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M&G Optimal Income Fund: Komfortabel und flexibel



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Der in Großbritannien bereits Ende 2006 aufgelegte M&G Optimal Income Fund ist ein flexibler Fonds, der unter den verschiedensten Marktbedingungen eine gute Performance erzielen kann. Der Fonds zielt darauf ab, eine Gesamtrendite über strategische Anleiheninvestments und eine spezifische Aktienauswahl zu erreichen. Mindestens 50% des Vermögens werden in Anleihen angelegt. Dies können Investment- Grade-Unternehmensanleihen, risikoreichere Hochzinsanleihen oder Staatsanleihen sein. Darüber hinaus kann der Fonds auch in Geldmarktinstrumente, Barmittel, Aktien und Derivate investieren. Derivate können dabei sowohl zu Anlagezwecken als auch zur Effizienzsteigerung der Portfolioverwaltung verwendet werden.

Ziel: Gleichmäßiger Ertragsstrom

Fondsmanager Richard Woolnough hat die Freiheit, je nach Einschätzung der Markt- und Wirtschaftslage, die Duration und das Kreditrisiko beliebig zu erhöhen oder zu senken. Duration und das Kreditrisiko sind zwei Merkmale, die jede Anleihe aufweist. Diese beiden Merkmale stehen im Mittelpunkt der Anlagephilosophie des M&G Optimal Income Fund. Die Duration ist eine Kennzahl, die die Empfindlichkeit des Anleihekurses gegenüber Zinsveränderungen angibt. Sie entspricht in etwa der Fälligkeit einer Anleihe. Das Kreditrisiko ist das Risiko, dass ein Schuldner (wie Unternehmen oder Staat) seine Schulden nicht zurückzahlt. In verschiedenen Phasen des Konjunkturzyklus kann es sein, dass entweder sowohl das Kreditrisiko als auch die Duration, weder das Kreditrisiko noch die Duration, oder nur das Kreditrisiko bzw. nur die Duration attraktiv sind. Der optimale Ertragsstrom wird mit einer Kombination aus Durations- und Kreditrisiko erreicht, durch die zu jedem Zeitpunkt ein maximaler Gesamtertrag generiert wird. Woolnough nutzt einen Top- Down-Ansatz, um den möglichst optimalen Ertragsstrom im gesamten Konjunkturzyklus zu ermitteln. Ziel ist es, durch den gesamten Wirtschaftszyklus hinweg einen gleichmäßigen Ertragsstrom zu generieren. Der M&G Optimal Income Fund soll also nicht wie Fonds, die nur auf eine der Anleihenklassen Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen beschränkt sind, zwangsweise die Abschwünge mitnehmen müssen.

Angemessene Kostenstruktur

Ende August waren rund 72% der Mittel des M&G Optimal Income Fund in Investment- Grade-Unternehmensanleihen (AAA bis BBB- nach Standard & Poor’s) angelegt. Fast 18% betrug der Anteil von Hochzinsanleihen, die in der Regel von Unternehmen begeben werden, die über kein Investment- Grade-Rating verfügen. Hierbei sollten sich Anleger des Ausfallsrisikos bewusst sein. Staatsanleihen machten weniger als 2% aus, Aktien rund 6%. Der Fonds legt also angesichts der niedrigen Leitzinsen derzeit den Schwerpunkt ganz eindeutig auf Unternehmensanleihen mit fast 90% des Portfolios. Der Fonds hat einen maximalen Ausgabeaufschlag von 4%. Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio – TER) beträgt 1,42%. Diese Kosten erscheinen nicht zu hoch gegriffen, wenn man berücksichtigt, dass der M&G Optimal Income Fund sich in dem speziellen Marktumfeld der letzten Monate ausgezeichnet entwickelt hat.

 

20.10.2009 | 00:00

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