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Baring Asset Management: Neue Technologien fördern Demokratisierungsprozess


Die Fondsgesellschaft Baring Asset Management weist auf die Bedeutung innovativer technologischer Entwicklungen bei der Demokratisierung in den Frontier Markets hin.

„Mit der Einführung biometrischer Ausweise, wie sie in Pakistan, Sri Lanka, Kenia und Nigeria erfolgt ist, kann die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Wahlen in den Frontier Markets erhöht werden, wobei gleichzeitig das Risiko eines Wahlbetrugs reduziert werden kann. Ebenfalls ermöglichen biometrische ID-Karten es der Regierung, Sozialleistungen genauer zuzuteilen“, so Michael Levy, Fondsmanager des Baring Frontier Markets Fund (ISIN: IE00B8BVS817). Als Frontier Markets bezeichnet man Länder, die in ihrem Entwicklungsstadium hinter den Schwellenländern der ersten Reihe stehen, aber trotzdem über für Investoren zugängliche Finanzmärkte verfügen.

Als weiteres Beispiel für den Nutzen spezieller technologischer Entwicklungen verweist der Experte auf den Ausbau von Prepaid-Finanzdienstleistungen durch eine Kooperation von Pakistan und Nigeria. „Dies ist besonders für diejenigen interessant, die über kein eigenes Bankkonto verfügen. Auch für Finanzdienstleister ist dies eine willkommene Entwicklung, denn dadurch wird das Risiko einer betrügerischen Kreditvergabe gesenkt. Zugleich schafft dieser Wandel einen Technologiesprung in das Mobile Banking, von dem besonders Banken und Mobilfunkanbieter profitieren werden. Nigeria will bis Juni 2015 rund 34 Millionen Bürger mit solchen Karten ausstatten“, so Levy.

15.06.2015 | 12:10

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