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FIDELITY


Lockruf für Investoren in China

Der Portfoliomanager des Fidelity China Consumer Fund (ISIN: LU0594300096), Raymond Ma, sieht die Auswirkungen der Reformen in China mit dem aus seiner Sicht größten Reformpaket des Landes seit den 1990er-Jahren auf die Wirtschaft des Landes positiv. Ziel sei es, Wettbewerbsnachteile der Privatwirtschaft gegenüber Staatsbetrieben abzubauen, um ineffiziente Strukturen des Wirtschaftslebens abzubauen. „Das dürfte die Innovationsfähigkeit und die Gründung privater Unternehmen voranbringen – vor allem in weniger entwickelten, aber von der Regierung priorisierten Dienstleistungsbranchen wie Gesundheit, Bildung, Umweltschutz und Nahrungsmittelsicherheit. Die Regierung will privatwirtschaftlichen Unternehmen den Zugang zu Finanzierungen erleichtern. Bislang waren staatliche Unternehmen bei Kreditkonditionen klar im Vorteil", so der Fondsmanager. Die Landreform stärkt nach Ma die Eigentumsrechte der Landbevölkerung. Besondere Chancen für Aktionäre sieht Ma in den Sektoren Informationstechnologie, Internet, Gesundheit und Versicherungen. Der Fondsmanager erwartet, dass Aktien dieser Branchen in den kommenden Jahren mehr als die Hälfte des MSCI China-Index ausmachen werden. Abstand nehmen sollten Anleger allerdings nach Mas Auffassung von chinesischen Banken: „Die Gefahr von Kreditausfällen ist durch die höhere Kreditvergabe in den zurückliegenden beiden Jahren stark gestiegen. Die jetzt anstehende Liberalisierung der Zinsen führt zu niedrigeren Nettomargen. Beides könnte die Institute schwächen“.

DNB

Gute Aussicht im hohen Norden

Durch die konjunkturelle Erholung und die weiter sehr lockere Geldpolitik in den Vereinigten Staaten sieht Karl Høgtun, Fondsmanager des DNB Scandinavia (ISIN: LU0083425479), die Aktien aus skandinavischen Staaten im Aufwind. Dies gilt umso mehr als es in der Region vergleichsweise viele zyklische und viele exportorientierte Titel gibt. Der Fondsmanager verweist auf einen positiven Bericht des IWF über die Länder Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark, in dem die starke Wettbewerbsfähigkeit dieser Region betont wird. Ein Großteil des Exports skandinavischer Länder ist für die Schwellenländer bestimmt. Høgtun weist darauf hin, dass durch die niedrige Verschuldung in diesen Ländern keine Einsparungen oder Subventionskürzungen zu befürchten sind, wenn sich die Haushaltslage verschlechtert. Dies würde in jedem Fall den heimischen Konsum stützen. Risiken sieht der Experte in steigenden Immobilienpreisen und einer zunehmenden Verschuldung der privaten Haushalte.

IGNIS ASSET MANAGEMENT

Absolute Return aus den aufstrebenden Volkswirtschaften

Anlegern bietet der neue Ignis Absolute Return Emerging Market Debt Fund (ISIN: LU0990661729) einen Zugang zu attraktiven Anleihen aus den Emerging Markets. Das Fondsvolumen liegt bei gut 74 Mrd. Euro. Der Fondsmanager Dan Beharall verantwortet bei Ignis den Bereich Schwellenländeranleihen und investiert für den Fonds in festverzinsliche Wertpapiere von Emittenten aus den Emerging Markets. Dabei kann auch über Derivate auf steigende oder fallende Kurse der Anleihen gesetzt werden. Angestrebt wird in jeder Marktsituation ein Ertrag oberhalb des Geldmarktes bei möglichst geringer Volatilität. Die im Fonds umgesetzte Strategie wurde von Ignis Asset Management seit Januar 2012 bereits in institutionellen Mandaten umgesetzt. Das britische Unternehmen, Tochter des Versicherers Phoenix Group, verwaltet insgesamt Vermögen in Höhe von knapp 80 Mrd. Euro, davon etwa 60 Mrd. Euro im Bereich Fixed Income. Mit dem neuen Produkt ergänzt der Vermögensverwalter seine bereits bestehende Palette von Absolute Return-Fonds aus dem Anleihesegment. Dazu zählen der Ignis Absolute Return Government Bond (ISIN: LU0612891514) und der Ignis Absolute Return Credit Fund (ISIN: LU0799639926). Besonderes Gewicht bei den Absolute-Return-Strategien des Hauses liegt auf der Vermeidung von Risiken.



29.11.2013 | 00:00

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