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Fonds-News

Europa anfällig für Rückschläge

u.a.: Die französische Fondsboutique Carmignac Gestion weist darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Erholung in Europa positiv gestaltet, aber weiterhin anfällig für Rückschläge bleibt. Einen Grund sehen die Anlage-Experten darin, dass die Entschuldung der Staaten negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum hat. [mehr]

AXA ROSENBERG: Erwartung steigender US-Aktien

U.a.: Der CIO für US-Aktien beim Fondsanbieter AXA Rosenberg, Will Jump, geht von einer positiven Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft und steigenden Aktienkursen in diesem Wirtschaftsraum aus. Für besonders attraktiv hält er Small Caps und Value-Aktien. [mehr]

FIDELITY: Weiterhin gute Chancen für Nippon-Aktien

Fonds-News, u.a.: Die Japan-Experten der Fondsgesellschaft Fidelity sehen weiter Potenzial bei japanischen Aktien, auch wenn es Anfang des Jahres zu Kursrückgängen gekommen ist. Nach Ansicht der Fondsgesellschaft ist entscheidend, dass der Premierminister Shinzo Abe erfolgreich kommuniziert, dass die Reformen in Japan mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden. [mehr]

Fonds-News

u.a.: Die Experten des Vermögensverwalters BlackRock mahnen Investoren in den Schwellenländern zur Vorsicht. In dem neuen Research-Bericht „Emerging Markets on Trial“ des BlackRock Investment Institute kommen die Kapitalmarktstrategen zu dem Ergebnis, dass die Zeiten von Sorglosigkeit und leicht verdientem Geld der Vergangenheit angehören. [mehr]

M&G

Die Fondsgesellschaft M&G erwartet auch im neuen Jahr keine Verbesserung der Lage bei Anleihen aus den Emerging Markets. Bereits im vergangenen Jahr haben Anleger in diesem Segment Verluste eingefahren. Emerging Markets-Staatsanleihen in lokalen Währungen haben im Jahresverlauf 2013 im Schnitt 9 Prozent an Wert verloren. M&G sieht vor allem die politische Instabilität in den aufstrebenden Volkswirtschaften und einen Zinsanstieg in den USA als belastende Faktoren. M&G-Fondsmanagerin Claudia Calich, die den M&G Emerging Markets Bond Fund (ISIN:GB00B3NMPS60) verantwortet, weist auch darauf hin, dass in zwölf wichtigen Schwellenländern Präsidentschafts- bzw. Parlamentswahlen stattfinden, wie etwa in Brasilien, Indien, Indonesien, Südafrika und der Türkei. "Im Vorfeld dieser Wahlen könnten die Nettokapitalströme in diese Volkswirtschaften vorübergehend sinken", so Calich. Dadurch würde die Bedeutung politischer Einflüsse auf diese Anlageklasse steigen. Die Auswahl der Einzeltitel und das richtige Timing gewinnen dadurch an Bedeutung. Ein weiterer negativer Einflussfaktor auf Schwellenländeranleihen kann über die Währungsseite zum Tragen kommen. Anleihen, die auf lokale Währungen lauten, können von der Abwertung der Emerging-Markets-Währungen in Mitleidenschaft gezogen werden. [mehr]

THREADNEEDLE

Der Threadneedle Global Equity Income-Fonds (ISIN: GB00B1Z2NR59) hat die Marke von 1 Mrd. US-Dollar überschritten. Das entspricht etwa 720 Mio. Euro. Ende 2012 lag das Volumen des Dividenden-Fonds, der von Stephen Thornber verwaltet wird, bei ca. 218 Mio. Euro. Im Kalenderjahr 2013 konnte der Fonds um 18,35 Prozent zulegen. Gegenwärtig werden Aktiendividenden als Ertragsquelle von Anlegern besonders geschätzt. "Angesichts niedriger Zinsen schätzen sowohl private als auch institutionelle Anleger dividendenstarke Aktien als Alternative", so Werner Kolitsch, Threadneedle-Geschäftsführer in Deutschland und Österreich. Bei der Auswahl der Einzeltitel legt Thornber neben einer attraktiven Dividendenrendite Wert auf wachstumsstarke Unternehmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell. In den Fonds werden in der Regel Aktien aufgenommen, deren Firmen ein Gewinn- und Dividendenwachstum von mehr als 5 Prozent aufweisen. Das Portfolio des Fonds besteht aus ca. 75-95 Einzeltiteln. Mit der Anlagestrategie erzielte der Fonds in den vergangenen 5 Jahren eine annualisierte Rendite von über 15 Prozent. Damit hat er sich besser entwickelt als der Vergleichsindex MSCI AC World Index Gross Return. [mehr]

MORNINGSTAR

Die Fondsratingagentur Morningstarkommt in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Anleger längerfristig eher unterdurchschnittliche Renditen erzielen, wenn sie in Fondskategorien investieren, die gerade in Mode sind. Aufgrund der Datenerhebung lassen sich zwar keine statistischen Ergebnisse ableiten, aber das Ergebnis kann ein Indiz für den Erfolg antizyklischer Strategien liefern. Aufgrund der Daten für die Zu- und Abflüsse in Europa bei unterschiedlichen Fondskategorien im Jahr 2007 wurden zwei Depots erstellt. Das prozyklische Depot bezog sich auf die Fondskategorien mit den höchsten Zuflüssen, das antizyklische auf die Kategorien mit den höchsten Abflüssen. Jährlich wurde die Ausgangsgewichtung der Portfolios wiederhergestellt. Das antizyklische Depot, das die Kategorien europäische Aktien Blend, europäische Aktien Value und Schweizer Nebenwerte enthielt, hat bis Ende November 2013 17,7 Prozent zugelegt. Das prozyklische Depot verlor hingegen 1 Prozent. Es enthielt Aktienfonds der Kategorie Schwellenländer (global), Asien ex Japan sowie Aktienfonds der Branche Ökologie. Die Schwankungsintensität (Volatilität) des antizyklischen Depots lag deutlich niedriger als beim prozyklischen. [mehr]

FIDELITY

Die Fondsgesellschaft Fidelity sieht unterschiedliche Entwicklungen an den Immobilienmärkten Europas. Die Experten erwarten im Norden Europas und in Großbritannien steigende Mieten in Höhe von zwei bis drei Prozent. Einen Grund sieht Matthew Richardson, Director of Research für den europäischen Immobilienmarkt bei Fidelity, darin, dass das Interesse an Immobilien in kleineren Städten zunimmt, da es kaum noch Premiumobjekte mit lang laufenden Mietverträgen in den großen Städten gibt. Keith Sutton, Fondsmanager des Fidelity European Real Estate Fund, erwartet allerdings eine unterschiedliche Entwicklungen in den verschiedenen europäischen Regionen. Eine führende Rolle hat gegenwärtig nach Suttons Ansicht der deutsche Immobilienmarkt. Nach Ansicht des Experten gilt der deutsche Markt als relativ krisensicher. Es werde allerdings schwieriger attraktive Immobilienanlagen zu finden. Außerdem weist Sutton darauf hin, dass die Renditen in Deutschland vergleichsweise niedrig sind, so dass sich Investoren nach anderen Ländern hin orientieren. Pessimistisch zeigt sich Sutton für die Immobilienmärkte der europäischen Peripherie. "Aus Risiko-Rendite-Abwägungen sind diese Märkte nicht interessant", so Sutton. [mehr]

FIDELITY

Der Portfoliomanager des Fidelity China Consumer Fund (ISIN: LU0594300096), Raymond Ma, sieht die Auswirkungen der Reformen in China mit dem aus seiner Sicht größten Reformpaket des Landes seit den 1990er-Jahren auf die Wirtschaft des Landes positiv. Ziel sei es, Wettbewerbsnachteile der Privatwirtschaft gegenüber Staatsbetrieben abzubauen, um ineffiziente Strukturen des Wirtschaftslebens abzubauen. „Das dürfte die Innovationsfähigkeit und die Gründung privater Unternehmen voranbringen – vor allem in weniger entwickelten, aber von der Regierung priorisierten Dienstleistungsbranchen wie Gesundheit, Bildung, Umweltschutz und Nahrungsmittelsicherheit. Die Regierung will privatwirtschaftlichen Unternehmen den Zugang zu Finanzierungen erleichtern. Bislang waren staatliche Unternehmen bei Kreditkonditionen klar im Vorteil", so der Fondsmanager. Die Landreform stärkt nach Ma die Eigentumsrechte der Landbevölkerung. Besondere Chancen für Aktionäre sieht Ma in den Sektoren Informationstechnologie, Internet, Gesundheit und Versicherungen. Der Fondsmanager erwartet, dass Aktien dieser Branchen in den kommenden Jahren mehr als die Hälfte des MSCI China-Index ausmachen werden. Abstand nehmen sollten Anleger allerdings nach Mas Auffassung von chinesischen Banken: „Die Gefahr von Kreditausfällen ist durch die höhere Kreditvergabe in den zurückliegenden beiden Jahren stark gestiegen. Die jetzt anstehende Liberalisierung der Zinsen führt zu niedrigeren Nettomargen. Beides könnte die Institute schwächen“. [mehr]

M&G INVESTMENTS

Die britische Fondsgesellschaft M&G Investments gab bekannt, dass einer ihrer bekanntesten Fondsmanager, Graham French, mit sofortiger Wirkung das Management des Fonds M&G Global Basics (ISIN: GB0030932676) niederlegt und das Unternehmen verlässt. French managte den Fonds seit dem Jahr 2000, seit fast 25 Jahren gehörte er dem Unternehmen an. In den vergangenen Jahren war er aufgrund einer schwachen Performance des Global Basics in die Kritik geraten. Auf Sicht von 5 Jahren gewann der Fonds 30,3 Prozent während sein Vergleichsindex, der FTSE Global Basics Composite Index 57,4 Prozent zulegte. Nachfolger als Fondsmanager wird sein bisheriger Stellvertreter Randeep Somel, mit dem French bereits seit mehr als fünf Jahren zusammengearbeitet hat. M&G Investments plant keine Änderungen an der strategischen Ausrichtung des Produkts. Damit wird das Fondsmanagement weiter weltweit nach Unternehmen suchen, die vom Investitions- und Konsum-Verhalten in den Emerging Markets profitieren. „Meiner Meinung nach ist das Konzept des M&G Global Basics Fund heute noch relevanter als bei Auflegung des Fonds im Jahr 2000. Die Anleger sorgen sich um das Wirtschaftswachstum in China, das sich von 10% pro Jahr auf 7,5% verlangsamt hat. Allerdings muss diese niedrigere Wachstumsrate in einem viel größeren Zusammenhang betrachtet werden, denn die chinesische Wirtschaft ist von 2 Billionen US-Dollar im Jahr 2004 auf heute über 8 Billionen US-Dollar gewachsen”, so Randeep Somel. [mehr]

DEXIA ASSET MANAGEMENT

Die Fondsgesellschaft Dexia Asset Management hält trotz der fortschreitenden Aktienmarktrallye einen Einstieg noch nicht für zu spät. Vor allem Kursrücksetzer sollten nach Meinung der Dexia-Experten zum Kauf von Aktien genutzt werden. Ken Van Weyenberg, Investmentspezialist bei Dexia Asset Management, weist darauf hin, dass viele Anleger trotz der starken Kursgewinne an den Aktienmärkten immer noch an der Seitenlinie stehen. Einen wesentlichen Grund in der weiter positiven Aktienentwicklung sieht Van Weyenberg in der Erholung der globalen Konjunktur: "Auch wenn der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognose Anfang Oktober etwas gesenkt hat, stimmen die Zahlen optimistisch". Der IWF sieht für das Jahr 2013 ein Wachstum von knapp 3 Prozent, für das kommende Jahr werden mehr als 3,5 Prozent erwartet. Allerdings wird der Aktienmarkt nach Auffassung Van Weyenbergs auf kurze Sicht immer wieder mit Problemen kämpfen müssen. Dazu zählt beispielsweise die Schuldengrenze der USA, die Anfang 2014 wieder auf der Agenda stehen wird. Mit Blick auf konjunkturbereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnisse sieht Dexia die US-amerikanischen Aktien durchschnittlich bewertet während europäische Aktien deutlicheres Aufholpotenzial aufweisen.

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BLACKROCK

Börsennotierte Indexprodukte, also Exchange Traded Products (ETPs), wurden im dritten Quartal 2013 stark nachgefragt. Die Zuflüsse lagen von Juli bis September bei 62,1 Mrd. US-Dollar. Gegenüber dem zweiten Quartal war das eine Verdoppelung. [mehr]

LEGG MASON

Seit 30 Jahren investiert der Asset Manager Richie Freeman nach dem von ihm entwickelten Investmentansatz in Unternehmen, die Investoren ein nachhaltiges Wachstum bieten. Die US Aggressive Growth-Strategie wird bei ClearBridge Investments, einer hundertprozentigen Tochter von Legg Mason, umgesetzt. Nach Angaben der Fondsgesellschaft konnten damit seit 1983 jährliche Durchschnittsrenditen von zwölf Prozent erwirtschaftet werden. Privatanleger können in diese Strategie über den Legg Mason ClearBridge US Aggressive Growth Fund (ISIN: IE00B19Z9P08) investieren. Seit 1996 managt Freeman den Investmentansatz zusammen mit seinem Kollegen Evan Bauman. Die Strategie ist langfristig ausgerichtet. "Unsere typische Haltedauer beträgt fünf bis zehn Jahre. Deshalb schauen wir uns die Unternehmen, in die wir investieren, auch ganz genau an“, so Bauman. Die Fondsmanager investieren in Unternehmen mit unterschiedlicher Marktkapitalisierung. Entscheidend bei der Auswahl der Unternehmen sind Innovationskraft, Preissetzungsmacht und Chancen für ein organisches Wachstum. Bauman geht davon aus, dass Investoren in nächster Zeit durch gezieltes Stockpicking eine Outperformance gegenüber dem breiten Markt erzielen können, da makroökonomische Faktoren eher weniger im Vordergrund stehen werden. [mehr]

STANDARD LIFE INVESTMENTS

Der britische Fondsanbieter Standard Life Investments zweifelt an der Nachhaltigkeit des chinesischen Wachstums, obwohl die Volkswirtschaft auch im dritten Quartal 2013 gewachsen ist. Gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres legte die chinesische Wirtschaft um 7,8 Prozent zu. Standard Life Investments vermisst die angekündigten Strukturreformen. Nach Auffassung der britischen Experten hält China an dem produktionsgetriebenen Wirtschaftswachstums fest. Jeremy Lawson, Chefvolkswirt bei Standard Life Investments, vermisst Fortschritte in Richtung eines Wirtschaftswachstums, das vom Konsum getragen wird. Der Ökonom stellt im Gegenteil fest, dass der Anteil des Konsums am Wirtschaftswachstum sogar zurückgegangen ist. In den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres hat der heimische Konsum nur 45 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgemacht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag er noch bei 55 Prozent. In vielen anderen Ländern wird nach Lawsons Auffassung nur darauf Wert gelegt, dass China überhaupt wächst und sich damit die Nachfrage nach Rohstoffen erhöht. [mehr]

TEMPLETON

Der Senior Vice President von Templeton und Portfoliomanager Michael Hasenstab sieht künftig eine Zweiteilung der Emerging Markets: „In den letzten Jahren verzeichneten die Schwellenmärkte relativ breit angelegte Auf- oder Abwärtstrends und entwickelten sich in der Regel parallel. Für die Zukunft rechnen wir mit einer stärkeren Zweiteilung der Schwellenmärkte, sodass Chancen länderspezifisch zu bewerten sind“. Den Zinsanstieg in jüngerer Vergangenheit sieht Hasenstab hinsichtlich eines globalen Konjunkturaufschwungs und einer möglichen Drosselung des Anleihenkaufprogramms in den USA von eher dauerhafter Natur. Die Kursverluste bei einigen Schwellenländerwährungen sieht er dagegen eher von kurzfristigen Panikverkäufen getrieben. Positiv bewertet der Anlage-Experte China. Aus seiner Sicht besteht bei der Größe der Volkswirtschaft und der Qualität des Wachstums ein positiver Nachfrageeffekt für die Weltwirtschaft. Trotzdem sieht er in China Reformbedarf, da u.a. künstlich niedrig gehaltene Zinsen zu Verzerrungen führen: „Wir rechnen in den nächsten fünf bis zehn Jahren mit Reformen. Sollten diese im Finanzsektor gelingen, halten wir sie für einen notwendigen Schritt in Chinas Entwicklung zu einem einkommensstarken Land wie Japan oder Südkorea“. In seiner Anlagestrategie setzt Hasenstab gegenwärtig auf Chancen bei Währungskursgewinnen. Aufgestockt wurden in seinen Anleihen-Portfolios Positionen, die fundamental attraktiv bewertet sind und die durch generelle Verkäufe in den Schwellenländern ungerechtfertigt gelitten haben. [mehr]

SEB

SEB Asset Management ist gegenwärtig noch mit der Abwicklung des SEB ImmoInvest (ISIN: DE0009802306) beschäftigt, der wie andere Offene Immobilienfonds aufgrund von Liquiditätsproblemen aufgelöst wird. Seit Juli gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) für Offene Immobilienfonds, die sich u.a. auf die Haltedauer der Fondsanteile und Kündigungsfristen der Anleger beziehen. Damit wurde die europäische AIFM-Richtlinie umgesetzt. [mehr]

ETHENEA

Der Immobilienmarkt in den USA befindet sich auf dem Weg der Erholung. In bestimmten Regionen des Landes nähern sich die Immobilienpreise bereits wieder den Höchstständen. Bei den Verkäufen bereits bestehender Häuser gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs im zweistelligen Bereich. [mehr]

UNIVERSAL-INVESTMENT

Der Münchner Asset Manager XAIA hat den bei Universal-Investment aufgelegten Fonds XAIA Credit Debt Capital (ISIN: LU0644385733) für neue Anlagegelder geschlossen. Seit Anfang 2013 hat sich das Volumen von 243 Mio. Euro auf über 750 Mio. Euro erhöht. Die Schließung ist ein sogenanntes „Hard Closure“. Das bedeutet, dass der Fonds seit dem 23.09. weder Geld von Neuanlegern aufnimmt, noch neues Geld von Investoren, die bereits Fondsanteile gekauft haben. Mit der Schließung soll eine Verwässerung des Ertrags zu Lasten der bestehenden Investoren vermieden werden, da durch weitere Mittelzuflüsse die Investitionsquote mittelfristig auf ein zu niedriges Niveau sinken würde. XAIA strebt eine Wiederöffnung des Fonds an, was allerdings von der Entwicklung der Kapitalmärkte abhängt. Damit ist nach den beiden anderen Fonds von XAIA, der XAIA Credit Basis (ISIN: LU0418282348) und der XAIA Credit Basis II (ISIN: LU0462885483) auch der dritte Fonds der Gesellschaft geschlossen. Die Fondsgesellschaft nutzt gezielt Ineffizienzen an den Kapitalmärkten, um stabile Renditen bei möglichst geringen Schwankungen in allen Marktsituationen zu erzielen. XAIA Investment ist seit April 2009 im Fondsmanagement aktiv. Die Asset Manager sind spezialisiert auf Credit-Basis-Strategien. Aktuell verwaltet XAIA mit einem zehnköpfigen Team mehr als 2,7 Milliarden Euro. [mehr]

SCHRODERS

Der britische Vermögensverwalter Schroders hat einen neuen Fond zum Investmentthema Indien aufgelegt. Er verfolgt dabei ein vom Standard abweichendes Konzept. Ohne die üblichen Einschränkungen einer Benchmark oder Marktkapitalisierung soll der Schroders ISF Indian Opportunities (ISIN: LU0959626531) Anlegern einen flexiblen Zugang zum indischen Aktienmarkt bieten. Über einen Bottom-up-Ansatz werden Aktien von Firmen mit einem mittel- bis langfristigen attraktiven Wachstum gefiltert. [mehr]

FRANKLIN TEMPLETON

Die Anleihemanager des Fondshauses Franklin Templeton machen positive Signale für die globale Konjunktur aus. Die Experten gehen davon aus, dass die Konjunktur in den USA bald deutlich anzieht und die US-amerikanische Notenbank dann die Käufe der Staatsanleihen reduzieren wird. Die Fed-Sitzung am 17. Und 18. September könnte bereits die Richtung dafür vorgeben. Auch für die chinesische Wirtschaft sieht das Anleihe-Team von Franklin Templeton positive Signale. [mehr]

GAMAX MANAGEMENT

Dr. Jan Ehrhardt, Vorstand der DJE Kapital AG und Portfoliomanager des Gamax Funds Maxi-Fonds Asien International A (ISIN: LU0039296719) kommt zu dem Schluss, dass Anleger in Asien die Länder Japan und China wieder stärker beachten sollten. In China macht Ehrhardt eine günstige Bewertung der Aktien aus. Chinesische Unternehmen weisen seiner Auffassung nach günstige Kurs-Gewinn-Verhältnisse und einen niedrigen Verschuldungsgrad aus. Mittlerweile liege das Kurs-Buchwert-Verhältnis chinesischer Aktien niedriger als das japanischer Aktien. Nach Ehrhardts Einschätzung sind chinesische Unternehmen mit hoher Dividendenrendite besonders günstig. Japanische Exporttitel sieht er vor allem durch den schwachen japanischen Yen beflügelt. Dadurch könnten die Gewinne dieser Unternehmen überdurchschnittlich gesteigert werden. Der Fondsmanager weist darauf hin, dass aus den Emerging Markets viel Geld abgezogen wurde und Anleger zurzeit lieber in den Industriestaaten investieren. Ein langsameres Wirtschaftswachstum habe zu Skepsis bei den Marktteilnehmern geführt. Zudem hätten einige Aktienmärkte der aufstrebenden Volkswirtschaften mittlerweile eine zu hohe Bewertung. "Nach den starken Anstiegen im Vorjahr waren einige Märkte wie Indonesien, Malaysia und Thailand einfach zu teuer", so Ehrhardt.

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LIPPER


Laut einer Fondsstatistik des Datenanbieters Lipper(Thomson Reuters) nimmt die Zahl der zugelassenen Fonds in Europa seit 2011 beständig ab. Mit Stichtag Ende Juni 2013 waren in Europa insgesamt 31.877 Investmentfonds zum Vertrieb zugelassen. Dabei fielen ca. 37% in die Kategorie Aktienfonds, 25 % sind Mischfonds zuzurechnen, 22 % Anleihefonds und 5 % Geldmarktfonds. Die übrigen 11% verteilen sich auf Immobilien-, Garantie-, Rohstoff- und Dachhedgefonds. Die Anzahl der Fonds ist das neunte Quartal in Folge gefallen. Gründe liegen in einem starken Rückgang bei neuen Produkten sowie einem gerade im zweiten Quartal 2013 stark zugenommenenAnstieg von Fondsschließungen und Verschmelzungen mehrerer Produkte.EinzigFonds, die in die Anlageklasse Anleihen investieren, haben im zweiten Quartal 2013 einen Zuwachs bei der Anzahl der Produkte verbucht. 165 neue Fonds wurden auf den Markt gebracht, während 53 liquidiert wurden. Zusammengeschlossen wurden 96 Anleihefonds. Mit Blick auf die Fonds-Verkaufszahlen bei den unterschiedlichen Anlageklassen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2013 stellte Lipper fest, dass diese nur von Januar bis April positiv waren, während sich im Mai ein negativer Trend durchsetzte. Die Verkaufszahlen bei Anleihe- und Mischfonds waren dagegen durchgängig positiv. [mehr]

MORNINGSTAR

Die Analysten der Fondsrating-Agentur Morningstar haben in ihrer jüngsten Auswertung hohe Mittelabflüsse im Juni bei den Rentenfonds festgestellt. Ursache dafür war die Angst der Investoren vor steigenden Renditen und damit fallenden Kursen bei Anleihen, nachdem US-Notenbankchef Bernanke ein Ende des Anleihekaufprogramms der Federal Reserve angedeutet hatte. Insgesamt wurden Anlagen in Höhe von etwa 30 Mrd. Euro aus Investmentfonds mit festverzinslichen Wertpapieren abgezogen. Besonders betroffen waren vor allem risikoreichere Anleihekategorien wie High-Yield-Bonds, Schwellenländer- und Unternehmensanleihen. Aber auch bei Aktienfonds machten Anleger Kasse. Hier wurden 9,5 Mrd. Euro abgezogen, so viel wie seit Mai 2012 nicht mehr. Mittelzuflüsse verbuchten dagegen Alternative Fonds (2,7 Mrd. Euro). Besonders beliebt war in dieser Kategorie derStandard Life Global Absolute Return Strategies-Fonds.Beiden Tranchen des Fonds flossen im Juni mehr als 1 Mrd. Euro Anlagegelder zu. Noch deutlicher als in der Morningstar-Kategorie Alternative Fonds waren die Zuflüsse in Höhe von 7,3 Mrd. Euro bei Mischfonds, die in Aktien und Anleihen investieren. [mehr]

FIDELITY

Investoren blicken zurzeit mit Skepsis auf die Schwellenländer und deren Aktienmärkte. Die Gründe liegen in nachlassenden Wachstumsraten wie in China oder politischen Unruhen wie in der Türkei, Brasilien und Ägypten. Nick Price, Leiter des Bereichs Schwellenländeraktien und Fondsmanager bei Fidelity Worldwide Investment, rät von Pauschalierungen ab und plädiert für ein aktives Fondsmanagement: „Für Anleger ist daher gerade jetzt wichtig, das große Ganze im Auge behalten: Die einzelnen Ereignisse mögen aufsehenerregend, teilweise auch dramatisch sein. Die grundlegenden Erfolgsfaktoren, die eine Geldanlage in den Schwellenländern attraktiv machen, werden jedoch auch mittel- bis langfristig Bestand haben. Insgesamt betrachtet werden die Schwellenländer auch in Zukunft deutlich stärker wachsen als die Volkswirtschaften der Industrieländer“. Price verweist auf eine McKinsey-Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass der Konsum in den Schwellenländern zwischen 2010 und 2025 sechsmal stärker wächst als in den entwickelten Volkswirtschaften. Chancen sieht Price u.a. bei chinesischen und afrikanischen Konsumtiteln, die nur durch aktives Management erschlossen werden können, da sie in Indizes, die beispielsweise ETF-Investoren nutzen, nicht enthalten sind. [mehr]

ISHARES

Aus dem Hause iShares kommen zwei neute Renten-ETFs mit Währungsabsicherung, die an der Deutschen Börse gehandelt werden können. Es handelt sich um den iShares Global Corporate Bond EUR Hedged UCITS ETF (ISIN: DE000A1W2KG9)und den iShares J.P. Morgan $ EM Bond EUR Hedged UCITS ETF (ISIN: DE000A1W0PN8). Die Gesamtkostenquote beträgt 0,25% bzw 0,50%. Der erstgenannte Fonds enthält Unternehmensanleihen sehr guter und guter Schuldnerqualität in unterschiedlichen Währungen aus knapp 50 Staaten weltweit. Über das zweite Produkt investieren Anleger in Staatsanleihen aus Emerging Markets, die auf US-Dollar lauten. Dieser ETF bildet Anleihen unterschiedlicher Schuldnerqualitäten ab. Auch hier wird das Wechselkursrisiko für die Investoren durch ein monatliches Terminmarktgeschäft abgesichert. "Aufgrund der niedrigen Zinsen wollen europäische Investoren, die nach regelmäßigen Einkünften suchen, vermehrt Chancen am internationalen Anleihemarkt wahrnehmen", so Michael Grüner, Leiter Vertrieb für Deutschland, Österreich und Osteuropabei iShares. [mehr]

DEKA INVESTMENT

Die ETFlab Investment GmbH ist rückwirkend zum Jahresanfang auf die Deka Investment GmbH verschmolzen worden. Damit ist gewährleitstet, dass die ETF-Sparte nun auch vom Namen der Deka zuzuordnen ist. Ansonsten wird das Produktangebot bei den ETFs um einen Indexfonds ausgeweitet. Dabei handelt es sich um den Deka DAX ex Financials 30 UCITS ETF (ISIN: DE000ETFL433). Über den Index-Fonds investieren Anleger in die 30 wichtigsten Unternehmen aus DAX (25 Unternehmen) und MDAX (fünf Unternehmen). Außen vor bleiben allerdings Unternehmen aus den Branchen Versicherungen, Banken und Finanzdienstleistungen. Der Index wird vierteljährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Ein Unternehmen kann mit maximal 10 % im Index gewichtet sein.In den vergangenen 2 1/2 Jahren haben diese Unternehmen mit Stichtag vom 30. Juni 2013 den DAX um fast 7 % outperformt. Nach Angaben von Oliver Behrens, Vorstand der DekaBank für institutionelle Kunden, Wertpapieranlagen & Kapitalmarkt, soll das Angebot an ETFs weiter ausgebaut werden. [mehr]

LEGG MASON

Evan Bauman, Fondsmanager des Fondsmanager des Legg Mason ClearBridge US Aggressive Growth Fund (ISIN: IE00B19Z9Q15) schwimmt bei der Auswahl der Aktiengerne gegen den Strom. Seit den 1980er Jahren managt Bauman zusammen mit seinem Kollegen Richard Freeman unterschiedlichen Portfolios, die sich mittlerweile auf 20 Mrd. US-Dollar Volumen belaufen. Bauman ignoriert kurzfristige Trends: „Als langfristige Investoren kennen wir keinen kurzfristigen Druck. Wir ermöglichen den Aktiengesellschaften, die wir halten, langfristig zu wachsen“, so Bauman. Er sucht beim Stockpicking am US-amerikanischen Aktienmarkt Unternehmen, die mehrere Aspekte erfüllen. Die Unternehmen sollten von langfristigen Trends profitieren. Zudem sollten sie Wachstumsperspektiven aufweisen und eine solide fundamentale Stärke zeigen. Darüber hinaus achtet Bauman auf das Management, das sich an den Interessen der Aktionäre ausrichten sollte. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist für ihn die Produktdiversifikation: „Hat ein Unternehmen mehrere erfolgreiche Produkte am Markt und idealerweise auch noch eine gute gefüllte Pipeline, verringert das die Abhängigkeit von einem einzelnen Produkt, was die Erfolgschancen des Unternehmens erhöht.“Von der makroökonomischen Seite aus sieht er wenig Veränderungen bei der Konjunktur. Bauman geht davon aus, dass die Wirtschaft von einem langsamen Wachstum und weiter niedrigen Zinsen bestimmt wird. Eine wesentliche Veränderung sieht er allerdings in der Zunahme der Übernahme-Aktivitäten im laufenden Jahr. [mehr]

DNB

Bei Technologie-Unternehmen sieht Anders Tandberg-Johansen, Head of Global Technology bei DNB Asset Management, attraktive Kaufkurse. „Das um Netto-Cash-Positionen und Schulden bereinigte Kurs-Gewinn-Verhältnis des Sektors für 2013 liegt lediglich bei 13“, so der Fondsmanager, der den DNB Technology (ISIN: LU0302296495) verwaltet. Das norwegische InvestmentunternehmenDNB hat insgesamt 61 Mrd. Euro Assetsundermanagement. Auf einem guten Wachstumspfad sieht Tandberg-Johansen die Unternehmen Apple und Samsung. Für die kommenden Jahre erwartet er bei beiden Firmen einen jährlichen Anstieg von 7 % beim Gewinn. Noch höhere Wachstumsraten sieht er bei Google. Allerdings sei die Aktie mit einem 16er-KGV auch höher bewertet als andere Technologie-Blue Chips. Bei Google rechnet er mit Wachstumsraten von 16 % p.a. Trotz aller guten Wachstumsaussichten bei Google hat er das Unternehmen in seinem Fonds niedriger gewichtet als den Konkurrenten Microsoft. Der Grund liegt im antizyklischen Investmentstil: „Der Markt hat inzwischen erkannt, wie vielversprechend Google aufgestellt ist. Microsoft dagegen wird trotz seiner Ertragsstärke im Firmenkundensegment und seines guten Wachstumspotenzials unterschätzt“, so Tandberg-Johansen. Künftiges Kurs-Potenzial sieht er bei den Spielekonsolenherstellern wie Activision, Ubisoft oder Gameloft. [mehr]

FRANKFURT-TRUST

Vor vier Jahren untersuchte Frankfurt-Trust Asset Management die Auswirkung der Bundestagswahlen seit 1961 auf den deutschen Aktienmarkt. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass der deutsche Aktienmarkt vor den Bundestagswahlen eher zu einer schwächeren Entwicklung tendiert, während nach der Wahl moderate Kursgewinne zu verbuchen sind. Damit erwiesen sich die starken Kursgewinne 2009 ähnlich wie die Kursverluste 2002 als Sonderfall. Die Gründe lagen nach Auffassung von Frankfurt-Trust in globalen Trends, die die Entwicklung in Deutschland überlagert hätten. Eine weitere These besagt, dass ein Wechsel der Regierung die heimischen Aktienkurse befördert. Für die Zeit der 100 Tage vor der Wahl erwartet Frankfurt-Trust keine ausgeprägten Trends.Voraussetzung ist, dass sich keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich der Wahlprognosen herauskristallisieren. Der Trend zu immer mehr im Bundestag vertretenen Parteien könnte nach der Wahl zu einer kurzen Phase der Unsicherheit hinsichtlich der Regierungsbildung führen, die nach Auffassung der Frankfurter Asset Manager günstige Einstiegsmöglichkeiten bieten würde. Entscheidend sei die Frage, ob die Unsicherheit durch eine Koalitionsbildung oder durch Neuwahlen beendet wird. [mehr]

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48 / 2019

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