Aktien ULM (WKN: 979583), nutzt bei der Aktienauswahl neben der Bewertung weitere Auswahl-Kriterien und schafft damit Mehrwert für Anleger. 



Value-Investmentansatz


Aus einem Anlageuniversum von ca. 1500 europäischen Aktien werden in einem mehrstufigen Prozess 40-65 Einzeltitel gefiltert, die das Fondsportfolio bilden. Der Fondsmanager nutzt dabei hauseigenes Research, aber auch externe Quellen. Neben der niedrigen Bewertung der Aktien achtet Klein, der den Fonds seit Auflegung im Jahr 1999 managt, u.a. auf einen attraktiven Gewinntrend und solide Bilanzen der Unternehmen.

Ergänzt wird der Investmentansatz durch ein aktives Risikomanagement: Aktien, die die entsprechenden Kriterien nicht mehr erfüllen, werden konsequent verkauft. „Viele simple Value-Strategien können seit Jahren nicht mit dem breiten Markt mithalten. Die Multifaktor-Strategie des First Private Europa Aktien ULM dagegen hat in 2015 erneut nicht nur den Value Index sondern auch den Markt insgesamt hinter sich gelassen. Im aktuell schwierigen Umfeld hat geholfen, dass wir neben der niedrigen Bewertung immer auch systematisch auf Qualität und Gewinnrevisionen unserer Unternehmen achten“, so Klein, der auf mathematisch nachvollziehbare und damit transparente Quant-Strategien setzt. 



Portfoliozusammensetzung
 

„Untergewichtet sind bei uns derzeit z.B. die vergleichsweise teuren Sektoren Gesundheit und nichtzyklische Konsumgüter. Stärker positioniert sind wir dagegen im Bereich Telekommunikation und weiterhin auch bei zyklischen Konsumgütern“, so der Fondsmanager. Zu den Top 10-Holdings seines „Growing Value“- Portfolios zählen gegenwärtig u.a. die niederländische Supermarktkette Ahold, der Schweizer Versicherungskonzern Swiss Re und das britische Bauunternehmen Taylor Wimpey. Großbritannien ist mit gut 30 Prozent unter den Ländern Europas im Fonds auch am höchsten gewichtet. 



Überzeugendes Ergebnis


Die Performance des Fonds überzeugt in mehrfacher Hinsicht. Über unterschiedliche Zeithorizonte konnte der Investmentansatz nicht nur gegenüber dem breiten Markt sondern auch gegenüber einer Value-Benchmark eine Outperformance erzielen. Mit Stand vom 29. Januar ist dem First Private Europa Aktien ULM (institutionelle Tranche mit einer Verwaltungsvergütung von 0,9 Prozent p.a.) auf Sicht von drei Jahren eine Performance von 12,1 Prozent p.a. gelungen. Der breite europäische Markt, gemessen am MSCI Europa, kam auf 7,7 Prozent p.a. Der MSCI Value erzielte 4,6 Prozent p.a. Sowohl bei der institutionellen Tranche als auch bei der Tranche für Privatanleger wird erfreulicherweise auf eine performanceabhängige Vergütung verzichtet.



Fazit

Anleger bekommen mit dem First Private Europa Aktien ULM einen Fonds, der sich gut als Basis-Investment mit Fokus auf günstig bewerteten europäischen Qualitäts-Aktien eignet. Das Fondsmanagement hat bewiesen, dass der Investmentansatz geeignet ist, auch über einen längeren Zeitraum einen Mehrertrag gegenüber dem breiten Markt zu erzielen. 

08.03.2016 | 15:16

Artikel teilen:

-->